Fachbeiträge & Kommentare zu Kapitalherabsetzung

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.5.7 Veräußerungsgleicher Gewinn aus Leistungen aus dem steuerlichen Einlagekonto

Tz. 504 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Durch das JStG 1997 wurde § 17 Abs 4 S 1 dahingehend erweitert, dass mit erstmaliger Wirkung ab dem VZ 1997 auch die Vereinnahmung einer aus dem stlichen Einlagekonto finanzierten Ausschüttung beim AE die Rechtsfolgen des § 17 EStG auslösen kann. Ob eine Ausschüttung aus dem stlichen Einlagekonto finanziert worden ist, ergibt sich für den AE...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.4 Aufspaltung der Auskehrung in Kapitalertrag und Veräußerungserlös (§ 17 Abs 4 S 3 EStG)

Tz. 485 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Nach dem S 3 (früher S 1 HS 2 und S 2 HS 2) des § 17 Abs 4 EStG gilt S 1 (Auflösung, Kap-Herabsetzung und Leistung aus dem stlichen Einlagekonto als veräußerungsgleiche Tatbestände) nicht, soweit die Bezüge nach § 20 Abs 1 Nr 1 oder Nr 2 EStG zu den Einnahmen aus KapV gehören. Auch nach Inkrafttreten des StSenkG und dem damit verbundenen Syst...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.5.5 Herabsetzungsgewinn

Tz. 498 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Ein Herabsetzungsgewinn entsteht nur in dem Ausnahmefall und nur in der Höhe, in der bei einer Kap-Herabsetzung der an den AE zurückgezahlte Betrag die AK seiner Beteiligung übersteigt. Ein Herabsetzungsverlust ist, da die Kap-Herabsetzung stets nur das anteilige Nenn-Kap betrifft, wohl reine Theorie (s Tz 499). Tz. 499 Stand: EL 80 – ET: 04/2...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.6 Die Kritik an der Regelung des § 17 Abs 4 S 3 EStG

Tz. 529 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 § 17 Abs 4 S 3 EStG hat die nachteilige Folge, dass der Stpfl für den Teil der Auskehrung, der unter § 20 statt unter § 17 EStG fällt, nicht den Freibetrag nach § 17 Abs 3 EStG beanspruchen kann (zur Kritik s Herzig, BB 1981, 1145 und GmbHR 1987, 140, 149ff). Ab dem VZ 2009 kommt die ggf unterschiedliche Besteuerung der Erträge iSd § 20 EStG...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 5 Angaben zum Eigenkapital im Anhang

Rz. 48 Im WP-Handbuch findet sich eine tabellarische Übersicht (Kontroll-Liste) über in den Anhang aufzunehmende Pflichtangaben und wahlweise entweder in der Bilanz oder im Anhang aufzunehmende Wahlpflichtangaben. Soweit sich die Vorschriften auf das Eigenkapital beziehen, werden sie nachstehend aufgeführt.mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 2.1.1 Besonderheiten bei Aktiengesellschaften

Rz. 13 Eine AG hat für die Aufgliederung und den bilanziellen Ausweis des Eigenkapitals in der Bilanz die Vorschriften der §§ 266 Abs. 8 HGB, 268 Abs. 1 und 3 HGB, 272 HGB zu beachten; es gilt also das unter Rz. 15 dargestellte Schema. Hat die AG verschiedene Aktiengattungen oder Mehrstimmrechtsaktien ausgegeben oder besteht bedingtes Kapital, so ergeben sich aus § 152 Abs. ...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 2.1 Kapitalgesellschaften, Genossenschaften

Rz. 5 Die AG, KGaA, GmbH und die eingetragene Genossenschaft sind nach dem Handelsrecht (§§ 266, 272 HGB für alle Kapitalgesellschaften, ergänzende Vorschriften in § 42 GmbH und § 152 AktG) und – infolge der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (§ 5 EStG) – auch für das Steuerrecht gehalten, die Jahresbilanz in Kontoform aufzustellen und dabei das Eigenkapit...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 3 ... / 4 Abzugsverbot für Aufwendungen

