Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.6.2 Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung

Bei einer Entgeltumwandlung wird der Arbeitgeber künftig gesetzlich verpflichtet, den von ihm ersparten Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen pauschal i. H. v. 15 % als Arbeitgeberzuschuss an eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung abzuführen (Zusagen über Unterstützungskassen sind von der Regelung nicht betroffen; § 1a Abs. 1a Be...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.1.2 Konzernumlage = Dienstleistung 1 + Dienstleistung 2

Ausgangsfall – Abwandlung 1 Abweichend vom Ausgangsfall stelle die Holding neben der 1:1-Weiterbelastung ihrer eigenen Mietaufwendungen an die jeweiligen Tochterunternehmen diesen zusätzlich ein gesondertes Entgelt für die eigene Vermittlungstätigkeit (= Suche eines geeigneten Gebäudes, Vertragsverhandlungen mit dem Vermieter etc.) in Rechnung. Wie sind die Erträge aus der 1:...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.6.4 Erhöhung des steuerlichen Förderrahmens

Für den Arbeitnehmer wird der nach § 3 Nr. 63 EStG steuerfreie Höchstbetrag für Beiträge an Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen zum 1.1.2018 von derzeit 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-BBG) – West – angehoben. Gleichzeitig wird der zusätzliche Steuerfreibetrag von 1.800 EUR p. a. für Zusagen, die nach dem...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.11 BFH: Keine Rückstellungen für Handwerkskammerbeiträge

Der BFH (BFH, Urteil v. 5.4.2017, X R 30/15, DB 2017, S. 1422) hat – entgegen der Vorinstanz, dem Thüringer FG (FG Thüringen, Urteil v. 7.7.2015, 2 K 505/14, EFG 2015, S. 1513) – entschieden, dass für Zusatzbeiträge eines künftigen Beitragsjahres, die sich nach der Höhe des in einem vergangenen Steuerjahr erzielten Gewerbeertrags bemessen, keine Rückstellung gebildet werden ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.1.4 Zusammenfassung

Aus Sicht einer Holding-Gesellschaft stellen Konzernumlagen immer dann Umsatzerlöse dar, wenn es sich bei der Umlage um eine Gegenleistung für die Erbringung einer oder mehrerer eigener Dienstleistungen handelt. Die Gesellschaft muss die Leistung um der Gegenleistung Willen erbringen. Findet dagegen nur eine Umverteilung von Aufwendungen statt und agiert die Holding mithin a...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.9 BFH: Rückstellung bei progressiver Darlehensverzinsung

Für ein Darlehen mit im Zeitablauf steigenden Zinssätzen ist in der Bilanz grundsätzlich eine Verbindlichkeit oder eine Rückstellung infolge eines (wirtschaftlichen) Erfüllungsrückstands auszuweisen. Die Verbindlichkeit oder Rückstellung ist grundsätzlich abzuzinsen. Der BFH ergänzte hiermit seine Rechtsprechung zur zeitraumbezogenen Abgrenzung von Zinszahlungsverpflichtungen...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.2.5 Physischer Cash-Pool

U. E. erfüllt eine Mutter ihre Einstandspflicht auch bei Einbeziehung ihrer Tochter in einen physischen Cash-Pool. Einem physischen Cash-Pooling liegt ein Cash-Pool-Vertrag zugrunde, der die beteiligten Gesellschaften einerseits verpflichtet, banktäglich ihren Liquiditätsüberschuss (ggf. abzüglich eines bei der Gesellschaft zu belassenden "Sockel"-Betrags) an den Cash-Pool a...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.6.8 Erhöhung der Grundzulage bei der Riester-Förderung

Die im Rahmen der Riester-Förderung (private Altersvorsorge) gewährte Grundzulage wird von 154 EUR auf 175 EUR pro Jahr angehoben (§ 84 Satz 1 zweiter Halbsatz EStG n. F.). Dadurch soll Geringverdienern ein noch größerer Anreiz gegeben werden, privat für das Alter vorzusorgen. De facto profitieren Arbeitnehmer in der Ansparphase allerdings nur dann von der höheren Grundzulag...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.8.1 Hintergrund und Änderungen im Überblick

