Fachbeiträge & Kommentare zu BMF-Schreiben

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 2. Rechtsgrundlagen

Rz. 887 [Autor/Stand] Das Rechtshilferecht in Strafsachen besteht aus einem undurchdringbaren umfangreichen und unüberschaubaren Normengeflecht, dem es an jedweder Systematik oder Einheitlichkeit fehlt. Die Grenze des Darstellbaren ist erreicht[2], nicht nur was das EU-Recht betrifft.[3] Das Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) dient in der Regel n...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Anhang 2: Verwaltungsanweis... / 3. BMF, Schr. v. 14.5.2004 – IV B 4 - S 1340 – 11/04, (Grundsätze zur Anwendung des Außensteuergesetzes), BStBl. I 2004, Sondernummer 1/2004, 3

Rz. 3 [Autor/Stand][...] 21. Anwendungsvorschriften § 3 Nr. 41 Buchstabe a EStG ist erstmals auf Gewinnausschüttungen anzuwenden, die ohne diese Befreiungsvorschrift dem "Halbeinkünfteverfahren" im Sinne des § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchstabe a, b, c und d EStG idF des Artikels 3 des Gesetzes vom 23. Oktober 2000 (BGBl. I S. 1433, BStBl. I S. 1428) unterliegen würden (§ 52 Abs. 4 c E...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 11. Grenzüberschreitender Arrest in Steuerstrafsachen

a) Strafprozessualer Arrest Rz. 93 [Autor/Stand] Auf europäischer Ebene ist die grenzüberschreitende Sicherstellung von Vermögensgegenständen oder sonstigen Beweismitteln möglich, wenngleich in der Praxis schwierig und eher die Ausnahme. Die Vollstreckungshilfe für einen anderen Mitgliedstaat der EU nach Maßgabe des Rahmenbeschlusses 2006/783/JI des Rates vom 6.10.2006 über d...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 7. Besondere Rechtsgrundlagen

Rz. 915 [Autor/Stand] Im Steuerstrafrecht sind folgende Rechtsquellen und Erläuterungen von besonderer Bedeutung[2]: Europäisches Auslieferungsübereinkommen (EuAlÜbk1957) vom 13.12.1957 mit dem am 6.6.1991 in Kraft getretenen Zusatzprotokoll[3], Europäisches Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen (EuRHÜbK 1978) mit den Zusatzprotokollen vom 17.3.1978 und vom 8.11.20...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / ff) Ausgehende Ersuchen (§ 91j IRG)

Rz. 1046 [Autor/Stand] Für ausgehende Ersuchen gelten sämtliche Erfordernisse wie für eingehende Ersuchen. Die Inanspruchnahme der sonstigen Rechtshilfe ist ausgeschlossen, sofern die Möglichkeit einer EEA besteht. Die in der RL EEA enthaltenen Fristen wären sonst entbehrlich. Nur sofern eine entsprechende EEA zurückgewiesen würde oder die Voraussetzungen im ersuchten Staat ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / dd) Amtshilferichtline/EUAHiG

Rz. 771 [Autor/Stand] Die maßgebliche Rechtsgrundlage [2] für die in Inanspruchnahme von Amts- und Rechtshilfe und den automatischen Austausch von Informationen innerhalb der EU ist die EU-Amtshilferichtlinie 2011/16/EU [3], die bspw. durch das EUAHiG [4] in nationales Recht umgesetzt worden ist[5]. Die auf europäische Ebene maßgebliche Richtlinie formuliert ihre Zielsetzung wi...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / a) Zuständigkeit und Form

Rz. 975 [Autor/Stand] Nach dem EuRHÜbK 1978 sind Ersuchen grundsätzlich von Justizbehörden zu stellen. In der deutschen Erklärung zu Art. 24 EuRHÜbK 1978 sind dabei die Staatsanwaltschaften als Justizbehörden aufgeführt[2]. Die FinB und die nachgeordneten Straf- und Bußgeldsachenstellen sind nur im Rahmen von Nr. 127 RiVASt zuständig. Hält die FinB die Stellung eines Rechtsh...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 2. Rechtsgrundlagen für den Auskunftsverkehr

a) Informationseinholung durch deutsche FinB Rz. 725 [Autor/Stand] Die Rechtsgrundlagen für den grenzüberschreitenden Auskunftsverkehr finden sich in einer Reihe von Normen. Zentrale Regelung des innerstaatlichen Rechts ist § 117 AO . Rz. 726 [Autor/Stand] Nach § 117 Abs. 1 AO ist die Inanspruchnahme der Amtshilfe durch inländische FinB zur Durchführung von Besteuerungsverfahr...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 2. Inhalt der Zuwendungsbestätigung