Rz. 8 Mit den Gewinnausschüttungen zusammenhängende Aufwendungen sind entsprechend § 3c Abs. 2 EStG in voller Höhe nicht abziehbar (§ 3 Nr. 41 Buchst. a letzter Halbs. EStG). Eine entsprechende Regelung für Veräußerungsgewinne und Gewinne aus Kapitalherabsetzung und Auflösung besteht nicht. Dies ist auch nicht erforderlich, da die Betriebsausgaben und Werbungskosten bei der E...mehr

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ABC der Finanzierungsarten / 11 Genussscheine

Als Genussscheine werden Wertpapiere bezeichnet, die sog. Genussrechte verbriefen. Genussrechte sind Gläubigerrechte, die i. d. R. eine Gewinnbeteiligung, teilweise auch eine Beteiligung am Liquidationserlös beinhalten. Ferner kann eine Verlustbeteiligung vereinbart werden. Genussscheine können wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Bei Genussscheinen handelt es sich also...mehr

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Anhang zu § 8: ABC der verd... / Kapitalherabsetzung

Literatur: Haas, BB 1980, 775 Grundsätzlich kann in einer handelsrechtlich wirksamen Kapitalherabsetzung keine verdeckte Gewinnausschüttung liegen, auch wenn sie nur zu dem Zweck erfolgt, eine Ausschüttung und damit verbundene Steuerbelastungen zu vermeiden. Es handelt sich um einen gesellschaftsrechtlichen Vorgang in gesellschaftsrechtlicher Form. Zwar entsteht eine Vermögen...mehr

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Anhang zu § 8: ABC der verd... / Abfindung

Soll das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafter-Geschäftsführers vor Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist enden, und liegt kein Grund für eine fristlose Kündigung vor, kann bei Betriebsüblichkeit eine entsprechende Abfindung gezahlt werden, ohne dass hierin eine verdeckte Gewinnausschüttung zu sehen ist. Dagegen kann keine Abfindung gezahlt werden, soweit Kündigungsmö...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6b... / 2.1 Eigentumsübergang

Rz. 6 Das wirtschaftliche Eigentum ist in dem Zeitpunkt übertragen, in dem die Verfügungsmacht (Herrschaftsgewalt) auf den Erwerber übergeht (H 6b.1 EStH 2016). Entsprechend dem zivilrechtlichen Abstraktionsprinzip ist damit nicht das schuldrechtliche (Verpflichtungs-)Geschäft, sondern das dingliche Verfügungsgeschäft maßgebend. Für die Übertragung gelten zunächst die bürger...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / d) Kapitalherabsetzung

Rz. 314 . . . oder der Herabsetzung ihres Kapitals, . . . (Einkünfte) aus der Herabsetzung des Kapitals einer anderen Gesellschaft. § 8 Abs. 1 Nr. 9 erfasst schließlich auch die Auskehrung eines Teils des Gesellschaftsvermögens nach einer gesellschaftsrechtlich zulässigen Herabsetzung des Stamm- oder Nennkapitals (gezeichnetes Kapital). Insoweit gilt das zu Anm. 311 ff. Gesag...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Zuordnung des Veräußerungsgewinnes zu bestimmten Wirtschaftsgütern

Rz. 315 . . . , soweit der Steuerpflichtige nachweist, . . . Umkehr der Beweislast. Die Vorschrift ist überaus problematisch. Sie zielt auf eine Umkehr der Beweislast, was insoweit dem Rechtsgedanken des § 90 Abs. 2 AO entspricht, als die Zwischengesellschaft eine ausländische sein muss. Die andere Gesellschaft wird in der Mehrzahl der Fälle eine ausländische sein (vgl. Anm. ...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / g) Verluste

Rz. 349 . . . ; Verluste aus der Veräußerung von Anteilen an der anderen Gesellschaft . . . § 8 Nr. 9 Halbs. 3 betrifft die Berücksichtigung von Beteiligungsveräußerungsverlusten innerhalb der Hinzurechnungsbesteuerung. Erzielt eine ausländische Gesellschaft einen Verlust aus der Veräußerung eines Anteils an einer ihr nachgelagerten Gesellschaft, so haben die Steuerinländer e...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / Inhaltsverzeichnis

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / Verwaltungsanweisungen

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / Gesetzesmaterialien

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / bb) Einfluss auf die Geschäftsführung

