Fachbeiträge & Kommentare zu Kapitalherabsetzung

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.1 Zeile 38

In Zeile 38 ist in der Vorspalte der Nennbetrag, d. h. der auf die eigenen Anteile entfallende Teil des Nennkapitals einzutragen, wenn die eigenen Anteile zu einem über diesem Betrag liegenden Kaufpreis erworben wurden. Der Nennbetrag ist m. E. ebenfalls zu erfassen, wenn der Kaufpreis diesem entspricht.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.7 Zeile 44

In Zeile 44 ist die Differenz zwischen dem Nennbetrag der erworbenen Anteile und dem niedrigeren Kaufpreis einzutragen. Dabei ist es unerheblich, ob der Nennbetrag vollständig eingezahlt wurde oder nicht. Wurde das Nennkapital nicht vollständig eingezahlt, wird dies in Zeile 46 berücksichtigt.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 16.1 Zeile 110

Nach § 29 Abs. 1 KStG wird der Abgang an Nennkapital bei der übertragenden Körperschaft im Wege der Verschmelzung oder Aufspaltung wie eine Kapitalherabsetzung des gesamten Kapitals, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. In Zeile 110 ist im Fall der Verschmelzung oder Aufspaltung der Betrag des gesamten Nennkapitals der übertragenden Körperschaft einzutragen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.9 Zeile 46

In dieser Zeile wird der Betrag des noch nicht eingezahlten Nennkapitals abgezogen. Zu erfassen sind nur Beträge, für die durch den Erwerb der Anteile die Leistungsverpflichtung entfällt. Da dieser Teil des Nennkapitals nicht eingezahlt worden ist, kann er weder im steuerlichen Einlagekonto noch im Sonderausweis enthalten sein; es erfolgt daher keine Übertragung des in der V...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.11 Zeile 48

In dieser Zeile ist eine Zwischensumme zu bilden. Dies betrifft nur die Spalten 3 und 4, welche die Ausgangswerte für die weitere Ermittlung des Bestands des steuerlichen Einlagekontos bzw. des Sonderausweises enthalten.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6 Verrechnung von Leistungen mit dem steuerlichen Einlagekonto

In den Zeilen 18–24 werden Abgänge aus dem steuerlichen Einlagekonto in der Vorspalte ermittelt und in Spalte 3 abgezogen. Da nur die Entwicklung des steuerlichen Einlagekontos betroffen ist, wird Spalte 4 nicht angesprochen. Da der Sonderausweis zum Nennkapital gehört, kann sich eine Verwendung des Sonderausweises für Auskehrungen nur im Zusammenhang mit einer Kapitalherabs...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.1 Zeile 32

In Vorspalte 2 ist der Betrag einzutragen, um den das Nennkapital (Dotationskapital) im Wirtschaftsjahr 2016 herabgesetzt worden ist. Bei der Liquidation des Betriebs gewerblicher Art ist das gesamte Nennkapital in die Vorspalte einzutragen. Einzutragen sind die Nennkapitalbeträge nur in den Fällen, in denen die Herabsetzung des Nennkapitals und Auszahlung an den Träger nach...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.5 Zeile 35

In der nächsten Stufe ist der Herabsetzungsbetrag mit ausstehenden Einlagen auf das Nennkapital zu verrechnen, soweit der Träger durch die Kapitalherabsetzung von der Einzahlungsverpflichtung befreit wird. Da dieser Teil des Nennkapitals nicht eingezahlt worden ist, kann er weder im steuerlichen Einlagekonto noch im Sonderausweis enthalten sein; es erfolgt daher keine Übertr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.7 Zeile 36a

In dieser Zeile ist die Zwischensumme zu bilden. Der gesamte Betrag der Kapitalherabsetzung ist entweder in die Neurücklagen oder das steuerliche Einlagekonto eingestellt worden oder als nicht eingezahltes Nennkapital nicht zu berücksichtigen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.9 Zeile 37a

Vom steuerlichen Einlagekonto abzuziehen ist nur derjenige Betrag der ausgezahlten Kapitalherabsetzung, der nicht aus der Verwendung des Sonderausweises stammt, also nicht der Betrag aus Zeile 34. Dieser Betrag ist in Zeile 37a von den Neurücklagen abzuziehen, da der Sonderausweis in die Neurücklagen umgegliedert worden ist.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.11 Zeile 37c