Tz. 89 Stand: EL 116 – ET: 04/2020 Durch das BMF-Schreiben vom 07.11.2013 (BStBl I 2013, 1333) mit Ergänzung durch das BMF-Schreiben vom 26.03.2014 (BStBl I 2014, 791) wurden die ab dem 01.01.2014 zu verwendenden verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen veröffentlicht (Anhang 13). Soweit eine steuerbegünstigte Einrichtung ihre Zuwendungsbestätigungen nicht selber anfer...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Rettungssanitäter

Stand: EL 116 – ET: 04/2020 Bei den Rettungssanitätern stellt sich die Frage, ob und in wie weit die Tätigkeit für den Anwendungsbereich des § 3 Nr. 26 EStG (Anhang 10) eröffnet wird. Im BMF-Schreiben vom 25.11.2008 (BStBl I 2008, 985) wird die Arbeit der Rettungssanitäter und Ersthelfer als einheitliche Gesamttätigkeit angesehen. In dem zitierten BMF-Schreiben wird unterstell...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Pensionszusagen / 11 Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH

Erteilt eine GmbH einem Gesellschafter-Geschäftsführer eine Pensionszusage, mindern die Zuführungen zu der Rückstellung grundsätzlich den körperschaftsteuerlichen Gewinn und den Gewerbeertrag. Der Gesellschafter hat die Pension erst im Jahr der tatsächlichen Zahlung zu versteuern. Die steuerliche Anerkennung der Pensionszusage wird allerdings unter dem Gesichtspunkt der verd...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Pensionszusagen / 7 Nachholverbot

Bei neueren Pensionszusagen ist der Ausweis einer Rückstellung handelsrechtlich und steuerrechtlich zwingend vorgeschrieben. Soweit jedoch Zusagen vor dem 1.1.1987 gegeben wurden, gilt jedoch das frühere Passivierungswahlrecht weiter.[1] Insoweit ist für die jährlichen Zuführungen eine Obergrenze zu beachten, nach der die Rückstellung höchstens um den Unterschiedsbetrag zwis...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Pensionszusagen / 10 Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer einer Personengesellschaft

Erteilt eine Personengesellschaft dem als Geschäftsführer tätigen Gesellschafter eine Pensionszusage, dürfen die Zuführungen den Gesamtgewinn der Personengesellschaft nicht mindern.[1] In der Gesamthandsbilanz der Gesellschaft ist eine Pensionsrückstellung wie bei der Zusage an einen fremden Arbeitnehmer zu bilden. Zugleich hat der pensionsberechtigte Gesellschafter seine Pe...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / VIII. Antragsfristen und sonstige steuerliche Hinweise

Tz. 21 Stand: EL 107 – ET: 06/2018 Die Beantragung muss innerhalb der regelmäßigen Festsetzungsfrist erfolgen (s. § 13 InvZulG 2007 bzw. § 14 InvZulG 2010 i. V. m. §§ 169ff. AO, Anhang 1b). Tz. 22 Stand: EL 107 – ET: 06/2018 Die Investitionszulage gehört nicht zu den Einkünften i. S. d. EStG. Sie mindert nicht die steuerlichen Anschaffungs- und Herstellungkosten (s. § 12 InvZul...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Pensionszusagen / Zusammenfassung

Begriff Erteilt ein bilanzierender Betrieb einem Arbeitnehmer eine Pensionszusage, wählt er also für die Alterssicherung seiner Arbeitnehmer den Weg der Direktzusage (§ 1 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG), muss bzw. darf er für die künftige Belastung eine Rückstellung ausweisen. Die Zuführungen zu dieser Pensionsrückstellung mindern den Gewinn, ohne dass der Betrieb sofort Aufwand zu t...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Pensionszusagen / 6 Gewinnabhängige Bezüge

Eine Rückstellung darf nicht gebildet werden, soweit die Zusage Leistungen in Abhängigkeit von künftigen gewinnabhängigen Bezügen vorsieht.[1] Damit scheiden insbesondere künftige Tantiemen als Bemessungsgrundlage für die Pensionsrückstellung aus. Nach einer Entscheidung des BFH[2] greift diese Regelung auch dann, wenn eine GmbH einem Gesellschafter-Geschäftsführer eine Pens...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.2.1 Organträger

