| Marketing & Vertrieb

Tablet-Nutzer sind die kauffreudigsten Online-Shopper

Nach einer aktuellen Studie des Softwarehauses Adobe geben Nutzer von Tablets deutlich mehr Geld pro Online-Einkauf aus als Personen, die per Smartphone oder PC im Internet shoppen.

Betreiber von Internetshops können sich freuen, wenn sie möglichst viele Nutzer von Tablets zu ihren Kunden zählen können. Denn wie eine neue Studie des Softwarehauses Adobe jetzt festgestellt hat, geben Tablet-Anwender pro Online-Einkauf wesentlich mehr Geld aus als Kunden, die noch per PC und Notebook auf Einkaufstour gehen. Am geringsten sind die Umsätze pro Einkauf bei den Smartphone-Anwendern.

Deutliche Unterschiede

Nach der Untersuchung, für die Adobe über 16 Millionen anonymisierte Besuche in 150 großen US-amerikanischen Online-Shops auswertete, geben Tablet-Anwender rund 21 Prozent mehr als PC-Anwender aus. Gegenüber Smartphone-Nutzern steigt diese Differenz sogar auf 54 Prozent an. So lagen die durchschnittlichen Ausgaben bei den Smartphone-Surfern bei rund 71 Dollar pro Einkauf. PC- und Notebook-Anwender kauften für 96 Dollar ein und Tablet-Kunden schließlich gaben 111 Dollar aus.

Tablet-Nutzer mit hohem Einkommen

Die Unterschiede dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass Nutzer von Tablets auch ein überdurchschnittlich hohes Einkommen haben. Nach den Ergebnissen der Adobe-Studie sind sie zudem relativ jung und auch der Anteil männlicher Nutzer ist hier überdurchschnittlich hoch.

Allerdings sind Tablet-Anwender immer noch eine Minderheit. Während über 90 Prozent aller Online-Shopper noch mit dem konventionellen PC bzw. Notebook ihre Online-Einkäufe tätigten, waren lediglich 4 Prozent mit einem Tablet auf Einkaufstour.

Gute Erfolgschancen für Amazon

Angesichts der Zahlen aus der Adobe-Studie scheint die Strategie des Internet-Kaufhauses Amazon, ein günstiges Tablet auf den Markt zu bringen, durchaus vielversprechend zu sein. In den USA bietet das Unternehmen den Kindle Fire zu einem Preis von 199 Dollar an, der nach Meinung von Experten nicht kostendeckend sein kann. Erst durch  hohe Folgeumsätze kann sich die subventionierte Hardware anschließend noch zu einer lukrativen Angelegenheit entwickeln.

Aktuell

Meistgelesen