Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Mezzanines Kapital in der R... / 3.2 Handelsbilanzielle Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital

Rz. 12 Die Abgrenzung des bilanziellen Eigenkapitals vom bilanziellen Fremdkapital ist für die Abbildung mezzaniner Finanzinstrumente im handelsrechtlichen Jahresabschluss von entscheidender Bedeutung und gilt gleichwohl im Schrifttum als umstritten. Zum einen finden sich Ansichten zum Ausweis mezzaniner Finanzinstrumente entweder innerhalb des Eigenkapitals oder innerhalb d...mehr

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Genussrechte in der Rechnun... / 4.1.4 Steuerliche Folgen

Rz. 73 Die Genussrechtsemission stellt bei der emittierenden Gesellschaft regelmäßig einen erfolgsneutralen Vorgang dar. Die steuerlichen Folgen einer späteren Ausschüttung – basierend auf einer Genussrechtsemission – richten sich danach, ob das Genussrecht kumulativ eine Gewinnbeteiligung und eine Beteiligung am Liquidationserlös gewährt und damit die Voraussetzungen des § ...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 4 Fazit und Ausblick: der Rechnungslegung Impulse geben

Controller sind mitverantwortlich für die auf nachhaltige Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Zielfindung, Planung und Steuerung von Unternehmen. Sie bilden die Brücke zwischen Strukturierung und Interpretation der aus vergangenen Geschäftsvorfällen generierten Daten im Rahmen der Rechnungslegung und der Orientierung auf Wachstum und Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft....mehr

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Warum benötigen Controller Kenntnisse über moderne Rechnungslegung?

Zusammenfassung Um Partner der Manager zu sein, müssen Controller den Brückenschlag beherrschen zwischen Strukturierung und Interpretation der aus vergangenen Geschäftsvorfällen generierten Daten im Rahmen der Rechnungslegung und der Orientierung auf Wachstum und Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft. Wenn sie diese Funktion ausfüllen wollen, müssen Controller den Weg vo...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 1.1.3 Reporting und Rechnungslegung

In einigen Punkten wird speziell auf Reporting und Rechnungslegung Bezug genommen. "Der Controller stellt den Zusammenhang zwischen strategischem Entwickeln von Potenzialen (Möglichkeiten und Fähigkeiten, effektive Zahlungsströme zu generieren) und operativer Nutzung der verfügbaren Potenziale, von Planung und Reporting oder von materieller und immaterieller Investition klar ...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3 Rechnungslegung und Geschäftsprozesse verknüpfen

Im zweiten Kapitel wurden einige Herausforderungen für Controller angerissen, die damit verbunden sind, die Anforderungen der Strategie des Unternehmens in die Buchungsstrukturen umzusetzen. Dass dies zum Aufgabenfeld der Controller gehört, ist seit der Verabschiedung der Qualitätsstandards im Controlling (DIN SPEC 1086) ein weitgehend anerkannter Konsens, der vom Internatio...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.1 Rolle von Geschäftsprozessen

In diesem Kapitel geht es vor allem darum, die klassischen Buchungsstrukturen um nichtfinanzielle Aspekte zu erweitern. Was ist damit gemeint? Ressourcenbasierte Planungsprozesse Sowohl in der Rechnungslegung als auch im Controlling hat die Rolle der Geschäftsprozesse, d. h. die Verwendung, Verkettung und Verwertung von Ressourcen im Rahmen tragfähiger Geschäftsmodelle, spürba...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.2.1 Input

Eingang von Ressourcen Mit Input ist der Eingang (Einsatz) von Ressourcen in den Geschäftsprozess gemeint. Soweit der Ressourceneingang bezahlt wird, kann er spiegelbildlich mit den Auszahlungen gleichgesetzt werden, die das Unternehmen in seiner Rechnungslegung erfasst. Ressourceneinsatz und in der Rechnungslegung erfasste Auszahlungen sind jedoch nicht notwendigerweise deck...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.2.4 Outflow

