28.03.2011 | Marketing & Vertrieb

Kundendialog direkt: So wird Ihr Firmenblog erfolgreich

Weblogs gehören zu den wichtigsten Kommunikationsplattformen im Netz. Die Blogs, wie sie auch genannt werden, sind längst nicht mehr privat. Viele Unternehmen setzen sie gezielt ein, um Inhalte zu transportieren oder Produkte zu präsentieren. Welche Spielregeln für Blogger gelten und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie hier.

Einen Blog zu erstellen, ist kein Hexenwerk. Zum einen gibt es zahlreiche Blog-Dienste im Internet, über die ein solches Online-Journal erstellt werden kann und die kaum Vorbereitung erfordern. Häufig sind solche Angebote zu sehr günstigen Konditionen oder sogar kostenfrei zu haben. Noch effizienter ist allerdings das Betreiben des Blogs direkt auf der eigenen Firmenhomepage. Gegenüber klassischen Webauftritten bietet der Blog zahlreiche Vorteile, die auch Selbstständige und Freiberufler hervorragend nutzen können. Dazu gehören:

  • Direkte Kommunikationsmöglichkeit mit den Kunden (Kommentarfunktion, etc.)
  • Eine bessere Positionierung bei den Suchmaschinenergebnissen (durch bessere Verlinkung)
  • Deutlich weniger Aufwand bei der Erstellung
  • Vergleichsweise geringe Kosten
  • Hohe Glaubwürdigkeit durch Personalisierung

Auch für kleinere Unternehmen ohne eigenes Internet-Know-how kann ein Blog eine interessante Möglichkeit sein, die eigene Website um eine aktuelle und interaktive Komponente zu erweitern. Unternehmensblogs (so genannte Corporate Blogs) sind dabei in verschiedenen Varianten möglich:

  • Mitarbeiter-Blogs
  • CEO-Blogs
  • Produkt-Blogs
  • Kampagnen-Blogs

Bei einem Mitarbeiter-Blog sind häufig mehrere Mitarbeiter des Unternehmens gemeinsam als Blog-Schreiber aktiv und berichten beispielsweise aus den verschiedenen Abteilungen.
Beim CEO-Blog wendet sich der Chef selbst an die Leser. Das ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn der Firmenchef tatsächlich die notwendige Zeit dafür hat.
Produkt- und Kampagnen-Blogs machen vor allem in der Kommunikation mit dem interessierten Endkunden Sinn. Sie können genutzt werden, um gezielt Multiplikatoren anzusprechen und die Bekanntheit von Produkten (etwa bei der Markteinführung) oder Marken zu steigern; diese Blogs sind meist zeitlich begrenzt.

=> Praxistipp: Es gibt mittlerweile viele Dienstleister, die eine Überwachung der Blogs gegen ein Entgelt anbieten. Allerdings sollte man sehr vorsichtig sein, wem man bei der Kommunikation wichtiger Unternehmensthemen vertraut. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, einen fest angestellten Mitarbeiter soweit zu entlasten, dass er diese Aufgabe stemmen kann.

Hat man sich für einen Blog entschieden, genügt es nicht, gelegentlich Inhalte einzustellen - das wäre kaum ein Mehrwert gegenüber einer Homepage. Wichtig ist vielmehr, mit den Blog-Besuchern zu kommunizieren, die sich mit den eingestellten Themen beschäftigen - auch in anderen Blogs oder Foren. Die meisten Suchdienste bieten zu diesem Zweck das Anlegen einer Watchlist an. Beim weltweit größten Blog-Verzeichnis Technorati müssen Sie dafür nur ein Konto anlegen, dann werden Ihnen alle Blog-Beiträge angezeigt, die die von Ihnen in der Watchlist eingetragenen Schlagwörter enthalten.

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