Fachbeiträge & Kommentare zu BMF-Schreiben

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsprüfung: Methoden d... / 3.4.2 Technische Vorgaben für die Sicherheit in der Informationstechnik

Mit BMF, Schreiben v. 12.6.2018, BStBl. I 2018, 701 hat das Bundesministerium der Finanzen erstmals auf die Veröffentlichung der technischen Richtlinien hingewiesen und mit Schreiben vom 28.2.2019[1] wurde auf die geänderten technischen Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hingewiesen. Auch diese geänderten Richtlinien sind auf den Internetse...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verbindlichkeitenspiegel / Zusammenfassung

Begriff Verbindlichkeiten, die am Bilanzstichtag dem Grunde und der Höhe nach bestimmt und dem Unternehmer bekannt sind, müssen grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Fälligkeit handelsrechtlich und steuerrechtlich passiviert werden. Kapitalgesellschaften müssen im Anhang weitere Angaben zu ihren Verbindlichkeiten machen. Von der Erstellung eines sog. Verbindlichkeitenspiegels ...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Umsatzsteuer, Wechsel der S... / 4.1.5 Betriebsvorrichtungen sind keine Bauwerke: Kein Wechsel der Steuerschuldnerschaft

Der BFH hatte entschieden, dass Betriebsvorrichtungen keine Bauwerke sind, sodass ein Wechsel der Steuerschuld (= Reverse-Charge-Verfahren) gemäß § 13b UStG nicht stattfindet.[1] In ein Bauwerk eingebaute Anlagen sind lt. BFH nur dann Bestandteile des Gebäudes, wenn sie für Konstruktion, Bestand, Erhaltung und Benutzbarkeit von wesentlicher Bedeutung sind. Das Reverse-Charge...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / bb) Weiterbestehen von zivilrechtlichen Ansprüchen bei überhöhtem Steuerausweis

Vereinfachung in Ziff. 3.12 des BMF-Schreibens: Die zivilrechtlichen Ansprüche könnten auch – zumindest zum Teil – eine Vereinfachungsregel konterkarieren, die sich in Rz. 46 des BMF-Schreibens findet. Leistender: Stellt ein Unternehmer für Leistungen, die er im Juli 2020 an einen anderen Unternehmer ausführt, 19 % bzw. 7 % Steuer in Rechnung, soll es nach dieser Regelung "au...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / 2. Vorauszahlungen bei der Absenkung des Steuersatzes

Vorab vereinnahmte Entgelte: Erhebliche Probleme verursacht in der Praxis die Neuberechnung der Steuer bei Zahlungen, die bereits vor dem Inkrafttreten der Steuersatzänderung vereinnahmt wurden, wenn die Leistung erst nach der Steuersatzänderung ausgeführt wird. Auch das BMF-Schreiben zur Steuersatzsenkung vom 30.6.2020 beschäftigt sich in weiten Teilen mit diesen Fragen. a) ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / bb) Regeln zu Vorauszahlungen bei Fahrkarten

Aufteilung der Umsätze: Mit Blick auf die oben (III.2. c)) beispielhaft dargestellten Fahrkartenverkäufe regelt das BMF, Schr. v. 30.6.2020 in Rz. 38 ff., dass die vor dem 1.7.2020 erzielten Einnahmen aus Verkäufen von Fahrausweisen, sofern die Gültigkeitsdauer der Fahrausweise über den 30.6.2020 hinausreicht, im Schätzungswege auf die vor dem 1.7.2020 und die nach dem 30.6....mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsprüfung: Methoden d... / 3.4.4 Übergangslösung für "alte" Registrierkassen

Unternehmer, die in der Zeit vom 26.11.2010 bis zum 31.12.2019, eine neue Registrierkasse angeschafft haben, die zwar den Anforderungen des BMF, Schreibens v. 26.11.2010 genügt, jedoch nicht den neuen gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen v. 22.12.2016 bzw. nicht dem neuen gesetzlichen Standard nach § 146a AO, könn...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / b) Steuersatzanhebung zum 1.1.2021

Handeln ist noch möglich: Es ist aber, wie gesagt, noch nicht gänzlich zu spät nachzubessern. So kann man die vorgenannten Probleme bei der Steuersatzanhebung zum 1.1.2021 vermeiden, indem man zumindest für diese auf Korrekturen nach § 27 Abs. 1 Satz 2 und 3 UStG verzichtet. Zielführend: Das würde auch dem Ziel der Maßnahme – der Stimulierung der Wirtschaft – entgegenkommen, ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / 2. Vorauszahlung des Entgelts