Als Organträger kommen zunächst grundsätzlich alle im Inland steuerpflichtigen gewerblichen Unternehmen in Betracht.[1] Konkret sind dies: Nicht steuerbefreite Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen i. S. d. § 1 KStG; dies sind vor allem Kapitalgesellschaften. Das gilt auch für Kapitalgesellschaften, die nur vermögensverwaltend tätig sind, da auch diese st...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Datensatz und Schnittstelle für Mitteilungen über grenzüberschreitende Steuergestaltungen

Kommentar Das BMF hat nähere Informationen zum amtlich vorgeschriebenen Datensatz und zur amtlich bestimmten Schnittstelle für Mitteilungen über grenzüberschreitende Steuergestaltungen (§ 138f Abs. 1 AO) bekanntgegeben. Mitteilungen zu grenzüberschreitenden Steuergestaltungen Wer eine grenzüberschreitende Steuergestaltung im Sinne des neugeschaffenen § 138d Abs. 2 AO vermarkte...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.2.4 Gewinnabführungsvertrag

Weitere Voraussetzung für eine Organschaft ist ein Gewinnabführungsvertrag (GAV). Darin verpflichtet sich die Organgesellschaft ihren gesamten Gewinn an den Organträger abzuführen. Da dessen Wirkung auch die Übernahme von Verlusten der Organgesellschaft durch den Organträger umfasst,[1] wird oftmals auch von einem Ergebnisabführungsvertrag (EAV) gesprochen. Voraussetzungen Da...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaftliche Mehr- bzw.... / 4 Ausgleichsposten beim Organträger

Um die Einmalbesteuerung auch bilanztechnisch zu erreichen, erfolgt beim Organträger die Bildung eines aktiven oder passiven Ausgleichspostens[1] in der Steuerbilanz, sog. Ausgleichspostenmethode.[2] Liegt eine organschaftliche Minderabführung vor, wird beim Organträger ein aktiver steuerlicher Ausgleichsposten gebildet, ist eine organschaftliche Mehrabführung erfolgt, weist ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.2.3 Finanzielle Eingliederung

Als weitere Voraussetzung muss der Organträger in der Weise an der Organgesellschaft beteiligt sein, dass ihm die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.[1] Hierbei wird auf die Anteile an den Stimmrechten abgestellt, nicht auf die kapitalmäßige Beteiligung. Zwar wird dies meist übereinstimmend sein, liegen aber z. B. Vorzugsaktien vor, kann dies in der Praxis differieren. Zudem k...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaftliche Mehr- bzw.... / 3.2 Organschaftliche Mehr-/Minderabführungen

Sind Mehr- bzw. Minderabführungen in organschaftlicher Zeit bedingt, sind diese beim Organträger gewinnneutral zu stellen. Ansonsten würde eine doppelte steuerliche Berücksichtigung als Ertrag bzw. als Aufwand beim Organträger und der Organgesellschaft eintreten; es gilt das Prinzip der Einmalbesteuerung im Organkreis.[1] Eine Mehr- bzw. Minderabführung darf auch nicht zum An...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.2.2 Organgesellschaft

Einfacher sind die persönlichen Voraussetzungen an die Organgesellschaft. Als Organgesellschaft kommt nur eine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG in Frage. Dies sind: die AG, eine SE und die KGaA,[1] doch auch eine GmbH oder eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) kann Organgesellschaft sein.[2] Auch für die Organgesellschaft gilt, dass kein doppelter ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag zeigt die einzelnen Voraussetzungen auf, damit eine körperschaftsteuerliche bzw. gewerbesteuerliche Organschaft bejaht werden kann. Dazu werden auch die Grundbegriffe erläutert und nicht zuletzt die Vor- bzw. Nachteile einer Organschaft dargestellt. Abgerundet wird der Beitrag mit Hinweisen zu in der Praxis immer wieder auftretenden Problemen und Fallst...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 2.2.1 Bis 2016: Bruttomethode bei der Gewerbesteuer

