Serie 26.02.2017 Colours of law

Im Rheinland herrscht an den tollen Tagen Ausnahmezustand. Das ist allgemein bekannt - selbst im fernen Berlin. Ausgerechnet die Deutschen Kultusminister zeigen aber wenig Verständnis für das rheinische Kulturgut Karneval und verweigern ihren Bonner Mitarbeitern einen arbeitsfreien Rosenmontag.mehr

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Serie 19.02.2017 Colours of law

Willkommenskultur ist umstritten, doch diese Vorstellung, dass Hilfe gegenüber Flüchtlingen strafrechtlich geahndet wird, löst auf den ersten Blick Befremden aus: In unserem Nachbarland Frankreich wurde ein Landwirt von einem Strafgericht verurteilt, weil er hilfsbedürftigen Flüchtlingen in einer Notlage geholfen hat.mehr

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Serie 12.02.2017 Colours of law

Der Sprung einer Prostituierten vom Balkon einer Wohnung in der Absicht, ihrem brutalen Zuhälter zu entfliehen, ist nach einem Urteil des SG Hamburg als Arbeitsunfall zu werten, denn der Sprung sei arbeitsrechtlich als Antritt des Nachhausewegs anzusehen.mehr

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Serie 05.02.2017 Colours of law

Wenn ein Armenier, ein Syrer und drei Polen sich zusammentun und eine über ebay Kleinanzeigen angebotene Kuh kaufen, besteht die konkrete Gefahr, dass die Käufer sich im deutschen Paragraphengestrüpp verheddern und das Ganze mit einer Geldbuße endet.mehr

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Serie 29.01.2017 Colours of law

Ein Künstler aus dem Saarland wollte die Aufmerksamkeit des Publikums dadurch auf sich ziehen, dass er den Altar einer katholischen Kirche zu einer Plattform für diverse Fitnessübungen auswählte. Seine Performance machte er öffentlich. Ergebnis: 700 Euro Geldstrafe.mehr

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Serie 22.01.2017 Colours of law

Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti wurden als italienische Einwanderer in den USA im Jahr 1927 wegen angeblichen Raubmordes zum Tod durch den elektrischen Stuhl verurteilt - eine Todesstrafe, die nach Ansicht der meisten Historiker aus nationalistischer und fremdenfeindlicher Gesinnung verhängt wurde.mehr

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Serie 15.01.2017 Colours of law

In Deutschland darf Satire zum Glück einiges. Der BGH hat sich nun mit Klarheit auf die Seite von zwei Kabarettisten gestellt, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Journalisten der Wochenzeitung „Die Zeit“ auf's Korn genommen hatten.mehr

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Serie 08.01.2017 Colours of law

Der unheimliche Krampus, die angsterregende Schreckensgestalt für viele Kinder, schlug im Landkreis München grausam zu. Mit einer Rute gab er auf einer Nikolausfeier einem 10jährigen Kind einen Klaps. Die erbosten Eltern verlangen nun eine veritable Entschuldigung.mehr

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Serie 18.12.2016 Colours of law

Mit der Malta Methode setzen Reichsbürger seit einiger Zeit Justizbeamte und insbesondere Gerichtsvollzieher unter Druck. Geldforderungen in Millionenhöhe sollen Justizbedienstete in die Knie zwingen. Gegenmaßnahmen der Behörden bereiten Probleme.mehr

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Serie 11.12.2016 Colours of law

Nach einer Entscheidung des OLG Hamm bedeutet die Bezeichnung „Alter Mann“ keine Herabwürdigung, mit welcher dem so Bezeichneten sein personaler oder sozialer Geltungswert abgesprochen und seine Minderwertigkeit zum Ausdruck gebracht wird.mehr

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Serie 04.12.2016 Colours of law

Um den Weihnachtsfrieden muss man wohl trotz der jüngsten Entscheidung des BVerfG zur Feiertagsruhe am Karfreitag nicht fürchten. Die obersten deutschen Verfassungsschützer haben allerdings in einer Grundsatzentscheidung das Verbot einer „Heidenspaß-Party“ am Karfreitag gekippt.mehr

