29.02.2012 | Marketing & Vertrieb

Die Preisschlacht wird per Smartphone entschieden

Laut einer Studie des US-Marktforschers Comscore wird die rasante Verbreitung von Smartphones in diesem Jahr noch einmal zulegen. Die zunehmende Nutzung der mobile Endgeräte wirkt sich stark auf das Kaufverhalten im stationären Handel aus, hat eine Studie festgestellt.

Aktuell besitzen 37 Prozent der Deutschen ein Smartphone – im internationalen Verglich liegt Deutschland damit hinter den europäischen Nachbarn Frankreich (40 Prozent) und Italien (44 Prozent) zurück. Ein anhaltend starkes Wachstum prognostizieren die Marktforscher von Comscore jedoch für alle Märkte gleichermaßen.

 

Die Hälfte vergleicht Preise

Die Studienergebnisse zeigen auf, dass die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte auch das Konsumentenverhalten im stationären Handel beeinflusst. So nutzt in den Vereinigten Staaten bereits die Hälfte aller Verbraucher das Smartphone, um sich über Produkte zu informieren und Preise zu vergleichen. Ein Fünftel der Befragten scannt dazu den Barcode eines Produkts.

 

Frauen teilen Shopping-Erlebnisse

Bei der Nutzungsart zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Männer besonders häufig Produkte und Preise vergleichen, greifen Frauen eher auf Social-Media-Funktionen zurück. Dabei geht es weniger um den Austausch von Informationen, sondern um das Teilen von Shopping-Erlebnissen mit Freunden und Bekannten. (sas)

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