Fachbeiträge & Kommentare zu Kapitalherabsetzung

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 3.10 Zeile 9

In dieser Zeile ist anzugeben, ob eine der Auszahlungen (Zeile 2) oder Kapitalherabsetzung (Zeile 31) disquotal, d. h. nicht den Beteiligungsverhältnissen entsprechend, erfolgt. Sofern dies der Fall ist, ist eine Eins einzutragen.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.2 Zeile 38

In Zeile 38 ist in der Vorspalte der Nennbetrag, d. h. der auf die eigenen Anteile entfallende Teil des Nennkapitals einzutragen, wenn die eigenen Anteile zu einem über diesem Betrag liegenden Kaufpreis erworben wurden. Der Nennbetrag ist m. E. ebenfalls zu erfassen, wenn der Kaufpreis diesem entspricht. Das Gleiche gilt, wenn Anteile gegen Entschädigung eingezogen werden und...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.4 Zeile 40

In dieser Zeile wird die Differenz zwischen dem Nennbetrag gem. Zeile 38 und dem Betrag der ausstehenden Einlagen aus Zeile 39 gebildet und in die Hauptspalte "steuerliches Einlagekonto" übertragen. Dieser Betrag erhöht das steuerliche Einlagekonto der Körperschaft.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.8 Zeile 44

Die Zeilen 44–47 erfassen den Fall, dass die eigenen Anteile zu einem Betrag unter dem Nennwert erworben wurden. In Zeile 44 ist die Differenz zwischen dem Nennbetrag der erworbenen Anteile und dem niedrigeren Kaufpreis einzutragen. Dabei ist es unerheblich, ob der Nennbetrag vollständig eingezahlt wurde oder nicht. Wurde das Nennkapital nicht vollständig eingezahlt, wird di...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.10 Zeile 46

In dieser Zeile wird der Betrag des noch nicht eingezahlten Nennkapitals abgezogen. Zu erfassen sind nur Beträge, für die durch den Erwerb der Anteile die Leistungsverpflichtung entfällt. Da dieser Teil des Nennkapitals nicht eingezahlt worden ist, kann er weder im steuerlichen Einlagekonto noch im Sonderausweis enthalten sein; es erfolgt daher keine Übertragung des in der V...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 7.1 Vor Zeilen 18–23

In den Zeilen 18–23 werden Abgänge aus dem steuerlichen Einlagekonto in der Vorspalte ermittelt und in Spalte 3 abgezogen. Da nur die Entwicklung des steuerlichen Einlagekontos betroffen ist, wird Spalte 4 nicht angesprochen. Da der Sonderausweis zum Nennkapital gehört, kann sich eine Verwendung des Sonderausweises für Auskehrungen nur im Zusammenhang mit einer Kapitalherabs...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.12 Zeile 48

In dieser Zeile ist eine Zwischensumme zu bilden. Dies betrifft nur die Spalten 3 und 4, welche die Ausgangswerte für die weitere Ermittlung des Bestands des steuerlichen Einlagekontos bzw. des Sonderausweises enthalten.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.6 Zeile 54

Ist der in Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Dotationskapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 1 Zweck und Aufbau des Vordrucks

Der Vordruck dient der Ermittlung und Fortschreibung des steuerlichen Einlagekontos und des sog. Sonderausweises. Ein steuerliches Einlagekonto müssen nach § 27 Abs. 1 Satz 1, Abs. 7 KStG folgende unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaftsteuersubjekte führen: Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, wirtschaftliche Geschäftsbetriebe st...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 17.2 Zeile 110

Nach § 29 Abs. 1 KStG wird der Abgang an Nennkapital bei der übertragenden Körperschaft im Wege der Verschmelzung oder Aufspaltung wie eine Kapitalherabsetzung des gesamten Kapitals, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. In Zeile 110 ist im Fall der Verschmelzung oder Aufspaltung der Betrag des gesamten Nennkapitals der übertragenden Körperschaft einzutragen.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.24 Zeile 32

In Vorspalte 2 ist der Betrag einzutragen, um den das Nennkapital (Dotationskapital) im Wirtschaftsjahr 2018 herabgesetzt worden ist. Einzutragen sind jedoch nur diejenigen Vorgänge, die Vor Zeilen 32-37c beschrieben worden sind, mit Ausnahme der Liquidation. Das Nennkapital bei Auflösung des Betriebs gewerblicher Art (Liquidation) ist in Zeile 33 gesondert einzutragen. Einz...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.28 Zeile 36

