Fachbeiträge & Kommentare zu Beurteilung

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Organspende, Leistungsanspr... / 1.1.1 Rechtmäßige Entnahme von Organen/Geweben

Ein Anspruch auf Krankenbehandlung des Lebendspenders kann nur bestehen, wenn es sich um eine rechtmäßige Entnahme von Organen oder Geweben handelt. Dies ist unter folgenden Voraussetzungen gegeben: der Spender ist volljährig, der Spender ist einwilligungsfähig, der Spender ist nach ärztlicher Beurteilung als Spender geeignet und voraussichtlich nicht über das Operationsrisiko ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenschutz-Compliance bei ... / 3.9 Abschlussprüfung, Lagebericht

Corporate Compliance ist auch Gegenstand der Abschlussprüfung börsennotierter Aktiengesellschaften (§§ 317 Abs. 2, 4 HGB, 91 Abs. 2 AktG) im Lagebericht (§§ 120 Abs. 3, 170 Abs. 1 AktG, §§ 264 Abs. 1, 289, 315 HGB), der die tatsächlichen Verhältnisse und die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens festzuhalten hat (§§ 264 Abs. 2, 289 Abs. 2 Nr. 1, 315 Abs. 1 HGB) und e...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Sauer, SGB II § 13 Verordnu... / 2.1 Verordnungsermächtigung in Abs. 1

Rz. 3 Träger der Ermächtigung des Gesetzgebers ist das BMAS und damit das für das SGB II federführende und jedenfalls für Bundesangelegenheiten fachaufsichtlich zuständige Bundesministerium (vgl. § 47, § 48 Abs. 2). Dem Grunde nach werden Möglichkeiten eröffnet, nach dem Recht der Sozialhilfe bzw. Arbeitslosenhilfe erlassene Verordnungen und zusätzliche Vergünstigungen in so...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 101 Überver... / 2.3.1 Ziele der Bedarfsplanungs-Richtlinie-Zahnärzte

Rz. 47 Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossene Richtlinie über die Bedarfsplanung in der vertragszahnärztlichen Versorgung (Bedarfsplanungs-Richtlinie-Zahnärzte) verfolgt das Ziel, den Versicherten eine bedarfsgerechte und gleichmäßige zahnärztliche Versorgung, die auch einen ausreichenden Not- und Bereitschaftsdienst umfasst, in zumutbarer Entfernung unter Berücksi...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 101 Überver... / 2.2.7 Regionaler Versorgungsgrad

Rz. 25 Neben dem bundeseinheitlichen Versorgungsgrad muss als Ausgangsrelation für die Prüfung von Überversorgung und Unterversorgung der regionale Versorgungsgrad für jeden Planungsbereich ermittelt werden. Dieser regionale Versorgungsgrad wird auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Feststellung im Planungsbereich zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassenen Vertragsärzt...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Organspende, Leistungsanspr... / Zusammenfassung

Begriff Durch das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG) wurde bei Organspende der Versicherungsschutz und die finanzielle Absicherung eines Lebendspenders verbessert und auf eigene Rechtsgrundlagen gestellt. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Sozialversicherung: Den Anspruch des Spenders von Organen oder Geweben auf Leistungen der Krankenbehandlung bei ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 101 Überver... / 2.2.1 Zweck und Regelungsbereich

Rz. 10 Nach § 1 dient die Bedarfsplanungs-Richtlinie der einheitlichen Anwendung der Verfahren bei der Bedarfsplanung und Zulassungsbeschränkungen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung (einschließlich der psychotherapeutischen Versorgung) aufgrund von Überversorgung und Unterversorgung. Zu diesem Zweck regelt die Richtlinie auf der Grundlage der nachstehenden gesetzlic...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 101 Überver... / 2.2.22 Sonderbedarfszulassungen

Rz. 43 Neben den Grundlagen für die vertragsärztliche Bedarfsplanung regelt die Bedarfsplanungs-Richtlinie außerdem Beispiele regionaler Besonderheiten, die bei der Aufstellung der Bedarfspläne zur Begründung eines Abweichens von dieser Richtlinie herangezogen werden können (vgl. § 99 Abs. 1 Satz 3), Maßstäbe für zusätzliche lokale sowie für qualifikationsbezogene Sonderbeda...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 112 Zweisei... / 2.2 Vertragsinhalt

