Fachbeiträge & Kommentare zu Verdeckte Einlage

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Keine "Steuerentstrickung" bei Überführung von Wirtschaftsgütern in eine ausländische Betriebsstätte

Leitsatz 1. Die Einbringung eines Wirtschaftsguts als Sacheinlage in eine KG ist ertragsteuerrechtlich auch insoweit als Veräußerungsgeschäft anzusehen, als ein Teil des Einbringungswerts in eine Kapitalrücklage eingestellt worden ist (entgegen BMF-Schreiben vom 26.11.2004, BStBl I 2004, 1190). 2. Die das gesamte Nennkapital umfassende Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft...mehr

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ZErb 07/2008, Segen oder Fl... / II. Kernaussagen des II. Senats des BFH

Der Schenkungsteuer unterliegt als Schenkung unter Lebenden (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) jede freigebige Zuwendung, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Erforderlich hierfür ist eine Vermögensverschiebung, d. h. eine Vermögensminderung auf der Seite des Schenkers und eine Vermögensmehrung auf der Seite des Beschenkt...mehr

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Bei Zuwendung an eine Kapitalgesellschaft kann nicht der Gesellschafter Begünstigter sein

Leitsatz Eine freigebige Zuwendung nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG an eine nahestehende Person kann nicht durch eine verdeckte Einlage bei einer Kapitalgesellschaft erfolgen. Sachverhalt Im Rahmen einer Betriebsprüfung wurde festgestellt, dass der Vater V über Gesellschaften durch zu geringe Verrechnungspreise einer Kapitalgesellschaft, an der seine Tochter beteiligt war, Vortei...mehr

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Kein Gestaltungsmissbrauch bei Veräußerung von GmbH-Anteilen an beteiligungsidentische GmbH

Leitsatz Die Veräußerung von GmbH-Anteilen an eine von den Gesellschaftern der GmbH neu gegründete, beteiligungsidentische GmbH ist nicht deshalb rechtsmissbräuchlich i.S.d. § 42 AO, weil die Anteile zu einem Zeitpunkt veräußert werden, als die Veräußerung noch nicht dem Halbeinkünfteverfahren unterlag, oder weil sich die Tätigkeit der neu gegründeten GmbH auf das Halten der...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 20... / 18.4 Keine negativen Einnahmen bei Rückzahlung eines Gewinnanteils

Rz. 268 In BFH v. 29.8.2000, VIII R 7/99, BStBl II 2001, 173 hat sich der VIII. Senat des BFH der st. Rspr. des I. Senats, dass eine Rückgewähr von Gewinnausschüttungen durch den Gesellschafter an die Kapitalgesellschaft auf der Ebene der Kapitalgesellschaft als Einlage zu behandeln ist[1] dahingehend angeschlossen, dass eine solche Rückzahlung nicht nur aus der Sicht der Ka...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 20... / 21.4.1 § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG n. F.

Rz. 294 Vereinnahmte Stillhalterprämien für die Einräumung von Optionen, die bislang nach § 22 Nr. 3 EStG erfasst werden[1], sind in den Einkünftetatbestand des § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG n. F. integriert worden. Aufwendungen für ein Glattstellungsgeschäft mindern die Einnahmen aus den Stillhalterprämien. Dies wird im Steuerabzugsverfahren dadurch berücksichtigt, dass die im Ra...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 20... / 11 Einnahmen aus Gewinnen eines Betriebs gewerblicher Art ohne eigene Rechtspersönlichkeit bzw. eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (Nr. 10 Buchst. b)

Rz. 179 Die durch das Steuersenkungsgesetz v. 23.10.2000[1] im Zusammenhang mit der Einführung des Halbeinkünfteverfahrens eingefügte Vorschrift erfasst als Einnahmen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG Gewinne von drei Gruppen von Kapitalerträgen von Betrieben gewerblicher Art (BgA) ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Rz. 180 In die erste Gruppe fallen die nicht von der...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 20... / 4.1.6.1 Allgemeines