Ist der in Vorspalte 2 verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung noch positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis (Zeile 34) und nicht eingezahltem Nennkapital (Zeile 35), ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Di...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.4 Zeile 34

Der Teil des steuerlichen Einlagekontos, der aus der fiktiven Herabsetzung des Nennkapitals stammt, kann nicht für Ausschüttungen verwendet werden und damit auch keine Körperschaftsteuererhöhung auslösen. Die Kapitalherabsetzung war nur fiktiv, hat also handelsrechtlich kein ausschüttbares Eigenkapital hervorgebracht. Dieser Teil des steuerlichen Einlagekontos ist daher in Z...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.30 Zeile 36b

In dieser Zeile ist die Zwischensumme zu bilden. Der gesamte Betrag der Kapitalherabsetzung ist entweder in die Neurücklagen oder das steuerliche Einlagekonto eingestellt worden oder als nicht eingezahltes Nennkapital nicht zu berücksichtigen.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 8.6 Zeile 29

Ist der in Vorspalte 2 verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung noch positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis (Zeile 27) und nicht eingezahltem Nennkapital (Zeile 28), ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Di...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.32 Zeile 37a

Vom steuerlichen Einlagekonto abzuziehen ist nur derjenige Betrag der ausgezahlten Kapitalherabsetzung, der nicht aus der Verwendung des Sonderausweises stammt, also nicht der Betrag aus Zeile 34. Dieser Betrag ist in Zeile 37a von den Neurücklagen abzuziehen, da der Sonderausweis in die Neurücklagen umgegliedert worden ist.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 8.12 Zeile 34

In dieser Zeile ist das steuerliche Einlagekonto um die an die Anteilseigner ausgekehrten Beträge des Nennkapitals zu kürzen, höchstens jedoch um den Betrag, der in Zeile 30 als Bestand des steuerlichen Einlagekontos erscheint. Im steuerlichen Einlagekonto verbleibt daher nur der Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht an die Anteilseigner ausgezahlt wurde; dieser ist bei ...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.34 Zeile 37c

Das steuerliche Einlagekonto ist um den Betrag aus Zeile 37b, höchstens aber um den Bestand an steuerlichem Einlagekonto aus Zeile 36b zu mindern. Im steuerlichen Einlagekonto verbleibt daher nur der Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht an die Anteilseigner ausgezahlt wurde. Andererseits ist der Abzug durch den Bestand des steuerlichen Einlagekontos begrenzt, da dieser ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 22.4 Zeile 140

In dieser Zeile ergeben sich die offenen Rücklagen i. S. d. § 7 UmwStG, nämlich das gesamte Eigenkapital, abzüglich des steuerlichen Einlagekontos (in dem das Nennkapital aufgrund der fiktiven Kapitalherabsetzung enthalten ist). Dieser Betrag kommt als Einnahme aus Kapitalvermögen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG i. V. m. § 7 UmwStG in Betracht.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.3 Zeile 39

In diese Zeile ist der Betrag der ausstehenden Einlagen, der auf den in Zeile 38 eingetragenen Nennbetrag der Anteile entfällt, einzutragen, wenn die Einlageverpflichtung durch den Erwerb entfällt. Der Betrag ist von dem in Zeile 38 eingetragenen Nennkapital abzuziehen. Die ausstehenden Einlagen sind nicht vollständig, sondern nur insoweit quotal zu erfassen, wie sie auf den...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 9.7 Zeile 43

Der in Zeile 42 ermittelte Betrag wird von dem steuerlichen Einlagekonto abgezogen, soweit dieses dadurch nicht negativ wird. In Zeile 43 ist der niedrigere Betrag aus Zeile 42 und Zeile 41 einzutragen. Dieser Betrag wird vom steuerlichen Einlagekonto abgezogen.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 9.11 Zeile 47

In diese Zeile ist die Differenz zwischen den Beträgen in den Zeilen 44–46 zu bilden. Dieser Betrag wird dem steuerlichen Einlagekonto gutgeschrieben. Es ist der Betrag, um den das den eigenen Anteilen zuzuordnende Nennkapital "billiger" erworben worden ist.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6.7 Zeile 21

Zeile 21 ist von Eigenbetrieben auszufüllen, also von Betrieben, die organisatorisch und finanziell von der Trägerkörperschaft getrennt geführt werden und daher finanztechnisch ein Sondervermögen darstellen. Bei ihnen gelten nicht alle Gewinne als ausgeschüttet, weil der Träger auf diese Gewinne ohne einen Auskehrungsbeschluss nicht zugreifen kann. Vielmehr unterliegen nur t...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6.7 Zeile 37

