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Richtig abrechnen: So behält der Kunde Sie positiv in Erinnerung

Wenn der Auftrag abgeschlossen ist, kommt die Rechnung. Sie ist häufig für einige Zeit der letzte Kontakt mit dem Kunden. Da sollten Unternehmer einen guten Eindruck hinterlassen. Kreatives ist erwünscht, Misstöne sind verboten - denn beides bleibt dem Kunden im Gedächtnis. Wie Sie schon mit der Rechnung Ihre Chancen auf Folgeaufträge erhöhen, lesen Sie hier.

"Nutzen Sie die Rechnung, um dem Kunden noch einmal Ihre Servicebereitschaft zu demonstrieren", rät Marketingfachmann Daniel Dirkes von der Agentur handwerk-artland-marketing.de. Ein kleiner, handschriftlicher Zettel, auf dem Sie sich für den Auftrag bedanken; eine Tafel Schokolade oder eine Flasche Wein, je nach Volumen des Auftrags, sorgen für Wohlwollen beim Kunden. Der Effekt: Der Kunde behält das Geschenk in Erinnerung - nicht die Rechnung. Noch besser ist es, wenn Sie dem Kunden ein individuelles, nützliches Geschenk machen können, das ihm Arbeit erspart. Zum Beispiel eine kleine Flasche Pflegemittel, wenn Sie für ihn Parkett verlegt haben.
Ein absoultes Muss: Fragen Sie nach der Zufriedenheit, am besten schriftlich mit drei bis fünf Fragen - aus zwei Gründen: erstens erhalten Sie so Hinweise, was Sie besser machen können; und zweitens können Sie auf diese Weise gesammelte, positive Kundenzitate für Marketingzwecke nutzen.

Machen Sie sich nützlich

Was immer gut ankommt: Machen Sie sich nützlich. Zeigen Sie ihrem Kunden, dass Sie als Experte nicht nur Ihren Auftrag im Kopf haben. Wenn Sie beispielsweise noch Dienstleistungen oder Ergänzungen zu Ihrem Produkt kennen, die dem Kunden einen echten Mehrwert bringen - sagen Sie es ihm. Auch dann, wenn Sie damit keinen direkten Umsatz machen. Der Effekt: Der Kunde nimmt Sie als vertrauenswürdigen Experten war, empfiehlt Sie weiter oder denkt beim nächsten Auftrag wieder an Sie.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die allerdings zu häufig missachtet wird, lautet: Immer freundlich bleiben. Im Gespräch genauso wie in der Schriftform. Eine schroffe Mahnung beispielsweise stößt beim Kunden auf Ablehnung, selbst wenn er im Unrecht ist; schon das Wort ist unfreundlich. Eine witzig formulierte oder aufgemachte Erinnerung dagegen führt oft schneller zum Ziel und bleibt definitiv weitaus positiver im Gedächtnis.

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