Rz. 104 Der Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft kann sich neben seiner gesellschaftsrechtlichen Beteiligung am Grund- oder Stammkapital noch zusätzlich am Unternehmen der Kapitalgesellschaft als stiller Gesellschafter beteiligen[1]. Die Vertragsgestaltung ist ausschlaggebend dafür, ob es sich bei dieser stillen Beteiligung um eine typische stille Gesellschaft handelt, od...mehr

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vGA bei irrtümlicher Annahme einer Leistungspflicht

Leitsatz Leistet der Geschäftsführer einer GmbH in der irrtümlichen Annahme einer vertraglichen Leistungspflicht eine Zahlung an einen vormaligen Gesellschafter, liegt hierin jedenfalls dann eine vGA, wenn die Begründung der nach der Vorstellung des Geschäftsführers bestehenden Leistungspflicht als vGA zu beurteilen wäre. Normenkette § 8 Abs. 3 S. 1 KStG Sachverhalt Eine GmbH ...mehr

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Keine nachträglichen Anschaffungskosten bei Bürgschaftsübernahme für mittelbare Beteiligung – verdeckte Einlage in eine Kapitalgesellschaft in Form einer Bürgschaft

Leitsatz Die Übernahme von eigenkapitalersetzenden Bürgschaften für eine Gesellschaft, an welcher der Anteilseigner nur mittelbar beteiligt ist, führt nicht zu nachträglichen Anschaffungskosten der (unmittelbaren) wesentlichen Beteiligung. Normenkette § 17 Abs. 1 und 2 EStG, § 255 Abs. 1 S. 2 HGB Sachverhalt Herr K ist wesentlich an der F-GmbH und diese wiederum wesentlich an ...mehr

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Einbringung von WG des Privatvermögens in das Gesamthandsvermögen gegen Buchung auf Kapitalkonto ist Anschaffung und nicht Einlage

Leitsatz Die Einbringung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine gewerbliche Personengesellschaft (gegen die Gewährung von Mitunternehmeranteilen) begründet keine Einlage i.S.v. § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG 2000 (jetzt: Satz 5). Dies gilt auch, wenn der Wert des Wirtschaftsguts nicht nur dem Kapitalkonto I, sondern auch anderen Kapitalunterkonten gutgeschrieben wird. Nor...mehr

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Begründung einer echten Betriebsaufspaltung mit Vor-GmbH; Übertragung von Anteilen an Vor-GmbH

Leitsatz 1. Zur Übertragung von Anteilen an einer Vor-GmbH. 2. Errichtet ein Einzelunternehmer zum Zweck der späteren Begründung einer Betriebsaufspaltung durch Bargründung eine GmbH und überträgt er vor Beginn der Betriebsaufspaltung sowie vor Eintragung der GmbH in das Handelsregister das wirtschaftliche Eigentum an einem Teil der Anteile an der Vor-GmbH zum Preis in Höhe d...mehr

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Nichterbringung der Stammeinlage bei umgehender Weiterleitung an vom Inferenten beherrschtes Unternehmen

Leitsatz Mit dem Urteil vom 10.12.2007 hat der BGH die gefestigte Rechtsprechung zur Nichterfüllung der Einlageschuld bei Hin- und Herzahlen auch auf das Verhältnis der Komplementär-GmbH zu der von den Inferenten beherrschten KG ausgedehnt. Bei sofortiger Ausreichung des eingebrachten Stammkapitals durch die GmbH an die KG als Darlehen ist die Einlagepflicht (§ 19 Abs. 1 Gmb...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Zum Begriff des "falschen" bzw. "richtigen" Bilanzausweises bei einer Bilanzänderung

Leitsatz Ein Bilanzansatz ist "richtig", wenn er denjenigen Kenntnisstand widerspiegelt, den der Kaufmann im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bei pflichtgemäßer und gewissenhafter Prüfung haben konnte. Eine Bilanzänderung kommt daher nicht in Betracht, auch wenn sie bei rückschauender Betrachtung als objektiv falsch anzusehen war. Sachverhalt Die Klägerin war seit 1993 zu 50 %...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / Literatur