Realisierte Wertschöpfung Mit Outflow (Geldzufluss) ist die schließlich realisierte Wertschöpfung gemeint, d. h. das Umsetzen der Wirkungen eines Geschäftsprozesses in eine wirtschaftliche Vereinbarung, aus der reale Einzahlungen für das Unternehmen resultieren. Strategische Preisbildung Sofern Geschäftsprozesse im Rahmen eigenständiger Rechnungskreise organisiert sind, durchla...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.2.2 Output

Ausgang von Ergebnissen Mit Output (Leistung) ist der Ausgang von Ergebnissen aus dem jeweiligen Geschäftsprozess gemeint. Dabei wird zwischen internem und externem Output unterschieden. Interner Output Der interne Output (Ausstoß) entsteht an den Schnittstellen der Wertschöpfungskette innerhalb eines Unternehmens. Sofern er nicht über Verrechnungspreise bzw. eine innerbetriebl...mehr

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Integriertes Konzerncontrol... / Literaturtipps

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Warum benötigen Controller ... / 1.1.4 Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft

Aus diesen Punkten entsteht das Bild eines Brückenschlags zwischen Strukturierung und Interpretation der aus vergangenen Geschäftsvorfällen generierten Daten im Rahmen der Rechnungslegung und der Orientierung auf Wachstum und Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft. Wahrscheinlich kennzeichnet diese Fähigkeit wie keine andere die Besonderheit der Controllerprofession. Je...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.2 Wirkungsstufen von Geschäftsprozessen

Bei der Verwendung, Verkettung und Verwertung von Ressourcen ist es sinnvoll, verschiedene Wirkungsstufen zu unterscheiden, wobei sich international eine Grundstruktur aus vier Stufen herausgebildet hat (s. Abb. 2): Input Output Outcome und Outflow 3.2.1 Input Eingang von Ressourcen Mit Input ist der Eingang (Einsatz) von Ressourcen in den Geschäftsprozess gemeint. Soweit der Resso...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 3.2.3 Outcome

Einfluss auf den Nutzer Der Begriff Outcome (Wirkung) bezeichnet den Einfluss, den die Ergebnisse eines Geschäftsprozesses auf den Nutzer ausüben. Hier wird zwischen dem direkten und dem indirekten Outcome unterschieden. Direkter Outcome Der direkte Outcome (Verhalten) umfasst Wirkungen, die sich unmittelbar am Verhalten der Nutzer beobachten lassen. Die dafür gegebenen Möglich...mehr

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IT-Infrastruktur modernisie... / 7 Literaturhinweise

BDSG Bundesdatenschutzgesetz; http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__11.html, Abrufdatum 16.10.2014. BSI (Hrsg.), IT-Grundschutzkatalog, Gefährdungskatalog Elementare Gefährdungen, Verstoß gegen Gesetze oder Regelungen G029, 12. Ergänzungslieferung; https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Download/download_node.html, Abrufdatum 5.11.2014. C...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 2.1.5 Zeitliche Wirkung der Auszahlungen

Mehrjährige Zeiträume berücksichtigen Des Weiteren geht es um die zeitlich verschiedene Wirkung der Auszahlungen auf den Erfolg des Unternehmens. Insbesondere bei der Gewinnverwendung sind dabei mehrjährige Zeiträume zu berücksichtigen. Dem müssen die Buchungsstrukturen angepasst sein. Das betrifft vor allem die Arbeit mit Kontengruppen, die sich im Zeitverlauf differenzieren...mehr

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Integriertes Konzerncontrol... / 2.2 Herausforderungen in der Ausgangslage

Die grundlegenden Probleme in der Ausgangslage stellen sich wie folgt dar: Abstimmungsprobleme im Accounting Abstimmungsprobleme An verschiedenen Stellen in der Organisation werden ähnliche Tätigkeiten bzw. Tätigkeiten wahrgenommen, die hohen Abstimmungsbedarf mit anderen Stellen in der Organisation aufweisen. Als Beispiel sei hier die Abstimmung zwischen den europäischen Einze...mehr

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Warum benötigen Controller ... / Zusammenfassung

