Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5.6.2.1 Wegfall der Buchwertmethode
 

Rz. 502

Eine zutreffende Darstellung der VFE-Lage des Konzerns erfordert, dass Mehrfacherfassungen aufgrund konzerninterner Kapitalverflechtungen beseitigt werden. Deshalb kommt der KapKons, durch die eine Eliminierung der konzerninternen Beteiligungsverhältnisse erreicht werden soll, eine zentrale Bedeutung zu. Zum Zwecke der VollKons kommt für UntZusammenschlüsse in Gj, die ab dem 01.01.2010 beginnen, nur noch die Erwerbsmethode in der Form der Neubewertungsmethode zum Einsatz (§ 301 HGB Rz 26). Die zuvor neben der Neubewertungsmethode zulässige Buchwertmethode wurde im Zuge des BilMoG abgeschafft. Bei der Buchwertmethode kommt es nur zu einer beteiligungsproportionalen Aufdeckung der stillen Reserven unter Beachtung der AK-Obergrenze (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB aF) (Art. 66 EGHGB Rz 14). Der Gesetzgeber verfolgt mit der Aufhebung dieses Methodenwahlrechts das Ziel, den Informationsgehalt des handelsrechtlichen KA zu erhöhen und die Konzernrechnungslegung zu vereinfachen.

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