Das steuerliche Einlagekonto ist um den Betrag aus Zeile 37b, höchstens aber um den Betrag aus Zeile 36a zu mindern. Im steuerlichen Einlagekonto verbleibt daher nur der Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht an die Anteilseigner ausgezahlt wurde. Andererseits ist der Abzug durch den Bestand des steuerlichen Einlagekontos begrenzt, da dieser Bestand nicht negativ werden k...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.4 Zeile 28

In der nächsten Stufe ist der Herabsetzungsbetrag mit ausstehenden Einlagen auf das Nennkapital zu verrechnen, soweit die Anteilseigner durch die Kapitalherabsetzung von ihrer Einzahlungsverpflichtung befreit werden. Ob dies der Fall ist, ergibt sich aus dem Kapitalherabsetzungsbeschluss. Da dieser Teil des Nennkapitals nicht eingezahlt worden ist, kann er weder im steuerlic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.10 Zeile 34

In dieser Zeile ist das steuerliche Einlagekonto um die an die Anteilseigner ausgekehrten Beträge des Nennkapitals zu kürzen, höchstens jedoch um den Betrag, der in Zeile 30 als Bestand des steuerlichen Einlagekontos erscheint. Im steuerlichen Einlagekonto verbleibt daher nur der Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht an die Anteilseigner ausgezahlt wurde; dieser ist bei ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.4 Zeile 25

Der Teil des steuerlichen Einlagekontos, der aus der fiktiven Herabsetzung des Nennkapitals stammt, kann nicht für Ausschüttungen verwendet werden und damit auch keine Körperschaftsteuererhöhung auslösen. Die Kapitalherabsetzung war nur fiktiv, hat also handelsrechtlich kein ausschüttbares Eigenkapital hervorgebracht. Dieser Teil des steuerlichen Einlagekontos ist daher in Z...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.2 Zeile 39

In diese Zeile ist der Betrag der ausstehenden Einlagen, der auf den in Zeile 38 eingetragenen Nennbetrag der Anteile entfällt, einzutragen, wenn die Einlageverpflichtung durch den Erwerb entfällt. Der Betrag ist von dem in Zeile 38 eingetragenen Nennkapital abzuziehen. Die ausstehenden Einlagen sind nicht vollständig, sondern nur insoweit quotal zu erfassen, wie sie auf den...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.6 Zeile 43

Der in Zeile 42 ermittelte Betrag wird von dem steuerlichen Einlagekonto abgezogen, soweit dieses dadurch nicht negativ wird. In Zeile 43 ist der niedrigere Betrag aus Zeile 42 und Zeile 41 einzutragen. Dieser Betrag wird vom steuerlichen Einlagekonto abgezogen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.10 Zeile 47

In diese Zeile ist die Differenz zwischen den Beträgen in den Zeilen 44–46 zu bilden. Dieser Betrag wird dem steuerlichen Einlagekonto gutgeschrieben. Es ist der Betrag, um den das den eigenen Anteilen zuzuordnende Nennkapital "billiger" erworben worden ist.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 10.4 Zeile 54

Ist der in Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Dotationskapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.6 Zeile 36

Ist der in Vorspalte 2 verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung noch positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis (Zeile 34) und nicht eingezahltem Nennkapital (Zeile 35), ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Di...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.5 Zeile 29

Ist der in Vorspalte 2 verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung noch positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis (Zeile 27) und nicht eingezahltem Nennkapital (Zeile 28), ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Di...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6.7 Zeile 21

Zeile 21 ist von Eigenbetrieben auszufüllen, also von Betrieben, die organisatorisch und finanziell von der Trägerkörperschaft getrennt geführt werden und daher finanztechnisch ein Sondervermögen darstellen. Bei ihnen gelten nicht alle Gewinne als ausgeschüttet. Vielmehr unterliegen nur tatsächlich an die Trägerkörperschaft überführte Beträge der Kapitalertragsteuer. In dies...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 11.2 Vor Zeilen 68–74

Die Zeilen 68–74 erfassen die Konstellation, dass bei einer Verschmelzung oder Spaltung der übertragende Rechtsträger an dem übernehmenden Rechtsträger beteiligt ist. Dies ist der Fall, dass die Muttergesellschaft auf die Tochtergesellschaft verschmolzen oder gespalten wird. Hierfür bestimmt § 29 Abs. 2 Satz 3 KStG, dass der Bestand des steuerlichen Einlagekontos der überneh...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.7 Zeile 28