Zur Körperschaftsteuererhöhung kommt es nur, soweit die (fiktive) Ausschüttung aus dem EK 02 zu finanzieren ist. Dazu ist der ausschüttbare Gewinn zu ermitteln, bei dessen Ausschüttung eine Finanzierung aus dem EK 02 infrage kommt. In Zeile 37 ist in der Vorspalte das Nennkapital zu den in Zeile 36 genannten Zeitpunkten einzutragen und von dem vorhandenen Vermögen abzuziehen....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.9 Zeile 31

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass das herabgesetzte Nennkapital, soweit es in das steuerliche Eigenkapitalkonto eingestellt worden ist, an die Anteilseigner ausgezahlt worden sein kann (zur Behandlung der aus dem Sonderausweis stammenden, an die Anteilseigner ausgezahlten Beträge Zeile 27). Dies wird in den Zeilen 31, 32 berücksichtigt. Soweit der ausgezahlte Betrag aus ...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 12.4 Vor Zeilen 68–74

Die Zeilen 68–74 erfassen die Konstellation, dass bei einer Verschmelzung oder Spaltung der übertragende Rechtsträger an dem übernehmenden Rechtsträger beteiligt ist. Dies ist der Fall, dass die Muttergesellschaft auf die Tochtergesellschaft verschmolzen oder gespalten wird. Hierfür bestimmt § 29 Abs. 2 Satz 3 KStG, dass der Bestand des steuerlichen Einlagekontos der überneh...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 9.4 Zeile 52

In dieser Zeile wird der Betrag in der Vorspalte um den Sonderausweis verringert. Da es aufgrund der fiktiven Herabsetzung des Dotationskapitals auf 0 (Zeile 51) kein Dotationskapital gibt, kann es auch keinen Sonderausweis mehr geben. Durch den Abzug des Sonderausweises verringert sich der Betrag des (herabgesetzten) Dotationskapitals, der in Zeile 54 in das steuerliche Eige...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6.26 Zeile 34

Diese Zeile dient der Aufnahme einer Kapitalherabsetzung, soweit damit der eingezahlte Teil des Nennkapitals zurückgezahlt wird. Nicht erfasst wird daher der ausstehende Teil des Nennkapitals (Zeile 35). Zu erfassen sind die in Zeilen 32 und 33 eingetragenen Beträge. Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitale...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.4 Zeile 27

Diese Zeile dient der Aufnahme einer Kapitalherabsetzung, soweit damit der eingezahlte Teil des Nennkapitals zurückgezahlt wird. Nicht erfasst wird daher der ausstehende Teil des Nennkapitals (Zeile 28). Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammt. Zuerst herabgesetzt w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 16.1 Zeile 93

Nach § 29 Abs. 1 KStG wird der Abgang an Nennkapital bei der übertragenden Körperschaft im Wege der Verschmelzung und Spaltung wie eine Kapitalherabsetzung, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. Dies wird für die Abspaltung in den Zeilen 93 ff. dargestellt. § 29 Abs. 1 KStG ordnet an, dass das ganze Nennkapital als herabgesetzt gilt. Das betrifft auch die ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 12.9 Zeile 72

In dieser Zeile ergibt sich in den Spalten 3 und 4 die Zwischensumme. Der Ausweis erfolgt (fiktiv) so, als ob der übernehmende Rechtsträger kein Nennkapital mehr hat (zur Neubildung des Nennkapitals Zeile 76). In Spalte 3 wird das steuerliche Einlagekonto nach Zuführung des aus tatsächlich geleisteten Einlagen der Anteilseigner stammenden Nennkapitals ausgewiesen. In Spalte 4...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gesonderte und einheitliche... / 1.21 Zeile 22

In Zeile 22 sind in- und ausländische Gewinne nach § 8b Abs. 2 KStG einzutragen, die mit der Beteiligung in Zusammenhang stehen, soweit Wertabweichungen der Beteiligung in der Ergänzungsbilanz ausgewiesen sind. Es handelt sich insbesondere um Veräußerungsgewinne, aber auch um Beträge aus einer Kapitalherabsetzung oder Liquidation (im Einzelnen zu den in dieser Zeile einzutra...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 9.9 Zeile 45

