Fachbeiträge & Kommentare zu Verdeckte Einlage

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 1.3.2 Eingebrachte Anteile beim Anteilstausch (§ 22 Abs 2 UmwStG)

Tz. 23 Stand: EL 73 – ET: 12/2011 Der Sperrfristtatbestand des § 22 Abs 2 S 1 UmwStG bezieht sich sachlich auf Anteile an Kap-Ges oder Genossenschaften, die im Rahmen eines Anteilstauschs iSd § 21 Abs 1 S 2 UmwStG oder im Zuge einer Betriebseinbringung als unselbständiger Bestandteil der Sachgesamtheit iSd § 20 Abs 1 UmwStG unterhalb des gW auf die Übernehmerin übertragen wor...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.4.9.2.2 Zivilrechtlich wichtiger Grund

Tz. 580 Stand: EL 87 – ET: 08/2016 Ein GAV kann im Regelfall nur zum Ende des Geschäftsjahrs der OG aufgehoben werden (s OLG München, Urt v 20.11.2013, GmbHR 2014, 535). Nach § 297 AktG kann ein Unternehmensvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn der kündigenden Partei ein Festhalten am Vertrag unter Berück...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 5.4.3 Überlassung von Wohnräumen an den Gesellschafter

Ausgewählte Literaturhinweise: Binnewies/Wollweber, Private Feriendomizile in der Steuerfalle? – Zu den ertragstlichen Fallstricken selbst genutzter Auslandsimmobilien, DStR 2014, 628; Golombek, VGA bei unentgeltlicher Überlassung einer spanischen Ferienimmobilie – wirklich nur bis 2012 relevant?, BB 2014, 855; Piltz, Besteuerung ohne Leistungsfähigkeit? – Das selbstgenutzte Fe...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.2.6 Verzinsung von Einlageforderungen/Vorabausschüttungen uÄ

Tz. 1086 Stand: EL 95 – ET: 02/2019 Hat eine Kap-Ges gegenüber ihrem Gesellschafter eine Einlageforderung (zB auf Rückzahlung einer vGA auf Grund einer Satzungsklausel), ist uE auch diese – entspr der Rspr zu ausstehenden Einlagen auf das Stamm-Kap – zumindest dann zu verzinsen, wenn die Einlageforderung bereits fällig, aber vom Gesellschafter noch nicht erbracht ist. Ebenso ...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Schröder, Der besondere AP in der St-Bil des OT, StBp 1975, 149, 176, StBp 1977, 25; Palitsch, Der besondere AP beim OT nach der KSt-Reform, StBp 1978, 181; Hübel, Der besondere AP (Korrekturposten) beim OT, BB 1979, 418; Palitsch, Der besondere AP (Korrekturposten) beim OT, BB 1979, 416; Tesdorpf, Die besonderen AP bei der kstlichen Organschaft, DStR 1979, 524; Braun, Tw-AfA bei...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Schäfer, Soll- oder Habenzinsen bei Geldhingabe zwischen verbundenen Unternehmen?, StBp 1986, 211; Maenner, Soll- oder Habenzins bei Geldhingabe zwischen verbundenen Unternehmen? Stellungnahme zu dem Aufsatz von Schäfer, StBp 1987, 38; Richter, Stliche Folgen der Haftungsinanspruchnahme bei einem (ehemaligen) GmbH-GF, FR 1988, 350; Hill/Klein, Angemessenheit der Zinsen für die ...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 15.3.3 Folgen einer verdeckten Gewinnausschüttung bei mittelbarer Organschaft

Tz. 1824 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 Zu einer Organschaft kann es auch durch eine mittelbare finanzielle Eingliederung kommen (dazu umfassend s § 14 KStG Tz 263ff). Dabei ist nicht erforderlich, dass die vermittelnde Gesellschaft selbst organschaftstauglich ist (s Urt des BFH v 02.11.1977, BStBl II 1978, 76; s H 14.2 "Mittelbare Beteiligung" KStH 2015; auch s § 14 KStG Tz 270f...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 7.2 Begriff der in organschaftlicher Zeit verursachten Minder- bzw Mehrabführung

Tz. 235 Stand: EL 63 – ET: 06/2008 § 27 Abs 6 KStG regelt die Auswirkungen einer in organschaftlicher Zeit verursachten Minder- bzw Mehrabführung auf das stliche Einlagekonto der OG, enthält jedoch keine Definition einer solchen Minder- bzw Mehrabführung. Die durch das JStG 2008 gestrichenen S 2 und 3 des § 27 Abs 6 KStG erläuterten den Begriff anhand des Bsp der Bildung und A...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.1 Allgemeines

