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Mobile Payment kommt langsam beim Verbraucher an

Nicht mehr als ein Mythos sei der „deutsche Bargeldfundamentalismus“. Zu diesem Fazit gelangt Professor Dr. Thomas Falk, Inhaber des Concardis Sftifungslehrstuhls an der EBS Business School und Initiator einer Studie zum Thema Bezahlmethoden.

Laut Studie „Der Mythos vom deutschen Bargeldfundamentalismus – Eine empirische Studie zur Akzeptanz innovativer Bezahltechnologien“ beginnt die Dominanz des Bargeldes auch in Deutschland allmählich zu bröckeln. Der Inhaber des Concardis Sftifungslehrstuhls an der EBS Business School, Thomas Falk, geht auf Basis der Studienergebnisse davon aus, dass sich auch mobile Bezahlsysteme bald durchsetzen werden – auch und gerade wegen der Ankündigung von „Google Wallet“.

 

Smartphones als Zahlungsmittel

Grundsätzlich stünden deutsche Verbraucher modernen Bezahlmethoden offen gegenüber. Die Befragten fänden sowohl mobile Bezahlsysteme als auch kontaktloses Bezahlen praktisch und attraktiv. Dem Einsatz des Smartphones als Zahlungsmittel stünde demnach nichts mehr im Wege. Wichtig sei den Verbrauchern dabei die Benutzerfreundlichkeit: So würden Verbraucher die sonst üblichen Vorbehalte in Sachen Sicherheit in der Praxis selten teilen.

 

Kontaktlose Bezahlmethoden bevorzugt

Im Zentrum des Interesses stehen derzeit mobile Bezahlsysteme. Die Studie zeigt jedoch, dass Konsumenten momentan noch kontaktlose Zahlungsmethoden aufgrund ihrer Schnelligkeit und Bequemlichkeit bevorzugen. Tests an einzelnen Tankstellen haben aber gezeigt, dass kontaktloses Bezahlen als Brückentechnologie hin zum mobilen Zahlen fungieren kann. Einmal getestet, empfinden Verbraucher den Einsatz ihres Smartphones als Geldbörsen-Ersatz, Kundenkarte und zum Einlösen von Coupons als durchweg attraktiv. (sas)

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