Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungsstellung

Beitrag aus Finance Office Professional
Wohnungseigentumsgemeinscha... / 2.4 Zutreffende Rechnungsstellung

Zu unterscheiden ist zwischen Rechnungen, die die WEG erhält (Eingangsrechnungen), und solchen, die die WEG selbst gegenüber ihren Mitgliedern erteilt (Ausgangsrechnungen). Probleme bereitet dabei vor allem die zutreffende Rechnungsstellung, die für die Möglichkeit eines Vorsteuerabzugs zwingend ist. 2.4.1 Eingangsrechnungen Erforderlich für den Vorsteuerabzug ist, dass die Re...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Wohnungseigentumsgemeinscha... / 2.4.2 Ausgangsrechnungen

Wie oben dargestellt, geht die Finanzverwaltung weiterhin davon aus, dass die WEG Leistungen an ihre Mitglieder weitergibt und folglich über diese erforderlichenfalls Rechnungen auszustellen hat. Hierbei hat eine Rechnungsstellung gegenüber jedem Mitglied gesondert zu erfolgen. Als besondere Probleme werden in diesem Zusammenhang die Einhaltung der Frist von 6 Monaten für die...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Wohnungseigentumsgemeinscha... / 2.4.1 Eingangsrechnungen

Erforderlich für den Vorsteuerabzug ist, dass die Rechnung des leistenden Unternehmers an die WEG gerichtet ist. Hierbei ergibt sich das Problem, dass in der Praxis oftmals nicht die WEG, sondern der Verwalter als Adressat der Rechnung genannt ist. Damit müsste eine vollständige Rechnung "eigentlich" wie folgt lauten: Eigentümergemeinschaft X-Y-Z Krügerstraße 27 29999 Hamburg c/...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Umsatzsteuer, Ist-Besteuerung

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Umsatzsteuer, Rechnungen

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Umsatzsteuersatz

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Beitrag aus Finance Office Professional
Reverse-Charge-Verfahren (L... / 1 Abgrenzung

Erbringt ein im Ausland ansässiger Unternehmer steuerpflichtige Werklieferungen oder sonstige Leistungen , geht die Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger über, soweit er Unternehmer oder eine juristische Person ist. Dieser Anwendungsfall des Reverse-Charge-Verfahrens nach § 13 b Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 UStG geht dem für bestimmte Bauleistungen nach § 13 b Abs. 2 Nr. 4...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 5.30 § 25b UStG (Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte)

• 2017 Rückwirkende Korrektur der Deklarations- und Fakturierungspflichten / § 25b UStG § 25b UStG vermeidet, dass sich der mittlere Unternehmer im Rahmen eines innergemeinschaftlichen Reihengeschäfts in dem Staat registrieren lassen muss, in dem die Beförderung oder Versendung endet. Auch wird die Definitivbelastung aufgrund der Verwendung der USt-IdNr. aus einem anderen Lan...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 5.6 § 3 UStG (Lieferung, sonstige Leistung)

• 2012 Miteigentumsanteile / § 3 Abs. 1 UStG Die FinVerw vertritt die Auffassung, dass Miteigentumsanteile an einem beweglichen oder unbeweglichen körperlichen Gegenstand nicht geliefert, sondern im Wege der sonstigen Leistung übertragen werden (Abschn. 3.5 Abs. 3 Nr. 2 UStAE). Gleicher Auffassung ist auch der BFH (BFH v. 27.4.1994, XI R 91, 92/91). Gefolgt werden kann dem ni...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 1.1 Ausgewertete Beiträge 2018

Erdbrügger, EuGH verlangt Ausweitung der Umsatzsteuerbefreiung für Kostenteilungsgemeinschaften - Welche Anforderungen sind bei der Umsetzung zu beachten?, DStR 2018, 9; Erdbrügger, Berufsverbände als vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer - Zugleich Anmerkung zum Urteil des FG Berlin-Brandenburg v. 13.9.2017, 2 K 2164/15, DStR 2018, 59; Fleckenstein-Weiland, Medizinische Labo...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.17 § 6 EStG (Bewertung)