Rz. 646 Die steuerliche Anteilsbewertung geht davon aus, dass der Wert der Anteile an einer Kapitalgesellschaft von der Möglichkeit einer Einflussnahme auf die Geschäftsführung der Gesellschaft abhängt. Gewährt der Anteilsbesitz keinen Einfluss auf die Geschäftsführung, ist dies bei der Schätzung des gemeinen Werts der Anteile zu berücksichtigen (R 101 Abs. 1 ErbStR 2003). ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Ermittlung des Substanzwerts bei Kapitalgesellschaften

Rz. 408 Der bei der Ermittlung des Substanzwerts von Kapitalgesellschaften geltende R B 11.4 ErbStR 2011 hat folgenden Wortlaut: „Ermittlung des Substanzwerts (1) Bei der Ermittlung des Substanzwerts ist das Vermögen der Kapitalgesellschaft mit dem gemeinen Wert zum Bewertungsstichtag zugrunde zu legen. (2) 1Stimmt der Bewertungsstichtag nicht mit dem Schluss des Wirtschaftsja...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Rechtslage ab 1996/1999/2003/2006

Rz. 548 Wegen des Wegfalls der Vermögensteuer werden Einheitswerte für das Betriebsvermögen nicht mehr festgestellt. Die Ermittlung des Vermögenswerts kann deshalb nicht mehr, wie vordem, an einen festgestellten Einheitswert anknüpfen. Der Vermögenswert muss vielmehr selbständig ermittelt werden. Das Jahressteuergesetz 1997 hat die Vorschrift des § 12 Abs. 2 i.V.m. Abs. 5 E...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / H. Laufende Erträge aus ausl Gesellschaftsbeteiligungen (§ 43 Abs 1 S 1 Nr 6 EStG)

Rn. 110 Stand: EL 122 – ET: 06/2017 Um die ESt auf KapErtr möglichst umfassend im Wege des Steuerabzugs zu erheben, sieht die Nr 6 des § 43 Abs 1 EStG vor, dass die inl auszahlende Stelle laufende Erträge aus von ihr verwalteten Beteiligungen an ausl KapGes und Genossenschaften und aktienähnlichen Genussrechten – faktisch wohl nur Genussscheinen – KapSt erhebt. Durch das OGAW...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / B. Erträge aus inl Aktien ua Gesellschaftsbeteiligungen (§ 43 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG)

Rn. 60 Stand: EL 122 – ET: 06/2017 Wie bisher ist von den inl Einnahmen aus Beteiligungen an KapGes und Genossenschaften KapSt zu entrichten, also für Einnahmen aus Aktien sowie GmbH- und Genossenschaftsanteilen. Dies gilt jedoch nicht für Aktien und Genussscheine, die sich in Sammelverwahrung befinden (s Rn 70 f). Aktien gleichgestellt sind die aktienähnlichen Genussrechte a...mehr

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Genussrechte in der Rechnun... / 2.5.3 Teilnahme der Genussrechtsinhaber am laufenden Verlust

Rz. 19 Die Teilnahme der Genussrechtsinhaber am laufenden Verlust impliziert, dass die Genussrechtsinhaber während der Laufzeit der Genussrechte am ausgewiesenen Verlust der Gesellschaft in dem jeweiligen Geschäftsjahr partizipieren. Dieses Merkmal lässt sich als Gegenstück zur Beteiligung der Genussrechtsinhaber am Gewinn interpretieren. Insofern könnte es auch als Genusspf...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mezzanines Kapital in der R... / 3.3.1 Bilanzieller Eigenkapitalbegriff

Rz. 18 Zwar ist der Begriff des Eigenkapitals bspw. in der für alle Kaufleute geltenden Vorschrift des § 247 Abs. 1 HGB enthalten, eine nähere Umschreibung bzw. Legaldefinition für den Begriff des Eigenkapitals ergibt sich allerdings weder aus dieser Vorschrift noch aus den sonstigen Vorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts. Das Eigenkapital stellt vielmehr eine Res...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Verlustabzug bei Körperscha... / 2.2.5 Schädlicher Erwerb