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Serie 27.11.2016 Colours of law

Was wird aus Verkehrssünden, die man im EU-Ausland verübt? Kommt es zur Vollstreckung im Heimatland? Bereits seit einigen Jahren existiert für solche Fälle das EU-Knöllchen. Der Begriff umschreibt die Vollstreckbarkeit ausländischer Strafmandate und Bußgeldbescheide auch im Heimatland. Tatsächlich bezahlt wird aber immer noch äußerst selten.mehr

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Serie 20.11.2016 Colours of law

Der Schrecken vieler Eltern: Die minderjährige 14 Jahre alte Tochter nimmt eine intime  Beziehung zu einem wesentlich älteren Mann auf. Handelt es sich dabei auch noch um einen angeheirateten, 33 Jahre älteren Verwandten, werden die meisten Eltern alles tun, den weiteren Kontakt zu verhindern. Doch eine Einweisung in die Psychiatrie kam vor Gericht nicht gut an.mehr

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Serie 13.11.2016 Colours of law

Hat eine Ehefrau, die während der Ehe der Prostitution nachgegangen ist, im Fall der Scheidung einen Anspruch auf Versorgungsausgleich oder wäre die Durchführung des Versorgungsausgleichs in diesem Fall grob unbillig?mehr

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Serie 06.11.2016 Colours of law

Ein Strafverteidiger brachte seine sechsjährige Tochter mit zur Strafverhandlung. Die Vorsitzende Richterin zeigte hierfür keinerlei Verständnis und ließ das heulende Kind von Polizeibeamten aus dem Gerichtssaal führen – nicht gerade ein Beispiel für eine kinderfreundliche Justiz.mehr

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Serie 30.10.2016 Colours of law

Gerechtigkeit ist ein hohes Gut. Richter urteilen unabhängig und sind allein Recht und Gesetz verpflichtet. Aber ist das wirklich immer so? Spielt nicht in Wahrheit auch in der Justiz der Zufall oft eine nicht unerhebliche Rolle? Ist das Recht nicht auch eine Frage von Glück oder Unglück?mehr

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Serie 23.10.2016 Colours of law

Seit sage und schreibe 33 Jahren ist vor dem Düsseldorfer Landgericht ein erbittert geführter Rechtsstreit zwischen den Erben des ARAG-Gründers anhängig. Jetzt ist die Vorsitzende Richterin fest entschlossen, den Rechtsstreit zu Ende zu bringen.  mehr

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Serie 16.10.2016 Colours of law

Nutzungsänderungen im Wohngebiet rufen nicht selten die Nachbarschaft auf den Plan. Ein solcher Fall ist der einer Hauseigentümerin, die  eine Nutzungsänderung für den „Einbau eines Darstellungs- und Schaustellerzimmers“ beantragte. Sie wollte von zuhause aus dauerhaft und regelmäßig Einkünfte erzielen, indem sie sich vor einer Webcam auszog und dabei erotische Chat-Gespräche führte. Sie wohnte allerdings in Bayern auf dem Land.mehr

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Serie 09.10.2016 Colours of law

Ein etwas skurriler Strafprozess erregt zur Zeit die Gemüter der Karnevalisten im Rheinland. Ein DJ, der in der Düsseldorfer Altstadt zu Karneval in einem Club auflegte, muss sich vor Gericht verantworten, weil er dies in einer echten Polizeiuniform tat. In Köln wär das nicht passiert ...mehr

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Serie 02.10.2016 Colours of law

Auch wenn es im "Tatort" nicht immer so rüberkommt, auch die Polizei muss sich an Verkehrsregeln halten, wenn sie für Ordnung sorgen will. Das musste ein Polizist erfahren, der im Eifer des "Gefechts" bei einer Verfolgungsfahrt über eine rote Ampel bretterte - nur mit Blaulicht, aber ohne Signalhorn. Die 19.000 Euro Sachschaden muss er selbst tragen, denn Sonderrechte aus § 35 StVO haben Grenzen.mehr

