Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.8.2 Bekanntmachung des Verschmelzungsplans

Rz. 29 Bezüglich der Bekanntmachung des Verschmelzungsplans gilt gem. § 122d UmwG die Anforderung, dass dieser spätestens einen Monat vor der Versammlung der nach § 13 UmwG zustimmungspflichtigen Anteilsinhaber zum Register einzureichen ist. Dabei sind i. S. d. § 10 HGB unverzüglich die folgenden Angaben bekannt zu machen: Hinweis auf die Einreichung des Verschmelzungsplans o...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.2.4 Voraussetzungen der Organschaft im Körperschaftssteuerrecht: Eingliederung bei Vermögensübergang durch Umwandlung, § 271 HGB

Rz. 55 Im Zuge eines Vermögensübergangs von einem Organträger auf ein anderes Gewerbeunternehmen mittels Verschmelzung kommt auch i. S. d. Organschaft eine Gesamtrechtsnachfolge zum Tragen. Die Organschaft besteht unbeschadet etwaiger Regelungen im UmwStG auch im Verhältnis zwischen (ehemaligem) Organträger und übernehmendem Rechtsträger zunächst fort. Gleiches gilt für Rech...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.2.6 Vorrangige Straf- und Bußgeldvorschriften, § 333 HGB u. a.

Rz. 62 Mit § 315 ist dem UmwG eine Strafvorschrift für Pflichtverletzungen betreffend die Geheimhaltung im Zuge von Umwandlungen inhärent. Das Strafmaß umfasst entweder eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Damit wird belegt, wer ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis eines an einer Umwandlung beteiligten Rechtsträgers unbefugt offenbart, welches ih...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.1.3 Steuerliche Schlussbilanz

Rz. 76 Als Konsequenz der Pflicht zur Erstellung einer handelsrechtlichen Schlussbilanz sowie bedingt durch § 3 Satz 1 UmwStG ist im Falle einer Verschmelzung eine steuerliche Schlussbilanz zu erstellen. Wie bereits vor Neufassung des UmwStE praktiziert, nun jedoch klargestellt, entspricht die auf den Übertragungsstichtag aufzustellende steuerliche Schlussbilanz grundsätzlich...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.1.1 Anwendungsbereich

Rz. 65 Der Anwendungsbereich des UmwStG umfasst Umwandlungen von Personengesellschaften und Körperschaften i. S. d. UmwG, der SE- und der SCE-Verordnung sowie weiterer analoger ausländischer Umwandlungsvorschriften – allerdings nicht in Gänze und nicht abschließend. Über das UmwStG hinausgehende Regelungen mit steuerneutralem Charakter sind nicht von einer Anwendung ausgesch...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.2.1 Probleminhärenzen im Zusammenhang mit Gewinnrücklagen

Rz. 77 Entsteht ein Gewinn, ist bei einer Kapitalgesellschaft im Falle einer gegebenen Steuersubjekteigenschaft zunächst die Gesellschaft selbst der Steuerträger. Eine Gewinnzurechnung zu den Anteilseignern erfolgt erst im Rahmen einer Ausschüttung. Bei einer Personengesellschaft wird der Gewinn dagegen nach der Erfassung den Gesellschaftern zugerechnet, die dann entsprechen...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.2 Verschmelzungsvertrag

Rz. 4 Der Verschmelzungsvertrag hat nach Maßgabe der §§ 5 und 29 UmwG sowie bei Verschmelzung unter Beteiligung von Personengesellschaften auch nach Maßgabe von § 40 UmwG folgende Angaben zu enthalten: Abb. 1: Pflichtinhalt des Verschmelzungsvertrags Rz. 5 Hält der übernehmende Rechtsträger bereits alle Anteile des übertragenden Rechtsträgers, sind die Angaben über den Umtausc...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.4 Verschmelzungsbericht

Rz. 12 Der in § 8 UmwG normierte Verschmelzungsbericht ist durch die Vertretungsorgane der beteiligten Rechtsträger – für jeden Rechtsträger einzeln oder nach § 8 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 UmwG auch gemeinsam – zu erstellen. Er umfasst gem. § 8 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 UmwG die Berichterstattung über die Verschmelzung, den Verschmelzungsvertrag oder seinen Entwurf. Konkret is...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.6 Verschmelzungsbeschluss

