Fachbeiträge & Kommentare zu Beurteilung

Beitrag aus Steuer Office Gold
Das Vorschriften- und Regel... / 3.2 Außerkraftsetzung von Unfallverhütungsvorschriften

Die Anzahl der Berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften ist seit 1970 von ursprünglich 185 auf derzeit 57 Unfallverhütungsvorschriften reduziert worden. Vor allem die EG-Maschinenrichtlinie, die seinerzeit durch die 9. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Maschinenverordnung – 9. GPSGV) vom 12.5.1993 national umgesetzt wurde, hatte die sicherheitstechnischen...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefährdung durch Lärm und V... / 1 Das Wichtigste im Überblick

Die LärmVibrationsArbSchV richtet sich in erster Linie an den Arbeitgeber. Sie legt für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber konkrete Anforderungen fest. Deutlicher als in früheren Regelungen (z. B. BGV B3 "Lärm") werden betriebliche Entscheidungen und Regelungen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz unmittelbar an die Gefährdungsbeurteilung ang...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebsübergang: Rechtsfolgen / 1.2.2.1.1 Grundlagen

War das Arbeitsverhältnis beim alten Inhaber ganz oder teilweise durch tarifvertragliche Regelungen bestimmt, so werden auch diese grundsätzlich nach Übergang des Betriebs oder Betriebsteils in die Einzelarbeitsverträge transformiert. Das gilt auch für nach § 4 Abs. 5 TVG nachwirkende Tarifnormen. Es gilt im Wesentlichen das schon zur Betriebsvereinbarung Gesagte. Es ist jed...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitszeitgestaltung gegen... / Zusammenfassung

Überblick Keine Hypothese ist so ungeeignet zur Erklärung einer Ursache-Wirkungsbeziehung zwischen der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung und dem sog. Burnout-Syndrom wie die lineare Kausalkette "lange Arbeitszeiten → Belastung → Erkrankung (z. B. Burnout)". Die Arbeitszeitdauer ist aufgrund ihrer operativen Messbarkeit für solche reduktionistischen Fehlschlüsse besonders a...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 3 Regierungsbegründung

Rz. 11 Nachdem sich abzeichnete, dass diese Regelung nicht mehr kommen würde, hat die Bundesregierung in Art. 16 ihres Entwurfs eines Jahressteuergesetzes 1997 die Neuregelung des allgemeinen Reihengeschäfts in § 3 UStG – durch Streichung des bisherigen § 3 Abs. 2 UStG und Änderungen in § 3 Abs. 5a, 6, 7 und 8a sowie in § 1a Abs. 1 UStG (s. die Erläuterungen zu diesen Vorsch...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitszeitgestaltung gegen... / 1.1 Wann eine Arbeitszeitverringerung hilfreich sein kann – und wann nicht

Die Arbeitszeitdauer, also die vertraglich durchschnittlich zu erbringende, v. a. aber die durchschnittlich tatsächlich erbrachte Arbeitszeit, allein ist kein hinreichender Indikator für die Beurteilung potenzieller Burnout-Risiken – aus folgenden Gründen: Auf die betriebliche Arbeitszeitgestaltung wird oftmals, neben den an sie gerichteten berechtigten Erwartungen bezüglich ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefährdung durch Lärm und V... / 3.2 Begriffsbestimmungen

Lärm ist Schall, der Menschen beeinträchtigen kann. Schallschwingungen sind als physikalische Einwirkung objektiv beschreibbar. Die Wirkung auf Menschen ist individuell verschieden, was die Intensität der Schallwellen und ihre Frequenzen betrifft. Gesicherter arbeitsmedizinischer Stand ist, dass ab einem Beurteilungspegel von 85 dB(A) an Arbeitsplätzen mit Gehörschäden zu re...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ein als Datenschutzbeauftragter tätiger Rechtsanwalt ist Gewerbetreibender

Leitsatz Auch ein Rechtsanwalt übt als extern bestellter Datenschutzbeauftragter weder den Beruf eines Rechtsanwalts aus, noch ist diese Tätigkeit diesem Beruf ähnlich. Die Tätigkeit stellt vielmehr einen völlig eigenständigen und neuen Beruf dar, der als Gewerbebetrieb zu qualifizieren ist. Sachverhalt Der Kläger war seit mehreren Jahren neben seiner anwaltlichen Tätigkeit a...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitszeitgestaltung gegen... / 3.3 Entlastungsgespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter

Individuelle Überlastungsphänomene können bei selbstgesteuerten Arbeitsprozessen mit eigenverantwortlichen Handlungsspielräumen nicht objektiv gemessen werden. Eine rein zeitliche Bewertung nach dem Arbeitszeitverbrauch scheidet ohnehin aus – zu vielfältig sind die Gründe für lange Arbeitszeiten: mitarbeiterbezogene Faktoren (z. B. Spaß an der Arbeit, Perfektionismus und inef...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alter(n)sgerechte Arbeitsge... / 5 Vorgehensweisen

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit kann im Betrieb das Thema "demografischer Wandel" angemessen thematisieren. Es geht darum, in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt sowohl die Probleme als auch die Gestaltungsansätze aufzuzeigen, die sich aufgrund des demografischen Wandels ergeben. Auch die individuellen Leistungsvoraussetzungen der Beschäftigten müssen in die Beurteilung ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alter(n)sgerechte Arbeitsge... / 2 Analyseinstrumente

Um Handlungsbedarf und Maßnahmenansätze erkennen zu können, ist eine Analyse und Beurteilung der Ausgangssituation im Unternehmen notwendig. Neben Gefährdungsbeurteilungen an einzelnen Arbeitsplätzen, die insbesondere auch die individu­ellen Leistungsvoraussetzungen berücksichtigen, sind gesamtbetriebliche Analysen notwendig. Nachfolgend werden die beiden zentralen Analysein...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Alkoholmissbrauch im Arbeit... / 3.1.1 Volltrunkenheit

Volltrunkenheit am Arbeitsplatz schließt jeglichen Versicherungsschutz in der Gesetzlichen Unfallversicherung aus, da allein schon dieser Zustand des Arbeitnehmers eine irgendwie geartete versicherte Tätigkeit unmöglich macht. Volltrunkenheit wird dann angenommen, wenn eine zweckgerichtete Tätigkeit gar nicht mehr möglich ist. Standardisierte "Promillegrenzen" gibt es auch im...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vorbereitungsbeschluss oder nicht?

Leitsatz Wohnungseigentümer können durch Beschluss lediglich festlegen, ob und in welchem Umfang ein ihrer Meinung nach bestehender Anspruch gerichtlich geltend gemacht und gegebenenfalls durchgesetzt werden soll. Normenkette WEG § 10 Abs. 6 Satz 3 Das Problem Die Wohnungseigentümer beschließen am 20. November 2015, Wohnungseigentümer K aufzufordern, von ihm aufgestellte Müllb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Frühwarnsystem: Einführung ... / 4.8.1 Branchenanalyse

In Anlehnung an die Konzeption der Triebkräfte nach Porter erlaubt diese Darstellung eine Abschätzung der strategischen Ausrichtung innerhalb des Branchenverbundes. Durch die objektive Beurteilung dieser Parameter mit Hilfe einer Bewertungsskala (z. B. 1 = sehr nachteilig, 2 = nachteilig, … 5 = vorteilhaft, 6 = sehr vorteilhaft) kann man die Risiken auf das Unternehmen dynam...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verordnung zum Schutz der B... / 2.3 Gefährdungsbeurteilung

§ 3 EMFV legt fest, was bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 ArbSchG speziell bei Gefährdungen der Beschäftigten durch elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz zu beachten ist. Eine Gefährdung für Beschäftigte durch elektromagnetische Felder liegt grundsätzlich immer dann vor, wenn bei Exposition am Arbeitsplatz die Expositionsgrenzwerte für elektromagnetisch...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
CFO-Agenda 2020: Best Pract... / 2.5.2 Best Practices Debitorenbuchhaltung

In der Debitorenbuchhaltung bearbeitet ein Mitarbeiter durchschnittlich 105.000 Belege pro Jahr, in jedem zweiten Unternehmen (also im Median) sind es weniger als 19.000. Best-Practice-Unternehmen kommen auf das 10-Fache oder gar mehr (s. Abb. 6). Die nicht unwesentlich hohe Varianz in den Studienergebnissen deutet darauf hin, dass hier noch andere wesentliche Einflussfaktor...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
CFO-Agenda 2020: Best Pract... / 2.4 Best Practices Controlling

Controlling beinhaltet die Zielfestlegung, Planung und Steuerung von Prozessen innerhalb eines Unternehmens. Unter Controlling werden die Hauptprozesse strategische Planung sowie operative Planung, Forecast, Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung, Management Reporting, Projekt- und Investitionscontrolling, Risikomanagement, Funktionscontrolling, betriebswirtschaftliche Ber...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sozialgeld: Ist das Guthaben des Mieters aus der Betriebskostenabrechnung pfändbar?