Leistung in 2021: Ebenfalls ohne Auswirkungen bleibt die Steuersenkung für Dauerleistungen, die nicht abschnittsweise bezahlt werden und die erst nach dem 31.12.2020 vollständig erbracht sind. Auf diese findet der Steuersatz von 19 % Anwendung. Ob die nachträgliche Vereinbarung eines Abrechnungszeitraums bis zum 31.12.2020 zulässig ist, für den dann der Steuersatz von 16 % a...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnung: Wie richtig faktu... / 2.2.4 Innergemeinschaftliche Lieferung

Werden Waren in die EU verkauft (innergemeinschaftliche Lieferung) ist der Unternehmer verpflichtet bis zum 15. des dem Umsatz folgenden Monats eine Rechnung auszustellen. Darin sind sowohl die USt-ID-Nummer des Leistenden als auch die des Leistungsempfängers anzugeben. Gelangensbestätigung/Aufzeichnungsvorschriften Zusätzlich muss noch ein Nachweis darüber geführt werden, das...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / 3. Vorauszahlungen bei der Anhebung des Steuersatzes

Die Fragen der Abgrenzung der Umsätze und der Korrekturen bei Vorauszahlungen werden sich im Zusammenhang mit der Steuersatzanhebung zum 1.1.2021 in ähnlicher Form wieder stellen. Hierzu hat das BMF im Schreiben vom 30.6.2020 in Rz. 47 ff. im Wesentlichen die entsprechende Geltung der Regelungen zur Steuersatzsenkung zum 1.7.2020 angeordnet.[58]mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnung: Wie richtig faktu... / 2.2.14 Rechnungen über elektronische Dienstleistungen an Endverbraucher in der EU

Ab 1.1.2015 gilt das sog. MOSS-Verfahren (Mini-one-stop-shop). Danach liegt der Ort für elektronische Dienstleistungen, die an Endverbraucher in der EU ausgeführt werden, am Wohnort des Leistungsempfängers. Es gelten grundsätzlich die Regelungen des EU-Staats, in dem der Leistungsempfänger wohnt. Dies umfasst auch die Vorschriften über die Rechnungsausstellung.[1]mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 8.2.2 Nationale Anwendung der unionsrechtlichen Bestimmungen

Rz. 382a Getrieben von den Vorgaben des EuGH und den systematischen Vorgaben der MwStSystRL hatte der BFH in diversen Urteilen in den vergangenen Jahren die bislang geltende – sehr ertragsteuerrechtlich geprägte – nationale Auslegung der gesetzlichen Vorgaben des § 2 Abs. 3 UStG immer weiter ausgehöhlt. Eine zeitnahe Umsetzung der Rechtsprechung des BFH war der FinVerw aller...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnung: Wie richtig faktu... / 2.2.13 Rechnung bei Exporten in EU-Länder

Innergemeinschaftliche Lieferungen Lieferungen in das Gebiet der Europäischen Union sind nur dann umsatzsteuerfrei, wenn die Lieferung an einen ausländischen Unternehmer erfolgt, Lieferungen an Privatpersonen sind umsatzsteuerpflichtig (anders Ausfuhrlieferung in "Drittländer" = Nicht-EU-Länder). Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Zur Begründung der Umsatzsteuerfreiheit muss de...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / 6. Aufwand

Aufwand vs. Effekt: Dem geringen Nutzen der halbjährigen Steuerabsenkung für die Verbraucher steht allerdings ein erheblicher Umstellungsaufwand auf Unternehmensseite gegenüber. Multiplikation durch heterogene Systemlandschaft: Die berühmte Systemumstellung mit "einem Click" dürfte wohl im Regelfall eher theoretischer Natur sein. Der Idealfall einer harmonisierten und einheit...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnung: Wie richtig faktu... / 2.2.7 Rechnung bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers

Ist der Leistungsempfänger Unternehmer, schuldet er in folgenden Fällen die Umsatzsteuer: Der Unternehmer erhält in Deutschland von einem Ausländer (EG oder sonstiges Drittland) eine Werklieferung oder sonstige Leistung. Der Sicherungsnehmer erhält die sicherungsübereigneten Gegenstände vom Sicherungsgeber außerhalb des Insolvenzverfahrens. Grundstückserwerbe Bauleistungen (= We...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.3.3.2 Finanzielle Eingliederung von Personengesellschaften

