06.06.2012 | E-Commerce

Google macht Produktsuche kostenpflichtig

Über Änderungen bei der Product Search wurde schon länger gemunkelt.
Bild: Google

Die für Online-Händler bislang kostenlose Google-Produktsuche wird in Zukunft kostenpflichtig sein. Ab Herbst wird es in den USA ausschließlich sogenannte Product Listing Ads geben; die Umstellung auf bezahlte Einträge hierzulande soll erst im nächsten Jahr erfolgen.

Schon jetzt heißt der unter dem Namen Google Product Search bekannte Dienst Google Shopping. Nach eigenen Aussagen will Google mit der Umstellung Händlern einen Anreiz liefern, ihre Produktinformationen aktuell zu halten. Außerdem, so die Argumentation, würden Nutzer von besseren Ergebnissen profitieren.

Neue Gütesiegel

Gleichzeitig vergibt das Unternehmen ab sofort ein Gütesiegel, das „Google Trusted Stores“-Siegel. Als vertrauenswürdig deklarierte Online-Shops können das Siegel, das Faktoren wie Liefergeschwindigkeit, Beschwerdezahlen und  -abwicklung berücksichtigt und anzeigt, direkt auf der Shop-Seite einbinden. Außerdem wird der Kundenservice mit einer Note bewertet. Angezeigt wird der Anteil zufriedenstellend gelöster Anfragen an den Kundenservice und die Anzahl der Kunden, die sich mit einer Anfrage an den Kundenservice gewandt hatten.

Zahl der Transaktionen wird angezeigt

Um den Nutzern eine eigene Beurteilung des Online-Händlers zu ermöglichen, wird außerdem die Anzahl der Transaktionen angezeigt, auf deren Basis die Shop-Bewertung erfolgt. Bei Problemen können sich die Kunden auch an Google direkt wenden. Denn bei schwerwiegenden Problemen mit einem Shop will das Unternehmen mit einer Maximalsumme von 1.000 US-Dollar pro Bestellung haften. Unter google.com/trustedstores können sich Händler kostenlos für das Gütesiegel bewerben.

Schlagworte zum Thema:  Verkauf, Online-Shop, E-Commerce, Internet-Suchmaschinen, Marketing

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