Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 4.4 Deutsche Mitbestimmung zur Wahl von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat europarechtskonform

Das deutsche Mitbestimmungsregime steht in Einklang mit Europarecht. Weder Art. 18 noch Art. 45 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) stehen den Regelungen eines Mitgliedstaats entgegen, die das aktive und passive Wahlrecht bei den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat der Muttergesellschaft des Konzerns sowie das Recht zur weiteren Ausübung eines...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 1.8 Zur Berücksichtigung einer bestrittenen Forderung in der Überschuldungsbilanz

Das OLG Hamburg hat sich mit der Frage befasst (OLG Hamburg, Urteil v. 13.10.2017, 11 U 53/17), inwieweit bestrittene Forderungen in der zum Zwecke der Feststellung einer möglichen Insolvenzantragspflicht aufzustellenden Überschuldungsbilanz zu berücksichtigen sind. In dem vom OLG zu entscheidenden Fall war fraglich, ob eine GmbH, deren Unternehmensgegenstand in der Erbringun...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Inter... / 1.2 IFRS 15: Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Der IASB hat am 28.5.2014 den "IFRS 15: Erlöse aus Verträgen mit Kunden" veröffentlicht. Er ersetzt IAS 11 und IAS 18 nebst zugehörigen Interpretationen und ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1.1.2018 beginnen. Für den Übergang auf IFRS 15 erlaubt der Standard entweder einen vollständigen rückwirkenden Ansatz oder einen modifizierten rückwirkenden Ansatz...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.3 Datenschutz-Grundverordnung – Update

Lessons learned aus der Implementierung der EU-Datenschutzgrundverordnung in der Praxis Seit dem 25.5.2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (im Folgenden DSGVO) im gesamten Raum der Europäischen Union (EU) sowie im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Als EU-Verordnung findet sie damit auch unmittelbar in Deutschland Anwendung und bedarf keines weiteren, nationalen Umse...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.2.1 Pflicht zur Erstellung eines Entgeltberichts

Pflicht zur Erstellung eines Entgeltberichts bei Inanspruchnahme von Befreiungen nach den §§ 264 Abs. 3, 264b HGB Nach § 21 Abs. 1 Satz 1 EntgTranspG sind Arbeitgeber mit i. d. R. mehr als 500 Beschäftigten zur Erstellung eines Entgeltberichts verpflichtet, wenn sie einen Lagebericht nach §§ 264, 289 HGB aufstellen müssen. Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaft...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Inter... / 2.4 IFRIC 23: Unsicherheit über die ertragsteuerliche Behandlung

Der IASB hat am 7.6.2017 die Interpretation "IFRIC 23 Unsicherheit über die ertragsteuerliche Behandlung" veröffentlicht. IFRIC 23 regelt die Bilanzierung von tatsächlichen und latenten Ertragsteuern nach IAS 12, wenn Unsicherheit darüber besteht, ob und inwieweit die steuerliche Behandlung von Geschäftsvorfällen und Sachverhalten in den eingereichten oder noch einzureichende...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.2 DRS 26: Assoziierte Unternehmen

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat am 17.7.2018 den Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 26 Assoziierte Unternehmen (DRS 26) verabschiedet. Er ist erstmals verpflichtend auf Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen, anzuwenden. Eine frühere vollumfängliche Anwendung ist zulässig und wird empfohlen. DRS 26 konkretisiert die Vorschriften zur Behandlung assoziierter ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.4 Änderung der (Konzern-)Anhangangaben zu zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten

Mit dem am 19.4.2017 in Kraft getretenen CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RLUG) wurde nicht nur die Pflicht zur Abgabe einer nichtfinanziellen Erklärung und zur Erläuterung des Diversitätskonzepts für Unternehmen von öffentlichem Interesse (PIE) in das HGB eingeführt, sondern auch – zunächst wenig beachtet – der persönliche und sachliche Anwendungsbereich der Angabepflic...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 1.3.4 Fazit

Bei Kryptowährungen (currency token) handelt es sich nicht um gesetzliche, sondern um Zahlungsmittel innerhalb eines bestimmten Netzwerks. Erworbene Einheiten an diesen virtuellen Währungen stellen je nach Absicht des Unternehmens (erworbene) immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage- oder Umlaufvermögens dar. Im Fall von Umlaufvermögen kommt ein Ausweis in den sonstigen ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 1.4.1 Bilanzierung nach Steuerrecht