Besteht ein Sonderausweis, ist dieser zunächst aufzulösen, soweit fiktiv eingezahltes Nennkapital zurückgezahlt wird. Da der Erwerb eigener Anteile wie eine Nennkapitalherabsetzung behandelt wird, ist die Verwendungsreihenfolge entsprechend anzuwenden. Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus G...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.8 Zeile 7a

In dieser Zeile sind Veräußerungsgewinne nach § 17 EStG zu erfassen. Betroffen sind nur Beteiligungen, die nicht zu einem veräußerten oder aufgegebenen Betrieb gehören; diese sind in Zeile 5 mitzuerfassen. Einzutragen sind die Einkünfte aus der Veräußerung, d.h. der Veräußerungspreis abzüglich der Anschaffungskosten der Anteile. Ebenfalls zu erfassen sind nach § 17 Abs. 4 ES...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 17.5 Zeile 113

Ist der in der Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h., war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Nennkapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Für den Fall der Ver...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 9.3 Zeile 51

Die Zusammenfassung mehrerer Betriebe gewerblicher Art wird sowohl bei dem übertragenden als auch bei dem übernehmenden Betrieb wie eine Kapitalherabsetzung, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. § 29 Abs. 1 KStG ordnet an, dass das ganze Nennkapital als herabgesetzt gilt. Der Vorgang wird im Vordruck so dargestellt, dass in Zeile 51 das ganze Dotationska...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gesonderte und einheitliche... / 1.7 Zeile 7

In Zeile 7 sind in- und ausländische Gewinne nach § 8b Abs. 2 KStG einzutragen, die mit der Beteiligung in Zusammenhang stehen. Es handelt sich insbesondere um Veräußerungsgewinne, aber auch um Beträge aus einer Kapitalherabsetzung oder Liquidation. Der im Formular genannte Fall des Übernahmegewinns nach § 12 Abs. 2 S. 2 UmwStG kann m.E. in der Anlage FE-K 1 nicht vorkommen,...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.3 Zeile 85

In Zeile 85 sind Ausschüttungen und sonstige Bezüge von Körperschaften gem. § 8b Abs. 1 KStG mit positivem Vorzeichen in der Vorspalte einzutragen. Hierunter fallen alle Bezüge i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1, 2, 9 und 10 Buchst. a EStG. Erfasst werden Ausschüttungen in- und ausländischer Körperschaften – ohne weitere Unterscheidung. Dies ist konsequent, da die Steuerfreistellung...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 43... / 3 Quellensteuerentlastung nach § 43b (Abs. 1)

Rz. 6 Vor der Änderung durch das G. v. 9.12.2004 wurde von Gewinnausschüttungen (Schachteldividenden) einer unbeschränkt stpfl. Kapitalgesellschaft i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG, die einer in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässigen Muttergesellschaft (vgl. deren Auflistung in Anl. 2 a. F.) zufließen, die KapESt nach § 43b Abs. 1 EStG auf Antrag der Muttergesellschaft nich...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Aufwendungen auf Vermögen eigentlich keine WK

Rn. 51 Stand: EL 122 – ET: 06/2017 Das deutsche ESt-Recht ist durch den sog Einkünftedualismus geprägt: Während bei den Gewinneinkunftsarten des § 2 Abs 1 Nr 1 – 3 EStG der Gewinn als der Unterschiedsbetrag zwischen dem BV zu zwei Stichtagen (§ 4 Abs 1 EStG), also als Wertveränderung definiert wird, wird für die übrigen Einkunftsarten iSd § 2 Abs 1 Nr 4 – 7 EStG der Überschus...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.12 Anlage KSt 1 F – Steuerliches Einlagenkonto bzw. aus Rücklagenumwandlung entstandenes Nennkapital

Der Vordruck Anlage KSt 1 F dient als Basis für die Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos nach § 27 Abs. 2 KStG und des aus Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals nach § 28 Abs. 1 Satz 3 KStG. Zudem sind darin aber auch für Gesellschaften mit Umwandlungstatbeständen, für Körperschaften in Liquidation, für Fälle einer Kapitalherabsetzung, den Erwerb oder Verkauf ...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Prütting/Wegen/Weinreich, B... / A. Inhalt und Anwendungsbereich