• 2011 Anschaffungsnaher Aufwand und Verhältnis zu §§ 7i, 11b EStG / § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG Handelt es sich bei dem im Rahmen einer denkmalrechtlichen Anerkennungsbescheinigung getätigten Aufwand um Herstellungskosten, gilt § 7i EStG; handelt es sich um Erhaltungsaufwand, gilt § 11b EStG. § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG findet keine Anwendung. Liegt für den getätigten Aufwand keine de...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Mahnung / 2.1 Zeitpunkt der Rechnungsstellung

Die (Schluss-)Rechnung sollten Unternehmer möglichst sofort nach Leistungserbringung stellen. Muss z. B. das Werk zuvor noch abgenommen werden, sollten Unternehmer darauf drängen, dass die Abnahme zügig nach Fertigstellung vorgenommen wird. Eine zügige Rechnungsstellung signalisiert keine Liquiditätsschwäche, sondern Professionalität und ist Ausdruck eines gut funktionierend...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Mahnung / 2.2 Inhalte der Rechnung

Auch bei der Rechnungsstellung müssen inhaltliche und formale Fehler vermieden werden. § 14 Abs. 4 UStG muss pedantisch beachtet werden, weil anderenfalls die Gefahr besteht, dass sich der Kunde u. U. darauf beruft, dass die zivilrechtliche Fälligkeit der Forderung nicht besteht. Die Kunden werden immer spitzfindiger, wenn es darum geht, Gründe zu finden, Forderungen nicht s...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Steuerliche Tipps für den R... / 1.6.1 Grundsätze

Führt der Anwalt eine Leistung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person (z. B. GmbH, AG) aus, muss er innerhalb von sechs Monaten nach Ausführen der Leistung eine Rechnung ausstellen. Der Leistungsempfänger hat in diesen Fällen einen zivilrechtlichen Anspruch auf die Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, den er notfalls auch eink...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Mahnung / 6 Mahnung und Verjährung

Mit Eintritt der Verjährung kann der Gegner die Zahlung von Forderungen berechtigt verweigern. Deshalb ist eine entscheidende Voraussetzung für die Durchsetzung von Ansprüchen, dass diese innerhalb der gesetzlich oder vertraglich bestimmten Verjährungsfristen geltend gemacht werden. Die regelmäßige Verjährung beträgt 3 Jahre. Die 3-jährige Verjährungsfrist beginnt mit dem End...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Griechenland / 7 Elektronische Rechnungsstellung

Bezüglich der Versendung von Rechnungen mit fortgeschrittenen elektronischen Signaturen gelten die Bestimmungen des Präsidialdekrets 150/2001 (Amtsblatt der Regierung FEK 125/Α’/25.6.2001); ein anerkanntes Zertifikat ist nicht erforderlich. Allerdings wird die Erstellung einer digitalen Unterschrift durch spezielle sichere Erstellungseinheiten (Auszeichnungsmechanismen) verl...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Estland / 9 Elektronische Rechnungsstellung