Da die Ermittlung des Gewerbeertrags auf der körperschaftsteuerlichen Einkommensermittlung aufbaut, hatte die dort maßgebende sog. Bruttomethode[1] auch bei der Gewerbesteuer bis zum Erhebungszeitraum 2016 ihre Auswirkung. Dividenden Einnahmen aus Dividenden der Organgesellschaft sind in deren körperschaftsteuerlichen Einkommen enthalten, da auf Ebene der Organgesellschaft kei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaftliche Mehr- bzw.... / 3.1 Vororganschaftliche Mehr-/Minderabführungen

Vororganschaftlich verursachte Mehrabführungen gelten kraft Gesetz als Gewinnausschüttung der Organgesellschaft an den Organträger zum Ende des jeweiligen Wirtschaftsjahrs der Organgesellschaft. Damit unterliegt die Mehrabführung auch dem Kapitalertragsteuerabzug; [1] die Verpflichtung zum Steuerabzug entsteht mit Feststellung der Handelsbilanz, spätestens 8 Monate nach Ablau...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.4 Ermittlung des Einkommens bei Organschaft

Die wesentliche Rechtsfolge der Organschaft ist, dass das Einkommen der Organgesellschaft grundsätzlich vollumfänglich dem Organträger zugerechnet wird. Hierbei wird aber nicht der handelsrechtlich abgeführte Gewinn zugerechnet, sondern das nach den allgemeinen steuerrechtlichen Vorschriften ermittelte Einkommen. Damit ist die Ermittlung des steuerlichen Einkommens für die z...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Organschaft: Körperschaftst... / 1.4.2 Einkommen des Organträgers

Handelsrechtlich wird die Gewinnabführung der Organgesellschaft beim Organträger als Betriebseinnahme gebucht, eine Verlustübernahme als Betriebsausgabe.[1] Deshalb beginnt die steuerliche Ermittlung des (eigenen) Einkommens des Organträgers mit dem vorläufigen Ergebnis vor Ergebnisübernahme von der Organgesellschaft bzw. der Jahresüberschuss muss entsprechend korrigiert werd...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Pkw-Nutzung zur Erzielung a... / 3.2 Keine Abgeltung bei den Fahrten im Zusammenhang mit anderen Einkunftsarten durch die 1 %-Regelung

Bei den Fahrten im Zusammenhang mit anderen Einkunftsarten handelt es sich bezogen auf das Unternehmen, in dessen Betriebsvermögen sich der Firmenwagen befindet, um Privatfahrten. Mit der 1 %-Regelung sollen jedoch nur die "reinen" Privatfahrten, nicht aber die Fahrten im Zusammenhang mit anderen Einkunftsarten abgegolten sein.[1] Der BFH geht von einer Regelungslücke im Ges...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Pkw-Nutzung zur Erzielung a... / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Keine Abgeltung durch 1 %-Regelung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

Zum Betriebsvermögen von Herrn Huber gehört ein Firmenwagen, dessen Anschaffungskosten 30.000 EUR betragen haben (Bruttolistenpreis von 35.700 EUR im Zeitpunkt der Erstzulassung). Die privaten Fahrten ermittelt Herr Huber nach der 1 %-Methode, weil seine betrieblichen Fahrten insgesamt mehr als 50 % betragen. Wohnung und Betriebsstätte befinden sich in einem Gebäude, sodass ...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Geringwertige Wirtschaftsgü... / 4.3 Variante 3: Über die Nutzungsdauer abschreiben

Wählt der Unternehmer die 2. Variante, hat er die Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Dieses Wahlrecht kann er für jedes einzelne Wirtschaftsgut individuell in Anspruch nehmen.[1] Diese Möglichkeit besteht nicht bei der 1. Variante, wenn es sich um Wirtschaftsgüter handelt, die ansonsten in den Sammelposten e...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnungslegung nach HGB – ... / 3.1.6 Leasingvermögen

mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6a... / 3.2.2 Keine Erstreckung auf künftige gewinnabhängige Bezüge (§ 6a Abs. 1 Nr. 2 Alt. 1 EStG)

Rz. 49 Aufgrund des Zwecks der betrieblichen Altersversorgung, dem Begünstigten annäherungsweise seinen in der aktiven Dienstzeit erworbenen Lebensstandard zu erhalten, wird die Höhe der zugesagten Versorgungsleistungen häufig von der Höhe des Einkommens aus aktiver Tätigkeit abhängig gemacht. Welche Einkommensbeträge dabei zu berücksichtigen sind, ist in der Zusage (ggf. in...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Keine Kürzung des Unterhaltshöchstbetrags bei Unterhaltsleistungen an ein mit dem Lebensgefährten zusammenlebendes Kind