Zur Körperschaftsteuererhöhung kommt es nur, soweit die (fiktive) Ausschüttung aus dem EK 02 zu finanzieren ist. Dazu ist der ausschüttbare Gewinn zu ermitteln, bei dessen Ausschüttung eine Finanzierung aus dem EK 02 infrage kommt. In Zeile 28 ist in der Vorspalte das Nennkapital zu den in Zeile 27 genannten Zeitpunkten einzutragen und von dem vorhandenen Vermögen abzuziehen....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 10.1 Zeile 51

Die Zusammenfassung mehrerer Betriebe gewerblicher Art wird sowohl bei dem übertragenden als auch bei dem übernehmenden Betrieb wie eine Kapitalherabsetzung, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. § 29 Abs. 1 KStG ordnet an, dass das ganze Nennkapital als herabgesetzt gilt. Der Vorgang wird im Vordruck so dargestellt, dass in Zeile 51 das ganze Dotationska...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 15.4 Zeile 96

Ist der in der Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Nennkapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Für den Fall der Verm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 11.7 Zeile 72

In dieser Zeile ergibt sich in den Spalten 3 und 4 die Zwischensumme. Der Ausweis erfolgt (fiktiv) so, als ob der übernehmende Rechtsträger kein Nennkapital mehr hat (zur Neubildung des Nennkapitals Zeile 76). In Spalte 3 wird das steuerliche Einlagekonto nach Zuführung des aus tatsächlich geleisteten Einlagen der Anteilseigner stammenden Nennkapitals ausgewiesen. In Spalte 4...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.8 Zeile 45

Besteht ein Sonderausweis, ist dieser zunächst aufzulösen, soweit fiktiv eingezahltes Nennkapital zurückgezahlt wird. Da der Erwerb eigener Anteile wie eine Nennkapitalherabsetzung behandelt wird, ist die Verwendungsreihenfolge entsprechend anzuwenden. Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus G...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 10.2 Zeile 52

In dieser Zeile wird der Betrag in der Vorspalte um den Sonderausweis verringert. Da es aufgrund der fiktiven Herabsetzung des Dotationskapitals auf 0 (Zeile 51) kein Dotationskapital gibt, kann es auch keinen Sonderausweis mehr geben. Durch den Abzug des Sonderausweises verringert sich der Betrag des (herabgesetzten) Dotationskapitals, der in Zeile 54 in das steuerliche Eige...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 16.4 Zeile 113

Ist der in der Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h., war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Nennkapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3. Für den Fall der Ver...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.4 Zeile 34

Diese Zeile dient der Aufnahme einer Kapitalherabsetzung, soweit damit der eingezahlte Teil des Nennkapitals zurückgezahlt wird. Nicht erfasst wird daher der ausstehende Teil des Nennkapitals (Zeile 35). Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammt. Zuerst herabgesetzt w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.3 Zeile 27

Diese Zeile dient der Aufnahme einer Kapitalherabsetzung, soweit damit der eingezahlte Teil des Nennkapitals zurückgezahlt wird. Nicht erfasst wird daher der ausstehende Teil des Nennkapitals (Zeile 28). Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammt. Zuerst herabgesetzt w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.7 Zeile 31

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass das herabgesetzte Nennkapital, soweit es in das steuerliche Eigenkapitalkonto eingestellt worden ist, an die Anteilseigner ausgezahlt worden sein kann (zur Behandlung der aus dem Sonderausweis stammenden, an die Anteilseigner ausgezahlten Beträge Zeile 27). Dies wird in den Zeilen 31, 32 berücksichtigt. Soweit der ausgezahlte Betrag aus ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 15.1 Zeile 93

Nach § 29 Abs. 1 KStG wird der Abgang an Nennkapital bei der übertragenden Körperschaft im Wege der Verschmelzung und Spaltung wie eine Kapitalherabsetzung, und damit entsprechend § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG behandelt. Dies wird für die Abspaltung in den Zeilen 93 ff. dargestellt. § 29 Abs. 1 KStG ordnet an, dass das ganze Nennkapital als herabgesetzt gilt. Das betrifft auch die ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 9 Einkünfte aus Kapitalvermögen

Einnahmen aus inländischem Kapitalvermögen unterliegen bei der Auskehrung regelmäßig nach § 43 EStG der Kapitalertragsteuer. Im Einzelnen: Einnahmen nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG (insbesondere Dividenden und Ausschüttungen auf GmbH-Anteile, einschließlich verdeckter Gewinnausschüttungen) und nach § 20 Abs. 1 Nr. 2 EStG (Bezüge aus Kapitalherabsetzung und Liquidation, soweit nic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 6.3 Zeile 67