Rz. 5 In Abs. 2 sind einige Problempunkte aufgeführt, die der Gesetzgeber im Interesse einer im gesamten Bundesgebiet einheitlichen Abwicklung der Krankenhausbehandlung geregelt haben will. Die Aufzählung ist keineswegs als abschließend zu betrachten (vgl. "insbesondere"), weitere Punkte können bei Bedarf hinzukommen. Mit der vertraglichen Regelung soll sichergestellt werden...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenschutz-Compliance bei ... / 3.2 Die Rechtsgrundlage der unternehmerischen Compliance-Pflichten

Vorstände von Aktiengesellschaften und GmbH-Geschäftsführer haben bei ihrer Geschäftsführung jederzeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters (§ 93 Abs. 1 S. 1 AktG) bzw. allgemein eines ordentlichen Kaufmannes anzuwenden (§ 43 Abs. 1 GmbHG). Maßgeblich ist, wie der Leiter eines Unternehmens vergleichbarer Art und Größe handeln würde, der nicht m...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 101 Überver... / 1 Allgemeines

Rz. 2 Die Vorschrift enthält die gesetzlichen Vorgaben für die Bedarfsplanungs-Richtlinien, welche der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 9 sowohl für die vertragsärztliche als auch für die vertragszahnärztliche Versorgung beschließen soll. Die Bedarfsplanungs-Richtlinien stellen den grundsätzlich bindenden, bundeseinheitlichen Rahmen für die auf Landeseb...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Personengesellschaft als Organgesellschaft (zu § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG)

Überblick Nach der Rechtsprechung von EuGH und BFH können auch Personengesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen weisungsgebunden in einen Organkreis eingebunden sein. Die Finanzverwaltung regelt die Voraussetzungen, unter denen entgegen der gesetzlichen Formulierung auch eine Personengesellschaft als Organgesellschaft angesehen werden kann. Darüber hinaus werden die V...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Außergerichtliche Streitbei... / 1.1 Mietrechtlicher Verbrauchervertrag

Voraussetzung für das Schlichtungsverfahren ist ein Verbrauchervertrag nach § 310 Abs. 3 BGB. Wohnungsmietrechtliche Auseinandersetzungen gehören zu den Streitigkeiten, die die neue Schlichtungsmöglichkeit betreffen. Beschlüsse von Wohnungseigentümern sind keine Streitigkeit aus einem Verbrauchervertrag. Grundsätzlich müssen deshalb auf Parteienseite ein Verbraucher und ein U...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Außergerichtliche Streitbei... / 1.5 Erwiderung des Antragsgegners

Die Parteien erhalten das "rechtliche Gehör". Hierzu können sie Tatsachen und Bewertungen vorbringen. Die Frist beträgt im Regelfall 3 Wochen. Sie kann auf Antrag – bei besonders schwierigen Sachverhalten und rechtlichen Beurteilungen oder wenn die Gegenpartei nachvollziehbar andere Gründe darlegt – verlängert werden. Daraus folgt, dass der Antragsgegner die Gelegenheit erhal...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 3.4 Instrumente zur Kompetenzmessung

Einheitlicher Einsatz von Instrumenten Ein Aspekt, der mit der Entwicklung von Kompetenzmodellen verbunden und bei Projektbeginn zu bedenken ist, ist die Frage nach der Messung der Kompetenzen und der hierfür geeigneten Instrumente. Jedes Unternehmen muss eine Entscheidung bezüglich des Einsatzes von Instrumenten treffen, da nicht jede Führungskraft oder jeder einzelne Perso...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 4.4.2 Muster-Funktionsprofil im Kontext des IGC-Prozessmodells

Ziele: Beteiligungscontroller sichern die zielorientierte, betriebswirtschaftliche Koordination und Steuerung der Beteiligungen eines Unternehmens. Kernaufgaben: Kontaktperson/Schnittstelle zu den Beteiligungen im Rahmen der Planung und des Reportings Organisatorische Steuerung des Planungs- und Berichtsprozesses der Beteiligungen (Termine, Formalaspekte, Planungsprämissen) Betr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 3.2.4 Schaffen einer Kompetenzkultur und Einbeziehung der Mitarbeiter aller Ebenen