Elektronische Rechnungen sind zulässig, sofern der Leistungsempfänger damit einverstanden ist. Die Verwendung einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur oder des EDI-Verfahrens ist nicht erforderlich.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Italien / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Vorbehaltlich der Zustimmung des Rechnungsempfängers ist die elektronische Übermittlung einer Rechnung mit jeglichem Verfahren zulässig. Ab dem 1.1.2018 müssen Rechnungen bei Ausfuhrlieferungen im sog. nichtkommerziellen Reiseverkehr mit einem Rechnungsbetrag von mehr als 154,94 EUR elektronisch erzeugt werden.. Ab 1.1.2019 müssen Rechnungen und berichtigte Rechnungen bei Um...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Polen / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Rechnungen können in elektronischer Form ausgestellt, versendet und aufbewahrt werden – unter der Voraussetzung, dass die Echtheit ihrer Herkunft und die Unversehrtheit ihres Inhalts durch eine sichere elektronische Signatur im Sinne von Art. 3 Punkt 2 des Gesetzes vom 18.9.2001 über die elektronische Signatur (Gesetzblatt Nr. 130, Pos. 1450, mit späteren Änderungen), die mit...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Spanien / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Die Verpflichtung zur Versendung der Rechnungen oder Rechnungsersatzdokumente kann auf jedem Wege erfüllt werden, insbesondere auch auf elektronischem, vorausgesetzt der Empfänger hat in diesem Fall ausdrücklich seine Zustimmung erteilt und die bei der Übermittlung verwendeten elektronischen Medien gewährleisten die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts. F...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Griechenland / 4.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Jede natürliche oder juristische Person, gleich ob Inländer oder Ausländer, die in Griechenland mit Gewinnerzielungsabsicht eine kaufmännische, gewerbliche, landwirtschaftliche Tätigkeit oder einen freien Beruf ausübt, ist verpflichtet, bei Umsätzen an andere Unternehmer Rechnungen zu erstellen und aufzubewahren. Diese Verpflichtungen gelten auch für Joint Ventures, für den ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Polen / 4.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Die Pflichten zur Rechnungsstellung werden in Art. 106-108 des Mehrwertsteuergesetzes vom 11.3.März 2004 (Gesetzblatt Nr. 54, Pos. 535 mit Änderungen) sowie in § 9-27 der Verordnung des Finanzministers vom 25.5.2005 über die Rückerstattung der Steuer an bestimmte Steuerzahler, die Steuerrückerstattung im Rahmen eines Vorschusses, die Ausstellung von Rechnungen, die Art ihrer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuern in Europa: Re... / 6.6 Sonstige Bedingungen des Vorsteuer-Vergütungsverfahren in einigen Drittstaaten

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Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Italien / 5.2 Befreiung von der Pflicht zur Rechnungserteilung

Wenn der Leistungsempfänger keine Rechnung verlangt, besteht in den folgenden Fällen keine Verpflichtung zur Rechnungserteilung: genehmigte Lieferung von Gegenständen durch Einzelhändler auf einem öffentlich zugänglichen Gelände oder für private Klubs, unter Verwendung von Verkaufsautomaten, auf dem Versandweg, mittels Direktzustellung in die Wohnung oder auf ambulantem Wege;...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Estland / 5.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Die Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Rechnungsstellung können auf folgenden Internetseiten abgerufen werden: In estnischer Sprache: http://www.riigiteataja.ee/ert/ert.jsp In englischer Sprache: http://www.legaltext.ee/indexen.htm Die E-Mail-Adresse des estnischen Tax and Customs Board ist: http://www.emta.ee Die Unternehmer sind gemäß MwSt-Gesetz verpflichtet, innerha...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Italien / 5.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Jeder Unternehmer, der Umsätze bewirkt, ist zur Rechnungserteilung verpflichtet. Rechnungen sind sofort zum Zeitpunkt des Umsatzes auszustellen, bei innergemeinschaftlichen Lieferungen bis zum 15. Tag des auf die Lieferung folgenden Monats. Vereinfachte Rechnungsangaben gelten für Rechnungen bis 100 EUR, wobei diese Grenze durch Ministerialdekret auf bis zu 400 EUR erhöht we...mehr

Beitrag aus Rechnungswesen Office
Aktuelle Brennpunkt-Themen / Rechnung

Diese Fachbeträge unterstützen Sie, damit Sie alle Rechnungen, umsatzsteuerlich richtig und betriebsprüfungssicher erstellen: Eigenbelege: Der richtige Umgang mit Eigenbelegen und Ersatz- bzw. Notbelegen Elektronische Rechnungsstellung und Verfahrensdokumentation Rechnung: Kosten sparen mit der elektronischen Rechnung Rechnung: Wie richtig fakturiert wird und wann der Vorsteuera...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 3 Risiken und Chancen

