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Ladendiebstahl kostet den Handel viel Geld

Ladendiebstahl kommt den Handel teuer zu stehen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ladendiebe kosten den deutschen Einzelhandel nach wie vor viel Geld. Rund 1,1 Prozent seines Umsatzes verliere der Handel durch Warenschwund, heißt es in einer Studie des Marktforschungsunternehmens Euromonitor International.

Rein rechnerisch bezahle damit jeder Haushalt rund 106 Euro für die durch Ladendiebe, unehrliche Mitarbeiter, Lieferanten und - zu einem kleinen Teil - auch administrative Fehler entstandenen Schäden.

Gestohlen werden vor allem Kleinartikel

Gestohlen wird der Umfrage zufolge, was klein und teuer ist - und sich gut weiterverkaufen lässt. Besonders beliebt sind demnach Mode-Accessoires, Jeans, Schuhe, Unterwäsche, Elektroartikel wie Smartphones, Digitalkameras oder Navigationsgeräte, Spirituosen, Drogerieartikel sowie Werkzeuge und Kleinartikel für den Garten- und Heimwerkerbedarf.

1,4 Prozent des Umsatzes weltweit

Im internationalen Vergleich stehen die Deutschen der Studie zufolge aber recht gut da. Weltweit kostet der Warenschwund den Einzelhandel im Schnitt 1,4 Prozent des Umsatzes. Kleiner als in Deutschland ist der Warenschwund nur in Japan mit 1,0 Prozent des Umsatzes. Schlechter als die Deutschen schnitten unter anderem Briten, Italiener, Niederländer, Spanier und Franzosen ab. Auch in den USA liegt die Schwundquote mit 1,5 Prozent deutlich höher. Die höchsten Quoten der 16 untersuchten Ländern verzeichneten Brasilien und Mexiko mit jeweils 1,6 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Handel

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