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Serie 25.09.2016 Colours of law

Ob Staatsanwalt, Arzt oder einfach nur Konsument teuerster Zigarren - Hochstapler gaukeln das alles vor und betrügen ihre Umwelt – und meist auch sich selbst. Sie leben in einer wundersam künstlichen Welt, in der nichts wirklich ist - und die dann irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenfällt.mehr

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Serie 18.09.2016 Colours of law

Die unverhohlene Bedrohung von Richtern und deren Familien sind für manche Richter zum zermürbenden Alltag geworden. Dies gilt vor allem für Richter in den Staatsschutzsenaten der Oberlandesgerichte, die sich mit terroristischen Straftaten zu befassen haben – aber nicht nur da, auch auf andere Richter werden mittlerweile Attacken verübt.mehr

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Serie 11.09.2016 Colours of law

Mit einer außergewöhnlich kreativen Tenorierung hat das AG Bad Hersfeld einem Vater konkrete Erziehungsanweisungen zum Umgang mit Kind und Smartphone erteilt. Der Vater darf seinen beiden minderjährigen Töchtern künftig nur jeweils ein internetfähiges mobiles Smart-Gerät zur Verfügung stellen. Die Messenger-App „WhatsApp“ muss er von den Geräten entfernen.mehr

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Serie 04.09.2016 Colours of law

Das AG Neuss verurteilte einen Musiklehrer wegen Freiheitsberaubung, weil er seine Schüler nachsitzen ließ. Mit seiner Gitarre hatte der Lehrer sich vor die Klassentür gesetzt und den Ausgang für Schüler, die ihre Arbeit noch nicht erledigt hatten, blockiert.mehr

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Serie 21.08.2016 Colours of law

Ist ein Polizeibeamter in der Lage, rein optisch eine Ecstasy-Pille von einer Viagra-Tablette zu unterscheiden? Und: Darf die Straßenverkehrsbehörde allein auf Grundlage dieser optischen Einschätzung die Fahrerlaubnis entziehen?mehr

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Serie 14.08.2016 Colours of law

Vor Gericht spielen Alltagsprobleme eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das wirkt manchmal profan, hat aber den Vorteil, dass viele Aspekte solcher Streitigkeiten gerichtsbekannt sind. Teure Sachverständige und zeitaufwendige Gutachten werden dadurch entbehrlich. So auch im Fall eines Mietrechtsstreits um Badewasser und Badewassertemperaturen: Die Richterin kannte sich aus.mehr

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Serie 31.07.2016 Colours of law

Im Vergleich mit den USA könnte man deutschen Richtern fehlende Phantasie bescheinigen. Dort hat sich ein starker Trend zu kreativen Strafurteilen herausgebildet, der allerdings nicht immer mit dem deutschen und europäischen Verständnis von Menschenwürde korreliert.mehr

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Serie 24.07.2016 Colours of law

Übertrieben oder nicht? An dieser Frage erhitzen sich die Gemüter. Mohrenköpfe, Zigeunerschnitzel, der Negerkönig im Märchen, der Muselmann im Kinderlied. Ist das alles menschenverachtende Diskriminierung oder harmlose Wortwahl, an der sich nur die politisch Überkorrekten reiben?mehr

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Serie 17.07.2016 Colours of law

Wer gegen seinen Schuldner einen vollstreckbaren Titel besitzt, kann grundsätzlich in dessen Vermögen pfänden.  Auch hier gilt das Motto: Keine Angst vor großen Tieren - sowohl die Pfändung des Amtssitzes einer Ministerpräsidentin als auch die eines Passagierflugzeuges liegen im Bereich des Möglichen.mehr

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Serie 10.07.2016 Colours of law

Nackt sein im Garten ist nach Auffassung des LG Dortmund jedenfalls dann nicht anstößig, wenn der Garten von Sträuchern und Hecken so umgeben ist, dass sich Nachbarn und Vorbeigehenden der Anblick nackter Personen nicht förmlich aufdrängt. Nacktheit als besitzstörende Emission wollte es nicht anerkennen.mehr