Am 14.3.2017 hat das Europäische Parlament die neugefasste Richtlinie (EU) 2017/828 zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG im Hinblick auf die Förderung der langfristigen Mitwirkung der Aktionäre (Aktionärsrechterichtlinie) verabschiedet. Die Richtlinie geht auf ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Unternehmensführung von etwa 10.000 börsennotierten Unternehmen in Europa ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.2.3 Merkmale der Einstandspflicht

Die Einstandspflicht ist nach dem Willen des Gesetzgebers als eine Innen-, nicht als eine Außenhaftung konzipiert. Die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenhaftung zielt auf den Adressaten des Anspruchs aus der Einstandspflicht der Mutter: Innenhaftung bedeutet, dass Adressat des Anspruchs die Tochter selbst ist, nicht ihre Gläubiger. Verletzt das Mutterunternehmen seine ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.2.7 Einstandspflicht im mehrstufigen Konzern

Die Einstandspflicht muss von dem Mutterunternehmen erklärt werden, das die befreiende Konzernrechnungslegung, in der die Tochter einbezogen ist, präsentiert. In einem mehrstufigen Konzern (z. B. einem 2-stufigen Konzern bestehend aus Mutter – Tochter – Enkel) kann – falls das Enkelunternehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen möchte und nur das Mut...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.8.3 Related party transactions

Geschäfte zwischen der Gesellschaft und nahestehenden Unternehmen und Personen, sog. related party transactions (RPT), bergen stets die Gefahr eines verdeckten Entzugs von Gesellschaftswerten. Künftig sollen "wesentliche" Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen der Zustimmung der Hauptversammlung oder des Aufsichtsrats bedürfen. Die Mitgliedstaaten können vorseh...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.4.4 BAG Betriebsrentenanpassung (§ 16 BetrAVG) und aktive latente Steuern

Das BAG hat entschieden (BAG, Urteil v. 21.2.2017, 3 AZR 455/15, DB 2017, S. 1152), dass für die Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens im Rahmen einer nach § 16 Abs. 1 BetrAVG anzustellenden Prognose die in der (HGB-)Bilanz aktivierten latenten Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) nicht geeignet sind. Nach § 16 BetrAVG hat ein Arbeitgeber alle 3 Jahr...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 2.1 Überblick

Die nachfolgenden Übersichten bieten einen Überblick über die nach dem 31.12.2017 anzuwendenden, vom IASB verabschiedeten Standards und Interpretationen (Rechtsstand vom 1.10.2017). Diese wurden bisher nur teilweise von der EU endorsed. Aufgrund von IASB- und EU-Aktivitäten können sich im weiteren Verlauf des Jahres 2017 und in den ersten Monaten des Jahres 2018 noch Änderun...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.1 Befugnis zur Einberufung der Gesellschafterversammlung

Der BGH hat sich in einem Urteil (BGH, Urteil v. 8.11.2016, II ZR 304/15, BB 2017, S. 207) mit der bislang umstrittenen Frage befasst, ob ein wirksam abberufener GmbH-Geschäftsführer berechtigt ist, eine Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn er im Zeitpunkt der Einberufung noch als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen ist. Der BGH hat diese Frage in seinem Ur...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.5.1 Rechtliche Verhältnisse

Zusatzversorgungskassen (ZVK) dienen als Träger der tarifvertraglich geregelten betrieblichen Altersversorgung der Beschäftigten im öffentlichen und kirchlichen Dienst. Nach der Umstellung des Versorgungssystems von einem umlagefinanzierten auf ein kapitalgedecktes Verfahren erhob die KZVK seit 2002 von ihren Mitgliedsunternehmen zusätzliche Beiträge, sog. Sanierungsgelder, ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.7 Pflicht zur Rückzahlung einer (gewinnunabhängigen) Liquiditätsausschüttung bei Beendigung einer stillen Gesellschaft

In einem vom BGH zu entscheidenden Fall hatte sich die Beklagte mit Beitragserklärung vom 9.12.2002 an einer GmbH & Co. KG im Rahmen des Beteiligungsprogramms "Classic" mit einer Einmaleinlage von 20.000 EUR zzgl. eines Agios beteiligt. Beide Beträge wurden vollständig eingezahlt. Das Beteiligungsprogramm "Classic" besteht aus einem atypisch stillen Gesellschaftsvertrag (GV)...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 4 Agenda-Entscheidungen des IFRS IC