Rz. 19 Der Verschmelzungsvertrag bedarf zum Wirksamwerden gem. § 13 Abs. 1 UmwG eines Verschmelzungsbeschlusses, der von einer Versammlung der Anteilsinhaber gefasst werden muss. In Abhängigkeit der beteiligten Rechtsträger bedarf es dabei sowohl seitens der übertragenden als auch der übernehmenden Rechtsträger entweder der einstimmigen Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag o...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.3.3 Behandlung bei den Gesellschaftern des übergebenden Rechtsträgers

Rz. 169 Nach § 13 Abs. 1 UmwStG gelten die zum Betriebsvermögen gehörenden Anteile an der übertragenden Körperschaft als zum gemeinen Wert veräußert. Die an ihre Stelle tretenden Anteile gelten entsprechend als mit diesem Wert angeschafft. Es handelt sich so um ein Veräußerungsgeschäft mit voller Aufdeckung der stillen Reserven. Die Besteuerung der Veräußerungsgewinne richte...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.7.1 Registeranmeldung, Anmeldungsunterlagen, Eintragung und Bekanntmachung

Rz. 22 Registeranmeldung Das Wirksamwerden der Verschmelzung bedingt nach § 16 Abs. 1 UmwG abschließend die Anmeldung zur Eintragung in das Register (Handelsregister, Partnerschaftsregister, Genossenschaftsregister oder Vereinsregister) des Sitzes ihres Rechtsträgers oder des Sitzes jedes der übertragenden Rechtsträger durch die Vertretungsorgane. Gem. § 16 Abs. 2 UmwG ist in...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.1.2 Bilanzierung beim übernehmenden Rechtsträger

Rz. 44 Bei einer Verschmelzung durch Aufnahme sind vom übernehmenden Rechtsträger weder eine Übernahme- noch eine Eröffnungsbilanz zu erstellen. Erfolgt eine Verschmelzung durch eine Neugründung, besteht die Pflicht zur Erstellung einer Eröffnungsbilanz, die auch die übertragenen Vermögenswerte zu umfassen hat. Rz. 45 Für die bilanzielle Behandlung beim übernehmenden Rechtstr...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.2.5 Konzerninterne Umwandlungsvorgänge, § 301 HGB

Rz. 56 Der Regelungsbereich des UmwG umfasst keine konzerninternen Umwandlungsvorgänge. Tritt etwa der Fall einer Beteiligung eines Tochterunternehmens an einer konzerninternen Verschmelzung auf, muss auf die allgemeinen Konsolidierungsgrundsätze abgestellt werden. Eine zutreffende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unter Beachtung der der Konze...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.1.2 Steuerliche Rückwirkung

Rz. 67 Steuerlicher Übertragungsstichtag und Rückwirkungszeitraum Das Wirksamwerden der Verschmelzung bedingt gem. § 20 Abs. 1 UmwG die Eintragung im jeweiligen Register. Die Eintragung im Register bestimmt jedoch nicht den Zeitpunkt, von dem an die Handlungen der übertragenden Rechtsträger als für Rechnung des übernehmenden Rechtsträgers vorgenommen gelten bzw. den Tag, der ...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.2.2 Bilanzierung und Behandlung beim übertragenden Rechtsträger

Rz. 79 Bilanzansatz Die im Zuge einer Umwandlung i. S. d. UmwStG übergehenden Wirtschaftsgüter sind in der Übertragungsbilanz des übertragenden Rechtsträgers nach § 3 Abs. 1 UmwStG grundsätzlich mit ihrem "gemeinen Wert" anzusetzen. Die Regelung des § 3 Abs. 1 UmwStG greift dabei auch für übergehende Wirtschaftsgüter in Gestalt von (vormals) nicht entgeltlich erworbenen selbs...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.3.4 Besonderheiten bei grenzüberschreitender Verschmelzung

Rz. 173 Vermeidung von Doppelbesteuerungen: Sofern Rechtsträger nicht nur im Inland Einkünfte erzielen, erheben i. d. R. neben dem Land des Satzungssitzes auch die Länder, in denen die Einkünfte erzielt werden, (beschränkte) Besteuerungsansprüche, sodass Rechtsträger einer Doppelbesteuerung unterliegen würden. Zwecks Vermeidung von Doppelbesteuerungen gibt es neben bilaterale...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.3.2 Bilanzierung und Behandlung beim übernehmenden Rechtsträger