Leitsatz 1. Unterhaltsbeiträge von Personen, die die Voraussetzungen von § 33a Abs. 1 Sätze 1 und 3 EStG nicht erfüllen, führen nicht zu einer anteiligen Kürzung des Unterhaltshöchstbetrags nach § 33a Abs. 1 Satz 7 EStG. Sie sind jedoch als "andere Einkünfte und Bezüge" der unterhaltenen Person gemäß § 33a Abs. 1 Satz 5 EStG zu berücksichtigen (Anschluss an BFH-Urteil vom 19...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Beitrittsaufforderung an das BMF: Unentgeltliche Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen bei Übergabe von nicht nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 EStG a.F. (wortgleich mit § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 EStG n.F.) begünstigtem Vermögen?

Leitsatz Das BMF wird aufgefordert, dem Verfahren beizutreten, um zu der Frage Stellung zu nehmen, ob wiederkehrende Leistungen im Zusammenhang mit einer Übertragung von nicht nach § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. a bis c EStG n.F. begünstigtem Vermögen grundsätzlich als Entgelt (bzw. im Ausnahmefall als Unterhaltsleistung) anzusehen sind (so die Auffassung im BMF-Schreiben...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen an Eigenheimen (§ 35c EStG) und BMF-Schreiben v. 31.3.2020 (estb 2020, Heft 4, S. 142)

Voraussetzungen, Rechtsfolgen, Konkurrenzen RiFG Dr. Sascha Bleschick[*] Für VZ ab 2020 bis 2029 kann nach § 35c EStG eine Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen an bestimmten, ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzten oder gleichgestellten Immobilien beansprucht werden. Voraussetzungen, Förderungskonkurrenzen und Rechtsfolgen werden in diesem Beitrag vorg...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 2. Musterbescheinigung des ausführenden Fachunternehmens (Muster I)

Nur Fachunternehmen i.S.d. § 35c Abs. 1 S. 6 EStG [73] dürfen die Bescheinigung ausstellen. Umfang der zu bescheinigenden Angaben: Soweit einzelne im amtlichen Muster enthaltene Sachverhalte nicht vorliegen, beanstandet es das BMF nicht, wenn dort die entsprechenden Zeilen insgesamt oder ggf. Teile des Textes einer Zeile nicht aufgeführt sind. Umgekehrt ist es nach dem BMF zul...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Corona-Krise: Rechtlicher H... / 2. Reaktion von Bund und Ländern

Maßnahmenrahmen von BMF und BMW: Nachdem das BMF/BMW bereits Mitte März ein Bündel erster Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus angekündigt hatte[3], wurde mit BMF-Schreiben v. 19.3.2020 [4] sowie mit dem Gleichlautenden Erlass der Länder zur Gewerbesteuer v. 19.3.2020[5] ein bundeseinheitlicher Rahmen für Akutmaßnahmen bei der KSt, ESt und GewSt geschaffen....mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 3. Musterbescheinigung für Personen mit Ausstellungsberechtigung nach § 21 EnEV (Muster II)

Neben dem Fachunternehmen ist nach dem BMF-Schreiben jede Person mit der Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen gem. § 21 EnEV zur Ausfertigung einer Bescheinigung berechtigt. Nach § 35c Abs. 1 S. 7 EStG darf die Bescheinigung durch ein Fachunternehmen ausgestellt werden. Hierzu zählen aber unter den in § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ESanMV genannten Voraussetzungen auch Per...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Corona-Krise: Rechtlicher H... / a) Maßnahmen zum Steueraufschub

Die Sondermaßnahmen des BMF-Schreibens v. 19.3.2020 betreffen verbesserte Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen sowie den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bzw. Säumniszuschläge. Diese Maßnahmen bewirken eine zeitliche Verschiebung von Steuern. Beraterhinweis Endgültige Entlastungsmaßnahmen – insbesondere der Erlass von Steuern (§ 227 ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 4. Bescheinigung bei energetischen Maßnahmen für eine Wohnungseigentümergemeinschaft

Werden energetische Maßnahmen an einem aus mehreren selbstgenutzten Eigentumswohnungen bestehenden Gebäude durchgeführt, ist nach dem BMF-Schreiben grds. für jede einzelne Eigentumswohnung eine Bescheinigung auszustellen. Dies folgt aus § 35c Abs. 5 EStG, wonach Gegenstand der Förderung Gebäudeteile, die selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, und Eigentumswohnungen...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 1. Grundsätzlich zwingende Nutzung der Muster

