02.02.2012 | Marketing & Vertrieb

Mobile Couponing: Kunden wollen Datenschutz

Beim Mobile Couponing bereiten den Konsumenten vor allem das Spamrisiko und die unangemessene Speicherung und Verwendung von personenbezogenen Daten Sorgen. Dieses Sicherheitsbedürfnis zeigt sich auch bei der Frage nach den bevorzugten Bezahlverfahren. Die Mehrheit der Befragten bevorzugt die Einlösung von Coupons über das Smartphone in Verbindung mit einem etablierten Bezahlverfahren wie beispielsweise der EC-Karte.

Auch bei der bevorzugten Einlösart ist die Skepsis bezüglich der Datensicherheit zu sehen. Das Scannen eines Barcodes auf dem Handy wird der Möglichkeit der drahtlosen Übertragung zwischen Handy und Kasse deutlich vorgezogen.

 

Einkommenstarke Jahrgänge

Dass sich vor allem die interessante Zielgruppe der einkommensstarken 20 bis 39-jährigen von Handy-Coupons angesprochen fühlt, geht aus der soziodemografischen Analyse der Studie (Titel: „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps“) hervor. Knapp 62 Prozent der Befragten, die aktuell bereits mobile Coupons oder Coupon-Apps nutzen, sind zwischen 20 und 39 Jahre alt. Auch viele der potenziellen Nutzer (56,8 Prozent) fallen in diese Altersgruppe.

 

Hohes Bildungsniveau

Die Gruppe derer, die sich nicht für mobile Coupons interessiert, verteilt sich verhältnismäßig gleichmäßig auf jedes Alter. Darüber hinaus haben die Nutzer von mobilen Rabattangeboten ein hohes Bildungsniveau. So zeigt die Studie, dass ein Viertel der Nutzer ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen kann. Gleichzeitig nutzen überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler bzw. Studenten das Angebot an mobilen Coupons. Das hohe Bildungsniveau wird auch bei der Analyse der Einkommensverhältnisse deutlich. Von den aktuellen Nutzern haben auffällig viele (20,2 Prozent) ein Haushaltseinkommen von über 3.500 Euro. (ms)

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