Rz. 141 Wertverknüpfung § 12 Abs. 1 Satz 1 UmwStG sieht vor, dass die übernehmende Körperschaft die übergegangenen Wirtschaftsgüter mit dem Wert übernimmt, der sich aus der steuerlichen Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers i. S. d. § 11 UmwStG ergibt. Entsprechend sind die Wirtschaftsgüter am steuerlichen Übertragungsstichtag (siehe Rz. 67 ff.) zum gemeinen Wert oder...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.2.3 Bilanzierung und Behandlung beim übernehmenden Rechtsträger

Rz. 97 Wertverknüpfung § 4 Abs. 1 Satz 1 UmwStG sieht vor, dass die übernehmende Personengesellschaft die übergegangenen Wirtschaftsgüter mit dem Wert übernimmt, der sich aus der steuerlichen Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers ergibt. Entsprechend sind die Wirtschaftsgüter am steuerlichen Übertragungsstichtag zum gemeinen Wert oder, sofern das Wahlrecht des § 3 Abs...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.1.1 Bilanzierung beim übertragenden Rechtsträger

Rz. 37 Nach § 17 Abs. 2 Satz 1 UmwG geht mit der Pflicht zur Anmeldung der Verschmelzung zum Register des Sitzes jedes der übertragenden Rechtsträger die Pflicht zur Beifügung einer Schlussbilanz dieses Rechtsträgers einher. Die Schlussbilanz ist nach Maßgabe von § 17 Abs. 2 Satz 2 UmwG gem. den Vorschriften über die Jahresbilanz und deren Prüfung zu erstellen, womit die Vor...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.3.1 Bilanzierung und Behandlung beim übertragenden Rechtsträger

Rz. 126 Bilanzansatz Die im Zuge einer Umwandlung i. S. d. UmwStG übergehenden Wirtschaftsgüter sind in der Übertragungsbilanz des übertragenden Rechtsträgers nach § 11 Abs. 1 UmwStG grundsätzlich mit ihrem "gemeinen Wert" anzusetzen. Die Regelung des § 11 Abs. 1 UmwStG greift dabei auch für übergehende Wirtschaftsgüter in Gestalt von nicht entgeltlich erworbenen selbst erste...mehr

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AGS 6/2016, Streitwertkatal... / Streitwertkatalog für die Arbeitsgerichtsbarkeit

– überarbeitete Fassung 5. April 2016 – VORBEMERKUNG Auf der Basis der ersten Fassung eines einheitlichen Streitwertkatalogs für die Arbeitsgerichtsbarkeit aus dem Jahre 2013 hat die Streitwertkommission unter Auswertung der Stellungnahmen und Vorschläge aus der Anwaltschaft, von Seiten der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände, von Seiten der Versicherungswirtschaft und ...mehr

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ZErb 06/2016, Handbuch des internationalen GmbH-Rechts

Rembert Süß/Thomas Wachter (Hrsg.) zerb verlag, 3. Auflage 2016, 2120 Seiten, gebunden, 189,00 EUR ISBN 978-3-95661-032-5 Die ersten ca. 400 Seiten der 3. Auflage des "Handbuch des internationalen GmbH-Rechts", herausgegeben von Süß/Wachter, geben einen umfassenden und in der Rechtspraxis äußerst hilfreichen Überblick über das internationale Gesellschaftsrecht. Derjenige, der m...mehr

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Zuwendungen/Zuschüsse / 5 Schrifttum

Adler, Hans/Düring, Walther/Schmaltz, Kurt: Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen. Kommentar zum HGB, AktG, GmbHG, PublG nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Gesetzes, 6. Aufl., Stuttgart 1995; Adler, Hans/Düring, Walther/Schmaltz, Kurt: Zuwendungen der öffentlichen Hand (Abschn. 11), in: Rechnungslegung nach Internationalen Standards (Bd. I), Loseblatt, Stuttgar...mehr

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"Gläsernes" Unternehmensreg... / 3 Nutzung des Unternehmensregisters

