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Online-Händler setzen auf kostenlose Shop-Systeme

Eine günstige Shop-Software und viele Zusatzleistungen durch den Versanddienstleister - bei der Wahl der Dienstleister spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Eine Studie von Ibi Research ermittelte die wichtigsten Anforderungen der Online-Händler.

Zustellunternehmen werden nicht unbedingt nach Lieferzeiten und Versandkosten ausgewählt. Wichtiger sind den Online-Händlern Zusatzleistungen wie die Kundenidentifizierung, die Altersverifikation, ein internationaler Versand sowie Paketversicherungen. Knapp 60 Prozent der Händler verschicken über 100 Pakete im Monat, über die Zahl der Retouren herrscht bei den meisten jedoch Unklarheit.

Unklarheit über die Retouren

Während bei den größeren Unternehmen 22 Prozent ihre Retourenrate nicht kennen, sind es bei den kleinen Händlern sogar 60 Prozent. Dabei kommen die Retouren die Händler teuer zu stehen, im Durchschnitt betragen die Kosten 12,50 Euro. Außerdem muss ein Fünftel der zurückgegebenen Ware als B-Ware verkauft werden oder ist überhaupt nicht mehr verwendbar.

Technische Leistungen werden ausgegliedert

Bei der Wahl der Shop-Systems bilden die Kosten den wichtigsten Faktor. So setzen 38 Prozent der Händler auf eine kostenfreie Software, 33 Prozent nutzen einen Kauf-Shop und jeder zehnte setzt auf die Eigenentwicklung. Vor allem  inhaltliche Tätigkeiten wie die Artikelpflege übernehmen die Online-Händler selbst, ausgegliedert werden meist die technischen Leistungen. Neben dem Shopsystem setzen 60 Prozent der Händler auch ein Warenwirtschaftssystem ein.  Das System soll einen einheitlichen Datenbestand für den Verkauf über verschiedene Vertriebssysteme gewährleisten.

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