Kompetenzkultur basiert auf offener Kommunikations- und Feedback-Kultur Die zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung eines Kompetenzmanagements ist der Aufbau einer Kompetenzkultur. Da alle Mitarbeiter der Organisation hiervon betroffen sind, muss dies ganzheitlich auf allen Ebenen implementiert werden. Hierbei sorgt Offenheit in der Kommunikation bezügli...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB VI § 11 Versich... / 3 Rechtsprechung

Rz. 35 Innerhalb der gesetzlichen Ausschlussfristen nachgezahlte Pflichtbeiträge eines versicherungspflichtigen Selbständigen gelten als im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit – rechtzeitig – entrichtet. Durch sie werden – nachträglich, aber mit Wirkung für den Zeitpunkt ihrer Fälligkeit – die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Rente wegen Erwer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / B.2 Ebene 3 – Hauptprozesse

mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 101 Saison... / 2.5.1 Vorübergehender Arbeitsausfall

Rz. 43 Ein Arbeitsausfall ist nur erheblich, wenn er "vorübergehend" ist. Vorübergehend ist der Arbeitsausfall, wenn in absehbarer Zeit wieder mit einem Übergang zur Vollarbeit gerechnet werden kann. Erforderlich ist, dass mit in absehbarer Zeit mit einem Übergang in Vollarbeit gerechnet werden kann. Eine Sicherheit, dass dies geschehen wird, wird vom Gesetz nicht gefordert....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 3.1.2 Beschreibung prozessspezifischer Controller-Kompetenzen

Kompetenz­beschreibung erfolgt auf Haupt­prozess-Ebene Durch die Kontextualisierung der prozessspezifischen Controller-Kompetenzen auf den Controlling-Hauptprozess "Strategische Planung" wird bei der Beschreibung der Kompetenzen die prozessübergreifende Ebene verlassen. Neben der Erläuterung der Kompetenz, dem Kompetenzbegriff und der -übertreibung wird auf die Begründung der...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 3.6.2 Beschreibung prozessspezifischer Controller-Kompetenzen

Die detaillierte Kompetenzbeschreibung erfolgt für den Hauptprozess "Projekt- und Investitionscontrolling" am Beispiel der Kompetenz Konzeptionsstärke.mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB VI § 11 Versich... / 2.1 Zeitpunkt der Erfüllung der Voraussetzungen (Antragstellung)

Rz. 5 Nach § 11 wird die Erfüllung der zeitlichen Anspruchsvoraussetzungen zum Zeitpunkt der Antragstellung gefordert. Ein Antrag i. S. d. SGB ist eine einseitige, öffentlich-rechtliche und empfangsbedürftige Willenserklärung mit dem Begehren, dass die Behörde i. S. d. § 1 SGB X – hierzu zählt auch der Rentenversicherungsträger – für den Antragsteller tätig werden soll. Dabe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / 3.10.2 Beschreibung prozessspezifischer Controller-Kompetenzen

Für den Hauptprozess "Weiterentwicklung der Organisation, Prozesse, Instrumente und Systeme" wird exemplarisch die Controller-Kompetenz Innovationsfreudigkeit detailliert beschrieben (s. Abb. 53a).mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Mieterhöhungsverfahren: Stichtagszuschlag bei Verwendung älterer Mietspiegel

Begriff BGB §§ 558 ff. Bei Beurteilung eines Mieterhöhungsverlangens ist der Tatrichter in Fällen, in denen zwischen dem Erhebungsstichtag eines Mietspiegels und dem Zugang des Zustimmungsverlangens nachträglich ungewöhnliche Steigerungen der ortsüblichen Vergleichsmiete festzustellen sind, im Rahmen des ihm dabei zukommenden weiten Beurteilungsspielraums befugt, einen Stich...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ersparte Überführungskosten bei Berechnung des geldwerten Vorteils aus vergünstigter Fahrzeugüberlassung

Leitsatz In die Berechnung des geldwerten Vorteils der Arbeitnehmer aus der verbilligten Überlassung vom Arbeitgeber hergestellter Fahrzeuge sind auch ersparte Überführungskosten einzubeziehen. Sachverhalt Im Streitfall ermöglicht die Steuerpflichtige ihren aktiven und ehemaligen Mitarbeitern auf der Grundlage bestehender Betriebsvereinbarungen und unter bestimmten Voraussetz...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Durchschnittssatzbesteuerung für den Verkauf von Joghurt