Die Veränderung der Fakturierung von analogen, gedruckten Ausgangsrechnungen zu digitalen, per Mail verschickten Dokumenten stellt eine gravierende Veränderung der Arbeit in der Buchhaltung dar. Die Ausgangsrechnung ist ein wichtiges Dokument, mit dem auf der Seite das Verkäufers Erlöse und Umsatzsteuer, auf der anderen Seite Aufwand und Vorsteuer nachgewiesen werden. Bei je...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 2 Der digitale Ablauf

Digitale Abläufe sind nur dann sinnvoll, wenn sie durch möglichst wenig manuelle Eingriffe gestört werden. Im Grunde besteht die Fakturierung digitaler Ausgangsrechnungen im einfachen Start des Programms. Manuelle Eingriffe sind nicht mehr notwendig, wenn wirklich alle Rechnungen digital erstellt werden sollen. Um dem Menschen das Gefühl der Kontrolle zu geben, werden digita...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 4 Voraussetzungen

Die erfolgreiche Realisierung der digitalen Erstellung und Versendung von Ausgangsrechnungen hängt von einigen Voraussetzungen ab. Wichtig ist, dass die externen Partner einverstanden sind. Die vielen kleinen internen Voraussetzungen können dagegen in eigener Regie erfüllt werden. Das ist in der Praxis bereits viele Male geschehen und durchaus möglich. Externe Zustimmung Der w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Geschäftspartner-Compliance... / 2.2 Auswahl von Geschäftspartnern, Vertragsgestaltung und Überwachung der Zusammenarbeit

Geschäftspartner-bezogene Sorgfaltspflichten beschränken sich nicht auf den Auswahlprozess sondern setzen sich in der Vertragsgestaltung, der fortlaufenden Zusammenarbeit und deren Kontrolle fort. Das hat verschiedene Konsequenzen: Ein noch so sorgfältiger Bewertungsprozess, der nicht durch entsprechende Sorgfalt in der laufenden Geschäftsabwicklung ergänzt wird, reicht nicht...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 5 Die Umsetzung des Wechsels

Die Ausgangsrechnung ist ein wichtiges Dokument für den Rechnungssteller und den Rechnungsempfänger. Der Prozess für die Umstellung von der analogen auf die digitale Version muss daher gut vorbereitet sein, damit keine Fehler entstehen. Die folgenden Schritte helfen dabei:mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer 2019: Wichtige... / 1.1 E-Commerce-Leistungen: Neue Bagatellregelung und Erleichterungen bei Rechnungstellung und Nachweis

Führt ein Unternehmer gegenüber einem Nichtunternehmer eine Rundfunk- oder Fernsehdienstleistung, eine Telekommunikationsdienstleistung oder eine auf elektronischem Weg ausgeführte Leistung ("RFTE-Leistung") aus, ist bisher der Leistungsort unabhängig von der Höhe der ausgeführten Umsätze dort, wo der Leistungsempfänger ansässig ist. Zum 1.1.2019 wird eine unionseinheitliche...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Intrastat-Meldungen: Was be... / 5 Meldezeitraum ist der Kalendermonat des Warenverkehrs

Meldezeitraum ist grundsätzlich der Kalendermonat, in dem der innergemeinschaftliche Warenverkehr stattgefunden hat. Wird die betreffende Rechnung erst im darauffolgenden Monat ausgestellt oder vorgelegt, ist es möglich, dass der Unternehmer den innergemeinschaftlichen Warenverkehr ausnahmsweise im darauf folgenden Monat meldet. Dies ist allerdings die längst mögliche Frist;...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mehrwertsteueraktionsplan u... / 1.1.2 Rechnungserteilung bei MOSS-Umsätzen