Grundsätzlich sind alle entgeltlichen oder unentgeltlichen Erwerbe von Anteilen an einer Körperschaft als maßgebende Tatbestände zu werten. Dies ist die Übertragung von Anteilen am gezeichneten Kapital oder (mangels Kapitalanteilen) von Mitgliedschafts- oder Stimmrechten. Zudem zieht die Finanzverwaltung auch noch andere Formen als vergleichbare Fallvarianten heran. Danach zä...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Verlustabzug bei Körperscha... / 3.3 Sanierungs-Klausel

Als erste Ausnahme hatte der Gesetzgeber eine Verschonungsregel in Sanierungsfällen rückwirkend ab 1.1.2008 geschaffen. Diese Norm war zunächst befristet für die Jahre 2008 und 2009 vorgesehen, ist dann aber als unbefristete Ausnahmeklausel fixiert worden. Wichtig Suspendierte Regelung! Die Sanierungsklausel wurde von der Europäischen Kommission überprüft und als unvereinbar m...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 4h... / 4.4.2.2 Korrektur des Eigenkapitals

Rz. 80 § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c S. 4–7 EStG enthält Sonderregelungen für den Ansatz des Eigenkapitals bzw. der Bilanzsumme; dadurch sollen Verzerrungen vermieden werden. Wesentlich ist dabei, dass nach § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c S. 8 EStG für den Eigenkapitalvergleich der Abschluss des Konzerns und der des inländischen Betriebs nach den Regeln eines Konzernabschlusses aufz...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 36 ... / 3.2 Ausgangswert der Ermittlung der Endbestände (Abs. 1)

Rz. 18 Der Ausgangswert für die Ermittlung, die Feststellung und die Fortschreibung der Endbestände des verwendbaren Eigenkapitals war die gesonderte Feststellung der Teilbeträge des verwendbaren Eigenkapitals, wie sie auf den Schluss des Wirtschaftsjahres 2000 bzw. bei abweichendem Wirtschaftsjahr auf den Schluss des letzten, im Vz 2001 endenden Wirtschaftsjahres nach dem d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 36 ... / 3.3.1 Verminderung um vorgenommene Ausschüttungen (S. 1)

Rz. 25 Der Endbestand des verwendbaren Eigenkapitals, der Ausgangspunkt für die Ermittlung und Feststellung der Endbestände ist, war um die Auswirkungen derjenigen Gewinnausschüttungen zu korrigieren, die noch nach den Regeln des Anrechnungsverfahrens abgewickelt wurden. Rz. 26 Nach Abs. 2 S. 1 konnten sowohl den handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Ausschüttungen al...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 37 ... / 3 Körperschaftsteuerminderung bei Ausschüttung (Abs. 2, 2a)

Rz. 10 Bis zur Einführung des § 37 Abs. 4 KStG minderte sich die KSt-Schuld um jeweils 1/6 einer offenen Gewinnausschüttung. Gleichzeitig verminderte sich das KSt-Guthaben um den gleichen Betrag. Abs. 2a schränkte gegenüber der allgemeinen Regel des Abs. 2 die Realisierung des KSt-Guthabens ein. Rz. 11 Zur Realisierung des KSt-Guthabens führte eine Gewinnausschüttung, die auf...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ausschluss von Gesellschaft... / 7.3 Auswirkungen auf das Stammkapital

Grundsätzlich wird durch einen Ausschluss das Stammkapital der Gesellschaft nicht verändert. Dies ist ausnahmsweise nur dann der Fall, wenn der Geschäftsanteil des ausgeschlossenen Gesellschafters nicht voll eingezahlt wurde und die Gesellschaft sich unter Wahrung des vorgeschriebenen Mindeststammkapitals dazu entscheidet eine Kapitalherabsetzung durchzuführen. Die Folge ein...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ausschluss von Gesellschaft... / 7.2 Verwertung des Geschäftsanteils

Nach Ausschluss eines Gesellschafters gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Geschäftsanteil zu verwerten. Eine Verwertung ist immer notwendig, da mit Ausschluss eines Gesellschafters sein Geschäftsanteil nicht automatisch den anderen Gesellschaftern zuwächst oder untergeht. Vielmehr bleiben Geschäftsanteile ausgeschlossener Gesellschafter stets, ggf. auch trägerlos, in...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Internationales Steuerrecht... / 2.1.2 Kapitalrückzahlungen und Liquidationsraten