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Serie 03.07.2016 Colours of law

Das einstweilige Rechtsschutzbegehren eines zum Haftantritt geladenen Straftäters auf Gewährung von Sozialhilfe wurde abgewiesen - er habe schließlich Aussicht auf Verpflegung und ein "Dach über dem Kopf". Den Gang in den Knast empfand das Sozialgericht auch nicht als unverhältnismäßig. Sein Freiheitsdrang sei nicht strafbar, würde aber auch nicht alimentiert.mehr

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Serie 26.06.2016 Colours of law

Pannen gibt es überall, auch bei den Justizbehörden, den Strafverfolgungsorganen und den Gerichten. Die Folgen können schwerwiegend sein: Vom wirtschaftlichen Ruin einer Familie bis zum gefährlichen Straftäter auf freiem Fuß ist fast alles möglich.mehr

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Serie 19.06.2016 Colours of law

Ein Hauseingang in Berlin-Mitte wurde regelmäßig als Toilette missbraucht. Einer Mieterin gefiel das gar nicht. Doch konnte sie das ihrer Vermieterin  wirklich in rechtlicher Hinsicht zum Vorwurf machen und wenn ja - mit welchen Rechtsfolgen?mehr

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Serie 12.06.2016 Colours of law

Das deutsche Schwein und damit zusammenhängende Fragen waren schon häufig Gegenstand juristischer Entscheidungen. Vom Gesetzgeber über die hohe Politik bis hin zu den Gerichten hatten sich bereits die unterschiedlichsten Institutionen mit dem Schwein zu befassen.mehr

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Serie 05.06.2016 Colours of law

Die höchsten deutschen Richter im ehrwürdigen BVerfG haben ihr Herz für Hip-Hop entdeckt. Als eigenständiger Musikrichtung erlaubt das Gericht den Hip-Hop-Musikern grundsätzlich die Verwendung fremder Klangfolgen und –farben auch ohne Erlaubnis des Urhebers. Grund: So wird Hip-Hop nun einmal gemacht.mehr

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Serie 29.05.2016 Colours of law

Wird einem männlichen Beamten aufgrund einer medizinischen Indikation die Einnahme von Viagra verordnet, so hat er kaum Chancen, die Kosten hierfür über die Beihilfe erstattet zu bekommen. Einzelne OVG waren großzügiger, doch das BVerwG ist eisern dagegen.  mehr

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Serie 22.05.2016 Colours of law

Justiz und Satire, ein spannendes Verhältnis – und das nicht erst seit dem Schmähgedicht von Jan Böhmermann. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Mainz das Verfahren gegen Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten eingestellt.mehr

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Serie 08.05.2016 Colours of law

Bis vor das Arbeitsgerichten werden erstaunlich häufig die bizarrsten Streitigkeiten getragen, die den unbefangenen Beobachter dann doch zu einem leichten Schmunzeln bringen. Über die Befangenheit laut lachender Richter wurde trotzdem bisher nichts entschieden. Doch das kann noch kommen.  mehr

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Serie 01.05.2016 Colours of law

Nicht nur der Straftatbestand der Majestätsbeleidigung ist antiquiert, auch der immer noch existente Straftatbestand der Blasphemie mutet heute etwas angestaubt an. Die Verunglimpfung einer Religionsgemeinschaft oder des Papstes sind aber auch heute noch strafbar.mehr

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Serie 24.04.2016 Colours of law

Ob eine Abmahnung wegen der unerlaubten Abbildung eines panierten Schnitzels mit Zitronenscheibe oder die Bezeichnung eines Verkaufsstandes als „Louis-Vuitton-Hähnchengrill“ - nicht selten ist die Justiz gezwungen, sich mit der „Speise-Branche“ zu befassen.mehr

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Serie 17.04.2016 Colours of law

Das Grundgesetz gilt für (geschmacklose) Satiriker ebenso wie die Politiker der AfD. „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ ist als Aussage des AfD-Politikers Markus Frohnmaier über die Kölner Silvesternacht von der Meinungsfreiheit gedeckt, so jedenfalls sieht es das OLG Köln.mehr

