Fachbeiträge & Kommentare zu Hebesatz

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Die "Rettung" der erweitert... / I. Einleitung

Sofern eine vermietende Gesellschaft (z.B. eine GmbH) eine reine Vermietungstätigkeit als vermögensverwaltende Tätigkeit ausübt, kann diese grundsätzlich die sog. erweiterte Grundstückskürzung i.S.d. § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG in Anspruch nehmen[1]. Im Ergebnis werden dadurch die Mieteinnahmen nicht mit rd. 30 % (KSt/SolZ/GewSt)[2] besteuert, sondern nur mit rd. 15 % (KSt/SolZ)[3...mehr

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Literaturauswertung EStG/KS... / 2.29 § 15 EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

• 2016 Betriebsaufspaltung / Wegfall der personellen Verflechtung / Betriebsverpachtung / § 15 Abs. 1 EStG Liegen die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung vor und entfällt die personelle Verflechtung durch Übertragung von Anteilen an der Betriebskapitalgesellschaft, liegen nach Auffassung der Finanzverwaltung regelmäßig die Voraussetzungen einer Betriebsaufgabe vor mit d...mehr

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Literaturauswertung ErbStG/... / 4 GrSt

• 2019 Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuerreform/Länderöffnungsklausel/Art. 3 GG/Art. 72 Abs. 3 S. 1 Nr. 7 GG/Art. 105 Abs. 2 GG/Art. 125b Abs. 3 GG Fraglich ist, ob die Regelungen zur Grundsteuerreform verfassungsgemäß sind. Gegen die Länderöffnungsklausel als solche dürften nach den vorgenommenen Änderungen in Art. 72 Abs. 3 S. 1 Nr. 7, 105 Abs. 2 und 125b Abs. 3 GG keine ...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 9... / 4.1 Allgemeines

Rz. 110 Nach § 9 Nr. 2 S. 1 GewStG sind die Anteile am Gewinn einer inl. oder ausl. Personengesellschaft, bei der die Gesellschafter als Mitunternehmer des Gewerbebetriebs anzusehen sind, von der Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen zu kürzen, wenn die Gewinnanteile bei der Ermittlung des Gewinns angesetzt worden sind. Keine Geltung hat dies nach § 9 Nr. 2 S. 2 GewStG b...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 9... / 3.2.1 Allgemeines

Rz. 5 Nach § 9 Nr. 1 S. 1 Halbs. 1 GewStG ist die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen um 1,2 % des Einheitswerts des zum Betriebsvermögen des gewerblichen Unternehmens gehörenden und nicht von der GrSt befreiten Grundbesitzes zu kürzen. Maßgebend ist nach § 9 Nr. 1 S. 1 Halbs. 2 GewStG der Einheitswert, der auf den letzten Feststellungszeitpunkt (Hauptfeststellungs-, F...mehr

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Kompaktübersicht: Steuerges... / Grundsteuer

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Corona-Maßnahmen und Einkom... / 3.8 Erleichterungen bei der Gewerbesteuer

Die tarifliche Einkommensteuer wird durch die Anrechnung der Gewerbsteuer für gewerbliche Einkünfte ermäßigt. Nach § 35 EStG wird bis zum Veranlagungszeitraum 2019 die Einkommensteuer um das 3,8-Fache des Gewerbesteuer-Messbetrags gemindert. Ebenfalls im Rahmen der Konjunkturmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Folgen ist der Ermäßigungsfaktor in § 35 EStG von 3,8 auf 4,0 ang...mehr

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Kompaktübersicht: Steuerges... / Gewerbesteuer

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Weilbach, GrEStG § 11 Steue... / 3 Bestimmung des Steuersatzes durch die Länder

Rz. 3 Mit Wirkung ab 1.9.2006 wurde den Bundesländern durch eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes (vgl. Art. 1 Nr. 18 und Art. 2 des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes v. 28.8.2006, BGBl I 2006, 2034) die Möglichkeit eingeräumt, den Steuersatz für die Grunderwerbsteuer – abweichend von § 11 Abs. 1 GrEStG – eigenständig festzulegen. Eine entsprechende Befugnis en...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 3. Systematik der Grundsteuererhebung

