Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Aufbau des After Sales Serv... / 3 Vorgehensweise beim Projektmanagement

Klassischer Prozess von Teambildung bis Durchführung Die Geschäftsführung hatte den Auftrag zur Restrukturierung des After Sales erteilt. Allerdings wurde noch nicht im Detail beschrieben, wie weiter vorgegangen werden sollte, sondern nur das Ziel war umrissen worden. Die Umsetzung dieses Auftrags erfolgte anschließend in einzelnen Prozessschritten, die sich wie folgt darstell...mehr

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Außenprüfung: Maritime Wirt... / 2.1.1 Allgemeine Grundlagen

Die Besteuerung nach der Tonnage eines Handelsschiffs im internationalen Verkehr ist abschließend in § 5a EStG geregelt. Ziel der Regelung war es, die steuerlichen Rahmenbedingungen für die deutsche Seeschifffahrt zu verbessern, zumal in einigen anderen Ländern bereits zuvor ähnliche Bestimmungen geschaffen worden waren. Seit 1998 sind verschiedene Änderungen des § 5a EStG e...mehr

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Moderne Budgetierung umsetz... / 3.2 Outputfokus forcieren

Häufig ist der Absatz (Was kann ich am Markt absetzen?) der Engpass, der als "Minimumsektor" somit die gesamte Planung beeinflusst, weshalb vom Markt rückwärts unter Berücksichtigung der Prozesse/Prozessmengen und Engpässe zu planen ist: Die Absatz-/Umsatz-/Sortimentsplanung (also wel-che Produkte verkaufe ich wo in welchen Mengen zu welchen Preisen) ist damit der Ausgangspu...mehr

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Chi²-Test im Risikocontrolling / 3 Parameterschätzungen

Schätzung aus Stichprobenparametern In der Praxis werden Stichproben häufig zur Schätzung von statistischen Parametern großer Grundgesamtheiten eingesetzt, um den mit einer Vollerhebung verbundenen Aufwand zu reduzieren. Bei solch einer Schätzung wählt man aus der Grundgesamtheit zufällig eine Stichprobe aus und berechnet für diese Stichprobe den gesuchten Stichprobenparamete...mehr

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Planungssysteme für eine mo... / 2.3.1 Probleme der manuellen Berechnung

Schwankungsrückstellung als zentrale Bilanzposition im Komposit-Bereich Bei Versicherungen mit Schaden- und Unfallgeschäft erfordert die Planung der Entwicklung von Schwankungsrückstellungen, aufgrund der direkten ergebniswirksamen Auswirkungen, besonders hohes Augenmerk. Gemäß der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) ist eine Rückstel...mehr

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Konzerncontrolling 2020: En... / 5 Literaturhinweise

Barth, Planung im Zusammenhang mit der Bilanzierung und Bewertung nach IFRS, in: Becker/Ulrich (Hrsg.), Praxishandbuch Controlling, 2016, S. 529–549. Becker/Ulrich/Botzkowski/Eurich, Controlling von Digitalisierungsprozessen – Veränderungstendenzen und empirische Erfahrungswerte aus dem Mittelstand, in: Obermaier (Hrsg.): Industrie 4.0 als unternehmerische Gestaltungsaufgabe,...mehr

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Konzerncontrolling 2020: En... / 3.3 These 3: Externes und internes Rechnungswesen werden eins

"Integriertes Reporting wird vom Schlagwort zur Normalität." Integrationsdruck von beiden Seiten Die traditionelle Organisation in Großunternehmen umfasst ein internes und ein externes Rechnungswesen. Das interne Rechnungswesen (Controlling) sichert die Informationsversorgung des Managements und stellt entscheidungsnützliche Informationen zur Verfügung. Das externe Rechnungswe...mehr

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Aufsichtsrat im öffentliche... / 6 Literaturhinweise

EU-Kommission, Corporate Governance in Finanzinstituten und Vergütungspolitik, KOM (2010) 284 endgültig vom 2.6.2010. FAZ vom 5.7. 2014, Eine Stadt in Angst vor dem Bankrott, S. 26. Häfele, Aufsichtsräte werde stärker gefordert, in: Sonderheft Genograph "Die neuen Anforderungen an Aufsichtsräte". Häfele/Linder, Literarische Auseinandersetzung mit dem unabhängigen Finanzexperten...mehr

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Aufsichtsrat im öffentliche... / 4 Der Aufsichtsrat als wichtiges Kontrollorgan