Rn 1 § 1287 regelt in Ergänzung der §§ 1281, 1282 u 1284 (Ludwig DNotZ 92, 339, 348) die Wirkung der Leistung auf die wirksam verpfändete Forderung. Da diese erlischt (§ 362 I), fällt das Verpfändungsobjekt weg. An seine Stelle tritt grds der geleistete Gegenstand, an dem sich das Pfandrecht im Wege dinglicher Surrogation fortsetzt (1) bzw an dem der Pfandgläubiger eine Hypo...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.5 Anlage GK – Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Diese Anlage übernimmt eine zentrale Rolle bei der steuerlichen Einkommensermittlung. Für den Fall, dass im Jahr 2018 zwei Wirtschaftsjahre enden, müssen 2 Anlagen GK eingereicht werden. Bestehen mehrere Betriebe (nicht relevant für Kapitalgesellschaften), ist in Zeile 1 der jeweilige Betrieb für die Einkommensermittlung zu bezeichnen. Für alle Körperschaften erforderlich ist ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 3.3 Gewinn bzw. Verlust bei eigenen Anteilen

Rz. 78 Ein Gewinn oder Verlust kann sich auch ergeben, wenn die übernehmende Körperschaft eigene Anteile als Gegenleistung für die Anteilseigner der übertragenden Körperschaft verwendet. Dann entsteht eine Differenz zwischen dem (anteiligen) Übernahmewert des Vermögens der übertragenden Körperschaft und dem Buchwert der eigenen Anteile bei der übernehmenden Körperschaft. Ent...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 3.2.1 Ansatz und Bewertung der übergehenden Wirtschaftsgüter

Rz. 54 Abs. 1 enthält eine Ansatz- und eine Bewertungsregel für die Übertragungsbilanz in dem vom Gesetz unterstellten Regelfall. Die Vorschrift bestimmt, dass "die" übergehenden Wirtschaftsgüter mit dem gemeinen Wert zu bewerten sind, also alle Wirtschaftsgüter, und damit unabhängig davon, ob ein Ansatzverbot besteht oder nicht. Bilanzsteuerrechtliche Ansatzverbote gelten a...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 3.1 Übersicht

Rz. 41 Der Übertragungsvorgang ist bei der übernehmenden Körperschaft nur ausnahmsweise ergebnisneutral. Infolge der Verschmelzung bzw. Vermögensübertragung erwirbt die Körperschaft Wirtschaftsgüter, die sie mit den Werten aus der Übertragungsbilanz der übertragenden Körperschaft ansetzen muss. Diese Werte können die fortentwickelten Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Bu...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 8 Die Pfändung anderer Ve... / 1. Pfändbarkeit

Rz. 119 Der Geschäftsanteil eines Gesellschafters einer GmbH bzw. ein Bruchteil von diesem Geschäftsanteil (vgl. § 17 Abs. 1, 2 GmbHG) ist nach § 15 Abs. 1 GmbHG veräußerlich und damit auch pfändbar (§§ 857, 829 ZPO). Die Pfändbarkeit wird dabei nicht durch den Genehmigungsvorbehalt der Gesellschaft nach § 15 Abs. 5 GmbHG für eine Veräußerung beeinträchtigt (§ 851 Abs. 2 ZPO...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8c ... / 2.2.3 Vergleichbarer Sachverhalt

Rz. 54 § 8c Abs. 1 S. 1 KStG erweitert den Begriff des "schädlichen Beteiligungserwerbs" über die Übertragung von Anteilen am gezeichneten Kapital sowie von Mitgliedschafts-, Beteiligungs- oder Stimmrechten hinaus auf "vergleichbare Sachverhalte". Rz. 54a Bei der Beantwortung der Frage, was "vergleichbare Sachverhalte" sind, ist davon auszugehen, dass Mitgliedschaftsrechte a...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8c ... / 2.10.6.4 Betriebsvermögenszuführung

Rz. 211 Als dritte Möglichkeit, die Erhaltung der wesentlichen Betriebsstrukturen sicherzustellen, sieht Nr. 3 eine Betriebsvermögenszuführung vor. Danach werden die wesentlichen Betriebsstrukturen erhalten, wenn der Körperschaft wesentliches Betriebsvermögen zugeführt wird. Systematisch ist hier eine gewisse Widersprüchlichkeit festzustellen. Wenn der Körperschaft in der K...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rücklagen / 1.4 Gewinnrücklagen

Alle Rücklagearten neben der Kapitalrücklage entstehen im Rahmen der Innenfinanzierung. Gewinnrücklagen resultieren aus nicht ausgeschütteten, versteuerten Gewinnen des Geschäftsjahres oder vorangegangener Geschäftsjahre. Sie untergliedern sich in gesetzliche Rücklagen, Rücklagen für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen, Rücklage für Beteiligun...mehr