Rz. 230a Nachdem der EuGH[1] vor dem Hintergrund der Rechtsformneutralität des Unionsrechts grundsätzlich die Möglichkeit vorgegeben hatte, dass auch eine Personengesellschaft in ein einheitliches Unternehmen eingegliedert sein kann, musste sich der BFH mit dieser – entgegen der nationalen Fassung des § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG – Erweiterung der organschaftlichen Möglichkeiten be...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Mehrwertsteuersatzsenkung: ... / b) Vorsteuerabzug bei Vorauszahlungen

Keine Regelung zum Vorsteuerabzug bei Anhebung des Steuersatzes: Da § 27 Abs. 1 Satz 2 und 3 UStG auf den Fall der Steuersatzerhöhung abzielen, treffen sie auch keine Regelungen zum Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers. Die Regelungen gehen – allerdings vor dem Hintergrund der früheren Rechtsprechung zur Rechnungsberichtigung – von dem Fall aus, dass auf die Vorauszahlung ...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.3.1 Geschäftsführungsleistungen bei einer Personengesellschaft

Rz. 135 Die umsatzsteuerliche Einstufung der Geschäftsführungstätigkeit bei einer Personengesellschaft – insbesondere die entgeltliche Geschäftsführung durch eine Kapitalgesellschaft bei einer Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG) – unterlag in der Vergangenheit unterschiedlicher Beurteilungen. Nachdem der BFH 1973[1] die Führung der Geschäfte einer KG durch eine GmbH, die d...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Kindergartenbeiträge als Kinderbetreuungskosten und steuerfreie Arbeitgeberleistungen

Leitsatz Wenn der Arbeitgeber (AG) dem Arbeitnehmer (AN) zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn Leistungen zur Unterbringung und Betreuung des Kindes des AN, das den Kindergarten besucht, steuerfrei in derselben Höhe wie die geschuldeten Kindergartenbeiträge zahlt, kommt ein Sonderausgabenabzug der Kindergartenbeiträge nicht in Betracht. Sachverhalt Die Kläger haben ...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Reinvestitionsrücklage nach... / 5.7 Zweifelsfragen im Zusammenhang mit § 6b Abs. 2a EStG

Zu Zweifelsfragen im Zusammenhang mit § 6b Abs. 2a EStG hat das BMF Stellung bezogen.[1] Danach kann der Antrag auch formlos gestellt werden. Obwohl das Gesetz vorsieht, dass der Antrag auf Steuerstundung nur im Wirtschaftsjahr der Veräußerung zu stellen ist, kann der Antrag in allen Fällen berücksichtigt werden, in denen die materielle Bestandskraft des betroffenen Steuerbe...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 2. Nur Beiträge an bestimmte Träger der Versicherung

Rz. 51 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Vorsorgeaufwendungen iSd § 10 Abs 1 Nr 2, 3 und 3a EStG (> Rz 27–44) sind als SA nur abziehbar, wenn sie an bestimmte Versorgungsträger geleistet werden (§ 10 Abs 2 Satz 1 Nr 2 EStG). Dazu gehören:mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.1.4.4 Kilometerpauschalen

Bei Benutzung eines eigenen Pkw kann der Arbeitnehmer die pro Kilometer aufgewendeten Kosten entweder einzeln nachweisen oder dafür den amtlichen Schätzbetrag in Anspruch nehmen. Das Entsprechende gilt bei Benutzung anderer eigener Fahrzeuge. Folgende Schätzbeträge kommen infrage[1]: Kfz 0,30 EUR/km Motorrad/Motorroller 0,13 EUR/km Moped/Mofa 0,08 EUR/km Fahrrad 0,05 EUR/km Motor...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / V. Teilnahme muss allen offenstehen

Rz. 8 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Nach dem Wortlaut in § 19 Abs 1 Nr 1a Satz 1 EStG gehört das Offenstehen nicht (mehr) zur Definition einer Betriebsveranstaltung, sondern ist lediglich Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Freibetrags (§ 19 Abs 1 Nr 1a Satz 3 EStG). Auch das BMF-Schreiben vom 14.10.2015 (> Rz 3) nennt das Offenstehen nicht unter seiner Tz 1 bei der Begri...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.4 Regelmäßige Arbeitsstätte bei Leiharbeitnehmern

