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Google straft werbelastige Web-Seiten ab

Google hat seinen Ranking-Algorithmus geändert. Webseiten mit einem besonders hohen Anteil von Werbung werden schlechter eingestuft als Angebote mit weniger Werbeeinblendungen.

Die meisten Internetangebote sind an einer möglichst guten Position in den Trefferlisten der Google-Suche interessiert, denn die meisten Surfer klicken lediglich auf die Fundstellen, die in der Rangliste einen der oberen Plätze einnehmen. Wie genau dieses Ranking erstellt wird, bleibt dabei ein gut gehütetes Geheimnis der Suchmaschinen-Betreiber, allerdings werden einige wesentliche Grundprinzipien auch veröffentlicht.

Abstrafung bei zu viel Werbung

So hat Google jetzt in einem Blog-Eintrag bekanntgegeben, dass man künftig Webseiten mit besonders viel Werbung beim Ranking abwerten wird. Bei der Beurteilung spielt allerdings auch die genaue Platzierung der Werbung eine Rolle, denn negativ bewertet wird die Werbung vor allem dann, wenn sie auf den oberen Bereichen der Seite eingeblendet wird.

Nutzer wollen mehr Klarheit

Bei Google verweist man zur Begründung der Neuregelung auf zahlreiche Nutzer-Kommentare, die sich über Schwierigkeiten beim Auffinden der eigentlichen Inhalte auf solchen Webseiten beschwert hatten, auf denen zu viel Werbung platziert ist. Allerdings sollen nur solche Seiten abgestuft werden, die überdurchschnittlich viel Werbung platzieren.

Generell möchte Google über diese Maßnahme Website-Designer dazu bringen, die Seiten möglichst nutzerfreundlich zu gestalten. Dazu bietet das Unternehmen auch konkrete Hilfestellungen an wie etwa das Tool Browser Size, mit dem die Wirkung der Seitengestaltung in Abhängigkeit unterschiedlicher Bildschirmauflösungen getestet werden kann.

Weitere geplante Änderungen des Ranking-Algorithmus

Die verstärkte Berücksichtigung der Werbung auf den Seiten ist nur eine von vielen Änderungen, die Google in diesem Jahr in seinem Ranking-Algorithmus umsetzen wird. Rund 500 Neuerungen sollen dazu beitragen, dass die Google-Suchergebnisse den Anwendern weiterhin den größtmöglichen Nutzen bringen.

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