Das Thema Corporate Governance betrifft vor allem auch den Aufsichtsrat und seine Überwachungstätigkeit. Dies gilt für Aufsichtsräte der Privatwirtschaft und Aufsichtsräte von Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung gleichermaßen. Dem Überwachungsorgan "Aufsichtsrat" kommt auch nach Meinung der EU-Kommission im Corporate-Governance-Gefüge unter der Voraussetzung funktionier...mehr

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§ 2 Vergleich und Abfindung / dd) Belege

Rz. 227 Hinweis Siehe auch Rdn 193 ff. Rz. 228 Belege sind beizubringen, soweit deren Beschaffung dem Dritten billigerweise zugemutet werden kann (siehe auch §§ 119 Abs. 3 S. 2, 120 VVG). Die Rechnungslegung (vgl. § 259 BGB) hat der hierzu Verpflichtete grundsätzlich auf eigene Kosten zu erbringen. Grundsätzlich reichen Fotokopien der Schadenbelege (das gilt nicht für Gutacht...mehr

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§ 2 Vergleich und Abfindung / II. Eltern, andere Dritte und Geldabfindung

Rz. 842 Wird ein Abfindungsvergleich von den Eltern oder anderen verantwortlichen Personen – mit oder ohne familien-/betreuungsgerichtliche Genehmigung – für ihr Kind akzeptiert, besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass der zu zahlende Abfindungsbetrag mündelsicher angelegt wird. Das Familiengericht hat nur beschränkte Möglichkeiten nach Maßgabe des § 1667 BGB (u.a. Anlegung...mehr

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Personengesellschaften in der Rechnungslegung

1 Personengesellschaften Rz. 1 Neben der Einzelunternehmung zählen als wichtigste Formen die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die Partnerschaftsgesellschaft (PartG), die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die stille Gesellschaft zur Gruppe der Personenunternehmen. Die genannten Personengesellschaften können als auf vertraglicher Grundl...mehr

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Personengesellschaften in d... / 5 Zusammenfassung

Rz. 64 Obwohl in § 264c HGB Besonderheiten der handelsrechtlichen Rechnungslegung von kapitalistischen Personenhandelsgesellschaften, die vor allem das Eigenkapital betreffen, kodifiziert wurden, bleibt dennoch eine Vielzahl offener Fragen. Dies gilt insbesondere für Personenhandelsgesellschaften, die nicht unter die Regelungen von §§ 264a ff. HGB fallen. Voraussetzung für e...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2 Auswirkungen des Ertragsteuerrechts auf den Jahresabschluss

4.2.1 Ermittlung des Steuerbilanzerfolgs Rz. 53 Die Ermittlung des Steuerbilanzgewinns bzw. -verlusts der Personenhandelsgesellschaft kann grundsätzlich auf 3 unterschiedliche Arten erfolgen: Das Unternehmen erstellt lediglich einen Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften und korrigiert den entsprechenden Erfolg bei abweichenden steuerrechtlichen Regelungen außerh...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.1 Erfassung des Eigenkapitals bei der Offenen Handelsgesellschaft

3.1.1 Variable Kapitalkonten Rz. 8 Aus § 120 Abs. 2 HGB ist abzuleiten, dass das Gesetz für jeden Gesellschafter lediglich die Führung eines einzigen variablen Kapitalkontos vorsieht, dessen jeweiliger Bestand (Kapitalanteil) sich aus der ersten Einlage (und ggf. weiteren Einlagen) zuzüglich der Gewinngutschriften und abzüglich der Verlustbelastungen und Entnahmen errechnet. ...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4 Ertragsteuerliche Besonderheiten

4.1 Grundsätze der Besteuerung 4.1.1 Anknüpfungspunkte von Einkommen- und Gewerbesteuer Rz. 34 Wie bereits dargelegt wurde, unterwirft das Einkommensteuergesetz nicht die Personenhandelsgesellschaften selbst der Einkommensteuerpflicht, sondern die hinter den Unternehmen stehenden Gesellschafter. Diese vom Steuerrecht als Mitunternehmer bezeichneten Personen sind i. S. v. § 2 A...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3 Handelsrechtliche Buchungs- und Abschlusstechnik

3.1 Erfassung des Eigenkapitals bei der Offenen Handelsgesellschaft 3.1.1 Variable Kapitalkonten Rz. 8 Aus § 120 Abs. 2 HGB ist abzuleiten, dass das Gesetz für jeden Gesellschafter lediglich die Führung eines einzigen variablen Kapitalkontos vorsieht, dessen jeweiliger Bestand (Kapitalanteil) sich aus der ersten Einlage (und ggf. weiteren Einlagen) zuzüglich der Gewinngutschri...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.2 Besonderheiten bei der Kommanditgesellschaft