Die Grundsteuermesszahl beträgt gem. Art. 4 Abs. 1 GrStG-BY-E im Grundsatz 100 %. Für den Äquivalenzbetrag der Wohnflächen wird die Grundsteuermesszahl jedoch auf 70 % ermäßigt. Nach Art. 4 Abs. 2 GrStG-BY-E ist eine Steuerermäßigung der Grundsteuermesszahl für den Äquivalenzbetrag der Wohnflächen um 25 % und somit von 70 % auf 52,5 % vorgesehen, soweit eine enge räumliche V...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 3. Systematik der Grundsteuererhebung

Der gemeindliche Hebesatz wird auch nach dem GrStG-BW nicht direkt auf die neuen Grundsteuerwerte angewendet werden. Vielmehr wird – wie im bisherigen Recht – zunächst ein Steuermessbetrag durch Multiplikation des Grundsteuerwerts mit einer gesetzlich festgelegten Steuermesszahl festgesetzt, auf den dann der gemeindliche Hebesatz Anwendung findet. Im Bereich des Grundvermöge...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Berechnungsbeispiel

Beispiel Grundstückseigentümerin S hat ein Einfamilienhaus auf einem 400 qm großen Grundstück. Das aufstehende Gebäude ist denkmalgeschützt. Der Bodenrichtwert beträgt 250 EUR pro qm. Der neue Hebesatz der Gemeinde G, in der sich das Grundstück befindet, soll für die neue Grundsteuer bei 350 % liegen. Lösung Schritt 1 – Grundsteuerwert: 400 qm x 250 EUR/qm = 100.000 EUR Schritt ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Berechnungsbeispiel

Beispiel Grundstückseigentümerin S hat ein Einfamilienhaus (200 qm Wohnfläche) auf einem 400 qm großen Grundstück. Das aufstehende Gebäude ist denkmalgeschützt. Der neue Hebesatz der Gemeinde G, in der sich das Grundstück befindet, soll für die neue Grundsteuer bei 350 % liegen. Schritt 1 – Grundsteuerausgangsbetrag: Grund und Boden: 400 qm x 0,04 EUR/qm = 16 EUR Gebäude: 200 q...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Modell Hamburg

Im Hamburger Modell wird eine Ursprungsmesszahl für Wohnen von 0,5 (ggü. 1,0 für Nichtwohnzwecke) bei normalen Wohnlagen im Gegensatz zu guten Wohnlagen durch den Faktor 0,75, d.h. um eine Ermäßigung von 25 % zusätzlich begünstigt, um Stadtentwicklungsgesichtspunkte zu berücksichtigen und um das Ziel des bezahlbaren Wohnraums zu fördern (vgl. Landespressekonferenz, abrufbar ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Grundkonzept der Landesregelung

Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg am 4.11.2020 sein GrStG-BW in Form einer Bodenwertsteuer verabschiedet. Das im GrStG-BW gewählte Modell sieht vor, bei Grundstücken des Grundvermögens nur noch den Wert des Grund und Bodens zu besteuern (amtliche Bezeichnung "LGrStG", Gesetz zur Regelung einer Landesgrundsteuer, GBl. Baden-Württemberg 2020, 974). Zu diesem Zweck we...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Grundkonzept der Landesregelungen

Äquivalenzmodell und Lagefaktor: Die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Hamburg wollen das bayrische Modell zusätzlich um einen Lagefaktor ergänzen, der Grundstücke in besserer Lage höher besteuert als Grundstücke in schlechter Lage (Flächen-Faktor-Verfahren). Das bayrische Flächenmodell berücksichtigt keine Lageunterschiede. Das heißt, alle gleichgroßen und nutzungsglei...mehr

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Kompaktübersicht: Finanzrec... / Sonstige Steuern

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 7.1 Allgemeines

Tz. 1200 Stand: EL 86 – ET: 05/2016 Auch bei einer Pers-Ges kann eine vGA vorliegen. Dies kann zB der Fall sein, wenn eine Kö an der Pers-Ges gewinnmäßig beteiligt ist und andere MU, die zugleich AE (oder dem AE nahe stehende Personen) der beteiligten Kö sind, unangemessen hohe Sondervergütungen oder inkongruente Gewinnanteile erhalten und dadurch der auf die beteiligte Kö en...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 1.2.1 Absenkung des Körperschaftsteuersatzes

