Nicht mehr zeitgemäß? Viele Kleinunternehmen setzen weiterhin auf Kalender als Werbemittel. Bild: MEV Verlag GmbH

Gedruckte Werbemittel bleiben ein fester Bestandteil im Marketingmix. Das hat eine Auswertung von diedruckerei.de ergeben. Welche Werbedrucksachen bevorzugt eingesetzt und wie sie genutzt werden.

Über eine Million Datensätze hat der Online-Druckdienstleister ausgewertet. Demnach setzen die Druckerei-Kunden bevorzugt auf diese Werbeklassiker: Flyer, Plakate, Falzflyer, Visitenkarten und Briefpapier – sie bilden damit die Big Five der gedruckten Werbemittel.

Trotz der Verlagerung von Werbung ins Internet, seien gedruckte Werbematerialien nach wie vor nicht aus dem Werbemix wegzudenken, erklärt Christian Würst, Chief Commercial Officer von diedruckerei.de. Das Potenzial zeige schon allein das zweistelligen Wachstum der vergangenen Jahre. Gerade Gastronomie und Handwerk würden diese Werbeform intensiv nutzen.

Mit gedruckten Werbemitteln permanent präsent sein

Im Schnitt ordern Kunden 5.000 Stück, die höchste Auflage der Online-Druckerei lag bei 800.000 Flyern. Der Trend gehe jedoch klar zu kleineren Auflagen, so Würst weiter. Dadurch könnten insbesondere zeitlich begrenzte Aktionen und Events beworben und kleinere Zielgruppen angesprochen werden. Am stärksten gesunken ist die durchschnittliche Auflage von Flyern. Sie nahm um rund zehn Prozent ab, während die Anzahl der Aufträge deutlich gestiegen ist. Für Veredelungen und Zusatzservices zahlen Kunden zudem gerne einen Aufpreis.

Bei kleinen Werbebudgets rät Würst zum Einsatz von Dauerwerbemitteln. Wer nur wenig Geld für Marketing ausgeben könne, sollte permanent für seine Kunden präsent sein. Kalender, Schreibtischunterlagen oder Notizbücher, die genutzt werden, erzielen bei Kunden langfristige Aufmerksamkeit.

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, Werbung

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