Probleme bereiten vorrangig Kapitalrückzahlungen und Liquidationsraten. Praxis-Beispiel Liquidation Der Mandant hat in seinem Depot auch (unter/über 1 %) Anteile an einer Schweizer AG, die liquidiert wird. Die Schweiz erhebt auf den gesamten Rückzahlungsbetrag eine Verrechnungsteuer von 35 %, d. h. ohne nähere Untersuchung, wie sich dieser Betrag zusammensetzt. Alternative I: Di...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Stammkapital / 2 Höhe und Einzahlung des Stammkapitals

Das Stammkaptial kann im Rahmen der Gründung, im Rahmen einer effektiven Kapitalerhöhung oder durch Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zugeführt werden. Achtung Verfahren der Kapitalherabsetzung beachten Wollen die Gesellschafter der Gesellschaft Vermögen entnehmen, das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderlich ist, müssen sie das gesetzlich normierte Verfahren der Kapit...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Gesellschafterversammlung / 1 Zuständigkeit der Gesellschafter

Die Gesellschafter sind insbesondere für folgende Aufgabenbereiche zuständig (§ 46 GmbHG): die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses die Entscheidung über die Offenlegung eines Einzelabschlusses nach internationalen Rechnungslegungsstandards die Entscheidung über die Billigung des von den Geschäftsführern aufgestellten Abschlusses die Billigung ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gesonderte und einheitliche... / 1.21 Zeile 22

In Zeile 22 sind in- und ausländische Gewinne nach § 8b Abs. 2 KStG einzutragen, die mit der Beteiligung in Zusammenhang stehen, soweit Wertabweichungen der Beteiligung in der Ergänzungsbilanz ausgewiesen sind. Es handelt sich insbesondere um Veräußerungsgewinne, aber auch um Beträge aus einer Kapitalherabsetzung oder Liquidation (im Einzelnen zu den in dieser Zeile einzutra...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gesonderte und einheitliche... / 1.8 Zeile 7

In Zeile 7 sind in- und ausländische Gewinne nach § 8b Abs. 2 KStG einzutragen, die mit der Beteiligung in Zusammenhang stehen. Es handelt sich insbesondere um Veräußerungsgewinne, aber auch um Beträge aus einer Kapitalherabsetzung oder Liquidation. Der im Formular genannte Fall des Übernahmegewinns nach § 12 Abs. 2 S. 2 UmwStG kann m.E. in der Anlage FE-K 1 nicht vorkommen,...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8 Erwerb eigener Anteile (fiktive Kapitalherabsetzung)

In den Zeilen 38–48 werden die Auswirkungen des Erwerbs eigener Anteile erfasst. Hierbei wird danach unterschieden, ob der Kaufpreis für die eigenen Anteile über (Zeilen 38–43) oder unter (Zeilen 44–47) deren Nennbetrag liegt. Nicht ausdrücklich aufgeführt wird der Erwerb zum Nennbetrag; dieser Fall kann entweder in den Zeilen 38–43 oder den Zeilen 44–47 erfasst werden; im E...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7 Herabsetzung des Nennkapitals (außerhalb einer Umwandlung) oder Auflösung der Körperschaft; Rückzahlung des Nennkapitals (§ 28 Abs. 2 KStG)

Die Zeilen 25–37 berücksichtigen die Auswirkungen der Herabsetzung des Nennkapitals auf das steuerliche Einlagekonto und den Sonderausweis nach § 28 Abs. 2 KStG. Ein Sonderausweis wird vorrangig durch eine Kapitalherabsetzung aufgelöst (§ 28 Abs. 2 Satz 1 KStG). Darüber hinausgehende Beträge der Kapitalherabsetzung werden über das steuerliche Einlagekonto verrechnet. In den Z...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.5 Zeile 42