Seit Veröffentlichung des Bilanz Check-up 2017 mit Redaktionsschluss im September 2016 hat sich das IFRS IC mit einer Reihe von Fragestellungen beschäftigt. Bei einigen dieser Fragen wurde entschieden, sie nicht auf die Agenda des IFRS IC zu nehmen (sog. NIFRICs). Diese Entscheidungen wurden jeweils mit einer Begründung im IFRIC Update veröffentlicht. In seinen Begründungen ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 4.4 IAS 12: Zinsen und Strafzahlungen (September 2017)

Die IFRS enthalten keine expliziten Regelungen zur Bilanzierung von Zinsen und Strafzahlungen im Zusammenhang mit Ertragsteuern. Im Rahmen des Feedbacks zu der IFRIC Interpretation "Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung" (siehe Abschnitt 1.2 für eine inhaltliche Darstellung der IFRIC Interpretation) hat das IFRS IC beschlossen kein Projekt zu diesem Sachverhalt ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 4.2 IFRS 10: Investmentgesellschaften und Tochterunternehmen (März 2017)

Das IFRS IC wurde gebeten zu klären, wann ein Unternehmen eine Investmentgesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 ist und ob diese ein Tochterunternehmen, das lediglich als wirtschaftlicher Eigentümer eines Anlageportfolios agiert, nach IFRS 10.32 konsolidieren muss. Das IFRS IC hat folgende Klarstellungen im Rahmen der Agenda-Entscheidung vorgenommen: Ein Unternehmen ist...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 5 ESEF – Einführung eines einheitlichen Berichtsformats

Nach der Transparenzrichtlinie (2013/50/EU, EU-ABl. L 294 v. 6.11.2013, S. 13) sind ab dem 1.1.2020 alle Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel an einem in einem Mitgliedstaat gelegenen und dort betriebenen geregelten Markt zugelassen sind, verpflichtet, ihre jährlichen Finanzberichte in einem einheitlichen elektronischen Berichtsformat zu erstellen. Dieses Format ist das ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.8 OLG Rostock: Anforderungen an eine Kapitalerhöhung zur Durchführung einer Verschmelzung i. S. d. § 55 Abs. 1 UmwG

Zur Durchführung einer Verschmelzung kann eine GmbH nach § 55 Abs. 1 UmwG ihr Stammkapital erhöhen. Dabei gilt das Gebot der realen Kapitalaufbringung. Danach darf der Gesamtnennbetrag der neu geschaffenen Geschäftsanteile den Wert des Vermögens (= Unternehmenswert) des übertragenden Rechtsträgers nicht übersteigen. Im vom OLG Rostock zu beurteilenden Fall hatte das Registerg...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.3 Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen

Am 21.4.2018 tritt das Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen in Kraft (BGBl I 2017, S. 866). Ziel des Gesetzes ist es, die im Rahmen einer Konzerninsolvenz zu eröffnenden Einzelverfahren über die Vermögen konzernangehöriger Unternehmen besser zu koordinieren (BT-Drucks. 18/407 v. 30.1.2014). Zunächst bietet das Gesetz die Rechtsgrundlage für eine koo...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 2.1.1 Konzernumlage ≠ markt- bzw. leistungsgerechtes Entgelt

Ausgangsfall Eine Holding schließt mit dem Eigentümer eines 5-stöckigen Gebäudes einen Mietvertrag ab. Sie selbst möchte das Gebäude nicht nutzen, sondern die einzelnen Stockwerke an 5 Tochterunternehmen (unter-)vermieten. Der Vorteil der Anmietung des Gebäudes durch die Holding-Gesellschaft besteht für den Vermieter darin, dass er nur einen und nicht mehrere Verhandlungspar...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.10 BFH: Bildung von Rückstellungen für Entsorgungspflichten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz

Sachverhalt Seit dem erstmaligen Inkrafttreten des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG; im Folgenden: ElektroG a. F.) am 13.8.2005 sind Hersteller verpflichtet, die von ihnen in Verkehr gebrachten Elektrogeräte bei den öffentlich-rechtlichen E...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.2 HFA: Bilanzierung bestrittener Steuerforderungen und -schulden nach HGB