Seit der Einführung von EHUG finden Sie wichtige Zahlen zur Konkurrenz unter folgender Internet-Adresse: www.unternehmensregister.de. Über das Unternehmensregister haben Sie Zugriff auf folgende Daten: Veröffentlichungen und Bekanntmachungen im elektronischen Bundesanzeiger Eintragungen im elektronischen Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister sowie deren Bekanntm...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 5.3.1 Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden

Rz. 144 Da die Segmentbilanzierungs- und Segmentbewertungsmethoden in der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 mit den in der internen Finanzberichterstattung angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übereinstimmen müssen, können diese von den IFRS-Bilanzierungs- und -Bewertungsmethoden abweichen. Trotz der in der IFRS-Rechnungslegung wohl unstrittig vorhandenen of...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 5.1 Bedeutung der methodischen Festlegungen für die Abschlussanalyse

Rz. 128 Die methodischen Festlegungen, welche die unterschiedlichen Segmentberichterstattungskonzepte vornehmen, haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Aussagekraft der in einer Abschlussanalyse gewonnenen Erkenntnisse. Daher sind die abgeleiteten Kennzahlenwerte stets vor dem Spiegel des jeweils verwendeten Konzepts der Segmentberichterstattung zu betrachten. Rz. ...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 3.2.1 Konzernabschluss nach HGB

Rz. 31 Nach § 315a Abs. 1, 2 HGB besteht eine Konzernrechnungslegungspflicht für kapitalmarktorientierte Unternehmen (d. h. Inanspruchnahme eines organisierten Marktes i. S. d. § 2 Abs. 5 WpHG durch das zur Konzernrechnungslegung verpflichtete Mutterunternehmen) oder solche Unternehmen, die bis zum Abschlussstichtag die Zulassung eines Wertpapiers zum Handel an einem organis...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 4.6.2 Zwischenberichterstattung

Rz. 125 Die IFRS-Rechnungslegung schreibt explizit keine Zwischenberichterstattung vor, sondern verweist hierzu auf die national geltenden Regeln. Sofern jedoch die nationalen Regeln die Veröffentlichung von Zwischenberichten nach Maßgabe der IFRS vorschreiben, sind die Regeln des IAS 34 anzuwenden. Nach deutschem Recht sind gemäß § 37w WpHG i. V. m. § 37y WpHG Unternehmen, d...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 3.3 Schutzklauseln

Rz. 38 Da segmentbezogene Informationen Daten sind, welche unter wettbewerblichen Gesichtspunkten gerade Konkurrenten interessante Aufschlüsse geben, bestehen bei segmentbezogenen Informationen auch Schutzklauseln. Allgemein muss stets zwischen den berechtigten Informationsinteressen der Jahresabschlussadressaten und den schutzwürdigen Interessen des offenlegenden Unternehme...mehr

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Segmentberichterstattung na... / 4.1.2 Segmentberichterstattung nach DRS 3

Rz. 47 DRS 3.8 definiert ein operatives Segment als einen Teil des Unternehmens, der geschäftliche Tätigkeiten entfaltet, die potenziell oder tatsächlich zu externen bzw. intersegmentären Umsätzen führen, und der regelmäßig von der Unternehmensleitung überwacht wird, um seine wirtschaftliche Lage zu beurteilen. Obwohl die Verfügbarkeit entsprechender gesonderter rechnungslegung...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 178 Träger... / 2.2.1 Leistungsfähigkeit des Trägers (Nr. 1)

Rz. 12 Die erforderliche Leistungsfähigkeit des Trägers bezieht sich auf die Fähigkeit, die zugelassenen Maßnahmen qualitativ hochwertig und zuverlässig durchzuführen. Nur ein leistungsfähiger Bildungsträger kann die Leistungs- und Qualitätsstandards für die zugelassenen Maßnahmen erfüllen. Erforderlichkeit ist dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entnommen und bringt zum A...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2 Phasen der Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS

Rz. 4 Die Umstellung der Rechnungslegung vollzieht sich (häufig auch zeitlich getrennt) in mehreren Phasen, zwischen denen teilweise Rückkoppelungen auftreten können. 2.1 Identifikation von potenziellen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden Rz. 5 In der ersten Phase empfiehlt es sich, die potenziellen Unterschiede in Bilanzierung und Bewertung, z. B. im Rahmen eines Works...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 7 Weiterführende Literatur