Tz. 2 Stand: EL 101 – ET: 03/2021 Vorrangiges Ziel der UntStRef in 2000 war die Absenkung der St-Sätze in D, um die dt Wirtschaft im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger zu machen. Mit der Absenkung des KSt-Satzes von früher 40 % auf zunächst 25 % wechselte D im internationalen Vergleich von einem Hoch-St-Land zu einem Staat mit günstigen Unternehmens-St-Sätzen. Selbs...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.3.2 Ertragssituation der Gesellschaft

Tz. 391 Stand: EL 92 – ET: 03/2018 Neben der Größe des Unternehmens stellt die Ertragssituation das entscheidende Kriterium für die Angemessenheitsprüfung dar. Maßgebend ist hierbei vor allem das Verhältnis des Geschäftsführergehalts zum Gesamtgewinn der Gesellschaft und zur verbleibenden Kap-Verzinsung. Dem liegt der Gedanke zu Grunde, dass ein ordentlicher und gewissenhafte...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 2.4 Besondere Körperschaftsteuer auf Parteizuwendungen (§ 5 Abs 1 Nr 5 S 4 KStG)

Tz. 48 Stand: EL 101 – ET: 03/2021 S 4 des § 5 Abs 1 Nr 5 KStG legt fest, dass bei Mittelverwendung durch Berufsverbände zur unmittelbaren oder mittelbaren Unterstützung oder Förderung politischer Parteien die KSt 50 % dieser Zuwendungen beträgt. Dieser KSt unterliegen nicht nur Zuwendungen, die die 10 %-Grenze des S 2 übersteigen, sondern auch unter diesem Prozent-Satz liege...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.2 Allgemeines

Tz. 261 Stand: EL 98 – ET: 02/2020 Bei zwei Gruppen von BgA können Eink iSd § 20 Abs 1 Nr 10 EStG vorliegen: Gruppe 1: BgA mit eigener Rechtspersönlichkeit (zB Landesbanken, Sparkassen, sonstige rechtsfähige AöR). Diese werden im Grundsatz den Kap-Ges gleichgestellt. Gruppe 2: BgA ohne eigene Rechtspersönlichkeit (zB BgA von Bund, Ländern, Kreisen, Städten und Gemeinden, die als ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Positive steuerliche Folgen

Rn. 313 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Echte Betriebsaufspaltung (gegenüber Einheits-GmbH/-AG) Besitzunternehmen: Unmittelbare Verlustzurechnung an die Gesellschafter, bei KG in den Grenzen des § 15a EStG; Besitzunternehmen: Anwendung der §§ 16, 34 Abs 3 EStG (ggf nur 56 % stpfl) bei Veräußerung von (Anteilen an) Besitzunternehmen(-PersGes) gegenüber § 3 Nr 40 Buchst c EStG (60 % ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Rose, Zur Bestimmung der Einkunftsart bei gemischten wirtschaftlichen Aktivitäten von Einzelpersonen, DB 1980, 2464; Scharl, Zur eigenverantwortlichen Tätigkeit als Abgrenzungsmerkmal zwischen freiem Beruf und Gewerbe, StB 1989, 397; Kupfer, Geklärte und strittige ESt-Fragen bei der Abgrenzung zwischen Freiberuf und Gewerbe, KÖSDI 1990, 8066; Kempermann, "Ähnliche Berufe" iSd §...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Grundsätze

Rn. 153 Stand: EL 148 – ET: 12/2020 Mit dem StBereinG 1986, BStBl I 1985, 2436 wurde die Rspr gesetzlich kodifiziert in § 15 Abs 3 Nr 1 EStG, auch in Reaktion auf den GrS des BFH, der in einem Nebensatz zum Grundsatzurt betreffend den Wegfall der Gepräge-Rspr (s Rn 166) die Wirkung der Abfärbung auf die GewSt beschränkt hatte (also insb bei vermögensverwaltenden PersGes keine...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ba) Steuerliche Bedeutung der Abgrenzung privater Grundstücksveräußerungen mit StPfl nach § 22 Nr 2 iVm § 23 Abs 1 Nr 1 EStG von gewerblichen Grundstücksveräußerungen mit StPfl nach § 15 Abs 2 EStG zzgl GewSt; Abgrenzungstypologie