Tz. 175 Stand: EL 92 – ET: 03/2018 St-Subjekt ist nicht der BgA der jur Pers d öff Rechts, sondern die jur Pers d öff Rechts selbst. Hat die jur Pers d öff Rechts mehrere BgA, ist sie wegen jedes einzelnen BgA (oder mehrerer zusammengefasster Betriebe) Subjekt der KSt (s Tz 10). BgA, die nicht selbst jur Pers d öff Rechts sind (s § 4 Abs 2 KStG und s Tz 58), stellen zivil- und...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.4.2.1.7 Begünstigte Dauerverlustgeschäfte iSd § 8 Abs 7 S 2 KStG

Tz. 324f Stand: EL 95 – ET: 02/2019 Bzgl der Konsequenzen der Vorschrift des § 8 Abs 7 KStG für die Ermittlung der Eink iSd § 20 Abs 1 Nr 10 Buchst b EStG und die Feststellung des stlichen Einlagekontos gilt uE Folgendes: Nach § 8 Abs 7 KStG werden bei bestimmten ("begünstigten") Dauerverlustgeschäften eines BgA die Rechtsfolgen einer vGA nicht gezogen. Dadurch wird auch die ...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.4.2.1.8.3 Verluste aus der Beteiligung an einer Mitunternehmerschaft oder einer Personengesellschaft

Tz. 326c Stand: EL 92 – ET: 03/2018 Im Falle eines Verlustes aus der Beteiligung der jur Pers d öff Rechts an einer MU-Schaft/Pers-Ges kann uE nicht unterstellt werden, dass dieser Verlust – wie bei einem Regiebetrieb (s Tz 319) – im Zeitpunkt seiner Entstehung als aus dem Gesamthaushalt ausgeglichen gilt. Der Kdt einer KG muss – zumindest solange das Kdt-Kap und evtl Rücklag...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.4 Einschränkung der Steuerbefreiung in Höhe einer vorangegangenen Teilwertabschreibung (§ 8b Abs 2 S 4 KStG)

Tz. 157 Stand: EL 90 – ET: 06/2017 Durch das sog Korb II-Gesetz ist § 8b Abs 2 S 2 KStG zu § 8b Abs 2 S 4 KStG geworden. Nach § 8b Abs 2 S 4 KStG greift die StBefreiung nach § 8b Abs 2 S 1 und 3 KStG nicht, soweit der Anteil in früheren Jahren stwirksam auf den niedrigeren Tw abgeschrieben und die Gewinnminderung nicht durch den Ansatz eines höheren Werts ausgeglichen worden i...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.4.2.1.2.3.5 Rücklagen bei Regiebetrieben, die die Umsatz-/Gewinngrenzen in aufeinanderfolgenden Jahren über- bzw. unterschreiten

Tz. 317 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Bei Regiebetrieben, die den Gewinn nicht durch BV-Vergleich ermitteln, kann es vorkommen, dass in aufeinander folgenden Jahren die Umsatz- bzw Gewinngrenzen des § 20 Abs 1 Nr 10 Buchst b S 1 EStG einmal über-, dann wieder unterschritten sind. Der KapSt unterliegt nach dem Gesetzeswortlaut nur der Gewinn der Jahre, in denen die Grenzen übersc...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.4.3 Abführung des ganzen Gewinns; "Gewinnabsaugung" auf der Vorstufe des Jahresüberschusses

Tz. 430 Stand: EL 87 – ET: 08/2016 Das StR stellt neben die hr-lichen Anforderungen weitere Vorschriften, die für die stliche Anerkennung eines GAV beachtet werden müssen. Hierzu gehört zunächst, dass nach § 14 Abs 1 S 1 KStG der ganze Gewinn, das ist der hr-lich zulässige Höchstbetrag, abgeführt werden muss (s Tz 350ff). Eine geringere Abführung gefährdet ebenso wie eine Zuv...mehr

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Kapitalertragsteuerpflicht bei Leistungen eines Betriebs gewerblicher Art

Kommentar In einem aktualisierten Anwendungsschreiben hat sich das BMF ausführlich mit Auslegungsfragen zu § 20 Abs. 1 Nr. 10 EStG bei Betrieben gewerblicher Art (als Schuldner der Kapitalerträge) befasst. Betriebe gewerblicher Art und Kapitalertragsteuer Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich mit Schreiben vom 28.1.2019 ausführlich zur Auslegung der Einkommenstatbestände ...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 3.2.1.1 Systematik der Gewinnermittlung

