12.02.2014 | Junge Hartz-IV-Empfänger

Bundesagentur zufrieden mit Qualifizierungsprogramm

Die BA ist mit ihrem Qualifizierungsprogramm für junge Hartz-IV-Empfänger zufrieden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ein Jahr nach dem Start eines Ausbildungsprogramms für Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit dem Zwischenstand zufrieden.

2013 hätten mehr als 32.000 junge Erwachsene ohne Berufsabschluss eine Qualifizierung begonnen. Das seien 24 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte eine BA-Sprecherin in Nürnberg. Mit Hilfe der Initiative "Ausbildung wird was - Spätstarter gesucht" sollen innerhalb von drei Jahren 100.000 Menschen zwischen 25 und 35 Jahren motiviert werden, einen Anlauf für eine betriebliche Erstausbildung zu nehmen. Viele von ihnen sind Hartz-IV-Empfänger. Zum Start der Kampagne hatten 300.000 Arbeitslose in dieser Altersgruppe keine Ausbildung.

Jobcenter leisten Unterstützung bei Ausbildung

Jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass diese "Spätstarter" durchhalten, betonte Vorstand Heinrich Alt nach BA-Angaben. Auch Arbeitslose, die eine anstrengende Weiterbildung absolvierten, müssten einen finanziellen Anreiz bekommen. "Sonst ist der Ein-Euro-Job lukrativer als eine Ausbildung. Diese Schieflage darf nicht sein." Die Jobcenter unterstützen die Arbeitslosen etwa bei Lehrgangs- und Fahrtkosten, Kosten für Unterbringung und Verpflegung oder bei umschulungsbegleitenden Hilfen wie Nachhilfeunterricht.

Schlagworte zum Thema:  Qualifizierung, Hartz IV, Berufliche Ausbildung, Bundesagentur für Arbeit

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