3.2.1 Gesetzliche Grundlagen Rz. 18 Im Hinblick auf die Erfassung des Eigenkapitals für die voll haftenden Gesellschafter einer KG gilt das vorstehend zur OHG Ausgeführte analog (§ 161 Abs. 2 HGB). Folglich besteht auch hier die Möglichkeit, für die Komplementäre entsprechend der gesetzlichen Regelung ausschließlich variable Kapitalkonten zu führen oder aber auf die dargelegt...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.1 Grundsätze der Besteuerung

4.1.1 Anknüpfungspunkte von Einkommen- und Gewerbesteuer Rz. 34 Wie bereits dargelegt wurde, unterwirft das Einkommensteuergesetz nicht die Personenhandelsgesellschaften selbst der Einkommensteuerpflicht, sondern die hinter den Unternehmen stehenden Gesellschafter. Diese vom Steuerrecht als Mitunternehmer bezeichneten Personen sind i. S. v. § 2 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 15 Abs....mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2.3 Erstellung von Ergänzungs-Jahresabschlüssen

4.2.3.1 Allgemeines Rz. 59 Während Sonder-Jahresabschlüsse darauf abzielen, das Sonderbetriebsvermögen der Mitunternehmer darzustellen bzw. seine Veränderungen aufzuzeigen, sollen Ergänzungs-Jahresabschlüsse gesellschafterbezogene Wertkorrekturen zu den Inhalten der Gesamthands-Jahresabschlussrechnung erfassen. Wie gezeigt wurde, enthalten Sonderbilanzen Wirtschaftsgüter, die...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.2.1 Gesetzliche Grundlagen

Rz. 18 Im Hinblick auf die Erfassung des Eigenkapitals für die voll haftenden Gesellschafter einer KG gilt das vorstehend zur OHG Ausgeführte analog (§ 161 Abs. 2 HGB). Folglich besteht auch hier die Möglichkeit, für die Komplementäre entsprechend der gesetzlichen Regelung ausschließlich variable Kapitalkonten zu führen oder aber auf die dargelegte Kombination aus festen und...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2.3.1 Allgemeines

Rz. 59 Während Sonder-Jahresabschlüsse darauf abzielen, das Sonderbetriebsvermögen der Mitunternehmer darzustellen bzw. seine Veränderungen aufzuzeigen, sollen Ergänzungs-Jahresabschlüsse gesellschafterbezogene Wertkorrekturen zu den Inhalten der Gesamthands-Jahresabschlussrechnung erfassen. Wie gezeigt wurde, enthalten Sonderbilanzen Wirtschaftsgüter, die aus handelsrechtli...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.1.3 Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG

Rz. 49 Für steuerpflichtige Einzel- oder Mitunternehmer besteht die Möglichkeit, nicht entnommene (thesaurierte) Gewinne auf Antrag mit einem begünstigten Steuersatz von 28,25 % gem. § 34a Abs. 1 EStG zu versteuern. Ziel der Thesaurierungsbegünstigung ist es, die Belastung der Gewinneinkünfte von Personenunternehmen an die von Kapitalgesellschaften anzugleichen und somit die...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2.3.3 Eintritt eines Gesellschafters in eine bestehende Personengesellschaft (Gesellschaftereintritt)

Rz. 62 Sofern ein neuer Mitunternehmer in eine bestehende Personenhandelsgesellschaft aufgenommen wird, muss dieser i. H. d. Teilwerts seines zu übernehmenden Kapitalanteils, der in aller Regel über dem Buchwert liegt, eine entsprechende Einlage leisten. Zum Zwecke der Bestimmung seines aktuellen Beteiligungswerts am Unternehmensvermögen und damit der zu leistenden Einlage i...mehr

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Personengesellschaften in d... / 2 Rechnungslegungsnormen für Personengesellschaften

Rz. 5 Nach § 6 Abs. 1 HGB besitzen Personenhandelsgesellschaften als Formkaufleute Kaufmannseigenschaft. Folglich gelten für die OHG und KG im Hinblick auf die Finanzbuchhaltung zunächst die im Ersten Abschnitt des Dritten Buchs des HGB (§§ 238 – 263 HGB) niedergelegten Vorschriften. Sofern die in Rede stehenden Unternehmensformen 2 der in § 1 Abs. 1 Nrn. 1 – 3 PublG genannt...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.1.2 Feste und variable Kapitalkonten