Um Partner der Manager zu sein, müssen Controller den Brückenschlag beherrschen zwischen Strukturierung und Interpretation der aus vergangenen Geschäftsvorfällen generierten Daten im Rahmen der Rechnungslegung und der Orientierung auf Wachstum und Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft. Wenn sie diese Funktion ausfüllen wollen, müssen Controller den Weg von der Geschäfts...mehr

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Energiebilanzen in Unterneh... / 1.3 Einordnung in das Nachhaltigkeitskonzept

Bilanzierung der Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit umfasst nach dem Triple-Bottom-Line-Konzept die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Energiebilanzen lassen sich gemäß Abb. 1 in die Nachhaltigkeitsbilanzierung bzw. -berichterstattung von Unternehmen einordnen. Abb. 1: Energiebilanzen im System der Nachhaltigkeit Die ökonomische Säule wird seit der Renaissance vor etwa 500...mehr

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Warum benötigen Controller ... / 1.2 Unternehmensstrategie und -ziele begleiten

Zwei grundsätzliche Fragenkomplexe Worum geht es? Unternehmen brauchen eine strategische Orientierung, wenn sie sich im Wettbewerb behaupten wollen. Das gilt für alle Bereiche – auch die Rechnungslegung. Dabei besteht die Aufgabe nicht allein darin, in der Berichterstattung über die Erreichung strategischer Ziele Auskunft geben zu können. Es geht in dem hier betrachteten Kont...mehr

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Koordination von Erfolgs-, ... / 1 Planung erfordert handwerklich solides Vorgehen

Grenzen der Vorhersagbarkeit "Planung ersetzt Zufall durch Irrtum." Schon dieses dem Physiker Albert Einstein zugeschriebene Zitat macht deutlich, wie schwierig es ist, eine Planung zu erstellen. Und dabei ist es besonders bemerkenswert, dass diese Feststellung von einem Naturwissenschaftler kommt; wohl kein Biologe würde sich zu einer konkreten Vorhersage verleiten lassen, w...mehr

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Integriertes Konzerncontrol... / 1 Das Ende der Parallelwelten

Annäherung von Controlling und externem Rechnungswesen Dass der Controller mehr von der Buchhaltung verstehen und der Buchhalter endlich sein Erbsenzähler-Getue ablegen soll, wird in Finanzkreisen schon seit Jahren gefordert. Controller sind heutzutage auch viel stärker in das Rechnungswesen eingebunden, sind sie es doch, die z. B. Bewertungsfragen bei Rückstellungen bearbeit...mehr

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Moderne Budgetierung im Übe... / 5.1 Wertschöpfung abbilden

Verständnis der unternehmens­eigenen Wertschöpfungs­kette als Voraussetzung Der Kern jeder Unternehmensplanung ist die Abbildung des Geschäftsmodells, was eine strategieorientierte operative Steuerung des Unternehmens erlaubt. Hierzu werden die gesetzten Erfolgs- und Wachstumsziele in Mengengrößen, monetären Größen sowie Maßnahmen konkretisiert. Das Verständnis der Wertschöpf...mehr

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Controller-Leitbild gestern... / 4.2.3 Aufgabe 4: Entwicklung und Pflege der Controllingsysteme

In der Kerndomäne der Controllinginstrumente und -systeme beschreibt das Leitbild in Aufgabe 4 drei wesentliche Aspekte: ganzheitliche Transparenz, Nutzung in der Entscheidungsfindung, Datenqualität. Controller-Aufgabe 4 des IGC-Leitbilds beschreibt in Abb. 5 die Aufgaben in der traditionellen Kerndomäne von Controllern: Instrumente und Systeme für die Entscheidungsfindung. ...mehr

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Contractual Trust Arrangeme... / 1 Entstehung von Contractual-Trust-Arrangement- (CTA-)Modellen in der handelsrechtlichen Rechnungslegung

Rz. 1 Bedingt durch die demografische Entwicklung altert unsere Gesellschaft im Durchschnitt. Damit entstehen Lücken im Rentensystem, die es gesetzesseitig adäquat zu schließen gilt. Zugleich sorgt die aktuelle Niedrigzinsphase für geringere Erträge bei Anlageprodukten der betrieblichen Altersversorgung, weswegen sich der Gesetzgeber aktuell entschieden hat, die private und ...mehr