Arbeitsgemeinschaft mittelständischer Wirtschaftsorganisationen in Bayern: Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)), o. O. 2007; Auer, Cash-Flow-Statements im Einzel- und Konzernabschluss, 1998; Ballwieser, IAS 16, in Rechnungslegung nach IFRS, von Baetge/Wollmert/Kirsch/Oser/Bischof, St...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.1 Identifikation von potenziellen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden

Rz. 5 In der ersten Phase empfiehlt es sich, die potenziellen Unterschiede in Bilanzierung und Bewertung, z. B. im Rahmen eines Workshops, zu ermitteln. Teilnehmer dieses Workshops sollten Führungskräfte und Mitarbeiter des Finanz- und Rechnungswesens des auf IFRS umstellenden Unternehmens sowie externe Berater mit Erfahrung in entsprechenden Umstellungsprojekten sein. Zweckm...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.2 Ermittlung des Informationsbedarfs

Rz. 6 Bei zahlreichen in der Phase 1 identifizierten zwingenden und möglichen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden wird das Unternehmen feststellen, dass man zur Quantifizierung der Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede eine Vielzahl von Informationen (in der ersten Phase primär quantitative Informationen) benötigt, die nur teilweise durch das auf einer HGB-Finanzb...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 1 Einführung

Rz. 1 In Deutschland ist die EU-Verordnung durch das Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung (sog. Bilanzrechtsreformgesetz; BilReG) umgesetzt worden. Im Einzelnen ergibt sich daraus für die Relevanz der IFRS-Rechnungslegung derzeit folgendes Bild: Eine Konzernabschlusspflicht nach § 315a Abs. 1 HGB b...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.3 Aufstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz

Rz. 13 In der dritten Phase ist auf Basis eines vorliegenden HGB-Jahresabschlusses eine Eröffnungsbilanz nach IFRS zu erstellen. Diese Stufe bildet zugleich einen Teil des Ergebnisses der ersten beiden Phasen ab. Grundlage für die erstmalige Erstellung einer IFRS-Eröffnungsbilanz ist IFRS 1. Nach der Grundregel des IFRS 1.7 ist in der IFRS-Eröffnungsbilanz so zu bilanzieren,...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.4 Erhebung des laufenden Informationsbedarfs

Rz. 16 Informationen zur laufenden Generierung von IFRS-Abschlüssen lassen sich – in Abhängigkeit von der Art der offenzulegenden Information (aktuelle vs. hypothetische oder künftige Information sowie quantitative vs. qualitative Information) – auf folgende Arten gewinnen: Kontenplan Kontenauswertung Prognosen Simulationsrechnung statistische Aufzeichnungen/sonstige Erhebungen. ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.2 Finanzvermögen

Rz. 52 IAS 39.9 untergliedert die finanziellen Vermögenswerte ausgenommen Beteiligungen (im Folgenden Finanzinstrumente) in vier Kategorien: Kredite und Forderungen (loans and receivables), bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen (held-to-maturity investments), zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available-for-sale financial assets) und die erf...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.2 Sonstige Rückstellungen

Rz. 65 IAS 37.84 schreibt die Offenlegung der Rückstellungsentwicklung vor. Zusätzlich zur üblichen Darstellung der Rückstellungsentwicklung in der deutschen Rechnungslegung sind insbesondere die Zuführung aufgrund der Aufzinsung der Rückstellungen im Zeitablauf sowie die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes gesondert darzustellen. Aufgrund der Regelung des § 277 Ab...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.5.3 Komponenten der steuerlichen Überleitungsrechnung

Rz. 94 Nach IAS 12.81 c) ist die Relation zwischen dem Steueraufwand bzw. -ertrag und dem IFRS-Periodenergebnis in Form einer Überleitungsrechnung (Abstimmung von Absolutbeträgen oder Abstimmung von Steuersätzen) zu erörtern. Die Struktur der steuerlichen Überleitungsrechnung hat sich an sämtlichen möglichen Abweichungen zwischen dem theoretisch zu erwartenden Steueraufwand ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 3.1.2 Originäre Buchführung nach IFRS

