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In deutschen Büros gehen die Lichter spät aus

Deutsche Büroangestellte leisten einer Studie zufolge häufiger Überstunden als "Schreibtischtäter" in anderen Ländern. Demnach sitzen 13 Prozent der Befragten in Deutschland jeden Tag mehr als elf Stunden im Büro. Im globalen Schnitt sind es etwa zehn Prozent. Das ergab eine Befragung des Bürodienstleisters Regus.

Ganz vorn steht Brasilien (17 Prozent) vor Japan, Deutschland folgt dann nach Südafrika und Frankreich auf Platz fünf - noch vor den USA. Bei den männlichen Büroangestellt liegt der Anteil bei 16 Prozent, bei Frauen sind es nur sechs Prozent.

Mitarbeiter, die von zu Hause aus ihren Job machen, arbeiten im Schnitt länger - profitieren also nicht von der weggefallenen Anfahrt zum Arbeitsplatz, folgert Regus. In Deutschland sind es 18 Prozent der Angestellten im "Home Office" (Heimbüro), die täglich mehr als elf Stunden über ihrer Arbeit brüten. Regus befragte insgesamt rund 12.000 Mitarbeiter weitweit, davon etwa 1.000 in Deutschland.

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