Eine regelmäßige Arbeitsstätte kann ein Leiharbeitnehmer zum einen bei der Verleihfirma begründen, wenn er seinen Arbeitgeber dauerhaft mit einer gewissen Nachhaltigkeit aufsucht. Insoweit sind die allgemein für die Annahme geltenden Grundsätze einer regelmäßigen Arbeitsstätte in einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung zu beachten.[1] Die durch Verwaltungsanweisung festge...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.3.1 Inlandsübernachtungskosten

Bei einer Übernachtung im Inland muss der Arbeitnehmer diese Kosten im Einzelfall nachweisen. Eine Abrechnung nach Pauschbeträgen ist nicht möglich. Im Rahmen der Reisekostenerstattung durch den Arbeitgeber darf an den Arbeitnehmer pro Inlandsübernachtung ein Pauschbetrag von 20 EUR ausbezahlt werden. Allerdings muss feststehen, dass der Arbeitnehmer auch tatsächlich übernac...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.3.2 Auslandsübernachtungskosten

Bei dienstlichen Reisen ins Ausland kann der Arbeitnehmer nicht mehr zwischen Auslandspauschbeträgen und dem Einzelnachweis wählen. Für Reisetage in 2013 muss der Arbeitnehmer wie bei Inlandsreisen die im Ausland anfallenden Übernachtungskosten durch geeignete Belege nachweisen. Der bisher in Form der Auslandsübernachtungsgelder zulässige Kostenabzug ist nicht mehr zulässig....mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.1 Nur noch maximal eine regelmäßige Arbeitsstätte

Der BFH hat die Kriterien zur Bestimmung der regelmäßigen Arbeitsstätte neu festgelegt. Bei den lohnsteuerlichen Reisekosten ergeben sich durch die geänderte Definition der regelmäßigen Arbeitsstätte bedeutsame Unterschiede gegenüber der bisherigen Besteuerungspraxis. Die Rechtsprechung hat entschieden, dass Arbeitnehmer je Dienstverhältnis nur eine regelmäßige Arbeitsstätte ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / Zusammenfassung

Überblick Zu den wichtigsten steuerfreien Lohnbezügen der Arbeitnehmer gehören die Erstattungen von Reisekosten durch den Arbeitgeber. Die Frage, welche Fahrt-, Verpflegungs- und ggf. Unterbringungskosten der Arbeitgeber für Tätigkeiten außerhalb der Firma bei der Lohnabrechnung steuerfrei ersetzen kann, regelt das lohnsteuerliche Reisekostenrecht. Diese häufig auch als Ausl...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 2. Geschäftliche Bewirtung bei Auswärtstätigkeit

Rz. 9 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Findet die Bewirtung von Geschäftsfreunden durch den ArbG mit Beteiligung des ArbN während einer Auswärtstätigkeit (Dienstreise) statt, so führt die unentgeltliche Beköstigung des ArbN ebenfalls nicht zu Arbeitslohn (aufgedrängte Bereicherung; > Rz 5). Es besteht aber grundsätzlich – bei entsprechender Dauer der Abwesenheit – Anspruch auf ein...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.1.4 Abzugsfähige Aufwendungen

Sämtliche Fahrtkosten aus Anlass einer beruflichen Auswärtstätigkeit gehören zu den Werbungskosten. Abzugsfähig sind die tatsächlichen nachgewiesenen Kosten. Bei Benutzung eines eigenen Kfz hat der Arbeitnehmer wie bisher die Möglichkeit, die pro Kilometer angefallenen Kosten entweder einzeln nachzuweisen oder den vom BMF hierfür festgelegten Kilometersatz von 0,30 EUR pro g...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / c) Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen (§ 10 Abs 1 Nr 2 Buchst a EStG)

Rz. 31 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 > Berufsständische Versorgungseinrichtungen müssen den GRV vergleichbare Leistungen erbringen (§ 10 Abs 1 Nr 2 Buchst a EStG). Eine Übersicht über berufsständische Versorgungseinrichtungen, die diese Voraussetzung erfüllen, enthält das BMF-Schreiben vom 08.07.2014, BStBl 2014 I, 1098. Für die Besteuerung der (späteren) Leistungen ist es ohne...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führer Lohnsteuer, Vereinbarungen mit dem Finanzamt

Rz. 1 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Das FA muss – besonders im Rahmen einer > Außenprüfung – den für die Besteuerung bedeutsamen Sachverhalt von Amts wegen ermitteln (§ 88 AO; > Ermittlungspflicht des Finanzamts). Sind Einzelheiten in erheblichem Umfang aufzuklären, soll der Aufwand für die Ermittlungen aber in einem vernünftigen und sachgemäßen Verhältnis zu dem erwarteten ste...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 2. ATE-Ausland