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Contractual Trust Arrangeme... / 2.1 Definition eines CTA

Rz. 8 Im anglo-amerikanischen Raum ist der Begriff des Contractual Trust Arrangement unbekannt. Der deutschspezifische Terminus bezeichnet allgemein bestimmte Formen von treuhandrechtlichen Konstruktionen, die der Funktionsweise des internationalen Trust nachgebildet sind und die dazu dienen, Pensionsverpflichtungen wirtschaftlich auszulagern. Eine genaue Definition des Begr...mehr

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Contractual Trust Arrangeme... / 3.3 Bilanzielle Auswirkungen einer Saldierung

Rz. 41 Anders als nach dem IFRS-Neubewertungsmodell bei Sachanlagen sieht der deutsche Gesetzgeber aufgrund der Zeitwertbewertung des ausgelagerten Vermögens keinen Bedarf zur planmäßigen Abschreibung. Einhergehend mit der Bestimmung des Zeitwerts des ausgelagerten Vermögens kommt ausweislich der Begründung des Rechtsausschusses die Berücksichtigung von planmäßigen Abschreib...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Organisatorische Eingliederung durch Beherrschungsvertrag

Leitsatz Unterstellt eine juristische Person gemäß oder entsprechend § 291 AktG die Leitung ihrer Gesellschaft einem anderen Unternehmen, so führen die auf diesem Beherrschungsvertrag beruhenden umfassenden Weisungsrechte anders als die sich aus der Stellung als Mehrheitsgesellschafter gemäß § 46 Nr. 6 GmbHG ergebenden Weisungsrechte zur organisatorischen Eingliederung. Norm...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung

1 Steuern als Gegenstand der Rechnungslegung 1.1 Systematisierung von Steuern Rz. 1 Dem Grunde nach zählen zu den Steuern nur solche Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leis...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 2 Prinzipielle Möglichkeiten der Abbildung von Steuern in der Rechnungslegung

Rz. 25 Für die Abbildung von Steuern stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Marx unterscheidet 4 grundsätzliche Alternativen der Abbildung in der deutschen Rechnungslegung (kombinatorische Möglichkeiten aus erfolgswirksamer und ergebnisneutraler Erfolgsauswirkung und aus separatem und verknüpftem Ausweis). Unter Berücksichtigung der Differenzierung in der internati...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 1 Steuern als Gegenstand der Rechnungslegung

1.1 Systematisierung von Steuern Rz. 1 Dem Grunde nach zählen zu den Steuern nur solche Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einna...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 5 Behandlung der Steuern in der steuerlichen Rechnungslegung

Rz. 179 Hinsichtlich der Behandlung der Steuern in der steuerlichen Rechnungslegung ist auf der ersten Ebene zu unterscheiden, nach welcher Methode das Unternehmen seinen Gewinn ermittelt. Sofern Einzelunternehmen und Personengesellschaften weder nach handelsrechtlichen (§ 238 HGB i. V. m. § 1 Abs. 2 und § 2 HGB) noch nach steuerlichen Vorschriften (§ 141 AO) buchführungspfl...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.1 Allgemeine Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung als Grundlage der Abbildung von Steuern

Rz. 122 Das Conceptual Framework sowie IAS 1 enthalten ähnlich wie das HGB mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze. Diese sind zwar für die Auslegung von Rechnungslegungsfragen nur subsidiär heranzuziehen, aber sie helfen u. a. den Abschlusserstellern, die bestehenden IFRS anzuwenden und mit Bilanzierungsfragen umzugehen, die noc...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 1.2 Ausgewählte Steuerarten deutscher Unternehmen

1.2.1 Körperschaftsteuer Rz. 4 Die Körperschaftsteuer ist die Einkommensteuer der Körperschaften. Der Körperschaftsteuer unterliegen die juristischen Personen (§ 1 Abs. 1 Nrn. 1–4 KStG), die nicht rechtsfähigen Personenvereinigungen und Vermögensmassen (§ 1 Abs. 1 Nr. 5 KStG) sowie die Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 1 Nr....mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 3.3.1 Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften

