20.02.2013 | Arbeitsgenehmigung

4.000 Fachkräfte mit "Blue Card" zugewandert

Der große Andrang auf die Blue Card" fand nicht statt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die im vergangenen August eingeführte "Blue Card" hat bislang mehrere tausend Akademiker aus dem Ausland angelockt.

In den vergangenen Monaten erteilte Deutschland die Arbeitsgenehmigung an mehr als 4.000 Fachkräfte von außerhalb der EU. Das teilte das Bundesinnenministerium unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Zwei Drittel davon gingen an Ausländer, die sich bereits in Deutschland aufhielten - vor allem an Absolventen deutscher Hochschulen. Ein Drittel ging an neu Zugewanderte. Unter den "Blue Card"-Inhabern sind laut Ministerium viele Ärzte und Ingenieure - vor allem aus Indien, China, Russland und den USA.

Nach drei Jahren Daueraufenthaltsrecht 

Die "Blue Card" soll es Fachkräften aus Staaten jenseits der EU leichter machen, zum Arbeiten nach Deutschland zu kommen. Voraussetzung ist, dass sie einen Arbeitsplatz mit einem Bruttojahresgehalt von mehr als 46.400 Euro nachweisen können. Bei Berufen mit besonderem Fachkräftemangel liegt die Schwelle niedriger. Nach spätestens drei Jahren bekommen die Karten-Inhaber ein Daueraufenthaltsrecht, sofern sie dann immer noch einen Job haben.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitsgenehmigung, Blue Card, Fachkräfte, Zuwanderung

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