Rz. 3 Stand: EL 113 – ET: 09/2017 Der ATE gilt nicht, wenn die Tätigkeit in einem Staat ausgeübt wird, mit dem ein DBA besteht, in das die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit einbezogen sind (Abschn V Nr 2 ATE). Ob der ATE für einen bestimmten Staat anwendbar ist, ergibt sich – negativ -- aus dem BMF-Schreiben zum Stand der DBA (zum jeweils aktuellen Stand > Anh 2 – Erlas...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.2.6 Andere (nicht arbeitgebereigene) ortsfeste Einrichtungen

Als regelmäßige Arbeitsstätte kann mit Blick auf das im Einkommensteuergesetz gebotene Nettoprinzip im Normalfall nur eine ortsfeste Einrichtung des Arbeitgebers in Betracht kommen.[1] Tätigkeiten an anderen (= betriebsfremden) Einrichtungen fallen dagegen unter den Reisekostenbegriff der beruflichen Auswärtstätigkeit, auch wenn diese längerfristig über einen Zeitraum von me...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.2.5 Berufliche Auswärtstätigkeiten im Ausland

Die bisherigen Ausführungen gelten weitgehend auch für Auswärtstätigkeiten ins Ausland. Insbesondere sind Verpflegungsmehraufwendungen nur noch in Form von Pauschbeträgen zulässig. Allerdings gelten dabei wegen des oft höheren ausländischen Kostenniveaus andere Pauschbeträge, die das BMF jeweils in tabellarischer Übersicht im Bundessteuerblatt bekannt gibt. Soweit einzelne Lä...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.2.1 Zeitlich gestaffelte Verpflegungspauschale

Für 2013 ergeben sich die folgenden Inlandsverpflegungspauschalen, deren Höhe sich ausschließlich nach der Abwesenheitszeit am einzelnen Kalendertag bestimmt. Für berufliche Auswärtstätigkeiten im Ausland sind die vom BMF für die einzelnen Sta...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.2.3 Unentgeltliche Verpflegung – Arbeitgeberbewirtung

Die lohnsteuerlichen Verpflegungspauschbeträge sind auch dann anzuwenden, wenn der Arbeitnehmer während seiner Auswärtstätigkeit unentgeltlich oder verbilligt verpflegt wird. Die Kürzung der Verpflegungssätze um 15 % bzw. 30 %, je nachdem, ob es sich um das Frühstück oder Mittag- bzw. Abendessen handelte, ist entfallen. Der Wegfall der gekürzten Verpflegungspauschalen wird d...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 5.1 Pauschalbesteuerung mit 25 %

Hat der Arbeitgeber nach den arbeitsrechtlichen Vereinbarungen oder den öffentlichen Reisekostenvorschriften höhere Reisekostensätze zu zahlen, als dies lohnsteuerlich zulässig ist, besteht die Möglichkeit, die Lohnsteuer für die übersteigenden Beträge mit einem Pauschsteuersatz von 25 % zu übernehmen. Die pauschale Lohnsteuer hat gleichzeitig den Vorteil, dass auch hinsicht...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 4.4 Reisenebenkosten

Als Reisenebenkosten kommen in Betracht[1]: Ferngespräche, Telegramme und Schriftverkehr beruflichen Inhalts mit dem Arbeitgeber oder Geschäftspartnern, sowie Telefongespräche privaten Inhalts zur Kontaktaufnahme mit Angehörigen und Freunden bei mindestens einwöchiger beruflicher Auswärtstätigkeit[2]; Wichtig Werbungskostenabzug für private Ferngespräche bei einwöchiger Auswär...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.2.3 Escape-Klausel (Wahlrecht des Arbeitnehmers)

Ähnlich der arbeitsvertraglichen Zuordnung verhält es sich mit der sog. Escape-Klausel. Ihr kommt im Wesentlichen die Bedeutung zu, dass der Arbeitnehmer bei Tätigkeiten an mehreren betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgeber entscheiden kann, ob und ggf. welche dieser Tätigkeitsstätten den einzig möglichen berufliche Mittelpunkt dieses Beschäftigungsverhältnisses darstellt....mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / A. Einführende Hinweise zum neuen und alten Reisekostenrecht