3.3.1.1 Ermittlung der ertragsabhängigen Steuern Rz. 46 Zu den ertragsabhängigen Steuern zählen nur solche, die auf das gesamte Ergebnis des Unternehmens entfallen. Bei Einzelunternehmen und Personenhandelsgesellschaften sind dies Steuern vom Ertrag: Gewerbesteuer (GewSt) sowie ausländische Steuern, die materiell-inhaltlich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag darstellen. Rz. 4...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.4.1 Anhangangaben

4.4.1.1 Eventualschulden und Eventualforderungen Rz. 160 Eventualschulden können sich im Zusammenhang mit Steuern ergeben, wenn konkrete Einzelrisiken im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen vorliegen, allerdings die für die Rückstellungsbildung erforderliche Wahrscheinlichkeit noch nicht erfüllt ist. Daneben können Eventualschulden im Zusammenhang mit finanzgerichtlichen Rechts...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4 Abbildung der Steuern im IFRS-Abschluss

4.1 Allgemeine Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung als Grundlage der Abbildung von Steuern Rz. 122 Das Conceptual Framework sowie IAS 1 enthalten ähnlich wie das HGB mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze. Diese sind zwar für die Auslegung von Rechnungslegungsfragen nur subsidiär heranzuziehen, aber sie helfen u. a. den Abschluss...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 3.3 Ertragsabhängige Steuern

3.3.1 Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften 3.3.1.1 Ermittlung der ertragsabhängigen Steuern Rz. 46 Zu den ertragsabhängigen Steuern zählen nur solche, die auf das gesamte Ergebnis des Unternehmens entfallen. Bei Einzelunternehmen und Personenhandelsgesellschaften sind dies Steuern vom Ertrag: Gewerbesteuer (GewSt) sowie ausländische Steuern, die materiell-inhaltlich...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.4 Steuerliche Berichterstattung außerhalb von Bilanz und GuV-Rechnung

4.4.1 Anhangangaben 4.4.1.1 Eventualschulden und Eventualforderungen Rz. 160 Eventualschulden können sich im Zusammenhang mit Steuern ergeben, wenn konkrete Einzelrisiken im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen vorliegen, allerdings die für die Rückstellungsbildung erforderliche Wahrscheinlichkeit noch nicht erfüllt ist. Daneben können Eventualschulden im Zusammenhang mit finanzg...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 3 Abbildung der Steuern im HGB-Abschluss

3.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung als Grundlage der Abbildung von Steuern Rz. 29 Nach § 243 Abs. 1 HGB ist der Jahresabschluss nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. In der Literatur haben sich trotz einzelner Systematisierungsansätze bislang noch keine eigenständigen Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung von Steuern herausg...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.2.1 Tatsächliche Ertragsteuern

4.2.1.1 Ermittlung Rz. 125 Unter den tatsächlichen Ertragsteuern sind sowohl die ertragsabhängigen Steuern zu erfassen, die auf das laufende Periodenergebnis entfallen, als auch periodenfremde Ertragsteuern. Rz. 126 Für die Berechnung der Ertragsteuern ist der Grundsatz der Periodenabgrenzung (IAS 1.27 f.) zu berücksichtigen. Aufwendungen bzw. Erträge aus Ertragsteuern sind in...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.3 Übrige Steuern

Rz. 153 Die IFRS-Rechnungslegungsvorschriften behandeln explizit nur Bilanzierung, Bewertung und Ausweis der Ertragsteuern in IAS 12; für die nicht ertragsabhängigen Steuern bestehen demnach in der IFRS-Rechnungslegung keine speziellen Regelungen. In einem solchen Fall greifen dann die in IAS 8.10 – 8.12 aufgestellten Regelungen; insbesondere betont IAS 8.10 als Leitgedanken...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 3.8.2.1 Anhang