ACHENBACH, Zur Tarifbelastung und Gliederung des verwendbaren Eigenkapitals bei Anrechnung ausländischer Steuern nach dem Körperschaftsteuergesetz 1977, RIW/AWD 1978, 246; AMANN, Zur Systematik der Ermittlung ausländischer Einkünfte, DB 1977, 796; BACHEM, Die optimale Ausgestaltung der Anrechnungsmethode zur unilateralen Vermeidung der Doppelbesteuerung bei den Ertragsteuern...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sonstige Zuzahlung in das Eigenkapital gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB und Kapitalaufbringung

Leitsatz Die Gesellschafter einer KGaA hatten eine Barkapitalerhöhung beschlossen und die übernommenen Einlagen auf ein gesondertes Bankkonto "Kapitalerhöhung" der Gesellschaft eingezahlt. Daneben wurden Einzahlungen als "sonstige Zuzahlung in das Eigenkapital gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB" vereinbart und auf ein anderes Bankkonto "Übergangsgeld" erbracht. Wie vorab verabredet...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Keine außerbetriebliche Sphäre einer Kapitalgesellschaft – vGA und Vorteilsausgleich bei strukturell dauerdefizitärem kommunalem Eigenbetrieb im Organkreis

Leitsatz 1. Die Begründung einer Organschaft zwischen verschiedenen kommunalen Eigenbetrieben in der Rechtsform einer GmbH als Organgesellschaften und einer kommunalen Holding-GmbH als Organträgerin ist grundsätzlich nicht als missbräuchliche Gestaltung i.S.v. § 42 Abs. 1 AO anzusehen (Anschluss an das Senatsurteil vom 14.07.2004, I R 9/03, BFH-PR 2005, 18). 2. Der Senat hält...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.5 Ausdehnung auf nahe stehende Personen

Rz. 75 Die Umqualifizierung von Vergütungen tritt nicht nur dann ein, wenn das Fremdkapital von einem Anteilseigner gegeben wurde, sondern auch dann, wenn das Fremdkapital von einer dem Anteilseigner nahe stehenden Person stammt. Die nahe stehende Person, die nicht selbst Anteilseigner ist, wird als Teil des Anteilseigners behandelt. Ihr steht daher kein eigener "safe haven"...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.7.2.4 Darlehensvergabe durch eine nahe stehende Person

Rz. 118 Die Ausführungen in den Rz. 113ff. sind auch für die Abwicklung im Dreiecksverhältnis zugrunde zu legen, wenn also das Darlehen nicht von einem unmittelbar oder mittelbar beteiligten Gesellschafter gegeben wurde, sondern von einer "in der Seitenlinie" stehenden Gesellschaft. Beispiel Die Obergesellschaft ist an der X- und der Y-GmbH zu je 100 % beteiligt. Die Y-GmbH g...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.7.2.2 Darlehensvergabe durch den unmittelbar beteiligten Anteilseigner

Rz. 105 § 8a bringt im Verhältnis zwischen Anteilseigner und Kapitalgesellschaft nicht unbedingt eine steuerliche Mehrbelastung, verglichen mit der Anerkennung der Vergütungen als Zinsen, wenn der Gesellschafter eine inländische Körperschaft ist. Die Vorschrift bewirkt aber eine Verschiebung der Steuerbelastung von dem Anteilseigner auf die Kapitalgesellschaft. Beispiel Die A...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 7 Sonderregelung für Anteilsübertragungen im Konzern (Abs. 6)

Rz. 194 Abs. 6 enthält eine Sonderregelung, die steuerliche Gestaltungen im Zusammenhang mit Anteilsübertragungen im Konzern verhindern soll. Die Gesetzesbegründung [1] ist falsch, sie trifft jedenfalls nicht die Regelung. Nach der Gesetzesbegründung soll die Vorschrift verhindern, dass zur Verbesserung des (buchmäßigen) Eigenkapitals nach § 8a Abs. 2 steuerfreie Anteilsverkä...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.1.1.1 Die darlehensnehmende Kapitalgesellschaft