Steuerlich stellen die Pensionsverpflichtung des AG gegenüber dem AN und der Rückdeckungsanspruch des AG gegenüber dem Versicherungsunternehmen 2 gesondert zu bilanzierende Wirtschaftsgüter des AG dar (EStH 6a Abs. 23). Eine Saldierung der Pensionsrückstellung (PRS) mit dem Anspruch aus der RDV ist – auch bei vollständig kongruenter Rückdeckung – nicht zulässig (Saldierungsv...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.6.2 Digitalsteuer als Interimslösung

Die Digitalsteuer soll auf Erträge erhoben werden, die mit bisher steuerlich nicht erfassten Tätigkeiten erwirtschaftet werden. Steuerbar sind nach den Vorstellungen der EU-Kommission die Erträge aus der Platzierung von Werbung auf einer digitalen Schnittstelle (z. B. Verkauf von Online-Werbeflächen), Erträge aus der Bereitstellung einer mehrseitigen digitalen Schnittstelle ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 1.1 Umstellungseffekt infolge geänderter Umsatzerlösdefinition nach BilRUG

Mit dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurde die Legaldefinition des Begriffs der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB n. F. geändert. Danach sind Umsatzerlöse Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Die Tatbestandsmerkmale "gewöhnliche Geschäftstätigkeit" und "typisches" Leistungsangebot...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.9.3 Prüfung des Lageberichts nach dem IDW PS 350 n. F. – risikoorientierter Prüfungsansatz

Der IDW PS 350 n. F. hebt mit konkreten Anforderungen an den Abschlussprüfer stärker die Anwendung des risikoorientierten Prüfungsansatzes bei der Prüfung des Lageberichts und eine engere Verzahnung in die Abschlussprüfung hervor. Damit wird den vorstehend beschriebenen (gesetzlichen) Änderungen an die Aufstellung des Lageberichts durch die gesetzlichen Vertreter prüfungstec...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 4.3 Verträge mit Aufsichtsratsmitgliedern

Sachverhalt: OLG Nürnberg, Urteil v. 8.3.2017, 12 U 927/15, NWB 2017 S. 2566 Ein Aufsichtsratsmitglied hatte für seine Aktiengesellschaft, deren Unternehmensgegenstand unter anderem den Handel mit Grundstücken und das Bauträgergeschäft umfasste, Immobilienmaklerleistungen durch Vermittlung von Bauobjekten sowie Bauprojektbetreuungsleistungen erbracht. Diesen Leistungen lagen ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 4.1 Prozentuale Angabe der Beteiligung eines Gesellschafters in der neuen GmbH-Gesellschafterliste

Durch das Gesetz zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie wurden mit der Änderung von § 40 Abs. 1 GmbHG die Pflichtangaben in der Gesellschafterliste einer GmbH erweitert. Seit Juni 2017 muss nunmehr in allen neu zu erstellenden GmbH-Gesellschafterlisten erstmals auch die prozentuale Höhe der Beteiligung eines Gesellschafters am Stammkapital einer GmbH aufgeführt werden,...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Inter... / 1.1 Übersicht über die erstmals im Geschäftsjahr 2018 anzuwendenden IFRS

Die nachfolgende Übersicht bietet einen Überblick über neue und geänderte IFRS, die erstmals in gesetzlichen EU-IFRS Abschlüssen für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2018 verpflichtend anzuwenden sind (für weitergehende Ausführungen zu den neuen und geänderten IASB-Verlautbarungen s. Kap. C.1.2–C.1.4). Ihr liegt der Rechtsstand vom 1.9.2018 zugrunde. Aufgrund von IASB- un...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.1.1 Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in der Handelsbilanz II (§ 308 HGB i. V. m. §§ 298 Abs. 1, 256a HGB)

DRS 25 konkretisiert die Zugangs- und Folgebewertung von Transaktionen in Fremdwährung (§ 256a HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB). Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten oder Sonderposten, die aus einem Fremdwährungsgeschäft resultieren, sind bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Devisenkassakurs am Transaktionstag in Euro umzurechnen (DRS 25.10). Im Rahmen d...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.2.2 Maßgeblicher Berichtszeitraum, erster Entgeltbericht, Folgebericht