Rz. 23 Sofern IFRS als originäres Buchführungssystem gewählt wird, erfolgt auf IFRS-Konten die Primärdatenerfassung für die Finanzbuchhaltung. In einem zweiten Bewertungsbereich findet die Überleitung zu der den HGB-Vorschriften entsprechenden Buchführung statt, welche die Aufstellung des HGB-Jahresabschlusses gestattet. Im internationalen Konzern liegt die Verantwortung für...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 6 Ausblick

Rz. 132 Die Umstellung der externen Rechnungslegung für kapitalmarktorientierte Unternehmen in Deutschland von HGB auf IFRS ist nicht nur auf die Erstellung von Geschäftsberichten beschränkt; zur Generierung der in Jahres- und Zwischenberichten veröffentlichten IFRS-Daten sind die Voraussetzungen im Finanz- und Rechnungswesen zu schaffen. Rz. 133 Dies setzt zum einen entsprec...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.1.1 Anlagenspiegel

Rz. 43 Wegen des bei IFRS vorgeschriebenen getrennten Ausweises planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen für das Anlagevermögen sowie seiner bedeutenden Kategorien bietet sich eine Trennung der Abschreibungen im Kontennachweis an. Weiterhin sind Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen separat von den übrigen Anlagenzugängen darzustellen. Dagegen müssen die Abgänge n...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.1.2 Besonderheiten der Anlagenentwicklungsrechnungen für immaterielle Vermögenswerte

Rz. 46 Für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte (z. B. Software, Entwicklungskosten, Mastertonträger oder Masterfilme) besteht nach IFRS eine Aktivierungspflicht, sofern die nachstehenden Bedingungen erfüllt sind: technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes, Absicht des Unternehmens, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stell...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.1 Pensionsrückstellungen

Rz. 57 IAS 19.140 a) sieht eine Reihe von Angabepflichten für Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen vor. Insbesondere lassen sich folgende Angabepflichtenkontenmäßig abbilden: Überleitungsrechnung des Barwerts der Brutto-Verpflichtung vom Anfangs- zum Endbestand einer Berichtsperiode (IAS 19.140 a) (ii) i. V. m. IAS 19.141), Überleitung des beizulege...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.4.1.4 Kapitalrücklage

Rz. 80 Besondere Auswirkungen können sich auf die Kapitalrücklage nach IFRS insbesondere ergeben: durch die Bilanzierung von Eigenkapitalbeschaffungskosten und/oder durch anteilsbasierte Vergütungen mit echten Eigenkapitalinstrumenten. Darüber hinaus können sich auch Auswirkungen durch die Bilanzierung des Aktienrückkaufs auf die Kapitalrücklage des Unternehmens ergeben. Da dur...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rückstellungen: Was ist han... / Zusammenfassung

Überblick § 249 Abs. 1 HGB subsumiert unter Rückstellungen sowohl Schuldrückstellungen als auch bestimmte Aufwandsrückstellungen. Schuldrückstellungen umfassen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Den Aufwandsrückstellungen ist im Gegensatz zu Schuldrückstellungen keine Verpflichtung gegenüber Dritten eigen. F...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Begriff "wirtschaftlicher Zusammenhang" in § 34c Abs. 1 Satz 4 EstG

Leitsatz 1. Ob Betriebsausgaben und Betriebsvermögensminderungen mit den ausländischen Einkünften zugrunde liegenden Einnahmen i.S.d. § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, bestimmt sich nach dem Veranlassungsprinzip (§ 4 Abs. 4 EStG). 2. Weisen die Aufwendungen sowohl mit ausländischen Einkünften i.S.d. § 34d EStG als auch mit inländischen Einkünft...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Jung, SGB VIII § 56 Führung... / 2.1.1 Beistandschaft

Rz. 4 Maßgeblich für die Führung der Beistandschaft durch das Jugendamt sind die §§ 1712 bis 1717 BGB. Im Übrigen gelten unter Hinweis auf § 1716 Satz 2 BGB die Vorschriften über die Pflegschaft mit Ausnahme derjenigen über die Aufsicht des Familiengerichts und die Rechnungslegung sinngemäß, wobei die §§ 1791 und 1791c Abs. 3 BGB keine Anwendung finden. Das bedeutet, dass di...mehr