02.04.2014 | Berufsbildungsbericht

Immer weniger Unternehmen bilden aus

Betriebe und Azubis zusammenzubringen wird immer schwieriger.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unbesetzte Lehrstellen und zunehmende Probleme, Bewerber und Ausbildungsbetriebe zusammenzubringen, das ist das Resume des Berufsbildungsberichts 2014.

Im vergangenen Jahr gab es weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unbesetzte Lehrstellen und zunehmende Probleme, Bewerber und Ausbildungsbetriebe zusammenzubringen. Das geht laut "Handelsblatt" aus dem neuen Berufsbildungsbericht 2014 der Bundesregierung hervor. Danach ist die Zahl der 2013 abgeschossenen Ausbildungsverträge trotz guter Entwicklung der Wirtschaft um fast vier Prozent auf 530.700 Verträge gesunken.

Bildungsministerin will Ausbildungsgarantie erreichen

Die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze ging um gut 16.000 zurück. Zugleich sei die von der Bundesagentur für Arbeit registrierte Zahl unbesetzter Lehrstellen auf 33.534 "deutlich gestiegen". Der Bericht basiert auf Zahlen, die bereits im Dezember vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn veröffentlicht wurden. "Es wird offenbar grundsätzlich schwieriger, das betriebliche Angebot und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen - beruflich, regional und anforderungsspezifisch", heißt es in dem Bericht weiter. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will die berufliche Bildung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit machen. Ziel sei, "sukzessive eine de facto Ausbildungsgarantie für Bewerber zu erreichen". Die Betriebe müssten dafür bereit sein, auch schwächere Jugendliche auszubilden.

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Schlagworte zum Thema:  Berufliche Ausbildung, Ausbildung, Betriebliche Ausbildung

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