Rz. 14 In der Praxis weichen jedoch die Gesellschaftsverträge häufig von der gesetzlichen Vorstellung variabler Kapitalkonten ab, indem vereinbart wird, dass feste Kapitalanteile auf Dauer für die Verteilung der Rechte und Pflichten der Gesellschafter maßgebenden Charakter besitzen sollen. Derartige Regelungen zielen auf eine Sicherung des Einfluss-, Rechte- und Pflichtenver...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.3 Darstellung des Erfolgsausweises

Rz. 26 Da den Gesellschaftern von Personenhandelsgesellschaften im Gegensatz zu den Anteilseignern von Kapitalgesellschaften weitergehende Informations- und Kontrollrechte zustehen (§ 118 Abs. 1, § 166 Abs. 1 HGB), können an die Gewinn- und Verlustrechnung aus handelsrechtlicher Sicht nicht die gleichen qualitativen Anforderungen gestellt werden wie bei Kapitalgesellschaften...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.1.1 Anknüpfungspunkte von Einkommen- und Gewerbesteuer

Rz. 34 Wie bereits dargelegt wurde, unterwirft das Einkommensteuergesetz nicht die Personenhandelsgesellschaften selbst der Einkommensteuerpflicht, sondern die hinter den Unternehmen stehenden Gesellschafter. Diese vom Steuerrecht als Mitunternehmer bezeichneten Personen sind i. S. v. § 2 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG mit ihren Anteilen am Gewinn der Personenh...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2.2 Erstellung von Sonder-Jahresabschlussrechnungen

Rz. 55 Sofern in einer Personenhandelsgesellschaft umfangreiches Sonderbetriebsvermögen vorliegt und ausgeprägte Leistungsbeziehungen zwischen Mitunternehmern und Gesellschaft bestehen, die Tätigkeits- und Nutzungsvergütungen i. S. v. § 15 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Hs. 2 EStG zur Folge haben, empfiehlt sich die Aufstellung von Sonder-Jahresabschlüssen für die betroffenen Gesellsch...mehr

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Personengesellschaften in d... / 1 Personengesellschaften

Rz. 1 Neben der Einzelunternehmung zählen als wichtigste Formen die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die Partnerschaftsgesellschaft (PartG), die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die stille Gesellschaft zur Gruppe der Personenunternehmen. Die genannten Personengesellschaften können als auf vertraglicher Grundlage beruhende zweckorien...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften in d... / 3.1.1 Variable Kapitalkonten

Rz. 8 Aus § 120 Abs. 2 HGB ist abzuleiten, dass das Gesetz für jeden Gesellschafter lediglich die Führung eines einzigen variablen Kapitalkontos vorsieht, dessen jeweiliger Bestand (Kapitalanteil) sich aus der ersten Einlage (und ggf. weiteren Einlagen) zuzüglich der Gewinngutschriften und abzüglich der Verlustbelastungen und Entnahmen errechnet. Mithin stellt nach dieser Vo...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.2.2 Kapitalkonten des Kommanditisten

Rz. 21 Die Wahl des Charakters der für den Kommanditisten in Betracht kommenden Kapitalkonten ist vor dem Hintergrund ihres Ausweises in der Bilanz der KG zu entscheiden. So soll mit Hilfe des Kapitalkontos I den Adressaten des Jahresabschlusses gezeigt werden, ob bzw. in welcher Höhe die Kommanditisten ihre gem. Gesellschaftsvertrag zu erbringenden (Pflicht-)Einlagen – auch...mehr

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Personengesellschaften in d... / 3.4 Spezialregelungen für publizitätspflichtige Personenhandelsgesellschaften

Rz. 30 Sofern Personenhandelsgesellschaften gem. § 1 Abs. 1 PublG für den Ablauf eines Geschäftsjahres und für die 2 darauffolgenden Abschlussstichtage mindestens 2 der folgenden Größenkategorien überschreiten, müssen diese Unternehmen (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 PublG) spezifische Aufstellungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften des Jahresabschlusses beachten. Die angesprochenen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften in d... / 4.2.1 Ermittlung des Steuerbilanzerfolgs

