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E-Commerce: Vorkasse und Rechnung häufigste Zahlungsmethoden

Im Schnitt bietet jeder deutsche Online-Händler vier bis fünf Zahlungsarten an. Vor allem kleinere Anbieter setzen auf Vorkasse und E-Payment-Systeme, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren.

Das geht aus der Umfrage „Zahlungsabwicklung im E-Commerce“ hervor, die Ibi Research im Rahmen des Projekts E-Commerce-Leitfaden unter 800 Händlern durchgeführt hat. Demnach ist die Bandbreite der möglichen Zahlungswege recht groß, zudem wollen 60 Prozent der Händler die Zahl der Bezahlsysteme weiter erhöhen. Vor allem kleinere Händler versuchen, das Risiko eines Zahlungsausfalls zu verringern, indem sie auf Vorkasse oder E-Payment-Angebote wie Paypal und Sofortüberweisung.de setzen. Viele geben Kunden auf diese Zahlungsarten einen Rabatt, um sie dafür zu gewinnen. Große Händler bieten in der Regel verstärkt Zahlung gegen Rechnung, per Kreditkarte sowie Lastschrift an. Das lege den Schluss nahe, dass kleinere Unternehmen Schwierigkeiten haben, das Risiko von Zahlungsausfällen bei Bezahlung per Rechnung klein zu halten.

Ein Viertel der Befragten gab an, im Mobile Payment großes oder sehr großes Potenzial für ihr Geschäft zu sehen. Allerdings ergab eine andere Studie, dass Verbraucher nach wie vor skeptisch sind, wenn es um das Bezahlen per Mobiltelefon geht.

Die häufigsten Bezahlmethoden sind:

-          Vorkasse per Überweisung: 83 Prozent

-          Paypal: 60 Prozent

-          Zahlung bei Abholung vor Ort: 46 Prozent

-          Zahlung per Rechnung nach Lieferung: 45 Prozent

-          Kreditkarte: 44 Prozent

-          Nachnahme: 44 Prozent

-          Sofortüberweisung.de: 43 Prozent

-          Lastschrift: 37 Prozent

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