Rn. 131a Stand: EL 149 – ET: 02/2021 Das StEntlG 1999/2000/2002führte durch Änderung des § 23 EStG – als Gegenfinanzierungsmaßnahme – eine Ausdehnung der steuerlichen Erfassung privater Veräußerungsgewinne im Bereich privater Grundstücksverkäufe ein (auch s vor § 1 Rn 129 (Bitz)): zum einen durch eine Verlängerung der steuerschädlichen (Spekulations-)Frist auf 10 Jahre, zum a...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Kreft, Verlustnutzung bei vermieteten Ferienwohnungen: Ein ewiger Streitpunkt mit der FinVerw, GStB 2012, 205; Demleitner, Die Abgrenzung zwischen vermögensverwaltender und gewerblicher Vermietung bei einem Shopping Center, BB 2015, 1307; Korn, Einkaufscentervermietung: Vermögensverwaltung trotz umfangreicher Verwaltungs- und Werbeaktivitäten, NWB 2016, 3574. Verwaltungsanweisu...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Grützner, Mittelbare Vergütungen iSd § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG an beschränkt stpfl Mitunternehmer – Anm zum BFH v 10.07.2002, StuB 2003, 310; Moritz, BFH nimmt Sondervergütungen auch bei Zahlungen "zwischengeschalteter" Dritter an, GStB 2005, 242; Jachmann, Sondervergütungen iSv § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG für Leistungen im Dienste der Gesellschaft, DStR 2005, 2019; Gschwendtner, S...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / cb) Betriebsunterbrechung ieS bei Verpachtung der WG an verschiedene Nutzer o teilweiser Nichtverpachtung; sonstige Betriebsunterbrechungen bei Saisonbetrieben/Handelsvertretern/Ferienwohnungen uÄ

Rn. 143 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 S H 16 Abs 2 EStH 2018 "Betriebsunterbrechung". Eine nur vorübergehende Betriebsunterbrechung (ieS im Gegensatz zur Betriebsverpachtung im Ganzen, die nur eine Betriebsunterbrechung iwS darstellt), die die bisherige gewerbliche Tätigkeit nur ruhen lässt, liegt ohne ausdrückliche Betriebsaufgabeerklärung gemäß § 16 Abs 3b EStG zB vor, wenn ein...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Durchlöcherung der strikten Unternehmenstrennung durch Übertrag von GewSt-Merkmalen (GewSt-Befreiung) der Betriebsgesellschaft auf das Besitzunternehmen

Rn. 303a Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Konsequent hatte es der BFH bis 2006 abgelehnt, das Merkmal einer gewerbesteuerlichen Steuerbefreiung des Betriebsunternehmens nach § 3 Nr 20 GewStG auf das Besitzunternehmen zu übertragen (nur interessant, wenn dieses nicht schon nach § 15 Abs 3 Nr 1 EStG gewerbliche Einkünfte erzielt, BFH v 20.08.2015, IV R 26/13, DStR 2015, 2536): so BF...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Beendigung der Unternehmensverflechtung

Rn. 420 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Wegen der möglichen Gründe, die zur Beendigung einer Betriebsaufspaltung führen können, s Rn 400 zu (3), speziell zur Insolvenz s Rn 417 . Es kommt oft zu einer ungewollten Zwangsbetriebsaufgabe des Besitzunternehmens, die zu existenzbedrohenden Steuerbelastungen führen kann (s Rn 305 zu (1) u (3)), sofern nicht die Voraussetzungen der Auffan...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 5. ABC der gewerblichen Tätigkeit, Abgrenzung insb zu den Katalog- u diesen ähnlichen Berufen des § 18 EStG

Rn. 127a Stand: EL 148 – ET: 12/2020 Bei den nachfolgend alphabetisch geordneten Einzelfällen aus der Rspr geht es bei der Prüfung der Frage, ob ein Gewerbebetrieb mit GewStPfl (bei Gewerbeertrag über EUR 24 500) u Kammerzugehörigkeit in einer IHK vorliegt, insb um die Abgrenzung gegenübermehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Rechtslage ab StÄndG 1992

Rn. 111b Stand: EL 143 – ET: 06/2019 Wegen der besonderen Problematik im Zusammenhang mit § 15a EStG s § 15a Rn 18a (Bitz). § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 S 2 EStG idF StÄndG 1992 rechnet zur Vermeidung solcher Steuersparmodelle die Mitunternehmerstellung der OG bei einer gewerblichen o gewerblich geprägten UG den Gesellschaftern der OG zu (steuerlicher Durchgriff); sie sind – in eingesc...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 3.2.2 Bayern