Rz. 46 Nach § 12 Abs. 2 S. 1 UmwStG ist der Gewinn der übernehmenden Körperschaft aus der Verschmelzung als Differenz zwischen den Übernahmewerten der übernommenen Wirtschaftsgüter und dem Buchwert der wegfallenden Anteile, abzüglich der Verschmelzungskosten, zu ermitteln. Diese Ergebnisermittlung unterscheidet nicht danach, ob die übernehmende Körperschaft an der übertragen...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 1.1 Systematische Stellung

Rz. 1 Die §§ 11–13 UmwStG enthalten die steuerrechtlichen Vorschriften über die Verschmelzung von Körperschaften sowie über die Vermögensübertragung von einer Körperschaft auf eine andere Körperschaft. Die Vorschriften bilden einen Abschnitt des besonderen Teils des UmwStG, der die steuerrechtlichen Detailregelungen für die einzelnen Umwandlungsarten enthält. Die Verschmelzu...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 16 ... / 2 Notwendigkeit und Bemessung der Ausgleichszahlungen

Rz. 8 Eine handelsrechtliche Regelung zu den Ausgleichszahlungen ist nur in § 304 AktG enthalten. Diese Regelung gilt unmittelbar nur, wenn die Organgesellschaft eine AG, KGaA oder SE ist. Nach § 304 Abs. 1 AktG muss ein Ergebnisabführungsvertrag für die außenstehenden Gesellschafter der Organgesellschaft eine Ausgleichszahlung vorsehen. Diese Ausgleichszahlung ist ihrem Wes...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 16 ... / 3.1 Versteuerung durch die Organgesellschaft

Rz. 41 Das herrschende Unternehmen verpflichtet sich im eigenen betrieblichen Interesse zur Leistung der Ausgleichszahlungen, um den Ergebnisabführungsvertrag abschließen zu können. Die Ausgleichszahlung wird also aus betrieblichen Gründen geleistet. Sie ist daher dem Wesen nach eine Betriebsausgabe, keine Gewinnverwendung. Die Ausgleichszahlung darf aber nach § 4 Abs. 5 S. ...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 7 G... / 2.3 Schema der Einkommensermittlung

Rz. 7 Aus der Systematik der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens ergibt sich ein Schema zur Einkommensermittlung. Dieses Schema hat für zwei Fragen materielle Bedeutung, nämlich für die Frage, welcher Betrag als "Gewinn aus Gewerbebetrieb" der GewSt zugrunde zu legen ist, und ob die abzugsfähigen Spenden einen vortragsfähigen Verlust erhöhen. Dabei besteht die Problem...mehr

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Offenlegung und Hinterlegun... / 16.3 Änderung der Aussagekraft von Jahresabschlüssen

Rz. 98 Schließlich besteht die Möglichkeit, durch Verlagerung von Ertragspotenzialen die Aussagekraft von Jahresabschlüssen zu verändern. Zu diesem Zweck können z. B. über den Einsatz konzerninterner Verrechnungspreise Ergebnisanteile auf Schwestergesellschaften oder Auslandsgesellschaften transferiert werden, um so die Ertragskraft des publizitätspflichtigen Unternehmens z...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 8c ... / 2.10.6.4 Betriebsvermögenszuführung

Rz. 211 Als dritte Möglichkeit, die Erhaltung der wesentlichen Betriebsstrukturen sicherzustellen, sieht Nr. 3 eine Betriebsvermögenszuführung vor. Danach werden die wesentlichen Betriebsstrukturen erhalten, wenn der Körperschaft wesentliches Betriebsvermögen zugeführt wird. Systematisch ist hier eine gewisse Widersprüchlichkeit festzustellen. Wenn der Körperschaft in der K...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 8c ... / 2.7.2 Begriff der stillen Reserven (Abs. 1 S. 5–8)

Rz. 131 Bei einem schädlichen Beteiligungserwerb bleiben die Verluste abziehbar, soweit sie die stillen Reserven im Betriebsvermögen der die Verluste ausweisenden Körperschaft nicht übersteigen. Der Begriff "stille Reserven" ist in Abs. 1 S. 6 definiert. Stille Reserven i. S. d. Abs. 1 S. 5 ist danach der Unterschiedsbetrag zwischen dem bei der steuerlichen Gewinnermittlung...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 8c ... / 2.6 Ausnahme für konzerninterne Übertragungen (Abs. 1 S. 4)

