| Ausländische Fachkräfte

Das Erfolgsmodell "Blue Card"

Hochqualifizierte willkommen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die vor genau zwei Jahren eingeführte "Blue Card" zur Anwerbung hochqualifizierter ausländischer Fachkräfte hat sich nach Experteneinschätzung bewährt.

Bis einschließlich März 2014 seien mehr als 16 000 "Blue Cards" erteilt worden, erklärte der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration am Donnerstag in Berlin. Das sei ein gelungener Einstieg in eine offensive Einwanderungspolitik.

Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Deutschland sei damit einsamer Spitzenreiter in Europa, sagte die Vorsitzende Christine Langenfeld. In anderen Ländern werde die Regelung nur pflichtschuldig umgesetzt und nachrangig behandelt. Das müsse sich ändern. Das Potenzial der "Blue Card" als Instrument, Europa als Einwanderungskontinent attraktiver zu machen, sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Schwellenwert gesenkt

Die "Blue Card" gibt es in Deutschland seit dem 1. August 2012. Damit können sich Hochqualifizierte von außerhalb der EU leichter als zuvor in Deutschland niederlassen. Zuziehen darf, wer einen Job mit einem Jahresgehalt von rund 45.000 Euro vorweisen kann. Zuvor lag die Schwelle bei 66.000 Euro.

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Schlagworte zum Thema:  Fachkräftemangel, Zuwanderung

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