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Die Sparkassen setzen auf kontaktloses Bezahlen

Die Sparkasse setzt auf kontaktloses Bezahlen. Ab August sollen bundesweit als Sparkassen-Cards gegen Karten mit NFC-Technik ausgetauscht werden. Die Beträge von bis zu 20 Euro werden abgebucht, wenn Kunden ihre Karte vor ein Lesegerät halten. 16 Millionen der insgesamt 45 Millionen Sparkassen-Cards werden in diesem Jahr ausgetauscht, die übrigen folgen.

Mitte April startet die Kreditwirtschaft einen Pilotversuch im Raum Hannover, Braunschweig, Wolfsburg. Kontaktlos bezahlen könnten Kunden bundesweit zunächst an Esso-Tankstellen, beim Buchhändler Thalia, der Süßwarenkette Hussel und in den Textilhäusern von Appelrath-Cüpper. "Das Interesse im Handel ist sehr groß", sagte Werner Netzel, Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, im Gespräch mit Dpa. Bald werde eine Kooperation mit einer Drogerie- und einer Lebensmittelkette präsentiert. Gespräche liefen auch mit der Automatenwirtschaft.

 

Eine App zeigt Bezahlaktionen an

Aufladen mit bis zu 200 Euro können Kunden ihre Karte am Geldautomaten oder an Bezahlterminals des Handels. Die einzelnen Bezahlumsätze erscheinen aber nicht auf dem Kontoauszug. "Das Guthaben können sie sich im Handel anzeigen lassen, mit Hilfe einer App auf dem Smartphone oder über einen Kartenleser kann man sich auch die letzten 15 Bezahl- und die letzten 3 Ladetransaktionen anzeigen lassen."

 

Weitere Funktionen in Planung

Noch in der Planung sind weitere Funktionen für Smartphones: "Wir werden die Möglichkeit anbieten, dass der Händler die Zahlung per Smartphone empfangen kann", so Netzel. "Der Kunde legt dafür seine Karte auf das Smartphone beispielsweise des Taxi-Fahrers, Schornsteinfegers oder Paketboten." (ms)

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