Rz. 53 Die Ermittlung des Steuerbilanzgewinns bzw. -verlusts der Personenhandelsgesellschaft kann grundsätzlich auf 3 unterschiedliche Arten erfolgen: Das Unternehmen erstellt lediglich einen Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften und korrigiert den entsprechenden Erfolg bei abweichenden steuerrechtlichen Regelungen außerhalb dieses Rechnungssystems (§ 60 Abs. 2...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften in d... / 4.1.2 Stufen der steuerrechtlichen Erfolgsermittlung

Rz. 40 Zunächst muss auf der ersten Stufe untersucht werden, ob der nach § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG aus der handelsrechtlichen Gesamthandsbilanz abgeleitete Erfolg mit den Bilanzierungs- und Bewertungsnormen des Steuerrechts übereinstimmt. Differenzen sind in aller Regel auf die in §§ 4 – 7k EStG verankerten bilanzsteuerrechtlichen Spezialvorschriften zurückzuführen, die ein Abw...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.3 Personengesellschaftliche Besonderheiten bei der standardisierten elektronischen Übermittlung von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen (E-Bilanz)

Rz. 63a Die Verpflichtung zur Einreichung einer sog. elektronischen Bilanz (kurz: E-Bilanz), d. h. die standardisierte elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen (§ 5b EStG), besteht mithin für Personengesellschaften. Diese Gesellschaften haben für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, entsprechende Bilanzposten elektronisch auf...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften in d... / 4.2.3.2 Veräußerung eines Mitunternehmeranteils an einen Dritten (Gesellschafterwechsel)

Rz. 60 In diesem Fall übernimmt ein neuer Mitunternehmer unter Zustimmung der anderen Eigner den Anteil des ausscheidenden Gesellschafters. Der Austretende wird grundsätzlich i. H. d. Buchwerts und des positiven Unterschiedsbetrags zwischen Teil- und Buchwert (i. d. R. stille Reserven, nicht bilanzierungsfähige immaterielle Wirtschaftsgüter und ein ggf. vorhandener Firmenwer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einzelunternehmen: Rechnung... / 5.6 Zusätzlich einzureichende Unterlagen

Rz. 44 Gemäß § 60 Abs. 3 EStDV können der Steuererklärung beizufügende Unterlagen in den entsprechenden Berichtsteilen der Taxonomie durch Datenfernübertragung übermittelt werden. Hierbei handelt es sich ggf. um den Anhang, den Lagebericht, einen Prüfungsbericht oder bei Anwendung der Gewinnermittlung nach § 5a EStG um das besondere Verzeichnis nach § 5a Abs. 4 EStG. Da dies...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rechnungsabgrenzung nach HG... / 2.5 Das Kriterium der "bestimmten Zeit"

Rz. 43 Ausgaben und Einnahmen dürfen nach § 250 Abs. 1 und 2 HGB und § 5 Abs. 5 Satz 1 EStG nur ausgewiesen werden und müssen es dann auch, wenn sie Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Können sie keinem bestimmten Zeitabschnitt zugerechnet werden, kommt eine Bilanzierung nicht in Betracht. Dieses Kriterium dient der Objektivieru...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.1.5 Verhältnis zu anderen Vorschriften des UStG

Rz. 115 S. zu u. U. unter § 1 Abs. 1a UStG fallenden Geschäftsveräußerungen und zur Einbringung landwirtschaftlicher Betriebe in Personengesellschaften Rz. 271ff. Rz. 116 S. zu u. a. nach § 4 UStG steuerfreien Umsätzen im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs Rz. 254ff. S. zum Verzicht auf die Steuerbefreiung (Option) nach § 9 UStG und zur Anwendung der Mindes...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.7.1 Ausstellung und Aufbewahrung von Rechnungen

Rz. 264 Die Regelungen der §§ 14 und 14a UStG zur Rechnungslegung gelten auch für die der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG unterliegenden Lieferungen und sonstigen Leistungen von Land- und Forstwirten. Unter den näheren Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 UStG ist der Pauschallandwirt also berechtigt bzw. verpflichtet, Rechnungen auszustellen und darin die Steuer geso...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Steuerberater und GmbH-Gesc... / 4 Suche: Den geeigneten Steuerberater erkennen und finden

Einen passenden Steuerberater hat man gefunden, wenn man menschlich "mit ihm kann", wenn also die "Chemie stimmt", er die Branche und deren wirtschaftliche Schwierigkeiten kennt, er Fragen verständlich beantwortet, er zuverlässig und genau ist und er von sich aus Ideen und Steuersparvorschläge anspricht. Wer einen (neuen) Steuerberater sucht, dem hilft ganz bestimmt der Erfahrungs...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Compliance-Risiken in China... / Zusammenfassung