Rz. 100 Nach der ursprünglichen Gesetzesfassung war Abs. 1 uneingeschränkt anwendbar, wenn die Übertragung innerhalb eines Konzerns erfolgte, sich die Beteiligung der Konzernmutter also wirtschaftlich nicht änderte. Das FG Berlin-Brandenburg hat für den Zeitraum vor der Einfügung der Konzernklausel in S. 5 den Anwendungsbereich der Vorschrift aufgrund einer teleologischen In...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 49... / 2.2.2.8.2 Erfasste Einkünfte

Rz. 181 Der Tatbestand ist eingeschränkt und erfordert sorgfältige Interpretation. Im Einzelnen werden erfasst: Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, die, isoliert betrachtet, nicht steuerbar oder nur stpfl. nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG wäre (Rz. 186); Veräußerung von Sachinbegriffen und Rechten, die, isoliert betrachtet, der Besteuerung als Einkünfte aus Vermietung und Verpa...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 49... / 2.2.2.7.1 Allgemeines

Rz. 161 Einkünfte aus der Veräußerung einer Beteiligung, die unter § 17 EStG fällt, sind nach Nr. 2 Buchst. e Doppelbuchst. aa) inländische Einkünfte und damit beschr. stpfl., wenn die Tatbestandsmerkmale des § 17 EStG erfüllt sind und die Kapitalgesellschaft ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im Inland hat. Diese Fassung der Vorschrift geht auf das G. v. 19.12.1985 zurüc...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 1 Wann liegt eine verdeckte Einlage vor?

Die Zuwendung an die GmbH muss in einem einlagefähigen Vermögensvorteil bestehen. Andernfalls liegt keine Einlage vor. Nicht einlagefähig ist die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Wirtschaftsgütern zum Gebrauch. Dazu zählt auch die zinslose oder zinsvergünstigte Darlehensgewährung. Verzichtet der Gesellschafter jedoch auf aufgelaufene Zinsen, liegt eine Einlage...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen

Zusammenfassung Begriff Eine offene Einlage in die GmbH liegt vor, wenn sich die Gesellschafter verpflichten, der Gesellschaft Eigenmittel zuzuführen. Aber auch ohne eine solche ausdrückliche Verpflichtung kann es dazu kommen, dass ein Gesellschafter der GmbH einen Vorteil (verdeckt) zuwendet. Eine sog. verdeckte Einlage ist anzunehmen, wenn ein Gesellschafter oder eine ihm n...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 3 Folgen des Darlehensverzichts

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 2 Übernahme von Verbindlichkeiten der GmbH

Eine verdeckte Einlage ist auch anzunehmen bei einem Verzicht auf Nutzungsentgelt. Das betrifft Fälle, in denen der Gesellschafter auf Zinsen aus einem Gesellschafterdarlehen verzichtet bzw. in den Fällen des unentgeltlichen Darlehensverzichts. Verzichtet ein Gesellschafter also auf seine Darlehensforderung gegenüber der GmbH, liegt eine verdeckte Einlage vor, wenn der Verzi...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / Zusammenfassung

Begriff Eine offene Einlage in die GmbH liegt vor, wenn sich die Gesellschafter verpflichten, der Gesellschaft Eigenmittel zuzuführen. Aber auch ohne eine solche ausdrückliche Verpflichtung kann es dazu kommen, dass ein Gesellschafter der GmbH einen Vorteil (verdeckt) zuwendet. Eine sog. verdeckte Einlage ist anzunehmen, wenn ein Gesellschafter oder eine ihm nahestehende Per...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 4.1 Auswirkungen für die GmbH

Das Darlehen wird im Zeitpunkt des Verzichts in der Handelsbilanz erfolgswirksam ausgebucht. Der Darlehensverzicht stellt eine verdeckte Einlage dar. Das Einkommen der GmbH wird entsprechend gekürzt. Auch hier wird die Darlehensforderung mit dem Zeitwert bewertet. Entsprechend erhöht sich das steuerliche Einlagekonto der GmbH. Die Differenz zwischen Zeitwert der Forderung und...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 5 Absicherung von GmbH-Verbindlichkeiten

Verpflichtet sich der Gesellschafter, Verbindlichkeiten der GmbH z. B. im Wege einer Bürgschaft abzusichern und zu übernehmen und verzichtet er endgültig auf eventuelle Rückgriffsforderungen, stellt diese Absicherung eine verdeckte Einlage dar. Der Vermögensvorteil der GmbH besteht in der Freistellung unter Verzicht auf Rückgriffsforderungen gegen die GmbH. Auch hier führt d...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 4.2 Auswirkungen für den Gesellschafter als Darlehensgeber

