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Digitale Medien als Wachstumstreiber

Die Beratungsgesellschaft Pwc prognostiziert durchschnittliche Wachstumsraten von rund 10,4 Prozent in der Onlinewerbung bis zum Jahr 2015. In diesem Fall würde Onlinewerbung mit rund 33 Prozent bis dahin das größte Werbesegment sein.

Auf Platz zwei und drei lägen laut „German Entertainment und Media Outlook: 2011-2015“ Fernsehen (24 Prozent) und Zeitungen (20 Prozent). Die Branche passe sich diesen Entwicklungen an, sodass ein immer größerer Teil der Erlöse den digitalen Medien zuzurechnen sein werde, erläutert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei Pwc die Studienergebnisse. Ausschlaggebend für das Wachstum sei die rasante Entwicklung mobiler Endgeräte, die in vielen Lebensbereichen zum Einsatz kämen.

Deutschland größter Internet-Markt inEuropa

Mit mehr als 50 Millionen Internetnutzern sei Deutschland schon jetzt der größte Internetmarkt Europas – viele nutzten das Web schon jetzt mobil. Pwc geht davon aus, dass der Anteil von aktuell 23,2 Millionen auf 44,5 Millionen im Jahr 2015 steigen wird. Damit würde ein Großteil der digitalen Medieninhalte über Smartphones und Tablets abgerufen werden.

Fernsehnutzung wird zunehmen

Das Internet werde auch die TV-Landschaft nachhaltig verändern. So sorgten Hybridfernseher für die Verschmelzung von Internetinhalten und Fernsehprogramm. Durch die Internetanbindung sei es möglich, zusätzliche Programminhalte zu laden und auch Vertriebsmodelle wie Pay-per-View oder Abonnements einfacher zu realisieren. Insbesondere Onlinevideos, Social Networks und andere alternative TV-Angebote hätten als Wachstumstreiber das Potenzial, den Fernsehmarkt zu verändern. Zweitfernseher wie Tablets oder Smartphones würden außerdem zu einer Zunahme der Fernsehnutzung führen. (sas)

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