Überblick Chinas wirtschaftliche Entwicklung in den letzten drei Jahrzehnten war überwältigend. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes belief sich im Jahr 2013 auf insgesamt 9,3 Billionen USD – wodurch China zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA wurde. Ausländische Direktinvestitionen erreichten 117,6 Mrd. USD. Zur Verdeutlichung dieses Wachstums: Chinas...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.3.5 Organisatorische Eingliederung

Rz. 239 Die organisatorische Eingliederung liegt vor, wenn der Organträger seinen Willen auch im täglichen Geschäft bei der Organgesellschaft durchsetzen kann. Damit stellt die organisatorische Eingliederung eine Fortsetzung der Möglichkeiten der finanziellen Eingliederung dar, jedoch auf einer anderen Ebene im Unternehmen. Die Willensbildung auf der Gesellschafterebene muss...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Beschlussfassung in der Eig... / 6 Systematik einfacher Mehrheitsbeschlussfassung

Rz. 63 Die Möglichkeit, Beschlüsse zu fassen, besteht grundsätzlich in folgenden Teilbereichen: § 12 Abs. 1 WEG setzt voraus, dass die Eigentümer vereinbart haben, der Veräußerung müsse ein Dritter (meist der Verwalter) zustimmen. Sieht sich der Zustimmungspflichtige nicht in der Lage zu entscheiden, ob er zustimmen kann/soll, kann ihn die Eigentümergemeinschaft durch Mehrhei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.4.2.3 Maßgebliche Abschlüsse (§ 4h Abs 2 S 1 Buchst c S 8–16 EStG)

Tz. 135 Stand: EL 83 – ET: 04/2015 Die für den EK-Test einschlägigen Rechnungslegungsstandards ergeben sich aus § 4h Abs 2 Buchst c S 8ff EStG (ebenfalls s Schr des BMF v 04.07.2008, BStBl I 2008, 718, Rn 77 ff). Brunsbach (IStR 2010, 745, 750) weist zutr darauf hin, dass der Rechnungslegungsstandard auch Relevanz für die Bestimmung des maßgeblichen Konsolidierungskreises hat...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Grziwotz, Die Liquidation von Kap-Ges, Genossenschaften und Vereinen, DStR 1990, 1404; Grziwotz, Sonderfälle der Liquidation von Gesellschaften, DStR 1992, 1813; Sommer, Die Liquidation einer GmbH, Stb-Kongress-Report 1994; Wellkamp, Die Fortsetzung einer aufgelösten GmbH, INF 24/1995; Pape, Einführung in das neue Insolvenzrecht, NWB 1995, F 19, 2121; Erle, Anforderungen an die K...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

a) Kommentare und Einzelschriften Frotscher/Maas, Komm zum KStG und UmwStG, Haufe-Vlg; Gosch, KStG, 2. Aufl, CH Beck Vlg (2009); Heuser/Theile, IAS/IFRS-Hdb – Einzel- und Konzernabschluss, Vlg Otto Schmidt, 2. Aufl (2005); Heyes, Ursachen, Rahmenbedingungen und neue Rechtfertigungsansätze zur Zinsschranke (§ 4h EStG, § 8a KStG), DWS-Schriftenreihe Nr 29 (2014); H/H/R, Komm zum ES...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.4.2.6 Ermittlung der Eigenkapitalquote bei Personengesellschaften

Tz. 157 Stand: EL 83 – ET: 04/2015 Die Ermittlung der EK-Quote kann insbes bei Unternehmen problematisch sein, die nach IFRS bilanzieren. Pers-Ges weisen ihre Kap-Konten hier häufig als FK aus. Dies folgt aus IAS 32.16ff im Hinblick auf die nicht abdingbare Kündigungsmöglichkeit der Gesellschafter. Denn nach IAS 32.18b ist eine Verbindlichkeit auszuweisen, wenn dem Gesellscha...mehr

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Auskunft bei verfrüht geste... / 2 Anmerkung

Die Möglichkeiten der Ehegatten, durch Manipulationen Einfluss auf den Zugewinn zu nehmen, sind vielfältig. Sie beschränken sich – wie die Entscheidung des BGH deutlich macht – nicht auf Vermögensverminderungen vor der Zustellung des Scheidungsantrags, sondern können sich unter Umständen auch dadurch ergeben, dass ein Ehegatte vorzeitig, d.h. vor Ablauf des Trennungsjahres, ...mehr