Der Verzicht auf die Rückzahlung des Darlehens ist trotz der Besserungsklausel als verdeckte Einlage zu behandeln mit den o. a. Folgen. Tritt die Bedingung (Besserung der wirtschaftlichen Lage der GmbH) ein, lebt die Darlehensforderung wieder auf. Dann wird die verdeckte Einlage rückgängig gemacht. Wurden für die Zeit der Krise Zinsen nachgezahlt, entstehen im Zeitpunkt des Zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verdeckte Einlagen / 4 Darlehensverzicht mit Besserungsklausel

Der Gesellschafter kann gegenüber der GmbH auch einen Darlehensverzicht unter der auflösenden Bedingung aussprechen, dass die Forderung bei Besserung der wirtschaftlichen Lage der GmbH wieder aufleben soll (Besserungsklausel). 4.1 Auswirkungen für die GmbH Das Darlehen wird im Zeitpunkt des Verzichts in der Handelsbilanz erfolgswirksam ausgebucht. Der Darlehensverzicht stellt e...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kapitalerhöhung / 3 Arten der Kapitalerhöhung

Die in der Praxis bevorzugte Form ist die Kapitalerhöhung durch Zuführung neuer Barmittel. Daneben kann eine Kapitalerhöhung durch Sachkapitalerhöhung oder als Mischform durch Zuführung sowohl von Barmitteln als auch von Sacheinlagen erfolgen. Für alle der hier genannten Formen der Kapitalerhöhung gilt, dass die Mittelzuführung entweder durch die Altgesellschafter oder durch...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsentgelt/-lohn in der... / 2.5 Arbeitslohnzufluss

Der Arbeitslohnzufluss tritt mit der Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht ein. Der Zufluss kann grundsätzlich nicht fingiert werden. Eine Ausnahme gilt beim beherrschenden Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft für Gehaltsbeträge und sonstige Vergütungen, die die Kapitalgesellschaft den beherrschenden Gesellschaftern schuldet und die sich bei der Ermittlung ihres...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Anteile an Kapitalgesellschaften, die zu den Finanzanlagen gehören.

Rz. 423 Solche Anteile gehören zum nichtabnutzbaren Anlagevermögen. Sie waren und sind in der Steuerbilanz des Anteilseigners mit den Anschaffungskosten abzüglich einer etwaigen Teilwertabschreibung anzusetzen. Spätere offene oder verdeckte Einlagen führen zu einer Erhöhung der Anschaffungskosten (sog. nachträgliche Anschaffungskosten). Die danach maßgeblichen Steuerbilanzwe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / VIII. Der für die Substanzwertermittlung i.S.d. § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG n.F. maßgebende Stichtag

Rz. 368 Wie schon an früherer Stelle ausgeführt (vgl. oben, Anm. 44), hat die Bewertung des Betriebsvermögens nach der Abstandnahme von der Erhebung der Vermögensteuer ab 1.1.1997 und der Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer ab 1.1.1998 nur noch Bedeutung für die Erbschafts- und Schenkungsbesteuerung. Insoweit sind für den Bestand und die Bewertung die Verhältnisse zur Zeit...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Verrechnungspreise: Steuerl... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag stellt die Grundzüge der steuerlichen Behandlung von Verrechnungspreisen dar. Erörtert werden hierbei neben den rechtlichen Grundlagen und den Aufzeichnungspflichten, die Steuerpflichtige mit Auslandsbeziehungen zu nahe stehenden Personen zu erfüllen haben, auch die verschiedenen Methoden, die das deutsche Steuerrecht für die Prüfung der Angemessenheit ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ausbuchung wertloser Aktien begründet Verlust aus Kapitalvermögen

Leitsatz Wenn endgültig wertlos gewordene Aktien aus dem Depot ausgebucht werden, ist der betroffene Privatanleger naturgemäß an einer steuerlichen Verwertung seines erlittenen Vermögensverlusts interessiert. Das FG Rheinland-Pfalz hat nun grünes Licht für einen Verlustabzug gegeben - das letzte Wort liegt aber beim Bundesfinanzhof. Sachverhalt Der Kläger erwarb im Januar 201...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erbschaftsteuer: Begünstigu... / 10.2 Nachversteuerungsfälle