Hintergrund In Betriebsprüfungen (BP) kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten über die steuerliche Behandlung von Geschäftsvorfällen (z. B. hinsichtlich der Zulässigkeit der Bildung einer Rückstellung). Das zuständige Finanzamt setzt sodann die Steuern mittels Steuerbescheids entsprechend der – vom Steuerpflichtigen abweichenden – Beurteilung durch die BP – höher –...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 1.1 Überblick

Bis zum Redaktionsschluss lagen keine neuen oder geänderten IFRS vor, die erstmals in gesetzlichen EU-IFRS-Abschlüssen für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 verpflichtend anzuwenden sind. Zwar sind die in der nachfolgenden Übersicht aufgelisteten neuen und geänderten IFRS erstmals für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 anzuwenden. Bevor indes eine Übernahme der ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.4 Zurechnung des Wissens eines Aufsichtsratsmitglieds und Verschwiegenheit

Der Prokurist einer Bank, die wegen fehlerhafter Anlageberatung auf Schadensersatz in Anspruch genommen wurde, war durch Hauptversammlungsbeschluss in den Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft gewählt worden, die wiederum Emittent der Finanzanlagen war, die der fehlerhaften Anlageberatung zugrunde gelegen haben sollen. Der Kläger machte geltend, dass das Wissen, das der Prok...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 2.2 Neue und geänderte Standards für das Geschäftsjahr zum 31.12.2018

IFRS 15: Erlöse aus Verträgen mit Kunden Der IASB hat IFRS 15 am 28.5.2014 veröffentlicht. Der Standard ersetzt IAS 11 und IAS 18. Für eine Darstellung des Standards verweisen wir auf den Bilanz Check-Up 2016, S. 147 ff. Die Klarstellungen zum IFRS 15 vom 12.4.2016 wurden im Bilanz Check-Up 2017, S. 152 ff. behandelt. Im Juni 2014 hatten der IASB und der FASB die Joint Transit...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.2 Bürgschaften von GmbH-Gesellschaftern für Verbindlichkeiten der Gesellschaft

Der BGH hat entschieden (BGH, Urteil v. 27.9.2016, XI ZR 81/15, BB 2016, S. 2957): Übernehmen Gesellschafter einer GmbH für eine Verbindlichkeit der Gesellschaft Bürgschaften bis zu unterschiedlichen Höchstbeträgen, bestimmt sich die Höhe des Innenausgleichs grundsätzlich nach dem Verhältnis der mit den Bürgschaften jeweils übernommenen Höchstbeträge. Die Parteien waren Gesel...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.15 Zweite Verordnung zur Änderung von Rechnungslegungsverordnungen (2. ÄndVO): Anpassung der Buchführungsverordnungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung von Rechnungslegungsverordnungen wurden die Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) sowie die Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) an die Neudefinition der Umsatzerlöse nach § 277 HGB durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) v. 17.7.2015 (BGBl I 2015, S. 1245) angepasst. Die KHBV ist am 1.1.2017 in Kraft getreten. Sie betr...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.7 BFH: Rückstellungen für Verpflichtungen aus Aktienoptionen

Der BFH hat mit Urteil v. 15.3.2017 entschieden, dass eine AG für Verpflichtungen aus einem Aktienoptionsprogramm zugunsten von leitenden Mitarbeitern keine Rückstellungen bilden kann, wenn die Optionen nur ausgeübt werden können, falls der Verkehrswert der Aktien zum Ausübungszeitpunkt einen bestimmten Betrag (hier: 10 % des Ausübungspreises) übersteige und/oder wenn das Au...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.7 Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz

Konkretisierung der EU-Datenschutzgrundverordnung durch das BDSG n. F. Am 25.5.2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO; (EU) 2016/679, ABl. L119 v. 4.5.2016, S. 1) in Kraft. Sie regelt in Zukunft das Datenschutzrecht einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten. Die EU-Verordnung gilt unmittelbar und bedarf keines weiteren, nationalen Umsetzungsaktes. Konkretisiert wird...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 1.4.2 Transfer von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW RS HFA 30)