Begriff BGB § 556 Abs. 3; ZPO § 802c; SGB II § 19, 22, 23 Einem Verlangen auf Nachbesserung einer Vermögensauskunft gem. § 802c ZPO fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, wenn der Gläubiger Auskunft über Erstattungsforderungen für Betriebs- und Heizkosten verlangt, die der Sozialhilfeträger für einen Empfänger von Leistungen nach dem SGB II an dessen Vermieter geleistet hat. (Leits...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 7 Bezifferung der Ansprüc... / B. Für und Wider eines Wahlrechts zwischen Rente und Kapitalabfindung – Beurteilung des gesetzlichen Status quo

Rz. 21 Verschiedene Geschädigtenvertreter haben in den letzten Jahrzehnten die Auffassung vertreten, dass der Gesetzgeber zusätzlich aktiv werden müsse und § 843 Abs. 3 BGB dahingehend ändern solle, dass in das Gesetz ausdrücklich ein Wahlrecht hineingeschrieben wird und die Gleichwertigkeit der Rentenzahlung und der Kapitalabfindung expressis verbis hervorgehoben wird. In d...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / C. Tipps zur Vermeidung von Fehlern bei der Beurteilung medizinischer Sachverhalte

Rz. 206 Gerade Spätfolgen und Risiken bei den einzelnen Verletzungen werden viel zu wenig beachtet. Anwälte, die leichtfertig den Mandanten dazu raten, eine vorbehaltlose Abfindungserklärung zu unterschreiben, bedenken oftmals derartige Risiken nicht. Rz. 207 Objektiv vorhersehbare Folgen aus der Regulierung des Personenschadens aus Unkenntnis auszuklammern, kann erhebliche n...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controlling und Risikoanaly... / 7 Anhang 2: Exkurs für Spezialisten – Risikogerechte Bewertung von Strategien, Projekten, Maßnahmen und Handlungsoptionen

Für jede Handlungsoption wird ein Kapitalkostensatz berechnet Grundlage der Berechnung des Wertbeitrags einer analysierten Handlungsoption ist die Veränderung des Ertragsrisikos des Unternehmens, womit Risikodiversifikationseffekte im Unternehmenskontext berücksichtigt werden. Im Gegensatz zur traditionellen "kapitalmarktorientierten" Bewertung wird bei der Bewertung von Hand...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / I. Was ist dauerhaft geschädigt? Was bedeutet dies für den Geschädigten in Beruf und Alltag?

Rz. 211 Dies ist grundsätzlich immer die erste Frage. Es ist zu prüfen, welche Verletzung der Geschädigte hat. Kommt es zu einem Dauerschaden oder ist die Verletzung vollständig ausgeheilt? Es ist zu prüfen, ob das Bein, der Finger, der Arm, die Schulter, die Zehen, der Kopf, das Becken oder die Wirbelsäule dauerhaft geschädigt sind. Wenn es zu einer dauerhaften Schädigung g...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 5 Ansprüche bei Verletzung / 2. Besonderheiten bei Kindern, Schülern, Auszubildenden und Studenten

Rz. 138 Bei Kindern, Schülern, Auszubildenden und Studenten muss der Schädiger alle Nachteile ausgleichen, die aus dem verzögerten oder verhinderten Berufseinstieg entstehen (BGH VersR 1985, 62). Die Prognose, welchen Beruf der verletzte junge Mensch ohne den Unfall ergriffen hätte, ist umso schwieriger, je jünger der Verletzte ist und je weniger weit er in seiner bisherigen...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VIII. Allgemeine Tipps zur Prüfung von medizinischen Gutachten