Kalenderjahrgleiches Geschäftsjahr Gem. § 25 Abs. 3 EntgTranspG ist der erste Entgeltbericht – unabhängig vom tatsächlichen Geschäftsjahr des Unternehmens – für das Kalenderjahr 2016, also für den Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2016, zu erstellen. Gem. § 22 Abs. 4 EntgTranspG ist dieser Bericht dem nächsten Lagebericht nach § 289 HGB als Anlage beizufügen, der dem jeweil...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.4.2 Transparenzregister

Im Zuge der Reformierung des GWG wurde das zentrale, vom Bundesanzeiger elektronisch geführte Transparenzregister mit dem Ziel eingerichtet, die hinter den zum Teil komplexen und verschachtelten juristischen Strukturen stehenden natürlichen Personen (sog. wirtschaftlich Berechtigte) kenntlich zu machen. Wirtschaftlich berechtigt ist nach § 3 Abs. 1 GWG grundsätzlich jene natü...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.5 Anpassung IDW RS HFA 11 an DRS 24

Am 15.2.2016 wurde der Deutsche Rechnungslegungsstandard Nr. 24 "Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss" (DRS 24) im Bundesanzeiger bekannt gemacht (Folge: Konzern-GoB-Vermutung, § 342 Abs. 2 HGB). Der Standard konkretisiert die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände. DRS 24 regelt auch, wie Veränderungen an einem be...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 5.4.4 Sorgfaltspflichten

Die Sorgfaltspflichten, die den Verpflichteten auferlegt werden, sind von den jeweils identifizierten Geldwäscherisiken abhängig. Grundsätzlich kann dem (mittleren) Risiko der Geldwäsche durch die allgemeinen Sorgfaltspflichten (§ 10 GWG) begegnet werden. In diesen Fällen hat in der Regel vor der Begründung der Geschäftsbeziehung eine Identifizierung und eine Identitätsüberp...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.3 DRS 27: Anteilmäßige Konsolidierung

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat am 17.7.2018 den Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 27 "Anteilmäßige Konsolidierung" (DRS 27) verabschiedet. Er ist erstmals verpflichtend auf Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen, anzuwenden. Eine frühere vollumfängliche Anwendung ist zulässig und wird empfohlen. DRS 27 konkretisiert die Kriterien für das Bestehen eines Gem...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Enfor... / 1.2 Tätigkeitsbericht 2017 der DPR

Die DPR veröffentlicht immer zu Jahresbeginn die Ergebnisse der Prüfungen des vorangegangenen Jahres und ihre Erkenntnisse hieraus in einem Tätigkeitsbericht, der auf der Homepage der DPR (www.frep.info/presse/taetigkeitsberichte.php (Abrufdatum: 15.10.2018)) abrufbar ist. Fehlerquote Im Jahr 2017 hat die DPR 99 Prüfungen (2016: 96) abgeschlossen, davon 91 Stichprobenprüfungen...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Steue... / Zusammenfassung

Die ungebrochene Dynamik und Komplexität, mit der Gesetzgeber, Standardsetter sowie die Rechtsprechung die nationale und internationale Rechnungslegung fortentwickeln, stellen Aufsteller, Prüfer, Berater und Enforcer vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit unserem Bilanz Check-up Entscheidungsträgern einen anwendungsfreundlichen, kompakten Überbl...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Enfor... / Zusammenfassung

Die ungebrochene Dynamik und Komplexität, mit der Gesetzgeber, Standardsetter sowie die Rechtsprechung die nationale und internationale Rechnungslegung fortentwickeln, stellen Aufsteller, Prüfer, Berater und Enforcer vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit unserem Bilanz Check-up Entscheidungsträgern einen anwendungsfreundlichen, kompakten Überbl...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.1 IDW RS BFA 3 n. F.: Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuch) (Stand: 16.10.2017)

Die überarbeitete IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung hat u. a. zum Ziel, die im Bankenfachausschuss beschlossenen Änderungen in die Stellungnahme zu integrieren. Damit sollen die in der praktischen Anwendung im Wesentlichen unstrittigen Auffassungen (z. B. Berücksichtigung von Risikokosten, Behandlung von Passivüberhängen, Einbeziehung von Hybridkapital) an einheitlicher S...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.2 IDW RS HFA 2: Einzelfragen zur Anwendung von IFRS (Stand: 29.6.2018)