Leitsatz Die Herstellung von Joghurt durch einen Landwirt unter Zusatz eines zugekauften Fruchtanteils von 14 % gehört noch zur landwirtschaftlichen Tätigkeit. Sachverhalt Die Klägerin betreibt Landwirtschaft mit Milcherzeugung und Milchverarbeitung. Sie verfügt in den Streitjahren über ca. 80 Milchkühe, produzierte jährlich rund 650.000 Liter Milch, von denen rund 10.000 Lit...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Betriebszuordnung nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige – Abgrenzung "Verarbeitendes Gewerbe" von "Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden"

Leitsatz 1. Ein Betrieb, der das im Steinbruch frisch abgebaute Gestein durch Brechen, Sieben, Trennen und Mischen zu Schüttgütern (Schotter) aufbereitet, ist nicht dem verarbeitenden Gewerbe zuzuordnen; dies gilt auch dann, wenn Sand und Wasser beigemischt werden. Eine abweichende Beurteilung folgt nicht aus den Senatsurteilen vom 23. Oktober 2002, III R 40/00 (BFHE 201, 36...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Anforderungen an die Belegvorlage im Vergütungsverfahren

Leitsatz Auch die Kopie einer Rechnungskopie ist eine Kopie der Rechnung i.S. von § 61 Abs. 2 Satz 3 UStDV a.F. Normenkette § 18 Abs. 9 UStG, § 61 Abs. 2 Satz 3 UStDV a.F. Sachverhalt Am 27.9.2011 stellte die Klägerin einen Antrag auf Vergütung von Vorsteuerbeträgen für den Zeitraum Januar bis Dezember 2010 i.H.v. 16.694,56 EUR. Dem Antrag waren auf elektronischem Wege unter a...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Untergemeinschaft: Sonderumlage

Leitsatz Sind die Wohnungseigentümer, deren Sondereigentum in einem von mehreren Häusern einer Mehrhausanlage liegt, berechtigt, sämtliche Entscheidungen, die ausschließlich ihre Gebäude betreffen, allein unter Ausschluss der anderen Wohnungseigentümer zu treffen, können sie beschließen, das Dach "ihres Gebäudes" reparieren und dafür von der Gemeinschaft der Wohnungseigentüm...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung nach der ICSI-Methode als außergewöhnliche Belastungen

Leitsatz 1. Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung können nicht als außergewöhnliche Belastungen nach § 33 EStG abgezogen werden, wenn die Behandlung nach inländischen Maßstäben nicht mit dem ESchG oder anderen Gesetzen vereinbar ist. 2. Ein Verstoß gegen § 1 Abs. 1 Nr. 5 ESchG liegt nicht vor, wenn zwar mehr als drei Eizellen befruchtet werden, aber lediglich ein oder ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8d ... / 3.2.1.5 Gesamtbetrachtung von qualitativen Merkmalen

Rz. 23 Um feststellen zu können, ob ein einheitlicher Geschäftsbetrieb vorliegt, soll nach Abs. 1 S. 3 eine Gesamtbetrachtung von bestimmten qualitativen Merkmalen erfolgen. Durch diese kann nach Auffassung des Gesetzgebers ermittelt werden, ob die Tätigkeit von einer einheitlichen Gewinnerzielungsabsicht getragen ist und sich die Betätigung als nachhaltig, sich gegenseitig ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8d ... / 3.2.1.6 Qualitative Merkmale im Einzelnen

Rz. 28 Entscheidend für die Frage, ob (noch) ausschließlich derselbe Geschäftsbetrieb unterhalten wird, kann nicht sein, welche qualitativen Merkmale zum Betrachtungszeitpunkt vorliegen. Der vorhandene Geschäftsbetrieb mit allen qualitativen Merkmalen muss stets in das Verhältnis zu dem Geschäftsbetrieb zu Beginn oder während des Beobachtungszeitraums gesetzt werden. Eine Be...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8d ... / 5 Antrag (§ 8d Abs. 1 S. 5 KStG)

Rz. 146 § 8d KStG ist nur auf Antrag anzuwenden (§ 8d Abs. 1 S. 1 KStG). Der Steuerpflichtige hat damit ein Wahlrecht, ob er die Vergünstigung des § 8d KStG in Anspruch nehmen will. Da durch die Anwendung der gesamte Verlust (auch bei einem nur anteiligen Verlustuntergang gem. § 8c KStG) zum fortführungsgebundenen Verlustvortrag wird und die spätere Nutzung des fortführungsg...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Compliance Office Online
Betriebsarzt / 1 Aufgaben und Pflichten

