10.07.2014 | Arbeitsmarkt

Kein flächendeckender Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel hat sich etwas entspannt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Zwar gibt es Engpässe in einigen technischen Berufen und im Gesundheits- und Pflegebereich, aber von einem flächendeckenden Fachkräftemangel könne man nicht sprechen, so die Bundesagentur für Arbeit. Die konjunkturelle Entwicklung habe die Lage entspannt.

Die schwächere Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr hat den in einigen Berufsfeldern bestehenden Fachkräftemangel etwas gemildert. Aktuell gibt es in Deutschland keinen flächendeckenden Fachkräftemangel, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. "Es gibt jedoch Engpässe in einzelnen technischen Berufsfeldern sowie in Gesundheits- und Pflegeberufen." Auch in einzelnen Regionen sei die Lage verschärft. Im Zuge der moderateren wirtschaftlichen Entwicklung im vergangenen Jahr und der steigenden Zahl von Uniabsolventen habe sich die Situation in zahlreichen Mangelberufen insgesamt aber leicht verbessert.

Mangel an nicht-akademischen Fachkräften

Im Vergleich zum Dezember hat sich die Zahl der betroffenen Berufsgruppen von 20 auf 19 reduziert. Während es nun wieder genug Experten für die technische Forschung und Entwicklung gibt, hat sich der bereits bestehende Engpass in der Altenpflege von der Fachkräfteebene auf die Spezialistenebene ausgeweitet. "Mangelsituationen zeigen sich zunehmend nicht nur bei akademischen, sondern auch bei nichtakademischen Fachkräften", erläuterte die Bundesagentur einen generellen Trend.

Maschinenbau sucht Mitarbeiter

Bei den technischen Berufen werden derzeit vor allem im Maschinenbau sowie für Metall- und Elektro(technik) zahlreiche Mitarbeiter gesucht. "Auch der Bereich Ver- und Entsorgung sowie in der Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klimatechnik zeigt sich ein Mangel", schilderte die BA. Betroffen seien auch IT-Berufe sowie technische Berufe im Eisenbahnverkehr. In den Gesundheits- und Pflegeberufen zeigt sich der Mangel sowohl bei Humanmedizinern als auch bei Gesundheits-, Krankenpflege- und Altenpflegefachkräften. Auch gibt es zu wenige Meister der Orthopädie- und Rehatechnik sowie der Hörgeräteakustik.

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