In Zeile 67 sind Ausschüttungen und sonstige Bezüge von Körperschaften gem. § 8b Abs. 1 KStG mit positivem Vorzeichen einzutragen. Hierunter fallen alle Bezüge i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1, 2, 9 und 10 Buchst. a EStG. Erfasst werden Ausschüttungen in- und ausländischer Körperschaften – ohne weitere Unterscheidung. Dies ist konsequent, da die Steuerfreistellung unabhängig davon...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.6 Kapitalherabsetzung bei der übertragenden Gesellschaft

Bei einer Abspaltung oder Ausgliederung kann bei der abspaltenden bzw. ausgliedernden Gesellschaft eine Kapitalherabsetzung erforderlich werden. Die Bestimmungen über die Kapitalherabsetzung finden grundsätzlich Anwendung. Es ist allerdings eine vereinfachte Form nach den §§ 58 a ff GmbHG vorgesehen. In § 145 UmwG ist eine gleich lautende Vorschrift für die Kapitalherabsetzu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.1 Schematische Darstellung

Der Ablauf einer Spaltung ist im Einzelnen in den §§ 125 bis 151 UmwG geregelt, wobei grundsätzlich die Spaltung zur Aufnahme und die Spaltung zur Neugründung den gleichen Ablauf aufweisen. Bei der Spaltung zur Neugründung sind jedoch die Regelungen der §§ 129, 130 Abs. 2 UmwG sowie die nach § 125 UmwG entsprechend anzuwendenden Vorschriften der § 4, § 7, § 16 Abs. 1 und § 27...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 8 Insolvenzplanverfahren / dd) Debt-Equity-Swap

Rz. 123 Handelt es sich bei dem Schuldner um eine Kapitalgesellschaft, ermöglicht § 225a Abs. 2 InsO Planregelungen zur Umwandlung von Fremdkapital (insb. Insolvenzforderungen der Gläubiger) in Eigenkapital, dem sog. Debt-Equity-Swap. Der Plan hat im Einzelnen zu regeln, wie ein vorgesehener Debt-Equity-Swap technisch umgesetzt wird. Dies geschieht nach den allgemeinen Regel...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Insolvenzgründe / a) Frische Liquidität

Rz. 80 Auf der Aktivseite kommt insb. die Zuführung von "Fresh Money" in Betracht. Dieses kann durch neues Eigenkapital von Alt- oder Neugesellschaftern (durch Barkapitalerhöhung, ggf. mit vereinfachter Kapitalherabsetzung [sog. Kapitalschnitt], Zuzahlung in die Kapitalrücklage [§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB]) etc.), Fremdkapital (durch Bankkredit, Gesellschafterdarlehen, staatlich...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Insolvenzgründe / aa) Rechtliche Umsetzung

Rz. 186 Der Debt Equity Swap wird durchgeführt im Wege der Kapitalerhöhung mit Sacheinlage (in Gestalt der ggü. dem Unternehmen bestehenden Forderung), i.d.R. mit vorhergehender vereinfachter Kapitalherabsetzung, und Erlass oder – zum Erlöschen durch Konfusion führender – Übertragung der einzubringenden Forderung. Möglich ist auch der Erwerb von Geschäftsanteilen im Wege des...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Vergütung der Verfahre... / ee) Zuschlag für Ausarbeitung eines Insolvenzplanes

Rz. 103 Ein Insolvenzplan kann vom Verwalter aus eigenem Recht oder aufgrund einer Beauftragung durch die Gläubigerversammlung (vgl. § 218 InsO) aufgestellt werden. Rechtfertigung für den Zuschlag nach § 3 Abs. 1e) InsVV ist schon die Ausarbeitung des Planes. Auf die Annahme des Planes kommt es für den Zuschlag nicht an. Rz. 104 Bei der Höhe des Zuschlages sind alle Umstände ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Gesellschaftsrecht in ... / b) Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Rz. 4 Nach der gesetzlichen Systematik sieht § 264 Abs. 1 Halbs. 2 AktG als Ausnahme von der Regel, dass die aufgelöste AG nach §§ 265 ff. AktG abzuwickeln ist, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft vor. Während des Verfahrens ist demnach eine Abwicklung ausgeschlossen, und die insolvenzrechtlichen Vorschriften sind vorrangig anwendbar. Beg...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 50... / 5.4 Unternehmen und Betriebsstätte (§ 50g Abs. 3 Nr. 5 EStG)