Seit dem1.1.2019 gilt für die E-Leistungen, die dem MOSS-System unterliegen, das Recht des Ansässigkeitsstaates (und nicht des Verbrauchsstaates als Staat, in dem der Umsatz steuerbar ist) für die Erteilung von Rechnungen. Somit gelten für in anderen EU-Mitgliedstaaten steuerbare E-Leistungen an dort ansässige Privatkunden die Vorschriften der Rechnungsstellung des Mitglieds...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mehrwertsteueraktionsplan u... / 1.1.4 Umsetzung zum 1.1.2019 in deutsches Recht

Die vorgenannten unionsrechtlichen Änderungen wurden mit dem Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (sog. UStAVermG) in nationales Recht umgesetzt. Hinsichtlich der Bestimmung des Orts der Dienstleistung bei Telekommunikationsdienstleistungen, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen u...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Gemeiner Wert / 3.3.2 Tausch mit Baraufgabe

Beim Tausch mit Baraufgabe berechnen sich die Entgelte aus den gemeinen Werten der jeweils hingegebenen Wirtschaftsgüter und der Aufzahlung. Das bedeutet, dass als Entgelt für eine Leistung der übliche Preis der vom Leistungsempfänger erhaltenen Gegenleistung (zu-/abzüglich Baraufgabe) anzusetzen ist. Zur Ermittlung des Entgelts (Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage) ist die Ums...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mehrwertsteueraktionsplan u... / 6 Richtlinienvorschlag Kleinunternehmen

Ebenfalls am 18.1.2018 hat die EU-Kommmission den im Follow-up zum MwSt-Aktionsplan angekündigten Richtlinienvorschlag zur Modernisierung der Sonderregelung für Kleinunternehmen (KMU) vorgelegt. Die wichtigsten Ansätze des Vorschlags sind: Öffnung der Steuerbefreiung (Nichterhebung der MwSt) für KMU für alle infrage kommenden Unternehmen in der EU, unabhängig davon, ob sie in...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Ständiger Vertreter (Abs. 1)

(1) Diese Verordnung ist sinngemäß auf ständige Vertreter im Sinne des § 13 der Abgabenordnung anzuwenden. Rz. 3801 Sinngemäße Anwendung der BsGaV. Nach § 1 Abs. 5 Satz 5 ist der AOA auch auf ständige Vertreter anzuwenden (Anm. 2887). § 39 Abs. 1 BsGaV sieht ausdrücklich vor, dass die BsGaV sinngemäß für ständige Vertreter i.S.d. § 13 AO gilt. Die analoge Anwendung der BsG...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (1) Allgemeine Regelung (Satz 1)

(1) 1Für die Zuordnung eines Geschäftsvorfalls (§ 1 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 des Außensteuergesetzes), den das Unternehmen mit einem unabhängigen Dritten oder mit einer nahestehenden Person abgeschlossen hat, zu einer Betriebsstätte ist die Personalfunktion, auf der das Zustandekommen des Geschäftsvorfalls beruht, die maßgebliche Personalfunktion. Rz. 3111 Geschäftsvorfall...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (2) E-Commerce-Vertriebsgesellschaft als Eigenhändler

Rz. 2515 Funktions- und Risikoanalyse. Eine e-Commerce-Vertriebsgesellschaft übt im Rahmen des "Distributor-Model" typischerweise die folgenden Funktionen aus (bezogen auf den in Anm. 2514 dargestellten Beispielfall): Betreiben eines eigenen Servers, von dem die Musikstücke heruntergeladen werden können, Unterhaltung einer Webseite, auf der die Musikstücke von den Kunden anges...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstellung und Verfahrensdokumentation

Zusammenfassung Überblick Seit 2011 können Rechnungen auch in elektronischer Form erstellt und archiviert werden. Um die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu gewährleisten sind gewisse Normen einzuhalten. Zu unterscheiden sind folgende Fälle: Erstellung elektronischer Belege, Empfang elektronischer Belege und Umwandlung von Papierbelegen in elektronische Belege (= Digitalisieren,...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 4 Worauf besonders geachtet werden muss