Zeile 42 enthält den Betrag, der steuerlich als Rückzahlung des Nennkapitals gilt. Dies ist der Kaufpreis in Höhe des eingezahlten Nennkapitals (Zeile 40). Zu erfassen ist nur der Teil des Kaufpreises, der tatsächlich gezahlt bzw. anderweitig, etwa durch Aufrechnung, geleistet wurde. Dies ist eine Folge davon, dass der Erwerb eigener Anteile als fiktive Kapitalherabsetzung an...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7 Herabsetzung des Nennkapitals (außerhalb einer Umwandlung oder Zusammenfassung mit einem anderen Betrieb gewerblicher Art) oder Auflösung des Betriebs gewerblicher Art; Rückzahlung des Nennkapitals

Die Zeilen 32–37c berücksichtigen die Auswirkungen der Herabsetzung des Nennkapitals (d. h. des Kapitals des Betriebs gewerblicher Art, das dem Nennkapital einer Kapitalgesellschaft entspricht; Dotationskapital) sowie der Auflösung des Betriebs und der Rückzahlung des Nennkapitals auf das steuerliche Einlagekonto und den Sonderausweis; dies wird entsprechend § 28 Abs. 2 KStG...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.3 Zeile 33a

Bei einer Kapitalherabsetzung ist zu unterscheiden, ob der Herabsetzungsbetrag an den Träger ausgekehrt oder in Rücklagen eingestellt wird. In Vorspalte 1 ist nachrichtlich anzugeben, welcher Betrag aus der in Zeile 32 einzutragenden Kapitalherabsetzung zur Auskehrung an den Träger vorgesehen ist. Der Betrag dient der Ermittlung des Direktzugriffs auf das steuerliche Einlage...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 7.11 Zeile 35

Durch den Abzug darf das steuerliche Einlagekonto nicht negativ werden. Da der Auskehrungsbetrag in Zeile 29 in das steuerliche Einlagekonto eingestellt wurde, kann sich ein negativer Betrag nur ergeben, wenn das steuerliche Einlagekonto vor Berücksichtigung der Kapitalherabsetzung bereits negativ war. Nach § 27 Abs. 1 Satz 4, Abs. 6 KStG kann dies nur durch die Verrechnung ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.4 Zeile 41

Diese Zeile enthält als Zwischensumme den Bestand des steuerlichen Einlagekontos.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 20.7 Zeile 125

Durch den Abzug darf das steuerliche Einlagekonto nicht negativ werden. Da der Auskehrungsbetrag in Zeile 121 in das steuerliche Einlagekonto eingestellt wurde, kann sich ein negativer Betrag durch den Abzug in Zeile 124 nur ergeben, wenn das steuerliche Einlagekonto vor Berücksichtigung der Kapitalherabsetzung bereits negativ war. Nach § 27 Abs. 1 Satz 4 KStG kann dies nur ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 11.6 Zeile 71

In Vorspalte 2 ergibt sich der Betrag des Nennkapitals, der aufgrund der fiktiven Kapitalherabsetzung bei der übernehmenden Körperschaft in das steuerliche Einlagekonto einzustellen ist, also das Nennkapital ohne Beträge, die aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammen, und ohne ausstehende Einlagen. Diese Beträge sind in Spalte 3 in das steuerliche Einlagekonto e...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 1 Zweck und Aufbau des Vordrucks

Der Vordruck dient der Ermittlung und Fortschreibung des steuerlichen Einlagekontos und des sog. Sonderausweises. Ein steuerliches Einlagekonto müssen nach § 27 Abs. 1 Satz 1, Abs. 7 KStG folgende unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaftsteuersubjekte führen: Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, wirtschaftliche Geschäftsbetriebe st...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 8.3 Zeile 40

In dieser Zeile wird die Differenz zwischen dem Nennbetrag gem. Zeile 38 und dem Betrag der ausstehenden Einlagen aus Zeile 39 gebildet und in die Hauptspalte "steuerliches Einlagekonto" übertragen. Dieser Betrag erhöht das steuerliche Einlagekonto der Körperschaft.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 21.3 Zeile 140

In dieser Zeile ergeben sich die offenen Rücklagen i. S. d. § 7 UmwStG, nämlich das gesamte Eigenkapital, abzüglich des steuerlichen Einlagekontos (in dem das Nennkapital aufgrund der fiktiven Kapitalherabsetzung enthalten ist). Dieser Betrag kommt als Einnahme aus Kapitalvermögen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG i. V. m. § 7 UmwStG in Betracht.mehr