In IDW RS HFA 2 sind die Ausführungen zur Qualifikation von finanziellen Vermögenswerten als Planvermögen i. S. v. IAS 19, die Bezug auf die Neuregelungen von IFRS 9 nehmen, präziser formuliert worden. Darüber hinaus wurden geringfügige redaktionelle Änderungen vorgenommen.mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.10 IDW RS HFA 50: IFRS-Modulverlautbarung Modul IFRS 3 – M2: Reorganisationen und Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle mithilfe einer neu gegründeten Gesellschaft bzw. einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft ohne Geschäftsbetrieb i. S. v. IFRS 3 (Stand: 8.8.2018)

Das Modul IFRS 3 – M2 thematisiert Reorganisationen und Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle mithilfe einer neu gegründeten Gesellschaft bzw. einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft (ohne Geschäftsbetrieb i. S. v. IFRS 3) (sog. Newcos). Im Vordergrund steht die Verwendung der Newcos im Zusammenhang mit konzerninternen Umstrukturierungen. Für 2 konkrete Fäll...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.5 IDW RS HFA 17: Auswirkungen einer Abkehr von der Going-Concern-Prämisse auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss (Stand: 11.7.2018)

Folgeänderung aufgrund der Verabschiedung von IDW PS 270 n. F. Der erste Satz von Tz. 2 wird wie folgt geändert: Die Einschätzung, unter welchen Voraussetzungen von der Annahme des Going Concern abzuweichen ist, und die für den Fall zu beachtenden Angabepflichten, dass eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die einzeln oder i...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.7 IDW RS HFA 44: Vorjahreszahlen im handelsrechtlichen Konzernabschluss und Konzernrechnungslegung bei Änderungen des Konsolidierungskreises (Stand: 30.11.2017)

Neben redaktionellen Änderungen wurde insbesondere eine Klarstellung hinsichtlich des Umfangs der einzubeziehenden Zahlen bei unterjährigem Erwerb eines Tochterunternehmens sowie des Umfangs der erstmaligen Pflicht zur Konzernrechnungslegung vorgenommen. Zu Einzelheiten s. Kap. A.2.7.mehr

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Bilanz Check-up 2019: Enfor... / 2.3 ESMA Bericht zum Enforcement in Europa 2017

Die ESMA veröffentlicht jährlich einen Bericht zum Enforcement der Rechnungslegung im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Dieser gibt insbesondere einen Überblick über den Stand und die Entwicklung des Enforcementprozesses in den EWR-Staaten sowie der innereuropäischen Kooperation in diesem Bereich und beinhaltet eine Analyse der im jeweiligen Jahr getroffenen Enforcement-En...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.9 IDW RS HFA 50: IFRS-Modulverlautbarung Modul IFRS 3 – M1: Unternehmenszusammenschlüsse unter Verwendung einer neu gegründeten Gesellschaft bzw. einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft ohne Geschäftsbetrieb i. S. v. IFRS 3 (Stand: 8.8.2018)

Das Modul IFRS 3 – M1 thematisiert Unternehmenszusammenschlüsse unter Verwendung einer neu gegründeten Gesellschaft bzw. einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft (ohne Geschäftsbetrieb i. S. v. IFRS 3) (sog. newcos). Die IFRS enthalten hierzu nur rudimentäre Regelungen. In dem Modul IFRS 3 – M1 werden 2 spezifische, praxisrelevante Fälle vorgestellt und deren sachgerechte bilan...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.11 IDW RS HFA 50: IFRS-Modulverlautbarung Modul IAS 19 – M2: Übertragung nichtfinanzieller Vermögenswerte auf einen Fonds i. S. v. IAS 19.8 mit anschließender Nutzungsüberlassung an das Trägerunternehmen: Bilanzierung beim Trägerunternehmen unter analoger Anwendung spezieller Regelungen von IFRS 16 (Stand: 7.11.2017)

In der Praxis werden mitunter nichtfinanzielle Vermögenswerte (z. B. Sachanlagen) auf einen Fonds i. S. v. IAS 19.8 übertragen und als Planvermögen qualifiziert, wobei vereinbarungsgemäß das Trägerunternehmen des Fonds die übertragenen Vermögenswerte weiterhin nutzen darf. Die IFRS enthalten keine Regelungen, ob in solchen Fällen die nichtfinanziellen Vermögenswerte als Plan...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 6.1 F & A zu ISA 701 bzw. IDW EPS 401: Berichterstattung über Key Audit Matters (KAM) nach ISA 701 bzw. IDW EPS 401 (Stand: 4.10.2017)

