19.06.2017 | E-Commerce

Was Online-Händler besser machen können

Eine Studie von Optimizely und der Fachmesse Etail zeigt auf, wo es im Onlinehandel noch Defizite gibt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch in der Wachstumsbranche Onlinehandel gibt es immer etwas zu optimieren. Derzeit sind im E-Commerce unter anderem die Baustellen Customer Experience, Omnichannel und Cross Device offen.

Eine Studie von Optimizely und der Fachmesse Etail zeigt auf, wo es im Onlinehandel noch Defizite gibt. Die beiden Unternehmen haben 100 der führenden deutschen Onlinehändler, darunter auch mehrere Branchenriesen, zu ihrer E-Commerce-Strategie 2017 befragt. Wir beleuchten die wichtigsten Problemfelder.

Was Onlinehändler besser machen könnten

Kundengewinnung: Während alle Befragten dem Online-Marketing und der Leadgenerierung Priorität einräumen, betrachten fast die Hälfte die Entwicklung ihres Unternehmens in diesem Bereich als rückschrittlich. 44 Prozent empfinden ihre Bemühungen als verbesserungswürdig. Insgesamt denkt weniger als eines von zehn Unternehmen, im Bereich Online-Marketing und Leadgenerierung fortschrittlich zu sein.

Customer Experience: Auch die Optimierung der einzelnen E-Commerce-Plattformen auf die Anforderungen der Kunden hat für alle befragten Onlinehändler Priorität. Doch nur 46 Prozent sehen ihr Unternehmen in dieser Sparte als fortschrittlich an. Insgesamt mehr als die Hälfte der Befragten empfinden ihren Onlineshop entweder als verbesserungswürdig oder als nicht ausreichend optimiert.

Omnichannel: Nur drei Prozent der Befragten räumen diesem Punkt keine Priorität ein. 40 Prozent empfinden die Umsetzung ihres Unternehmens in diesem Bereich als fortschrittlich. 13 Prozent geben an, sie lägen hinter der Konkurrenz zurück und 44 Prozent bezeichnen die Integrationsleistung in ihrem Unternehmen als verbesserungswürdig.

Mobile: M-Commerce hat für alle befragten Händler Priorität. Während sich 44 Prozent in diesem Bereich als fortschrittlich ansehen, empfinden 46 Prozent die Ausgestaltung ihrer Mobile-Strategie als verbesserungswürdig und zehn Prozent sagen, sie lägen hinter der Konkurrenz zurück.

Erfolgsmessung: Großes Verbesserungspotenzial sehen die Onlinehändler auch beim Nachverfolgen ihrer mobilen Umsätze. Fast die Hälfte der Befragten empfinden den Stand in ihrem Unternehmen als rückschrittlich. Nur 13 Prozent sehen ihre Bemühungen in diesem Bereich als fortschrittlich an und 38 Prozent sagen, es gäbe Verbesserungspotenzial in diesem Bereich. Wenig überraschend ist folglich auch, dass die meisten der befragten Händler ihre Leistung bei der geräteübergreifenden Nachverfolgung der Kunden als verbesserungswürdig einstufen. Auf einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn die beste Punktezahl ist, geben sich 69 Prozent der Befragten hier die Note 7 oder schlechter. Nur jeder dritte Befragte stuft die Leistungen seines Unternehmens in diesem Bereich zwischen acht und zehn ein.

Customer Journey: Zwar sind Zeit und Bewusstsein dafür vorhanden, dass die Customer Journey gestaltet werden kann und sollte, doch mehr als die Hälfte der Befragten sagt, ihnen würden mitunter Daten fehlen, um die Wege der Kunden optimal anzulegen. 36 Prozent der Befragten geben überdies an, sie hätten keinen Zugriff auf die entsprechenden Software-Systeme und 23 Prozent sagen, es würde in ihrem Unternehmen an Fertigkeiten und Ressourcen mangeln, um die Customer Journey zu gestalten.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Online-Marketing

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