Altersversorgungsverpflichtungen können zwischen Rechtsträgern entgeltlich oder – z. B. bei konzerninternen Transfers – unentgeltlich übertragen werden. Entgeltlich ist ein Transfer, wenn der Übertragende dem Übernehmer Vermögenswerte für die Übernahme der Verpflichtung mit überträgt. Zivilrechtlich kann der Transfer als befreiende Schuldübernahme, als Schuldbeitritt mit int...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 1.2 Nach IASB für das Geschäftsjahr zum 31.12.2017 anzuwendende, aber noch nicht endorste Verlautbarungen

Änderungen an IAS 12: Ansatz von aktiven latenten Steuern auf nicht realisierte Verluste Am 19.1.2016 hat der IASB "Änderungen an IAS 12: Ansatz von aktiven latenten Steuern auf nicht realisierte Verluste" veröffentlicht. Mit den Änderungen sollen insbesondere bestehende Unklarheiten im Zusammenhang mit der Bilanzierung von aktiven latenten Steuern auf zum beizulegenden Zeitw...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.5 Insolvenzanfechtung von Entnahmen eines Kommanditisten aus Gesellschaftsvermögen

Mit Urteil v. 8.2.2017 (OLG Schleswig, Urteil v. 8.2.2017, 9 U 84/16, DStR 2017, S. 1489) hat das OLG Schleswig entschieden, dass Entnahmen durch eine Kommanditistin von ihrem variablen Kapitalkonto, die durch ein Guthaben auf dem Kapitalkonto gedeckt sind, nicht der Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO, § 134 Abs. 1 InsO oder § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO unterliegen. In dem...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 5.2 Materielle Kodexänderungen 2017

Grundsätze der deutschen Corporate Governance geschärft Aktuelle nationale und europäische Regulierungsbestrebungen, wie die EU-Aktionärsrechterichtlinie ((EU) 2017/828 zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG, ABl. L 132 v. 20.5.2017, S. 1) und die CSR-Richtlinie ((EU) 2014/95, ABl. L 330 v. 15.11.2014, S. 1), rücken langfristiges Denken und verantwortliches Handeln noch mehr ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Inter... / 2.3 Neue und geänderte Standards für Geschäftsjahre nach dem 31.12.2018

IFRIC 23: Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung Der IASB hat am 7.6.2017 die Interpretation "IFRIC 23: Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung" veröffentlicht. Mit dieser Interpretation soll die Bilanzierung von tatsächlichen und latenten Ertragsteuern, bei denen Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung des Geschäftsvorfalls besteht, geklärt ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 3.3 Zur Unwirksamkeit von Aufsichtsratsbeschlüssen

Der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft, die mit 20 Mitarbeitern eine Seilbahn betreibt, beschloss die Bestellung einer Diplom-Juristin zum Vorstandsmitglied und später in einer weiteren Sitzung über einen Beratervertrag, den der Vorstand der Aktiengesellschaft mit einem Dritten abschließen wollte und der mit einer Pauschalvergütung i. H. v. 180.000 EUR pro Jahr neben ande...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Natio... / 4.1.2 Die größten Herausforderungen

Die EU-Vorgaben und das AReG haben zahlreiche Auslegungs- und Anwendungsfragen offen gelassen. Sowohl die EU-Kommission als auch das Institut der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW) bieten den betroffenen Unternehmen mit Frage/Antwort-Katalogen Unterstützung bei der Umsetzung der rechtlichen Neuerungen: Positionspapier des IDW zu Inhalten und Zweifelsfragen der EU-Verordnung und de...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Enfor... / 1.2 Tätigkeitsbericht 2016 der DPR

Die DPR veröffentlicht immer zu Jahresbeginn die Ergebnisse der Prüfungen des vorangegangenen Jahres und ihre Erkenntnisse hieraus in einem Tätigkeitsbericht, der auf der Homepage der DPR (http://www.frep.info/presse/taetigkeitsberichte.php (letzter Aufruf: 18.10.2017) abrufbar ist. Fehlerquote Im Jahr 2016 hat die DPR 96 Prüfungen (2015: 81) abgeschlossen, davon 87 Stichprobe...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Enfor... / Zusammenfassung

Die ungebrochene Dynamik und Komplexität, mit der Gesetzgeber, Standardsetter sowie die Rechtsprechung die nationale und internationale Rechnungslegung fortentwickeln, stellen Aufsteller, Prüfer, Berater und Enforcer vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit unserem Bilanz Check-up Entscheidungsträgern einen anwendungsfreundlichen, kompakten Überbl...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Steue... / Zusammenfassung

