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Konsumstimmung trotzt Eurokrise

Bild: jan37k ⁄

Der deutsche Einzelhandel sieht trotz Eurokrise und schwächerer Wachstumsaussichten weiter eine robuste Kauflaune der Kunden. "Die Lage im Einzelhandel ist stabil", sagte der Präsident des Handelsverbands Deutschland, Josef Sanktjohanser, bei einem Branchenkongress in Berlin.

Die gute Beschäftigungslage, positive Einkommensentwicklungen und niedrige Zinsen wirkten positiv auf die Konsumstimmung. Der Verband bekräftigte seine Prognose, dass in diesem Jahr ein Umsatzplus von nominal 1,5 Prozent zu erreichen sei. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeigte sich ebenfalls optimistisch, dass die wirtschaftliche Lage gut bleibe. Mit Blick auf die Inlandskonjunktur sprach er sich gegen Steuererhöhungen aus. Durch verlässliche Rahmenbedingungen das Vertrauen der Verbraucher zu stärken, sei "das beste Element zur Stärkung der Binnennachfrage." Der Minister bekannte sich klar zu einer erfolgreichen Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise.

Schäuble mahnte als Konsequenz der Finanzkrise auch eine stärkere Regulierung der Kapitalmärkte an. "Wir brauchen maßvolle Regeln, aber man darf es auch nicht übertreiben". Die Wirtschaft dürfe nicht zu Tode reguliert werden. Nötig sei auch eine "gewisse freiwillige Orientierung" der Unternehmen, dass man nicht jeden Vorteil bis zur Übertreibung ausreizen müsse.

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