Rz. 31 Empfänger des Fremdkapitals und damit Leistender der Vergütungen muss eine Kapitalgesellschaft sein. Es kann sich auch um eine Vorgesellschaft handeln, wenn diese später in das Handelsregister eingetragen wird und daher mit der später entstehenden Kapitalgesellschaft identisch ist[1]. Die Verwendung des Ausdrucks "Kapitalgesellschaft" lässt Zweifel offen, ob hierunter ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.6.2 Einschränkung durch die Finanzverwaltung

Rz. 94 Die Einbeziehung aller "Rückgriffsfälle" weitet den Regelungsbereich der Vorschrift so sehr aus, dass die Finanzierung insbesondere von mittelständischen Kapitalgesellschaften unangemessen eingeschränkt wird. Die Finanzverwaltung hat daher den Anwendungsbereich dieser Regelung reduziert[1]. Die wesentliche Einschränkung der gesetzlichen Regelung ist im BMF-Schreiben v....mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 5 Sonderregelung für Holdinggesellschaften (Abs. 4)

Rz. 168 Abs. 4 enthält eine Sonderregelung für die Gesellschafter-Fremdfinanzierung von Holdinggesellschaften. Zweck dieser Gesellschaften ist das Halten und Finanzieren von Beteiligungen. Um die Finanzierung von Holdinggesellschaften durch Gesellschafter-Fremdkapital nicht unnötig zu erschweren und die Attraktivität der Bundesrepublik als Standort für internationale Holding...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.7.1.2 Freigrenze (ab Vz 2004)

Rz. 99 Ab Vz 2004 enthält der Tatbestand eine Kleinbetragsregelung. Trotz Vorliegens der Tatbestandsvoraussetzungen des § 8a erfolgt keine Umqualifizierung der Vergütungen, soweit die Vergütungen nicht mehr als 250.000 EUR betragen. Hierbei handelt es sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Auch eine nur geringfügige Überschreitung der Freigrenze führt zur Umqual...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 2.6.1 Die gesetzliche Regelung

Rz. 86 Der Anwendungsbereich des § 8a wird durch Abs. 1 S. 2 nicht nur auf dem Anteilseigner nahe stehende Personen ausgedehnt, sondern in der zweiten Alternative auch auf einen Dritten, der weder dem Anteilseigner noch der Kapitalgesellschaft selbst nahe steht, wenn der Dritte für das Fremdkapital, das er der Kapitalgesellschaft zur Verfügung gestellt hat, auf den Anteilsei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 3.1.1 Begriff des Eigenkapitals

Rz. 128 Das anteilige Eigenkapital ist für den "Anteilseigner" zu ermitteln. Wird, wie hier (vgl. Rz. 38), unter "Anteilseigner" auch der mittelbar beteiligte Anteilseigner verstanden, ist das dem Anteilseigner zustehende "anteilige Eigenkapital" durch "Durchrechnen" der Beteiligungskette zu bestimmen. Die Finanzverwaltung sieht jedoch als Anteilseigner nur den unmittelbar b...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.3 Veräußerung oder Übertragung der eingebrachten Anteile innerhalb von sieben Jahren

Tz. 21 Stand: EL 47 – ET: 02/2003 Nach § 26 Abs 6 S 1 UmwStG ist § 23 Abs 4 UmwStG nicht anzuwenden, ›wenn die eingebrachten Anteile innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren nach der Einbringung unmittelbar oder mittelbar veräußert oder auf einen Dritten übertragen werden, es sei denn ...‹. Im Einzelnen:mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.3.3 Veräußerung der erhaltenen Anteile durch die einbringende Kapitalgesellschaft