Rz. 222 In der Praxis ist es immer wieder zu beobachten, dass Anwälte lediglich das Fazit des Gutachters zur Kenntnis nehmen und dies zur Grundlage der weiteren Regulierung und ihrer Beurteilung machen. Dies ist zu kurz gegriffen. Es ist selbstverständlich die Pflicht des Anwalts, der Personenschäden bearbeitet, das Gutachten vollständig zu lesen und vollständig zur Kenntnis...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VI. Begleitverletzungen

Rz. 220 Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch imm...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / III. Brüche/Frakturen

Rz. 216 Wenn der Geschädigte Brüche erlitten hat, sollte der Anwalt immer schauen, ob es sich um einen Bruch mit einer Gelenksbeteiligung handelt oder einen Bruch ohne eine Gelenksbeteiligung. Dies ist deshalb von Bedeutung, da Brüche mit Gelenksbeteiligung viel komplizierter sind und erheblich mehr Risiken in sich bergen. Insbesondere das Arthroserisiko ist beim Bruch mit G...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / V. Operation

Rz. 219 Da Verletzungen entweder konservativ oder aber operativ behandelt werden können, ist immer zu überprüfen, wenn eine Operation erfolgte, ob alles ordnungsgemäß und korrekt lief. Dies hat arzthaftungsrechtliche Auswirkungen, da sehr viele Fehler in der Klinik geschehen. Es können bei Operationen immer vermeidbare Nervenschädigungen, Thrombose, Embolie und Infektionen a...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Gutachter = Operateur

Rz. 221 Ferner ist immer anhand der Arztberichte zu prüfen, ob zum Beispiel der Gutachter auch der Operateur war. Sollte dies der Fall sein, ist immer mit Vorsicht an die Sache heranzugehen, da in der Regel dann die Einteilung der Minderung der Erwerbsfähigkeit geringer ausfällt, da im Umkehrschluss eine hohe MdE bedeuten würde, dass der Operateur schlecht operiert hätte. Da...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / IV. Weichteilschädigung

Rz. 218 Ferner ist der Fall immer darauf zu untersuchen, ob eine Fraktur oder eine Luxation oder aber eine Weichteilschädigung vorliegt. Zudem ist zu prüfen, ob es sich um eine leichte Schädigung oder schwerste Weichteilschädigungen handelt. Generell bedeuten Weichteilschädigungen nicht immer Dauerschäden. Die Prognose ist bei korrekter Therapie oftmals gut, bei schwereren W...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 5 Ansprüche bei Verletzung / 7. Bagatellverletzungen

Rz. 58 Es gibt keine gesetzliche Regelung, wonach Bagatellverletzungen ohne Anspruch auf Schmerzensgeld bleiben. Das Gesetzgebungsvorhaben (Referentenentwurf, Begründung, S. 34), wonach der Betrag von 500 EUR als Erheblichkeitsschwelle definiert werden sollte, hat sich nicht in die Tat umsetzen lassen. Insoweit schließen selbst leichte Primärverletzungen ein Schmerzensgeld n...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Personenschadensmanagement / C. Rechtsbeziehungen innerhalb des Schadensmanagements: Code of Conduct, Ziff. 1

Rz. 6 Das Personenschadensmanagement basiert auf einem Dreiecksverhältnis zwischen dem Versicherer, dem Reha-Dienstleister sowie dem Geschädigten, vertreten durch seinen Rechtsanwalt. Rechtlich von besonderem Interesse ist die Rechtsbeziehung zwischen dem Geschädigten und dem Reha-Dienstleister. Nachdem zuvor ein Vertrag zugunsten Dritter zwischen dem Haftpflichtversicherer ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 12 Personenversicherungen / 2. Eintritt der Berufsunfähigkeit, § 15 Abs. 1b) MB/KT

Rz. 233 Im Gegensatz zum Beendigungsgrund nach § 15 Abs. 1a) ist hier nicht der Rentenbezug wegen Berufsunfähigkeit für die Beendigung maßgebend, sondern der Eintritt von Berufsunfähigkeit. Eine Rente muss gerade nicht gezahlt werden. Rz. 234 Berufsunfähigkeit in der Krankentagegeldversicherung liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeüb...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Haushaltsführungsschaden