Rz. 49 § 50g Abs. 3 Nr. 5 EStG enthält 3 Definitionen, nämlich die Definition des Begriffs "Unternehmen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union", des Begriffs "Verbundenes Unternehmen" und des Begriffs "Betriebsstätte". Die Definitionen beruhen auf Art. 3 der Zins- und Lizenzrichtlinie. Rz. 50 Ein Unternehmen ist ein "Unternehmen eines Mitgliedstaates der Europäischen Un...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 3.1.2 Kapitalherabsetzung oder Auflösung der Körperschaft (Abs. 2 S. 1)

Rz. 38 § 28 Abs. 2 S. 1 KStG knüpft an die Kapitalherabsetzung oder Auflösung der Körperschaft an. Voraussetzung für die Anwendung der Vorschrift ist mithin eine handelsrechtlich wirksame Kapitalherabsetzung oder Liquidation. Für die Voraussetzung, dass eine (wirksame) Kapitalherabsetzung vorliegt, ist unerheblich, ob diese als ordentliche Kapitalherabsetzung, als vereinfach...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 3.1.6 Kapitalherabsetzung bei nicht unbeschränkt stpfl. Körperschaften

Rz. 56 Für im Inland nicht unbeschränkt stpfl. Körperschaften ist hinsichtlich der ertragsteuerlichen Behandlung zu differenzieren, ob die Körperschaft in einem EU-/EWR-Staat oder einem Drittstaat der unbeschränkten Stpfl. unterliegen. Für Körperschaften, die in einem EU-Staat der unbeschränkten Stpfl. unterliegen, gilt § 28 KStG grds. gem. § 27 Abs. 8 S. 1 u. 2 KStG uneinge...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 3.1.4 Rechtsfolge bei aus Gewinnrücklagen stammenden Nennkapital (Abs. 2 S. 2)

Rz. 45 Sowohl bei der Kapitalherabsetzung als auch der Liquidation des Unternehmens kommt bzw. kann es zu einer Rückzahlung des Nennkapitals kommen. Die Rechtsfolge bei Rückzahlung des Nennkapitals an die Anteilseigner bestimmt § 28 Abs. 2 S. 2 KStG. Demnach gilt die Rückzahlung als Gewinnausschüttung i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 2 EStG, soweit der Sonderausweis durch die Nennka...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 3.1.5 Aus Einlagen stammendes Nennkapital (Abs. 2 S. 3)

Rz. 52 Stammt das herabgesetzte Nennkapital aus Einlagen der Anteilseigner, die auch tatsächlich erbracht worden sind, wird dieser Teil des gezeichneten Kapitals nicht von dem sonstigen, aus unmittelbaren Einlagen der Anteilseigner (z. B. bei Gründung) stammenden gezeichneten Kapital getrennt. Die steuerliche Behandlung ist daher unabhängig davon, ob das Nennkapital unmittel...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 4 Einziehung von Anteilen und eigene Anteile

Rz. 65 Eine Kapitalherabsetzung kann grundsätzlich auch zur Einziehung von Anteilen durchgeführt werden. Zu unterscheiden ist, ob die Körperschaft bereits vor Beschluss der Kapitalherabsetzung über eigene Anteile verfügt oder diese erst infolge des Herabsetzungsbeschlusses von den Anteilseignern "eingezogen" werden. Handelt es sich um eine Anteilseinziehung, kann diese sowoh...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 28 ... / 3.2 Steuerbescheinigung

Rz. 62 Fraglich ist, ob die Körperschaft infolge der Kapitalherabsetzung eine Bescheinigung an den Anteilseigner auszustellen hat. Bei Auskehrung von Beträgen aus der Kapitalherabsetzung kann entweder eine stpfl. Leistung oder eine stfr. Einlagenrückgewähr vorliegen. Dies hat materielle Auswirkung auf die ertragsteuerliche Qualifikation der Auskehrung beim Anteilseigner. Zu ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 27 ... / 3.4.1.2 Direktzugriff auf das steuerliche Einlagekonto

Rz. 47 Die gezielte Einlagenrückgewähr war nach Ansicht der Finanzverwaltung in Sonderfällen zulässig, insbes. bei der Rückzahlung von Nachschusskapital bei der GmbH. Nach alter Rechtslage war dies m. E. insbes. aufgrund der eindeutigen Zuordnungsmöglichkeit nach der Gliederungsrechnung des Eigenkapitals möglich, die in ihren Bestandteilen auch noch nach formeller Abschaffun...mehr