15.05.2013 | Studie

Enormes Potenzial für Videowerbung im Netz

Videowerbung sollte nicht länger als zehn Sekunden dauern.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Werbevideos im Internet werden nach einer Studie in den kommenden Jahren enorm an Bedeutung gewinnen.

Die Umsätze mit Onlinevideowerbung in Deutschland könnten bis 2017 auf insgesamt 500 Millionen Euro steigen. Das entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 23 Prozent, berichtete die Unternehmensberatung PwC in Frankfurt. Dafür müssten jedoch einige inhaltliche und technische Hürden aus dem Weg geräumt werden.

Technische Verbesserungen gefragt 

Insbesondere müsse die Qualität der Videowerbung vor allem inhaltlich, aber auch technisch verbessert werden. Auch die Möglichkeit, die Spots im Internet zielgruppengenau auszurichten, sollte besser genutzt werden. "Gelingt es der Branche nicht, ihre Hausaufgaben im Bereich Bewegtbildwerbung zu machen ..., kann sich das als ein entscheidendes Wachstumshemmnis für die Onlinevideowerbung herausstellen", sagte Werner Ballhaus, Leiter des Bereiches Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Spot nicht länger als zehn Sekunden 

Nach einer PwC-Befragung zur Onlinewerbung vom Frühjahr unter 1.200 Onlinenutzern gehört Videowerbung für die meisten bereits zum festen Surfalltag. Für viele Nutzer sei Videowerbung grundsätzlich interessanter als statische Onlinewerbung. Allerdings dürfte der Spot nicht zu lange dauern: Die Mehrheit würde ein Video schließen, wenn die Werbung länger als zehn Sekunden dauert. Allein 2013 rechnet PwC mit einem Umsatzanstieg mit Video-Werbung im Internet von 180 Millionen auf 220 Millionen Euro. Damit macht der Bereich aber nur einen geringen Teil des Werbeumsatzes im Internet insgesamt aus: Dieser werde von rund 4,5 Milliarden Euro 2012 auf rund 5 Milliarden Euro steigen.

Schlagworte zum Thema:  Video, Bewegtbild, Studie, Marktpotenzial, Werbung

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