Rz. 17 Auch der Haushaltsführungsschaden kann sich erheblich durch medizinische Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken erhöhen. Für diese Schadenspositionen gilt das bereits oben Gesagte. Nur dann, wenn der Anwalt weiß, welche Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken im jeweiligen Verletzungsbereich eintreten können, kann dieser sie auch gegenüber dem Haftpflichtversicherer ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 10 Abfindungsvergleich be... / a) Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung

Rz. 147 Die Einholung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung ist eine eigene Angelegenheit im Sinne des § 15 RVG und entsprechend gesondert zu vergüten (AG Hanau zfs 2003, 309). Wegen der Einzelheiten wird auf obige Ausführungen (siehe Rdn 25 ff.) verwiesen. Rz. 148 Über den Umstand der gesonderten Vergütungspflicht ist sowohl der Mandant als auch der Haftpflichtversic...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 12 Personenversicherungen / II. Unfallbegriff

Rz. 7 Was unter dem Begriff Unfall zu verstehen ist, ist nunmehr in § 178 Abs. 2 VVG in Anlehnung an die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (vgl. z.B. § 1 III AUB 88/AUB 94) im Gesetz definiert. Ein Unfall liegt demnach vor, "wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet"...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 186 Da die Muskeln die Schulter wie eine Manschette umhüllen, werden sie als Rotatorenmanschetten bezeichnet. Die Rotatorenmanschette ermöglicht das Bewegen des Armes und des Schulterblattes. Wenn ein teilweiser Anriss oder ein vollständiger Riss einer einzelnen Sehne oder auch mehrerer Sehnen beteiligt ist, spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur. Hinsichtlich ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controlling und Risikoanaly... / 3.2 Auswirkungen auf Ertrag und Risikoumfang sichtbar machen

Wie man sieht, ist der traditionelle Fokus des Risikomanagements ausgerichtet auf Einzelrisiken und Risikoarten und eben nicht auf anstehende Entscheidungen bezüglich Handlungsoptionen oder Maßnahmen, die den Risikoumfang beeinflussen. Der ökonomische Mehrwert des Risikomanagements ergibt sich jedoch im erheblichen Teil gerade dadurch, dass bei der Vorbereitung wesentlicher ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 2 Die Mandatierung beim P... / A. Sachverhaltsermittlung

Rz. 1 Am Anfang des Mandates steht die gründliche und umfängliche Sachverhaltsermittlung. Um den Mandanten pflichtgemäß vor Schäden zu bewahren und ihn entsprechend zu beraten und zu belehren, bedarf es zuvor einer sorgfältigen Aufklärung des Sachverhaltes. Zu den grundlegenden Pflichten des Anwalts gehört es, den rechtlich zu beurteilenden Sachverhalt sorgfältig und vollstä...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / II. Rücksprache Facharzt/Arztliste

Rz. 213 Juristen, die Personengroßschäden bearbeiten, sind zwar in der Regel durch die langjährige Arbeit medizinisch ganz gut informiert. Keinesfalls ersetzt dies jedoch ein Medizinstudium oder gar eine Facharztausbildung. Von daher ist es zwingend notwendig, dass bei sämtlichen Bereichen eine Rücksprache mit dem entsprechenden Facharzt getroffen wird. Es ist zu prüfen, wel...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 12 Personenversicherungen / bb) Innerhalb von 15 Monaten ärztliche Feststellung der Invalidität

Rz. 37 Wenn die Invalidität eingetreten ist, muss diese spätestens 15 Monate nach dem Unfall ärztlich festgestellt werden. Auch dies ist eine formelle Anspruchsvoraussetzung. Innerhalb der ärztlichen Feststellung der Invalidität entstehen immer wieder Probleme hinsichtlich der einzelnen Formulierungen. Obwohl es sich hierbei in der Praxis nur um eine sehr kurze Bescheinigung...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Software für Risikoaggregat... / 5 Risikoaggregation am Beispiel des Strategie Navigators

Schnelle und "fertig interpretierte" Ergebnisse durch spezialisierte Software Der Strategie Navigator ist eine Software der FutureValue Group AG für planungsbezogene Risikoaggregation. Die Darstellung der Analyse und Ergebnisse des obigen Beispiels mit Hilfe der Strategie Navigators dient als beispielhafte Darstellung einer spezifischen Software für diese Aufgabe. Der Strateg...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 14 Anhang / C. Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB 2014)