Der IDW Arbeitskreis "ISA-Implementierung" hat Fragen und Antworten zur KAM-Berichterstattung entwickelt. Mit der Veröffentlichung dieser Fragen und Antworten möchte das IDW den Berufsstand bei der praktischen Umsetzung des ISA 701 bzw. IDW EPS 401 unterstützen. Gliederung des F & A: Vorwort Definition von KAM Grundsätze der Berichterstattung Der Prozess der Identifikation von KA...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Enfor... / 1.1 Prüfungsschwerpunkte der DPR für Abschlüsse 2018

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e. V. (DPR) wird die Liste der Prüfungsschwerpunkte für Konzernabschlüsse 2018 und Zwischenabschlüsse 2019 voraussichtlich im November 2018 auf ihrer Homepage veröffentlichen (Informationen finden Sie auch unter https://www.frep.info/pruefverfahren/pruefungsschwerpunkte.php (Abrufdatum: 15.10.2018)). Hinweis Die jährliche Bekanntgab...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.6 IDW RS HFA 31 n. F.: Aktivierung von Herstellungskosten (Stand: 18.12.2017)

Primär werden punktuelle Anpassungen an den erstmals verpflichtend auf Konzernabschlüsse für das nach dem 31.12.2016 beginnende Geschäftsjahr anzuwendenden DRS 24 "Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss" vorgenommen. Gegenüber dem Entwurf vom 25.9.2017 ergeben sich keine inhaltlichen Änderungen. Die prospektiv anzuwendende Neufassung gilt erstmals für die Aufste...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.4 IDW RS HFA 11 n. F.: Bilanzierung entgeltlich erworbener Software beim Anwender (Stand: 18.12.2017)

Primär werden punktuelle Anpassungen an den erstmals verpflichtend auf Konzernabschlüsse für das nach dem 31.12.2016 beginnende Geschäftsjahr anzuwendenden DRS 24 "Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss" vorgenommen. Gegenüber dem Entwurf vom 25.10.2017 ergeben sich keine inhaltlichen Änderungen. Die prospektiv anzuwendende Neufassung gilt erstmals für die Aufst...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 4.8 IDW RS HFA 50: IFRS-Modulverlautbarung Modul IFRS 9 – M1: Kreditzusagen i. Z. m. der Lieferung von Gütern oder der Erbringung von Dienstleistungen (Stand: 12.6.2018)

Es geht um Verträge, die für das liefernde Unternehmen nicht nur eine Verpflichtung begründen, in der Zukunft Güter zu liefern bzw. Dienstleistungen zu erbringen, sondern zusätzlich auch den Kaufpreis zu vorab festgelegten Konditionen zu finanzieren. Ob aufgrund einer solchen Vereinbarung im Zeitraum zwischen der Zusage und der Leistung Wertminderungen nach IFRS 9 zu bilden ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 1.1 DRS 8: Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss

DRS 8 soll durch DRS 26 aufgehoben und ersetzt werden. DRS 26 ist bereits verabschiedet, aber noch nicht vom BMJV gem. § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Zum DRS 26 s. Kap. E.1.4.mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 1.2 DRS 9: Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss

DRS 9 soll durch DRS 27 aufgehoben und ersetzt werden. DRS 27 ist bereits verabschiedet, aber noch nicht vom BMJV gem. § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Zum DRS 27 s. Kap. E.1.5.mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 1.3 DRS 25: Währungsumrechnung im Konzernabschluss (Bekanntmachung am 3.5.2018)

DRS 25 konkretisiert die Grundsätze der Währungsumrechnung nach § 308a HGB und adressiert in diesem Zusammenhang bestehende Zweifelsfragen. Darüber hinaus konkretisiert der Standard die Grundsätze zur Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung in den Handelsbilanzen II der einbezogenen Unternehmen als Teil der konzerneinheitlichen Bewertung nach § 308 HGB. Ziel ist ...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 1.5 DRS 27: Anteilmäßige Konsolidierung (Verabschiedung am 17.7.2018, Bekanntmachung durch BMJV gem. § 342 Abs. 2 HGB steht noch aus)