Die ungebrochene Dynamik und Komplexität, mit der Gesetzgeber, Standardsetter sowie die Rechtsprechung die nationale und internationale Rechnungslegung fortentwickeln, stellen Aufsteller, Prüfer, Berater und Enforcer vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit unserem Bilanz Check-up Entscheidungsträgern einen anwendungsfreundlichen, kompakten Überbl...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Enfor... / 1.1 Prüfungsschwerpunkte der DPR für Abschlüsse 2017

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e. V. (DPR) wird die Liste der Prüfungsschwerpunkte für Konzernabschlüsse 2017 und Zwischenabschlüsse 2018 ­voraussichtlich im November 2017 auf ihrer Homepage veröffentlichen (http://www.frep.info/pruefverfahren/pruefungsschwerpunkte.php (letzter Aufruf: 18.10.2017)). Hinweis Die jährliche Bekanntgabe der Prüfungsschwerpunkte für d...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Enfor... / 2.4 Fragen und Antworten zu den ESMA-Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen

Am 30.6.2015 hatte die ESMA Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen (letzter Aufruf: 18.10.2017) (alternative performance measures, APMs; vgl. Bilanz Check-up 2017: Internationale Rechnungslegung, Abschnitt 6.2.3) veröffentlicht, die bei der Erstellung von Wertpapierprospekten (nach der EU-Prospektrichtlinie) und bei der Erstellung von regulierten Informationen (nach ...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Enfor... / 2.2 ESMA-Bericht zum Enforcement in Europa 2016

Die ESMA veröffentlicht jährlich einen Bericht zum Enforcement der Rechnungslegung im EWR. Dieser gibt insbesondere einen Überblick über den Stand und die Entwicklung des Enforcementprozesses in den EWR-Staaten sowie der innereuropäischen Kooperation in diesem Bereich und beinhaltet eine Analyse der im jeweiligen Jahr getroffenen Enforcemententscheidungen über die Anwendung ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB IV § 68 Bedeutu... / 1 Allgemeines

Rz. 1a Die Vorschrift ergänzt § 67 insoweit, als sie klarstellt, warum ein Haushaltsplan aufzustellen ist und was er bewirkt. Er ist für alle Sozialversicherungsträger, wie die übrigen Haushaltsvorschriften mit Ausnahme der Besonderheiten (§§ 71a bis 71f) auch, verbindlich. Die gesamten Vorschriften über das Haushaltsrecht regeln den Bereich des Haushaltsrechts der Sozialver...mehr

Beitrag aus Controlling Office
Bilanz Check-up 2018: Steue... / 1.6 Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (Lizenzschranke)

Am 4.7.2017 wurde das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (Lizenzschranke) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl I 2017, S. 2074), mit dem im Einkommensteuergesetz ein neuer § 4j EStG als nationale Gegenmaßnahme zu sog. "Lizenz-, Patent- oder IP-Boxen" eingeführt wurde. Der neue § 4j EStG sieht vor, dass Aufwendungen für Rechte...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 1 Inhalt und Zweck der Vorschrift

Tz. 1 Stand: EL 91 – ET: 11/2017 Von der Vorschrift des § 21 KStG sind ausschl die erfolgsabhängigen BRE betroffen. Andere BRE unterliegen nicht der Abzugsbeschränkung. BRE werden iS d § 21 Abs 1 S 1 KStG "aufgrund des Jahresergebnisses" gewährt, wenn und soweit sie wegen der Höhe des nach den hr-lichen Vorschriften ermittelten Jahresergebnisses gewährt werden. [FG Düsseldorf ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Prüßmann, Stliche Behandlung von BRE im Nicht-Lebens-(Kranken-)versicherungsgeschäft, VersR 1970, 103; Baer, Die Rückstellungen und die BRE in der Lebensversicherung, in: Prölss-vd Thüsen-Ziegler, Die versicherungstechnischen Rückstellungen im StR, 3. Aufl 1973; vd Thüsen/Kullak, Die BRE und ihre Rückstellung in der Schaden- und Unfallversicherung, in: Prölss-vd Thüsen-Ziegler...mehr