09.12.2011 | Marketing & Vertrieb

Studie: Kundenmagazine werden gelesen

Kundenmagazine kosten viel Geld. Aber lohnen sich die Investitionen? Ja, sagt eine Studie, denn: Wer Kundenmagazine liest, ist dem Unternehmen treuer als andere.

Die Kundenmagazine von Handelsunternehmen erreichen rund 25 Millionen Menschen. Und das Beste: Die meisten der Empfänger lesen die Magazine auch, und zwar im Schnitt 25 Minuten lang. Damit müssen sich Corporate-Publishing-Produkte hinter vielen klassischen Magazinen nicht verstecken. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Corporate Publishing 360 Grad – Handel“ des Siegfried Vögele Instituts in Zusammenarbeit mit Tns Emnid und Deutsche Post.

 

Hohe Weiterempfehlungsquote

Einigermaßen überraschend ist auch die Weiterempfehlungsquote: Immerhin knapp zwei Drittel der Befragten würden das Kundenmagazin, das sie lesen, auch Freunden und Bekannten empfehlen. Besonders dann, wenn das Heft zugestellt wird und nicht am PoS mitgenommen wurde. Das gilt allerdings nur für Kundenmagazine, die authentisch sind, aus Sicht der Leser nützliche Tipps und Anregungen liefern, Themen bieten, die woanders nicht zu finden sind und wirklich informativ sind. Genauso wichtig ist der Unterhaltungsfaktor.

 

Grundlage für Kaufentscheidungen

Große Ansprüche an die Redaktion, aber: Es lohnt sich. Denn gute Kundenmagazine schaffen es, dem Leser das jeweilige Unternehmen nahe zu bringen, Produkte besonders attraktiv und ansprechend erscheinen zu lassen und – vielleicht am wichtigsten: Diese Magazine dienen als Grundlage für die Kaufentscheidung im Geschäft. Corporate Publishing im Handel dient demnach der Absatzförderung. Und der Kundentreue. Denn Leser von Kundenmagazinen liegen sowohl bei der Globalzufriedenheit als auch bei Weiterempfehlung und der zukünftigen Nutzung sowie bei der Wahrnehmung von Anbietervorteilen deutlich vor den Nicht-Lesern.

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