Tz. 36 Stand: EL 47 – ET: 02/2003 Anders als im Fall des § 26 Abs 2 S 1 UmwStG kommt es nicht auf eine spätere Veräußerung der für die Einbringung gewährten Anteile durch die aufnehmende, sondern durch die einbringende Kap-Ges an. Wegen des Begriffs der Veräußerung s Tz 23 ff. Da das UntStFG nur den S 1 des § 26 Abs 2 UmwStG geändert hat, bleibt für die Anwendung des S 2 die ...mehr

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Bewertung einer Sacheinlage in eine GmbH bei Überpari-Emission

Leitsatz Ein Wirtschaftsgut, das dem Vermögen einer GmbH im Rahmen einer Überpari-Emission als Sacheinlage zugeführt worden ist, ist in der Steuerbilanz der GmbH auch im Hinblick auf jenen Teilbetrag des Einbringungswerts, der über den Nennbetrag der Stammeinlageverpflichtung des Einlegenden hinausgeht und gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapitalrücklage einzustellen ist, ...mehr

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Verdeckte Sacheinlagen im Konzernverbund

Leitsatz Eine verdeckte Sacheinlage bei einer Barkapitalerhöhung liegt nur bei einem zumindest mittelbaren Rückfluss der Einlage an den Erbringer vor. Sonstige Absprachen über die Verwendung der Einlage zwischen der GmbH und dem Erbringer sind unter dem Gesichtspunkt der Kapitalerhaltung unschädlich. Dieser Grundsatz gilt auch innerhalb eines Konzerns. Sachverhalt Kläger war ...mehr

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Zur verdeckten Sacheinlage im Konzern

Leitsatz Mit Urteil vom 12.02.2007 erteilte der BGH der Klage eines Insolvenzverwalters auf erneute Leistung der von der Einlagenschuldnerin übernommenen Bareinlage an die von ihm vertretene insolvente GmbH eine Absage. Der Insolvenzverwalter hatte seine Klage damit begründet, die Bareinlage sei von der insolventen GmbH auf Initiative der Einlagenschuldnerin und der Konzernm...mehr

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Nicht eingeforderte Stammeinlage als verdeckte Gewinnausschüttung

Leitsatz Fordert der Geschäftsführer einer GmbH die von den Gesellschaftern zu leistenden Mindesteinlagen pflichtwidrig nicht an, stellt dies eine durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste verhinderte Vermögensmehrung und damit eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) dar. Sachverhalt Die beiden Gesellschafter einer neu gegründeten GmbH hatten jeweils eine Stammeinlage mit...mehr

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Nach §§ 31, 32a GmbHG gebotene Rückzahlungen an die GmbH sind Einlageleistungen

Leitsatz Muss ein Gesellschafter Darlehensrückführungen und empfangene Zinsen wieder an die GmbH zurückzahlen, da das Darlehen Eigenkapital ersetzenden Charakter hatte, so kann er diese Zahlungen nicht als negative Einkünfte aus Kapitalvermögen ansetzen. Bei den Zahlungen handelt es sich viel mehr um Einlageleistungen, die als nachträgliche Anschaffungskosten zu werten sind....mehr

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BMF äußert sich zu Zweifelsfragen des § 8a Abs. 6 KStG

Überblick Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Einschränkung der Gesellschafter-Finanzierung auch eine Sonderreglung für fremdfinanzierte Erwerbe von Anteilen an Kapitalgesellschaften innerhalb eines Konzernverbunds getroffen. Zur Interpretation dieser Regelung in § 8a Abs. 6 KStG hat sich nun das BMF geäußert. Sachverhalt Zunächst wird ausgeführt, dass von der Vorschrift nur Fr...mehr

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BMF äußert sich zu Zweifelsfragen des § 8a Abs. 6 KStG

Überblick Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Einschränkung der Gesellschafter-Finanzierung auch eine Sonderreglung für fremdfinanzierte Erwerbe von Anteilen an Kapitalgesellschaften innerhalb eines Konzernverbunds getroffen. Zur Interpretation dieser Regelung in § 8a Abs. 6 KStG hat sich nun das BMF geäußert. Sachverhalt Zunächst wird ausgeführt, dass von der Vorschrift nur Fr...mehr

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Bürgschaftsinanspruchnahme als Beteiligungsverlust bei nur mittelbarer Beteiligung.