Rz. 17 Der Bayerische Ministerrat hat am 6.12.2020 den Regierungsentwurf für ein Bayerisches Grundsteuergesetz (BayGrStG) beschlossen.[1] Auf der Grundlage des Art. 72 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 GG sollen durch das BayGrStG weitreichende Abweichungen vom Bundesrecht für die Grundstücke als wirtschaftliche Einheiten des Grundvermögens (sog. Grundsteuer B) geregelt werden. Für den Be...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 3.2.4 Hessen

Rz. 40 Der hessische Finanzminister hat am 11.5.2020 erste Eckpunkte für eine geplante Neuregelung im Bereich der sog. Grundsteuer B (Grundvermögen / Grundstücke) in Hessen vorgestellt.[1] Auf einer Themenseite zur Neuregelung der Grundsteuer hat das hessische Ministerium der Finanzen im Internet weitere Unterlagen zum beabsichtigten sog. "Flächen-Faktor-Verfahren" für die G...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 3.2.3 Hamburg

Rz. 35 Der Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg hat am 2.9.2020 erste Eckpunkte für ein eigenes Grundsteuermodell vorgelegt.[1] Ein Gesetzgebungsverfahren wurde bislang noch nicht eingeleitet. Die Bewertung der Grundstücke soll grundsätzlich auf dem bayerischen – reinen – Flächenmodell aufsetzen (vgl. 3.2.2, Rz. 17ff.). Da der Regierungsentwurf des Bayerischen Grun...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / Abweichende landesrechtliche Regelungen bei der Bewertung des Grundvermögens im Detail

Rz. 11 Inhaltlich resultieren die Abweichungen im LGrStG von den bundesgesetzlichen Grundsteuer- und Bewertungsvorschriften im Wesentlichen aus der Reduzierung des Steuergegenstandes im Bereich des Grundvermögens auf den Grund und Boden (keine Einbeziehung der Gebäude) und der sich daraus ergebenden Folgewirkungen. Der Grundsteuerwert für die Grundstücke (Bodenwert) ermittelt...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 3.2 Flächenmodelle

Rz. 15 Im Gegensatz zum Bodenwertmodell (vgl. Rz. 6ff.) halten die Flächenmodelle an einer verbundenen Grundsteuer, deren Bemessungsgrundlage sowohl den Grund und Boden als auch die Gebäude einbezieht, fest. Abweichende Länder können sich insoweit bei den Flächenmodellen auf die den Ländern eingeräumte Regelungskompetenz aus Art. 72 Abs. 3 Nr. 7, 105 Abs. 2 GG stützen. Da di...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 1 Länderöffnungsklausel

Rz. 1 Mit dem Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 72, 105 und 125b) v. 15.11.2019, BGBl I 2019, 1546, wurde einerseits zur grundgesetzlichen Absicherung des Grundsteuer-Reformgesetzes die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für die Grundsteuer durch eine Änderung des Art. 105 Abs. 2 GG auf den Bund übertragen, ohne dass für deren Ausübung die Voraussetzungen des Ar...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 3.2.2.1 Ersteinschätzung zum BayGrStG-E

Rz. 33 Die Ausgestaltung der Grundsteuer als reine Flächensteuer i. S. d. BayGrStG-E birgt erhebliche verfassungsrechtliche Risiken. Auf die Darstellung zu den grundlegenden verfassungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich der Flächenmodelle auf der Grundlage des Äquivalenzprinzips wird hingewiesen (vgl. Rz. 16). Auch hinsichtlich des BayGrStG-E bestehen Zweifel, ob die für die s...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Rückstellung, Gewerbesteuer / 4 Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz

Handelsrechtlich ist es zwingend erforderlich, eine Gewerbesteuerrückstellung zu bilden. Auf den Ausweis einer Gewerbesteuerrückstellung kann also nicht verzichtet werden. Wird die Handelsbilanz als Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung verwendet, ist die Gewerbesteuerrückstellung für die Steuerbilanz zu übernehmen und der Gewinn außerhalb der Bilanz um die Gewerbes...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Rückstellung, Gewerbesteuer / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Ermittlung der Gewerbesteuer nach der Handelsbilanz