Rz. 117 Neben den sich aus den Jahresabschlüssen ergebenden Offenlegungspflichten (Rz. 114 f.) müssen für die Aufstellung des Konzernabschlusses folgende weitere Offenlegungspflichten beachtet werden: Erläuterungspflicht zu den latenten Steuern im Konzernabschluss (§ 314 Abs. 1 Nr. 21 HGB): Die Vorschrift entspricht wortgleich der Regelung für den handelsrechtlichen Jahresabs...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 3.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung als Grundlage der Abbildung von Steuern

Rz. 29 Nach § 243 Abs. 1 HGB ist der Jahresabschluss nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. In der Literatur haben sich trotz einzelner Systematisierungsansätze bislang noch keine eigenständigen Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung von Steuern herausgebildet, vielmehr sind die einzelnen GoB für die Abbildung von Steuern in der Rechnungslegung mehr ...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 5.2.1 Ertragsteuern

Rz. 190 Die Gewerbesteuer ist gem. § 4 Abs. 5b EStG keine Betriebsausgabe und darf somit bei der Gewinnermittlung nicht abgezogen werden (Rz. 6 und Rz. 13). Das Abzugsverbot erstreckt sich sowohl auf Gewerbesteuerzahlungen als auch Gewerbesteuerrückstellungen. Dementsprechend dürfen steuerrechtlich auch keine Gewerbesteuerrückstellung für zu erwartende Mehrsteuern gebildet w...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 5.3 Exkurs: Behandlung steuerlicher Nebenleistungen, Steuerbußen und Steuerstrafen

Rz. 200 Für folgende steuerliche Nebenleistungen, Steuerbußen und Steuerstrafen besteht bei der steuerlichen Gewinnermittlung ein Abzugsverbot: Abzugsverbot der Zinsen auf hinterzogene Steuern nach § 235 AO (§ 4 Abs. 5 Nr. 8 EStG) Abzugsverbot für Geldbußen (§ 4 Abs. 5 Nr. 8a EStG) Abzugsverbot für Geldstrafen (§ 12 Nr. 4 EStG, § 10 Nr. 3 KStG) Abzugsverbot für sämtliche auf die...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 6 Weiterführende Literatur

BMF, Schreiben v. 12.3.2010 zur "Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung für die steuerliche Gewinnermittlung"; Änderung des § 5 Abs. 1 EStG durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – BilMoG) v. 25.5.2009 (BGBl 2009 I S. 1102, BStBl I S. 650), IV C 6 – S 2133/09/10001; BMF, Schreiben v. 28.9.2...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 1.2.2 Gewerbesteuer

Rz. 10 Steuergegenstand der Gewerbesteuer ist nach § 2 Abs. 1 GewStG "jeder stehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird." Ebenso wie bei der Körperschaftsteuer gibt es auch bei der Gewerbesteuer das Rechtsinstitut der Organschaft. Seit Erhebungszeitraum 2002 stimmen die Voraussetzungen für die gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft überein. Rechtsfol...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 1.2.4 Umsatzsteuer

Rz. 21 Bei der Umsatzsteuer, die ihrer Ausgestaltung nach eine Verkehrsteuer ist, weil ihr grundsätzlich alle Vorgänge des Rechts- und Wirtschaftsverkehrs unterliegen, handelt es sich ihrem finanzwissenschaftlichen Charakter nach um eine allgemeine Verbrauchsteuer. Rz. 22 Steuerpflichtiger der Umsatzsteuer ist der Unternehmer i. S. d. UStG. Unternehmer kann jede Person, Perso...mehr

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Steuern in der Rechnungslegung / 4.2.2.2 Bewertung

Rz. 142 Im Vergleich zur Bewertung der latenten Steuern nach § 274 HGB ergeben sich für die Bewertung nach IAS 12.47 ff. keine grundsätzlichen Besonderheiten; (Rz. 72 und Rz. 73) allerdings dominiert die Einzeldifferenzenbetrachtung. Da aktive latente Steuern in der IFRS-Rechnungslegung einen Vermögenswert und nicht einen Sonderposten eigener Art darstellen, sind auch die für...mehr