Die Muster sind nach dem BMF-Schreiben – in Übereinstimmung mit § 35c Abs. 1 S. 7 EStG – zwingend. Vom Inhalt, Aufbau und von der Reihenfolge der Angaben in den Mustern darf grds. nicht abgewichen werden. Ausnahmsweise dürfen die Felder für die Bezeichnung des ausführenden Fachunternehmens und des Bauherrn (in den Mustern jeweils unter I. und II.) individuell gestaltet sowie ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 5. Bescheinigung bei unterschiedlicher Nutzung einzelner Gebäudeteile in einem Gebäude

Bescheinigungsfähig sind nach dem BMF-Schreiben die Aufwendungen, die entweder anteilig oder direkt den zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäudeteilen zugeordnet werden können. Dies ist zutreffend, da Gebäudeteile in einem abweichenden Nutzungs- und Funktionsumfang (z.B. häusliche Arbeitszimmer) nicht zum begünstigten Objekt zählen[80].mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / [Ohne Titel]

RiFG Dr. Sascha Bleschick[*] Für VZ ab 2020 bis 2029 kann nach § 35c EStG eine Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen an bestimmten, ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzten oder gleichgestellten Immobilien beansprucht werden. Voraussetzungen, Förderungskonkurrenzen und Rechtsfolgen werden in diesem Beitrag vorgestellt. Dabei wird auf das jüngst zu § 35c ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / XII. Verwaltungsanweisung

Nunmehr hat die Finanzverwaltung zwei amtliche Muster in einem BMF-Schreiben veröffentlicht und insoweit weitere Regelungen getroffen[70]. 1. Grundsätzlich zwingende Nutzung der Muster Die Muster sind nach dem BMF-Schreiben – in Übereinstimmung mit § 35c Abs. 1 S. 7 EStG – zwingend. Vom Inhalt, Aufbau und von der Reihenfolge der Angaben in den Mustern darf grds. nicht abgewich...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / XIII. Fazit

Die steuerliche Förderung erscheint als zielgenau ausgestaltete Förderungsnorm. Zur optimalen Ausübung der Investitionsentscheidung sollte geprüft werden, ob Alternativen zur steuerlichen Förderung beansprucht werden können, die im Einzelfall eine höhere Förderung bedeuten können. Hinsichtlich der formalen Voraussetzungen an die Beanspruchung des § 35c EStG hat das BMF aktuel...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Corona-Krise: Rechtlicher H... / c) Vollstreckungsaufschub

Vollstreckungsschutz bis 31.12.2020: Soweit nach Ablauf des Fälligkeitstages Säumniszuschläge (§ 240 AO) entstehen und Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis vollstreckt werden können (§ 259 ff.AO) "soll" nach der Corona-Sonderregelung Vollstreckungsaufschub bis 31.12.2020 gewährt werden. Beachten Sie: Maßgeblich ist, dass dieser Vollstreckungsschutz schon greift, wenn dem...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Förderung energ... / 6. Zum sonstigen Inhalt der Muster I und II

Soweit die Muster I und II jeweils unter III. eine Auswahl dazu verlangen, in welchem Gewerk das Fachunternehmen tätig ist, entspricht die Aufzählung der Gewerke in den Mustern derjenigen in § 2 S. 1 Nrn. 1-14 ESanMV, wonach nur diese Fachunternehmen die energetischen Maßnahmen durchführen dürfen. Beachten Sie: Dies ist ausweislich der Muster unter IV. (Muster I) bzw. III. (...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Corona-Krise: Rechtlicher H... / a) Herabsetzung der Vorauszahlungen

Vorauszahlungen bemessen sich grundsätzlich nach der ESt/KSt, die sich nach Anrechnung von Steuerabzugsbeträgen bei der letzten Veranlagung ergeben hat (§ 37 Abs. 3 S. 2 EStG); bei der GewSt gilt § 19 Abs. 2, 3 GewStG. In der besonderen Krisensituation sollen Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt werden, "sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerp...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Anlagevermögen / 3.4.3 Weitere Vergünstigungen oder Erleichterungen

Folgende Vergünstigungen oder Erleichterungen können genannt werden: erhöhte Abschreibungen und Sonderabschreibungen, wie Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert,[1]Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen für künftige Anschaffungen oder die Herstellung abnutzbarer beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe.[2] D...mehr