17.02.2012 | Marketing & Vertrieb

Internetnutzer verbringen viel Zeit in sozialen Netzwerken

Nach einer aktuellen Studie haben Facebook & Co ihre dominierende Stellung im Web weiter ausbauen können. Die meisten Anwender verbringen einen Großteil ihrer Online-Zeit in sozialen Netzwerken, hat eine Untersuchung des Branchenverbands Bitkom ergeben.

Bei der Internetnutzung hält der Trend zur Nutzung der sozialen Netzwerke unvermindert an. So verbringen bundesdeutsche Internetsurfer mittlerweile fast ein Viertel ihrer gesamten Online-Zeit auf den Seiten von Facebook, StudiVZ, Xing und anderen Angeboten dieser Art. Vor einem Jahr hatte dieser Anteil dagegen erst bei 14 Prozent gelegen. Dies ist jedenfalls das Resultat einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts comScore, die im Auftrag des Branchenverbands Bitkom durchgeführt wurde.

 

Unterhaltungsangebote gesucht

Zweitpopulärstes Angebot im Web sind demnach Multimedia-Websites wie Video-Plattformen, auf denen immerhin noch knapp 9 Prozent der Online-Zeit verbracht werden. Auch hier gab es gegenüber dem Vorjahr eine geringfügige Erhöhung, als der Anteil bei 7 Prozent lag. Auf Online-Portalen verbringen die Surfer noch gut 7 Prozent ihrer Zeit.

Deutlich an Bedeutung verloren haben dagegen eigenständige Chat- oder Messenger-Systeme, für die nur noch 3,8 Prozent der Online-Zeit verwendet wird. Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Nutzer mittlerweile die Chat-Funktionen in den Online-Netzwerken verwenden und deutlich seltener die spezialisierten Dienste.

 

Suchmaschinen und Nachrichten nur auf den Plätzen

In der Rangliste der populärsten Nutzungsmöglichkeiten folgen noch Online-Gaming (3,7 Prozent) sowie die Teilnahme an Online-Auktionen (3,3 Prozent). Erst danach platzieren sich Suchmaschinen, die lediglich auf 2 Prozent der Online-Zeit kommen. Noch weniger gefragt waren Nachrichtenseiten, auf die lediglich 1,9 Prozent der online verbrachten Zeit entfielen.

"Soziale Online-Netzwerke sind inzwischen zentrale Anlaufpunkte im Web, die unterschiedliche Anwendungen und Inhalte auf einer Plattform vereinen", kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Ergebnisse der Umfrage.

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