4.1 OCR-Verfahren Wird während des Scannens zusätzlich zur Bilddatei der Text im Beleg mittels Optical-Character-Recognition-Verfahren (OCR) für ein Textverarbeitungsprogramm lesbar gemacht, so gilt auch diese Datei als – selbsterstellter – zusätzlicher elektronischer Beleg. Bild und Textdatei sind zu verknüpfen und unter demselben Index zu verwalten. 4.2 Anforderungen an die ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 4.3 Maschinelle Auswertbarkeit

§ 147 Abs. 2 AO verlangt eine maschinelle Auswertbarkeit. Darunter fallen: Sortieren, Filtern, Verknüpfen, Summieren der eigentlichen Nutzdaten (z. B. Rechnungssumme) sowie Strukturdaten (XML-Daten, Datensatznummer, Erfassungsdatum, Festschreibedatum etc.) Volltextsuche (= Suchen nach bestimmten Begriffen im gesamten Dokument) Eine nachträgliche Reduzierung einer bereits besteh...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 2 Empfang elektronischer Belege

Gehen elektronische Belege ein, muss sichergestellt werden, dass die Rechnung nur einmal und vollständig in das Rechnungswesen eingebunden wird (keine Doppelerfassung, keine mehrfachen Betriebsausgaben) und danach ordnungsgemäß archiviert wird.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 3.1 Vernichtung von Papierbelegen

Gescannte Papierdokumente können grundsätzlich vernichtet werden. Gewisse Unterlagen sind jedoch im Original aufzubewahren. Z. B.: Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse Unterlagen, die einer elektronisch abgegebenen Zollanmeldung zusätzlich beizufügen sind Wertpapiere und Urkunden Unterlagen, die zur Geltendmachung von Vorteilen bei der Finanzbehörde einzureichen sind und dort ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 4.1 OCR-Verfahren

Wird während des Scannens zusätzlich zur Bilddatei der Text im Beleg mittels Optical-Character-Recognition-Verfahren (OCR) für ein Textverarbeitungsprogramm lesbar gemacht, so gilt auch diese Datei als – selbsterstellter – zusätzlicher elektronischer Beleg. Bild und Textdatei sind zu verknüpfen und unter demselben Index zu verwalten.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 1 Erstellung elektronischer Belege

Bei der Erstellung von elektronischen Rechnungen muss sichergestellt sein, dass jeder Geschäftsvorfall genau einmal erfasst und berechnet wird. Es darf also nicht zum Nichterfassen oder Mehrfacherfassen von Geschäftsvorfällen kommen. Danach beginnt ebenso wie bei elektronisch erhaltenen Rechnungen die Archivierung. Hinweis Nutzung von Office-Anwendung als Schreibmaschine Werden...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 3 Digitalisierung, Scannen

Bei der Digitalisierung erhaltener Geschäftsbriefe (hier Rechnungen) sind die Randziffern 130 bis 141 der im November 2014 neu gefassten GoBD zu beachten. Beim Scannen wird eine Bilddatei (z. B.: PDF, TIF) erstellt. Diese muss mit dem Original bildlich übereinstimmen und farbig sein, wenn der Farbe Beweisfunktion zukommt (Minusbeträge in roter Schrift, Zeichnungsvermerke in unt...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Elektronische Rechnungsstel... / 3.2 Dokumentation des Scan-Verfahrens nötig

Das Scan-Verfahren muss dokumentiert werden. Nach GoBD muss mindestens aufgezeichnet werden: wer scannen darf, zu welchem Zeitpunkt gescannt wird, z. B. beim Posteingang, während oder nach Abschluss der Vorgangsbearbeitung, welches Schriftgut gescannt wird, ob eine bildliche oder inhaltliche Übereinstimmung mit dem Original erforderlich ist, wie die Qualitätskontrolle auf Lesbark...mehr