Leitsatz Es führt zu nachträglichen Anschaffungskosten der wesentlichen Beteiligung eines Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft, wenn diese ihrerseits an einer anderen Kapitalgesellschaft beteiligt ist und der Gesellschafter aufgrund einer Bürgschaft für diese andere Kapitalgesellschaft in Anspruch genommen wird, an der er nicht unmittelbar beteiligt ist. Sachverhalt D...mehr

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Leistung einer Gesellschaftereinlage

Leitsatz Die verdeckte Finanzierung einer Gesellschaftereinlage durch ein Darlehen der GmbH ist unzulässig. Sachverhalt Die Klägerin verlangt aus einem Unternehmenskaufvertrag Schadensersatz von den Beklagten als Gesamtschuldnern, weil die Beklagte zu 1 die Stammeinlage von 950000 DM aus einer Kapitalerhöhung der P-GmbH nicht wirksam geleistet habe. Die P-GmbH gewährte auf de...mehr

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Voraussetzungen eines tauschähnlichen Vorgangs bei der Einbringung von Wirtschaftsgütern gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten

Leitsatz Ein tauschähnlicher Vorgang bei der Einbringung von Wirtschaftsgütern in ein Unternehmen gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten kann nur insoweit vorliegen, als dem Einbringenden tatsächlich Gesellschaftsrechte gewährt werden. Dies ist insoweit ausgeschlossen, als die Gutschrift der Einbringung auf einem Kapitalkonto erfolgt, das weder die Gewinnverteilung, Gesell...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.6 Verdeckte Einlage einbringungsgeborener Anteile (§ 21 Abs. 2 Nr. 4 UmwStG)

Rz. 71 Die verdeckte Einlage einbringungsgeborener Anteile in eine Kapitalgesellschaft durch den Anteilseigner nach § 21 Abs. 2 Nr. 4 UmwStG ist ein weiterer Tatbestand, der zu einer Gewinnrealisierung führt. Danach wird die verdeckte Einlage einbringungsgeborener Anteile, soweit sie nach dem 31.12.1991 erfolgt, wie eine Veräußerung behandelt. Die gleiche Regelung enthält § ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 2.2 Tauschähnliche Vorgänge

Rz. 31 Werden einbringungsgeborene Anteile im Wege der offenen Sacheinlage in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht, so ist dies ein Tausch, der zu einer Gewinnrealisierung in Höhe der Differenz zwischen dem gemeinen Wert der erlangten Anteile und den Anschaffungskosten der hingegebenen einbringungsgeborenen Anteile führt[1]. Die Ansch...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 6.3 Überführung vom Privat- in das Betriebsvermögen

Rz. 119 Ob einbringungsgeborene Anteile zum Privatvermögen oder zum Betriebsvermögen des Anteilsinhabers gehören, richtet sich nach den allgemeinen Rechtsgrundsätzen des Einkommensteuerrechts zur Unterscheidung zwischen Privat- und Betriebsvermögen[1]. Die Anteile gehören nicht schon deswegen zum Betriebsvermögen, weil der Anteilsinhaber sie gegen Einlage eines (Teil-)Betrie...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 4.5.2 Erhöhung oder Verminderung der Anschaffungskosten

Rz. 87 Die Anschaffungskosten können sich gegenüber dem Wertansatz der eingebrachten Sacheinlage durch die aufnehmende Kapitalgesellschaft erhöhen oder vermindern. Sie erhöhen sich um die Kosten des Einbringenden für die Einbringung, neben der Sacheinlage erbrachte Leistungen an die aufnehmende Kapitalgesellschaft, Zahlungen des Einbringenden an Mitgesellschafter zum Ausgleich ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
vGA wegen Übertragung von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherung für eine Pensionszusage