Regelungsbereiche sind die Kriterien für das Bestehen eines Gemeinschaftsunternehmens und damit die Voraussetzungen für die Ausübung des Wahlrechts zur anteilmäßigen Konsolidierung gem. § 310 Abs. 1 HGB. DRS 27 ist erstmals in den Geschäftsjahren, die nach dem 31.12.2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Eine vorzeitige, vollumfängliche Anwendung wird empfohlen. Sobald DRS 2...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Übers... / 1.4 DRS 26: Assoziierte Unternehmen (Verabschiedung am 17.7.2018, Bekanntmachung durch BMJV gem. § 342 Abs. 2 HGB steht noch aus)

Zentraler Regelungsbereich ist die Konkretisierung der Vorschriften zur Behandlung assoziierter Unternehmen gem. §§ 311, 312 HGB, welche die Abbildung dieser Unternehmen entsprechend der Equity-Methode im Konzernabschluss normieren. Der Standard widmet sich deutlich umfangreicher bestehenden Zweifelsfragen bei der Anwendung der equity-Methode als der bisherige DRS 8 "Bilanzie...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Informationspflichten des V... / 1 Wirtschaftsplan, Rechnungslegung

Eine dieser Informationspflichten regelt § 28 WEG, wonach der Verwalter zur Aufstellung eines Wirtschaftsplans in einem Kalenderjahr verpflichtet ist. Die Informationspflicht des Verwalters geht jedoch weit hierüber hinaus. Die Anspruchsgrundlage des einzelnen Wohnungseigentümers bzw. der Wohnungseigentümergemeinschaft auf Information, Auskunft, Rechenschaft etc. liegt in §§ ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Prüfungsbefugnis des Eigentümers

Begriff Der Verwalter erstellt regelmäßig für ein Kalenderjahr einen Wirtschaftsplan, der die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, die anteilige Kostentragungspflicht und die Beitragsleistungen für Instandhaltungsrückstellungen enthält, wozu er nach § 28 Abs. 1 WEG verpflichtet ist. Daneben hat der Verwalter gemäß § 2...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gesellschaft: Wahl der Rech... / 2.6.2 Nachteile

Die Gesellschaftsgründung ist etwas komplizierter, wie auch die gesamte Handhabung formell anspruchsvoller ist. Dies zeigt sich z. B. an einer erforderlichen Buchführung bzw. an der Rechnungslegung. Die Haftungsbeschränkung mindert die Kreditwürdigkeit; häufig werden deshalb weitere Sicherheiten gefordert.mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abberufung: Folgen / Zusammenfassung

Begriff Mit der Abberufung des Verwalters und der Beendigung seines Amts enden noch nicht automatisch die Rechtsbeziehungen zur Eigentümergemeinschaft. Den Verwalter treffen Auskunftspflichten, Herausgabepflichten sowie Rechenschaftspflichten. Der Verwalter hat alle Gegenstände an die Wohnungseigentümergemeinschaft herauszugeben, die er aufgrund seiner Verwaltertätigkeit erl...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Gerichtsbarkeit / 5 Ausgeschiedener Wohnungseigentümer/Verwalter

Klagen gegen einen abberufenen und damit ausgeschiedenen Verwalter unterliegen ebenfalls den Bestimmungen der §§ 43 ff. WEG, wenn der geltend gemachte Anspruch in Zusammenhang mit der früheren Amtstätigkeit des Verwalters (z. B. Unterlagenherausgabe, Rechnungslegung, Schadensersatz usw.) steht. Dies gilt nicht nur bei Ausscheiden nach Einleitung des gerichtlichen Verfahrens,...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abberufung: Folgen / 2 Verwendungsersatzanspruch des Verwalters

Der Verwalter hat seinerseits einen Anspruch gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft auf Ersatz der Verwendungen, die er vor seinem Ausscheiden für die Eigentümergemeinschaft getätigt hat. Nach Beendigung der Verwaltertätigkeit besteht ein derartiger Anspruch nur dann, wenn die Aufwendungen dem wirklichen oder mutmaßlichen Willen der Eigentümergemeinschaft entsprechen, denn...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Beirat (FAQs) / 7 Welche Pflichten hat der Beirat?

Gemäß § 29 soll der Beirat den Verwalter bei der Durchführung seiner Aufgaben unterstützen. Darüber hinaus sollen Wirtschaftsplan, Abrechnung über den Wirtschaftsplan, Rechnungslegungen und Kostenvoranschläge vor Beschlussfassung der Wohnungseigentümergemeinschaft durch den Verwaltungsbeirat geprüft und mit dessen Stellungnahme, welche nicht zwingend schriftlich zu erfolgen ...mehr