Betriebsärzte haben die Aufgabe, den Arbeitgeber zu beraten, insbesondere bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung), Planung, Ausführung und Unterhaltung von Anlagen, Einrichtungen usw., Beschaffung und dem Einsatz von Arbeitsmitteln, -verfahren und -stoffen, Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung, arbeitsmedizinischen Vor...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8d ... / 3.2.1.6.6 Qualifikation der Arbeitnehmer

Rz. 42 Ebenfalls ein Indiz für eine schädliche Veränderung des Geschäftsbetriebs sollen Veränderungen bei der Qualifikation der Arbeitnehmer sein. Dieses Kriterium dürfte in der Praxis sehr problematisch sein; daher sollte es m. E. nur wenig Gewicht bei der Beurteilung haben, ob der Geschäftsbetrieb sich i. S. d. § 8d Abs. 1 S. 1 KStG verändert hat. Rz. 43 M.E. kann nicht auf...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership (TCO) / 1.4 Beurteilung des TCO-Ansatzes

1.4.1 Stärken Die Stärken des Modells liegen auf der Hand. Anhand einer einheitlichen Systematik werden verschiedene Kostenarten untersucht, die im direkten Zusammenhang mit Entscheidungen über Informationstechnologie stehen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist ein Preis, eine einfache Kennzahl, die Aufschluss gibt über die Kosten, die an jedem IT-Arbeitsplatz entstehen. Dam...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Beteiligungscontrolling in ... / 5.2 Finanzielle Beurteilung von Investitionsideen

Entscheidungen nur mit Rendite-Risiko-Profil Grundlage für die finanzielle Beurteilung sind DCF-Berechnungen (Discounted Cash Flow) mit konzernweit verbindlichen Kapitalkosten (WACC-Methodik), differenziert nach Wertschöpfungsstufen und Ländern. Für Sachinvestitionen werden Kapitalwert, Kapitalrückflussdauer und modifizierte interne Verzinsung, für Finanzinvestitionen der Net Prese...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Fledermäuse kontra Windenergieanlage

Antrag auf Baugenehmigung für kleine Windkaftanlage Der Kläger beantragte die Genehmigung zum Bau einer kleinen Windenergieanlage (Gesamthöhe: 18 m) auf seinem Grundstück. In ca. 55 m südlicher Richtung zum geplanten Standort verläuft ein Bach mit seinen angrenzenden Gehölzen. An dem Ort, an dem die Anlage errichtet werden sollte und in dem Bereich der Gehölze, hatte man Akti...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership (TCO) / 1.4.4 Risiken

Einige Komponenten der TCO-Analysen sind sehr unscharf und relativ schlecht begründet. Dies könnte dazu führen, dass der Ruf der gesamten Methode Schaden nimmt und diese deshalb abgelehnt wird. Die Ergebnisse einer Untersuchung sind jedoch immer nur so unseriös wie derjenige, der zu diesen Ergebnissen gekommen ist. Die Kompromisse, zu denen man bei der Untersuchung von sog. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Risikocontrolling / 4 Risikoanalyse

Im Rahmen der Risikoanalyse wird eine Informationsbasis für die qualitative Beurteilung bzw. die quantitative Messung der identifizierten Risiken geschaffen, um das Risikoportfolio des Unternehmens zu erstellen. Dabei werden die Ursachen der identifizierten Risiken ermittelt. Somit ergibt sich ein erster Anhaltspunkt, welche Maßnahme der Risikosteuerung für einzelne Risiken ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulationsmodelle als Hil... / 2 Stufen der Make-or-buy-Analyse

Die Make-or-buy Analyse sollte sorgfältig Schritt für Schritt geplant werden. Nachfolgend ein sinnvoller Zehn-Stufen-Plan: Stufe 1: Definition der auszulagernden Leistung. Stufe 2: Formulierung der mit der Make-or-buy-Entscheidung angestrebten Ziele. Stufe 3: Analyse der Zielvorgaben und externen Einflussfaktoren. Stufe 4: Ableiten konkreter Bereitstellungsalternativen. Stufe 5: ...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Firmen-Pkw, Kostendeckelung... / 3 Firmen-Pkw-Privatnutzung, wenn der Gesellschafter einen Pkw an seine Personengesellschaft vermietet