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Serie 10.04.2016 Colours of law

Ein Rechtsfall von besonderer Grausamkeit, der in die deutsche Rechtsgeschichte eingehen wird. Ein Kriminalhauptkommissar zerstückelt die Leiche eines 59-jährigen, um sich hierdurch sexuell zu stimulieren. Der BGH hat nun allerdings das Strafurteil des LG aufgehoben.mehr

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Serie 03.04.2016 Colours of law

Vorbei die guten alten Zeiten, in denen misstrauische ältere Herrschaften ihr Geld nur unter der Matratze versteckten - eine 89-jährige Dame aus dem bayerischen Waldkraiburg hat 18.500 Euro fein säuberlich in konfettiartige Schnipsel zerteilt, diese anschließend zum Schutz vor Einbrechern in einen Gefrierbeutel gesteckt und diesen im Eisfach ihres Kühlschranks aufbewahrt. Das warf nicht nur Rechtsfragen auf. Doch sie ist nicht die einzige, die Geld zerlegt ...mehr

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Serie 27.03.2016 Colours of law

Auch zu Ostern waren Gender-Pricing und „Pink-Tax“ wieder ein aktuelles Thema. Den Geschlechteraufschlag zahlte allerdings ausnahmsweise der Ehemann, wenn er seiner Gattin einen besonders guten Duft zum Präsent machte. Im Zweifel gab er dafür mehr Geld aus als seine Frau, wenn sie den gleichwertigen Männerduft für ihn erstehen wollte. Doch in manchen Bereichen  sind sexistische Preisgestaltungen deutlich ärgerlicher.mehr

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Serie 20.03.2016 Colours of law

Vornamen sind zwar grundsätzlich etwas Individuelles, der betreffenden Person Zugehöriges, dennoch haben Eltern nicht das Recht, ihrem Kind jeden denkbaren Vornamen zuzuweisen. Die Grenze liegt in der Gefährdung des Kindeswohls.mehr

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Serie 13.03.2016 Colours of law

Der Ort, den jeder mal besuchen muss, beschäftigt nicht selten auch die Gerichte. Wenn unangenehme Geräusche in die Nachbarwohnung dringen oder der Toilettenraum als Raucherrefugium missbraucht wird, müssen sich schon mal Gerichte mit olfaktorischen und akustischen Folgeschäden auseinandersetzen.mehr

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Serie 28.02.2016 Colours of law

Sein Facebook Profil wurde einem Vorsitzenden Richter zum Verhängnis. Gemütlich im Gartenstuhl sitzend, bekleidet mit einem T-Shirt mit der Aufschrift: „Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause: JVA“, ein Bier in der Hand, posierte der Richter für sein Facebook Publikum.mehr

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Serie 14.02.2016 Colours of law

Geschichtsklitterung? Eltern haben nach einem Urteil des VG Berlin kein Recht, von einer Schule die Verwendung bestimmter Lehrmittel im Unterricht zu verlangen, weil sie die Darstellung in den verwendeten Büchern als irreführend empfinden. Die Wahl eines bestimmten Geschichtsbuchs durch den Schulträger beeinträchtigt das Erziehungsrecht der Eltern nicht.mehr

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Serie 07.02.2016 Colours of law

Vor dem Gesetz sind alle gleich, nicht aber vor dem gestrengen Türsteher am Eingang einer Disco. Nicht erst seit der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof und den Vorfällen in einer Freiburger Disco bleiben dunkelhäutige Menschen beim abendlichen Tanzvergnügen oft außen vor.mehr

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Serie 31.01.2016 Colours of law

Wenn bei den Rosenmontagszügen Kamelle und auch gewichtigere Süßigkeiten vom Himmel regnen, drohen durchaus ernste Gefahren. Wer sich dieser Unbill freiwillig aussetzt, ist jedoch selber schuld. Dies entspricht jedenfalls der gängigen Praxis gerichtlicher Entscheidungen zu diesem Thema.mehr

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