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Jobwechsel zur beruflichen Weiterentwicklung für viele Arbeitnehmer eine Option

Nicht nur Routine im Job kann das Aus für ein Arbeitsverhältnis bedeuten. Für 50 Prozent der befragten Personalprofis ist die Aussicht auf die berufliche Weiterentwicklung beim neuen Arbeitgeber ein Grund, den Job zu wechseln, geht aus einer aktuellen Studie des Personaldienstleisters Robert Half hervor. Wer seine Mitarbeiter nicht verlieren möchte, sollte also verstärkt für Abwechslung sorgen.

Fast zwei Drittel der Finanz- und Personalexperten in Deutschland, Österreich und der Schweiz würden bei der Aussicht auf spannendere Aufgaben das aktuelle Unternehmen verlassen. Auch die Chance, sich beruflich weiter zu entwickeln, wird von der Hälfte der deutschen Befragten als Grund für einen Jobwechsel genannt. Der Arbeitsweg spielt hingegen keine entscheidende Rolle. Nur etwa ein Drittel der befragten Fach- und Führungskräfte sieht in einer kürzeren Anfahrtszeit ins Büro einen Grund zum Jobwechsel. Noch geringer ist die Verlockung eines prestigeträchtigen Jobtitels: Nur elf Prozent der deutschen Personalprofis legen Wert auf eine wohlklingende Tätigkeitsbezeichnung.

 

Mitarbeiter durch abwechslungsreiche Aufgaben binden

„Damit Top-Fachkräfte gebunden werden, sollten Unternehmen nach Wegen suchen, die Aufgaben und Verantwortungsbereiche ihrer Mitarbeiter stets interessant zu gestalten und ihre Karriere zu fördern. Am besten gelingt dies, wenn regelmäßig ein offener Dialog über die Erwartungen und Wünsche beider Seiten etabliert wird“, sagt Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International.

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