| Kabinettsbeschluss

Minijob-Grenze soll auf 450 Euro steigen

Die Höchstgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse soll angehoben werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Minijob-Grenze soll von 400 auf 450 Euro angehoben werden. Dies sieht eine "Formulierungshilfe" für einen Gesetzentwurf vor, die das Bundeskabinett am Mittwoch billigte.

Die Erhöhung ist ein besonderes Anliegen der FDP, zudem im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbart. Das Vorhaben wird damit begründet, dass die Höchstgrenzen für geringfügig entlohnte Beschäftigung seit 2003 nicht mehr erhöht wurden, heißt es in dem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Formulierungs-Entwurf an die Koalitionsfraktionen. Flankiert werden soll die Anhebung durch eine Versicherungspflicht für die Gesetzliche Rentenversicherung, von der sich Betroffene aber auf Antrag befreien lassen können.

Schlagworte zum Thema:  Minijob, Midijob

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