Rz. 39 Musterbedingungen des GDV (Stand: März 2014) Der Versicherungsumfangmehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 77... / 2.1 Erfolgreicher Einspruch (Abs. 1 S. 1)

Rz. 3 § 77 EStG gilt nur für das förmliche Einspruchsverfahren (§§ 347ff. AO), auch wenn keine Klage folgt. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung des Rechtsbehelfs, sondern der damit verfolgte Zweck. Kosten für einen schlichten Änderungsantrag nach § 172 Abs. 1 Nr. 2a AO werden davon nicht umfasst, ebenso wenig wie Aufwendungen für den Antrag auf Kindergeldfestsetzung oder ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 13.7 Entsprechende Anwendung auf den Auskunftsanspruch nach § 5 EBRG

Rz. 51 Die Maßstäbe des Auskunftsanspruchs des Betriebsrats nach § 80 Abs. 2 BetrVG gelten nach Auffassung des BAG nach dem Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit entsprechend für den Auskunftsanspruch nach § 5 des Gesetzes über Europäische Betriebsräte (EBRG). Der Betriebsrat kann in diesem Zusammenhang vom Arbeitgeber die Auskünfte verlangen, die er benötigt, um beu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reifegradmodelle und Entwic... / 2 Ein Reifegradmodell für die risikoorientierte Unternehmensführung – mit Testfragen

6 Reifegrade des Risikomanagements Nachfolgend werden für das 6-Stufen-Modell des Risikomanagements jeweils die wichtigsten Kriterien in Fragenform angegeben. Sie helfen zu beurteilen, ob das eigene Risikomanagement den entsprechenden Entwicklungsgrad ("Reife") bereits erreicht hat. Abb. 1: Die 6 Stufen des Risikomanagements Stufe 1: Kein Risikomanagement Es existieren kein ausg...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 3.3.3 Verbindung von Risikomanagement, Unternehmensplanung und Controlling

Wesentliche Aufgaben des Risikomanagements können hocheffizient unmittelbar im Rahmen der Controlling-, Planungs- und Budgetierungsprozesse eines Unternehmens mit abgedeckt werden. Die Entwicklung eines derartigen unternehmensweiten integrierten Risikomanagements basiert auf einer Weiterentwicklung von Struktur, Aufgaben und Arbeitsabläufen bereits vorhandener Managementsyst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reifegradmodelle und Entwic... / 1 Prüfungsstandards für das Risikomanagement

Risikomanagement ist von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg Die Fähigkeiten eines Unternehmens im Umgang mit Chancen und Gefahren (Risiken) und damit das Risikomanagement sind von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Es trägt potenziell bei zur Senkung von Risikokosten, hilft die Wahrscheinlichkeit bestandsbedrohender Krisen (oder gar einer Insolvenz) zu red...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 4 Fazit

Durch die Übernahme von Risikomanagementfunktionen wird die Controllingfunktion um eine von den Controllern bisher zu wenig beachtete Dimension erweitert. Dies bedeutet selbstverständlich auch die Abkehr von den bisher "einwertigen" Planzahlen. Damit ist auch eine inhaltliche Erweiterung der bisherigen Abweichungsanalyse verbunden, die künftig eher eine Analyse der Istwerte ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reifegradmodelle und Entwic... / Zusammenfassung

Die Leistungsfähigkeit der Risikomanagementsysteme von Unternehmen unterscheidet sich deutlich. Für einen systematischen Ausbau ist es hilfreich den aktuellen "Status" möglichst strukturiert beurteilen zu können. In diesem Beitrag wird ein "Reifegradmodell" für das Risikomanagement für Unternehmen vorgestellt. Es umfasst 6 Stufen und bietet für jede Stufe konkrete Orientierun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 2.2 Risikoorientierte, stochastische Planungsmethoden

Die bis heute praktisch flächendeckend im Controlling, im Rechnungswesen und in der Unternehmensplanung benutzten "nackten" Planwerte ohne ergänzende Informationen über die Planungssicherheit (z. B. Standardabweichung von Planabweichungen) sind damit praktisch ohne jegliche Relevanz. Theoretisch und praktisch können sich dahinter beliebig große Planabweichungen mit relevante...mehr