News 04.07.2018 FG Baden-Württemberg

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass eine islamische Religionsgemeinschaft gemeinnützig sein kann.mehr

News 24.08.2016 Urteil

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz einer muslimischen Schülerin abgelehnt, der von einem Osnabrücker Abendgymnasium das Tragen eines Gesichtsschleiers (Niqab) während des Unterrichts verboten worden war.mehr

News 28.07.2016 Scheidung muslimisch-sunntischer Ehe

Ein Ehevertrag über eine Morgen- und Abendgabe, der vor einem libanesischen Scharia-Gericht geschlossen wird, ist im Grundsatz auch nach deutschem Recht gültig. Der deutsche „ordre public“ lässt jedoch keine einseitige Benachteiligung der Ehefrau zu, wenn die Abfindung von einer Verstoßung (Talaq) abhängig gemacht wird.mehr

Serie 08.05.2016 Colours of law

Bis vor das Arbeitsgerichten werden erstaunlich häufig die bizarrsten Streitigkeiten getragen, die den unbefangenen Beobachter dann doch zu einem leichten Schmunzeln bringen. Über die Befangenheit laut lachender Richter wurde trotzdem bisher nichts entschieden. Doch das kann noch kommen.  mehr

Serie 23.12.2015 Zeit und Recht

Auch im Familienrecht stellt sich die Frage, wieweit das Zusammenleben verschiedener Kulturen gelingt - etwa bei anderen Rechten und Sitten im Rahmen der Eheschließung. Die Verpflichtung, für den Vollzug der Ehe die Zahlung einer Geldsumme (Morgengabe) in Aussicht zu stellen, ist nach einer Entscheidung des AG Baden-Baden sittenwidrig. Anderer deutsche Gerichte sehen das anders. Das Abendland tut sich etwas schwer mit der Morgengabe.mehr

News 13.03.2015 Kopftuchverbot ade

Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist verfassungswidrig. Mit dieser Entscheidung korrigiert das BVerfG das Kopftuchurteil von 2003. Die Glaubensfreiheit und die Rechte des Lehrpersonals in deutschen Schulen hat es damit deutlich gestärkt: Ob Kopftuch, Kreuz oder jüdische Kippa - jedem Lehrer stünde das Tragen religiöser Symbole grundsätzlich frei, sofern es nicht zu einer konkreten Gefährdung des Schulfriedens komme.mehr

Serie 19.10.2014 Colours of law

Mag sie in manchen Regionen und Kulturen zurückgehen, in den entwickelten Industriegesellschaften ist die Polygamie - weitgehend unbemerkt - auf dem Vormarsch. Die zunehmende Vermischung der Kulturen führt dazu, dass auch westliche Gesellschaften nicht umhin können, polygame Lebensformen bis zu einem gewissen Grad anzuerkennen. Das führt auch vor deutschen Gerichten zu neuen Rechtsfragen, etwa im Unterhaltsrecht. Das entgegengesetzte Phänomen der Polyandrie bereitet noch keine Rechtsprobleme.mehr

News 12.08.2014 Brautgeldabrede

Eine Morgengabe nach islamischem Recht ist heute noch üblich. Sie ist eine vor der Hochzeit vereinbarte Gabe des Bräutigams an die Braut und soll die zukünftige Ehefrau im Fall einer Scheidung absichern. Eine Morgengabe, welche an den Vollzug der Ehe gekoppelt ist, ist nach Ansicht des AG Darmstadt nichtig.mehr

News 03.07.2014 Menschenrechtsgerichtshof zur Burka

Überraschend eindeutig hat der EGMR das Verbot der Ganzkörperverschleierung in  Frankreich gebilligt. Das Gericht lässt den europäischen Regierungen einen unerwartet großen Gestaltungsspielraum bei den Bekleidungsvorschriften.mehr

1
News 12.09.2013 Religionsfreiheit versus Schulpflicht

In einem mit Spannung erwarteten Verfahren vor dem BVerwG ging es um die Grundsatzfrage, ob eine Schülerin aus dem Grundrecht der Glaubens- und Religionsfreiheit den Anspruch ableiten kann, von schulischen Pflichtveranstaltungen wie dem Schwimmunterricht befreit zu werden.mehr

Meistgelesene beiträge
News 08.05.2013 Scheidung auf iranisch

Deutsche Gerichte und iranisches Scheidungsrecht - ein nicht einfaches Verhältnis. In Fällen, in denen deutsche Richter gezwungen sind, materiell iranisches Scheidungsrecht anzuwenden, ist der dabei zu überwindende innere Widerstand oft spürbar.mehr

News 29.08.2012 Staatsvertrag

Hamburg beabsichtigt per Staatsvertrag die Einführung islamischer Feiertage sowie die rechtliche Verankerung des islamischen Religionsunterrichts an den Schulen. Der Vorstoß genießt große Beachtung auch von Seiten der anderen Bundesländer. Er könnte bundesweit Schule machen.mehr