Unternehmer Huber erstellt für seine GmbH eine Handelsbilanz. Er ermittelt den handelsrechtlichen Gewinn vor Abzug der Gewerbesteuer mit 80.000 EUR. Die Gewerbesteuerrückstellung, die Unternehmer Huber in der Handelsbilanz ausweist, beträgt 80.000 EUR × 3,5 % = 2.800 × 400 % (Hebesatz) = 11.200 EUR. Die handelsrechtliche Rückstellung muss er für die Steuerbilanz übernehmen, ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
V Laufender Geschäftsbetrie... / 2.1 Ebene der KG bzw. der Kommanditisten

Rz. 439 Hinsichtlich der Einkommensbesteuerung ist zu berücksichtigen, dass die GmbH & Co. KG eine Personengesellschaft ist, deren einer (oder mehrere) Gesellschafter eine natürliche Person, deren anderer aber eine Kapitalgesellschaft ist. Die natürliche Person unterliegt der Einkommensteuer, die Kapitalgesellschaft der Körperschaftsteuer. Hier ist von Bedeutung, dass nicht d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
V Laufender Geschäftsbetrie... / 2.2.1 Grundsätzliches zur Besteuerung der Komplementär-GmbH und ihrer Gesellschafter

Rz. 525 Im Bereich der Körperschaftsteuer wird das 1976 eingeführte Anrechnungssystem – Anrechnung der gezahlten Körperschaftsteuer auf die individuelle Einkommensteuer der Gesellschafter – seit 2001 durch das System einer definitiven Körperschaftsteuerbelastung ersetzt. Mit dieser Reform der Besteuerung von Kapitalgesellschaften entfällt der gespaltene Körperschaftsteuersat...mehr

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Gewerbesteuererklärung 2020 / 7 Berechnungsschema

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Beitrag aus VerwalterPraxis
Betriebskostenabrechnung – ... / 1.2.1 Abgrenzung Gewerbe- und Wohnraum

Grundsätzlich ist es auch nicht unbillig, Gewerbe- und Wohnräume gemeinsam, d. h. mit einem einheitlichen Verteilerschlüssel, abzurechnen, da die gewerbliche Mitbenutzung eines Hauses nicht zwangsläufig zur Entstehung höherer Betriebskosten führt; maßgeblich sind Art und Umfang der Benutzung. Daher ist bei der Betriebskostenabrechnung (von preisfreiem Wohnraum) ein Vorwegabz...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / B. Neuveranlagung in Folge von § 222 BewG (Abs. 1)

Rz. 16 [Autor/Stand] Da die verfahrensrechtlichen Vorschriften über die Festsetzung der Steuermessbeträge mit den entsprechenden Vorschriften über die Feststellung von Grundsteuerwerten korrespondieren müssen, sieht § 17 GrStG entsprechende Neuveranlagungen vor. Eine Neuveranlagung nach § 17 GrStG setzt stets eine Fortschreibung des Grundsteuerwerts voraus. Rz. 17 [Autor/Stan...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Rechtsbehelfe

Rz. 72 [Autor/Stand] Gegen den Zerlegungsbescheid können sowohl der Steuerpflichtige als auch die betroffenen Gemeinden Einspruch einlegen.[2] Befugt, Einspruch einzulegen, ist aber nur derjenige, der geltend macht, durch den Zerlegungsbescheid beschwert zu sein (§ 350 AO). Der Steuerpflichtige ist beschwert, wenn die von ihm begehrte Änderung dazu führt, dass ein Zerlegungs...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Regelungsgegenstand und -zweck

Rz. 1 [Autor/Stand] § 22 gehört zum zweiten Abschnitt des Grundsteuergesetzes, der die Bemessung der Steuer zum Gegenstand hat. Das Besteuerungsverfahren wird nur in bestimmten Fällen durch die Zerlegung des Steuermessbetrags ergänzt. Die Zerlegung soll in unmittelbarem Anschluss an die Festsetzung des Steuermessbetrags vorgenommen werden. Der gemeindliche Hebesatz (§ 25 GrS...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / IIV. Mindestbetrag (Abs. 2)

Rz. 78 [Autor/Stand] Beträgt der auf eine Gemeinde entfallende Zerlegungsanteil weniger als 25 EUR, so ist dieser Anteil der Gemeinde zuzuweisen, der nach § 22 Abs. 1 GrStG der größte Zerlegungsanteil zusteht. Der Schwellenwert wurde seit dem GrStG 1973 nicht an die veränderten Kostenverhältnisse angepasst. § 22 Abs. 4 GrStG i.d.F. des GrStRefG sieht unverändert einen Mindes...mehr