Leitsatz 1. Vereinbaren eine GmbH und ihr (beherrschender) Gesellschafter-Geschäftsführer im Rahmen der Erteilung einer betrieblichen Pensionszusage, dass im Fall des vorzeitigen Ausscheidens des Begünstigten das grundsätzliche Abfindungsverbot des § 3 Abs. 1 BetrAVG (a.F.) Anwendung finden soll, wird beim tatsächlichen vorzeitigen Ausscheiden des Gesellschafter-Geschäftsfüh...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Verzicht auf Auseinandersetzungsguthaben gegenüber LPG-Nachfolgerin ist erfolgsneutral

Leitsatz Wurden Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) in eine Genossenschaft umgewandelt und haben frühere LPG-Mitglieder im Jahr 1993 auf einen Teil ihrer gegen die Genossenschaft gerichteten Auseinandersetzungsguthaben (§ 44 LwAnpG) gegen Zahlung des Restbetrags verzichtet, so führt der darin liegende Forderungserlass nicht zu einem steuerpflichtigen Gewinn...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Keine Erfolgsneutralität der verdeckten Einlage einer im Betriebsvermögen gehaltenen 100 %-Beteiligung an Kapitalgesellschaft

Leitsatz Die verdeckte Einlage einer im Betriebsvermögen gehaltenen 100 %igen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft in eine andere Kapitalgesellschaft, an welcher der einlegende Steuerpflichtige ebenfalls zu 100 % beteiligt ist, führt auch dann zu einer Gewinnrealisierung, wenn auch die Beteiligung an der Zielkapitalgesellschaft zum Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Übernahme einer GmbH-Schuld als verdeckte Einlage; Aufwendungen des Nichtgesellschafter-Ehegatten als nicht abziehbarer Drittaufwand des Gesellschafter-Ehegatten

Leitsatz 1. Hat der betrieblich beteiligte Gesellschafter einer GmbH oder eine diesem nahe stehende Person die Bürgschaft für Schulden der GmbH übernommen und löst der Bürge die Bürgschaft durch eine befreiende (privative) Schuldübernahme der Hauptschuld ab, so führt diese Schuldübernahme nur insoweit zu einer (mittelbaren) verdeckten Einlage des Gesellschafters in das Vermö...mehr

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Keine Überschuldung infolge Sonderpostens mit Rücklageanteil

Leitsatz Ein in der Handelsbilanz gebildeter Sonderposten mit Rücklageanteil bildet keinen Schuldposten ab, der aus zivilrechtlicher Sicht das Unternehmensvermögen mindert. Er ist deshalb bei der Prüfung der Frage, ob eine Kapitalgesellschaft überschuldet und deshalb eine gegen sie gerichtete Forderung eines Gesellschafters wertlos ist, regelmäßig nicht zu berücksichtigen. N...mehr

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Antrag auf Entstrickung einbringungsgeborener Anteile grundsätzlich nicht widerrufbar

Leitsatz Der Antrag auf Entstrickung einbringungsgeborener Anteile nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG kann im Regelfall nicht widerrufen oder zurückgenommen werden. Normenkette § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG Sachverhalt Der Kläger brachte 1996 seine StB-Einzelpraxis zu Buchwerten in eine StB-Gesellschaft mbH gegen Gewährung von Gesellschafterrechten zum Nennwert i.H.v. 10.0...mehr

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Wann ist ein Verlust aus GmbH-Anteilen realisiert?

Leitsatz Ein Auflösungsverlust nach § 17 Abs. 4 EStG ist dann entstanden, wenn die Gesellschaft zivilrechtlich aufgelöst ist, der Gesellschafter mit Zuteilungen und Rückzahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen nicht mehr rechnen kann und ggf. auf ihn entfallende nachträgliche Anschaffungskosten bzw. Auflösungskosten im Wesentlichen feststehen. Sachverhalt K war mit 50 % an ein...mehr