Rz. 1 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Vorbemerkung: Durch das Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 (BGBl 2013 I, 285 = BStBl 2013 I, 188) ist das steuerliche Reisekostenrecht weitgehend gesetzlich geregelt worden. Dabei hat sich der Gesetzgeber zwar an der vorherigen Rechtsprechung des BFH orientie...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.2.1 Aufsuchen des Betriebs mit gewisser Nachhaltigkeit

Abweichend von dem Richtlinientext zur Abgrenzung der regelmäßigen Arbeitsstätte ergibt sich durch die geänderte Rechtsprechung, dass Art, Umfang und Inhalt der Tätigkeit am Betriebssitz zu prüfen sind, durch die allein eine regelmäßige Arbeitsstätte begründet werden kann. Der BFH hat den Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte wieder an seine frühere Definition geknüpft, die sic...mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / A. Überblick über die steuerliche Behandlung

Rz. 1 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Die steuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen (zum Begriff > Rz 4 ff) ist seit dem Jahr 2015 gesetzlich in § 19 Abs 1 Satz 1 Nr 1a EStG geregelt – Neuregelung durch das ZollkodexAnpG vom 22.12.2014 (BGBl 2014 I, 2417). Es ist von folgenden Grundsätzen auszugehen:mehr

Beitrag aus Hartz, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führer Lohnsteuer, Vereinigte Staaten von Amerika

Rz. 1 Stand: EL 123 – ET: 08/2020 Die in Nordamerika gelegenen Vereinigten Staaten von Amerika (engl United States of America, kurz USA) sind als flächenmäßig drittgrößter Staat der Erde und eine der größten Volkswirtschaften der Welt traditionell einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und häufiges Entsendungs-Austauschland. Entsprechend kommt auch dem mit ihnen ge...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Telekommunikation und deren... / Zusammenfassung

Überblick Die Aufwendungen für die gesamte Telekommunikation eines Betriebs sind typische Betriebsausgaben, sofern sie betrieblich veranlasst sind. Dabei ist es unerheblich, um welche Art von Telekommunikation es sich handelt. Die derzeit gebräuchlichsten Formen sind Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse für Telefon, Telefax, Datenübertragungen und Internet einschl. elektronisch...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Telekommunikation und deren... / 4 Sonderfall Navigationsgerät

Wird ein Pkw von einem Arbeitnehmer privat genutzt, so gilt 1 % der Anschaffungskosten einschließlich Sonderausstattung als steuerpflichtiger geldwerter Vorteil. Dies gilt jedoch nur für werksseitig eingebaute Navigationsgeräte.[1] , [2] , [3] Wird das Navigationsgerät nachgerüstet, geht es nicht in die Bemessungsgrundlage für die 1 %-Regelung ein.[4] Eine Nachrüstung führt de...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Schlussrechnung: Was bei de... / 2 Wie die Umsatzsteuer bei der Schlussrechnung richtig ausgewiesen wird

Erbringt ein Unternehmen steuerpflichtige Leistungen an einen anderen Unternehmer, kann dieser für die Abschlagszahlungen die Ausstellung einer Rechnung mit gesondertem Steuerausweis verlangen. Die Abschlagsrechnungen sind hinsichtlich des gesonderten Umsatzsteuerausweises wie normale Rechnungen auszustellen. Wichtig hierbei: Aus der Rechnung muss eindeutig hervorgehen, dass ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Schlussrechnung: Was bei de... / 4 Auswirkung der Bauabzugsteuer bei Bauleistungen

Nach dem Gesetz zur Eindämmung illegaler Betätigung im Baugewerbe sind unter bestimmten Voraussetzungen gem. § 48 EStG 15 % vom Rechnungsendbetrag als Bauabzugsteuer einzubehalten, falls es sich um Bauleistungen handelt und keine Freistellungsbescheinigung vorliegt. Dieser "Abschlag" muss entsprechend in den Schlussrechnungen berücksichtigt und gem. § 48a Abs. 1 EStG bis zum...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 1.2.2 Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde nach § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG

Rz. 13 Nicht selten beantragen die betroffenen Unternehmer eine Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde unabhängig von der Vergleichbarkeit der Einrichtungen nur dann bei der zuständigen Landeskulturbehörde, wenn für sie die Steuerbefreiung günstiger ist als die Möglichkeit, bei Steuerpflicht ihrer Leistungen die Vorsteuer aus den Vorbezügen angerechnet zu bekommen. Auf ...mehr