12.06.2014 | Online-Shops

Mehr Besucher heißt nicht mehr Verkäufe

Die Grafik zeigt Kaufwahrscheinlichkeit und Traffic deutscher Online-Shops.
Bild: Statista ⁄

Mehr Traffic in einem Online-Shop bedeutet nicht eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit. Das ist das Ergebnis der Statista-Erhebung "Online-Shop-Studie 2014: Was macht Shops erfolgreich?“ (zum Vergrößern auf "Bilderserie" klicken).

Der eCommerce-Markt in Deutschland hat mittlerweile ein Volumen von rund 33 Milliarden Euro erreicht und eine Marktsättigung ist noch immer nicht in Sicht. Doch welche Faktoren führen zum Erfolg, zu Kauf oder Nichtkauf? Um diese Frage zu beantworten wurden für insgesamt 2.104 Online-Shops die Pre-Sale Faktoren in den Bereichen Aufbau und Usability, Vertrauen und Sicherheit, Payment, Service und Distribution untersucht.

Kein Zusammenhang mit Popularität

Außerdem wurden 5.399 Personen dazu befragt, was ihnen bei einem Online-Shop besonders wichtig ist beziehungsweise untersucht, welche Shop-Eigenschaften den stärksten Einfluss auf ihre Kaufwahrscheinlichkeit hat. Dabei zeigt sich, dass die Aspekte und Eigenschaften eines Online-Shops, die dem Kunden wichtig sind nicht unbedingt auch automatisch dazu führen, dass er dort auch etwas bestellt. Die Kaufwahrscheinlichkeit hat übrigens nichts mit der Popularität einer Seite zu tun. Beispielsweise liegt Amazon hier deutlich hinter Anbietern wie Conrad oder Zalando, die es im Vergleich mit dem Internetriesen auf deutlich weniger Traffic bringen.

Hier geht's zur Bilderserie "Infografik Kaufwahrscheinlichkeit in deutschen Online-Shops"

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