Der Gesellschafter kann einen Pkw erwerben und an die Personengesellschaft vermieten, an der er beteiligt ist. Nutzt er diesen Pkw für Privatfahrten, muss die private Nutzung, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird, nach der 1 %-Methode ermittelt werden. Bei der Frage, ob eine Kostendeckelung vorzunehmen ist, ist lt. BFH-Urteil vom 18.9.2012 auf die Kosten abzustellen, die der P...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kennzahlen im Controlling v... / 3.3.2 Höhe des relativ eingesetzten Innovationsbudgets

Innovations­budget effizient einsetzen Die Kennzahl stellt den Budgeteinsatz in Bezug auf den erwirtschafteten Umsatz für einzelne Innovationen oder Innovationsprogramme gegenüber. Damit ist ein Vergleich der eingesetzten Budgetmittel zwischen verschiedenen Innovationsprojekten möglich. Stimmen die ermittelten Quoten nicht mit den geplanten Quoten überein, so ist über die zuk...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulationsmodelle als Hil... / 5.7 Add-on: Analyse von Lieferanten bzw. Dienstleistern

In der Regel haben Sie die Wahl zwischen mehreren Lieferanten bzw. Dienstleistern. Im Falle des Fremdbezugs gibt es neben dem Preis nicht bewertbare Faktoren, die für oder gegen bestimmte Lieferanten sprechen. Zur Beurteilung der Lieferanten enthält unsere Excel-Lösung das Tabellenarbeitsblatt Lieferantenbeurteilung (s. Abb. 8). Dort haben Sie die Möglichkeit, bis zu zehn Lie...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership (TCO) / 1.4.2 Schwächen

Der größte Anteil der TCO-Kennzahl wird von der relativ unstrukturierten und unscharf definierten Komponente "End-User Activities" ausgemacht. Damit sind mehr als 30 % der Kosten nicht oder nur sehr schlecht nachzuprüfen, was die Aussage der gesamten Analyse erheblich schwächt. Hier müssten andere Untersuchungsmethoden wie etwa die Prozesskostenanalyse herangezogen werden, u...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulationsmodelle als Hil... / 1.3 Abgrenzung zu Outsourcing

Outsourcing ist die Abkürzug für Outside Resource Using und bedeutet, Ressourcen in die Verantwortung Dritter zu übergeben. Dabei geht es um das Ausgründen von Diensten, die alternativ im eigenen Haus wahrgenommen werden. Anstatt Aufgaben eigenen Mitarbeitern zu übertragen, werden diese, gegen Entgelt, von einem anderen Unternehmen durchgeführt. Durch die gezielte Ausglieder...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulationsmodelle als Hil... / 5.6 Bewertung nicht quantifizierbarer Faktoren

Die Bewertung der nicht quantifizierbaren Faktoren erfolgt in der Tabelle Beurteilung. In der Musterlösung sind nachfolgende Kriterien vorgegeben (s. Abb. 7). Diese können Sie jedoch jederzeit überarbeiten: Materialeignung Zuverlässigkeit Kundendienst Beschaffungsnähe Vertragsabwicklung Vertragsinhalte Know-how des Lieferanten Investitionsbereitschaft und Innovationsfreude Service Stö...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership (TCO) / 1.1 Ziele und Aufgaben des TCO-Ansatzes

Die Kenntnis der TCO eines Systems (z. B. Entwicklungskosten eines Systems; Kosten für den laufenden, betreuten Betrieb eines Systems; Kosten pro User des Betriebs einer Applikation; …) ist eine der wichtigsten Handlungsgrundlagen sowohl für den IT-Manager als auch für den Prozess-Verantwortlichen beim IT-Kunden. In der kurz- bis mittelfristigen TCO-Perspektive steht nicht di...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Break-even-Analyse / 4 So setzen Sie die Break-even-Analyse ein

Ausgangspunkt zur Lösung bestimmter Fragestellungen ist immer die Grundgleichung [2] Den darin enthaltenen Zusammenhang verdeutlicht zeigt Abb. 1: Abb. 1: Grafische Darstellung mit Umsatz- und Gesamtkostenverlauf In der grafischen Darstellung entspricht der Anstiegswinkel der Gesamtkostenkurve den variablen Stückkosten. Der Anstiegswinkel der Umsatzkurve entspri...mehr