Die einzelnen Nachversteuerungsfälle sind in § 13a Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 5 ErbStG beschrieben. Im Einzelnen sind dies:mehr

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Kapitalgesellschaft: Liquid... / 3.3.2 Abwicklungs-Endvermögen

Abwicklungs-Endvermögen ist das zur Verteilung kommende Vermögen, vermindert um die steuerfreien Vermögensmehrungen, z. B. Investitionszulage, offene und verdeckte Einlagen, die im Abwicklungszeitraum zugeflossen sind. Da sämtliche stillen Reserven aufzudecken und zu besteuern sind, ist für Sachwerte der gemeine Wert gem. § 9 BewG anzusetzen. Maßgeblicher Bewertungszeitpunkt...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalgesellschaft: Liquid... / 3.3.3 Verlustabzug im Rahmen der Liquidation

Die Grundsätze für den Verlustabzug sind im Rahmen der Liquidation ebenfalls zu beachten. Ergibt sich daher ein steuerlicher Liquidationsverlust, kann dieser gem. § 10d EStG i. V. m. § 8 Abs. 1 KStG zurückgetragen werden.mehr

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Brexit: Strukturierung - Fall 39: Einbringung von Anteilen in eine UK-Ltd./Grundstücksgesellschaft

Fall: Anteile an der in Deutschland ansässigen A-GmbH und an der in UK ansässigen B-Ltd., die jeweils ein in Deutschland ansässiger Gesellschafter hält, sollen in die in UK ansässige X-Ltd. eingebracht werden. Führt dies zu einer Steuerbelastung des deutschen Anteilseigners? Lösung: Unabhängig davon, ob die Anteile im Wege der verdeckten Einlage oder gegen Gewährung von Anteile...mehr

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Brexit: Strukturierung - Fall 47: Umwandlung einer inländischen Betriebsstätte in eine GmbH

Fall: Eine in UK ansässige Kapitalgesellschaft mit in UK ansässigen Gesellschaftern unterhält eine Betriebsstätte in Deutschland. Diese soll in eine in Deutschland ansässige GmbH umgewandelt (eingebracht) werden. Ist dies steuerneutral möglich? Lösung: Die Einbringung führt zur Aufdeckung und Versteuerung der stillen Reserven der Betriebsstätte. Der Erwerb der Anteile an der Gmb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Brexit: Strukturierung - Fall 35: Verschmelzung einer UK-Gesellschaft mit einer EU-/Drittstaatengesellschaft

Fall: Eine UK-Tochtergesellschaft mit deutscher Muttergesellschaft soll mit einer EU-Gesellschaft oder Drittstaatengesellschaft (nicht UK) verschmolzen werden. Ist das steuerneutral möglich? Lösung: Ob eine Verschmelzung möglich ist und welche steuerlichen Konsequenzen bei der UK-Tochtergesellschaft eintreten, richtet sich nach den gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen ...mehr

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Steuer Check-up 2019 / 4.6.1 Verdeckte Einlage bei Pensionsverzicht durch Gesellschafter-Geschäftsführer

Ein Verzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers auf erdiente (werthaltige) Pensionsansprüche löst unter Umständen auch ohne Liquiditätszufluss einen steuerlichen Lohnbezug aus. Der BFH hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem ein alleiniger Gesellschafter-Geschäftsführer ursprünglich eine Pensionszusage erhalten hatte, die sich an seinen Aktivbezügen orientierte. Zu ei...mehr

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Steuer Check-up 2019 / 4.6 Behandlung von Pensionszusagen von Gesellschafter-Geschäftsführern

4.6.1 Verdeckte Einlage bei Pensionsverzicht durch Gesellschafter-Geschäftsführer Ein Verzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers auf erdiente (werthaltige) Pensionsansprüche löst unter Umständen auch ohne Liquiditätszufluss einen steuerlichen Lohnbezug aus. Der BFH hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem ein alleiniger Gesellschafter-Geschäftsführer ursprünglich eine ...mehr

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Steuer Check-up 2019 / 4.5 Hinzurechnungsbesteuerung und vGA im Dreiecksverhältnis

Im BFH-Urteil v. 13.6.2018 (I R 94/15, BFH/NV 2018 S. 1303) lag der Fall zugrunde, dass eine deutsche körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaft (Muttergesellschaft), die mittelbar über eine niederländische Gesellschaft an einer in Zypern ansässigen Ltd. beteiligt war, ausschließlich passive Einkünfte aus Lizenzgebühren erzielte. Die Tätigkeit bestand in der Einholung von Liz...mehr