Fachbeiträge & Kommentare zu Beurteilung

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VI. Begleitverletzungen

Rz. 220 Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch imm...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / III. Brüche/Frakturen

Rz. 216 Wenn der Geschädigte Brüche erlitten hat, sollte der Anwalt immer schauen, ob es sich um einen Bruch mit einer Gelenksbeteiligung handelt oder einen Bruch ohne eine Gelenksbeteiligung. Dies ist deshalb von Bedeutung, da Brüche mit Gelenksbeteiligung viel komplizierter sind und erheblich mehr Risiken in sich bergen. Insbesondere das Arthroserisiko ist beim Bruch mit G...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / V. Operation

Rz. 219 Da Verletzungen entweder konservativ oder aber operativ behandelt werden können, ist immer zu überprüfen, wenn eine Operation erfolgte, ob alles ordnungsgemäß und korrekt lief. Dies hat arzthaftungsrechtliche Auswirkungen, da sehr viele Fehler in der Klinik geschehen. Es können bei Operationen immer vermeidbare Nervenschädigungen, Thrombose, Embolie und Infektionen a...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Gutachter = Operateur

Rz. 221 Ferner ist immer anhand der Arztberichte zu prüfen, ob zum Beispiel der Gutachter auch der Operateur war. Sollte dies der Fall sein, ist immer mit Vorsicht an die Sache heranzugehen, da in der Regel dann die Einteilung der Minderung der Erwerbsfähigkeit geringer ausfällt, da im Umkehrschluss eine hohe MdE bedeuten würde, dass der Operateur schlecht operiert hätte. Da...mehr

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§ 12 Personenversicherungen / II. Unfallbegriff

Rz. 7 Was unter dem Begriff Unfall zu verstehen ist, ist nunmehr in § 178 Abs. 2 VVG in Anlehnung an die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (vgl. z.B. § 1 III AUB 88/AUB 94) im Gesetz definiert. Ein Unfall liegt demnach vor, "wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet"...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / II. Rücksprache Facharzt/Arztliste

Rz. 213 Juristen, die Personengroßschäden bearbeiten, sind zwar in der Regel durch die langjährige Arbeit medizinisch ganz gut informiert. Keinesfalls ersetzt dies jedoch ein Medizinstudium oder gar eine Facharztausbildung. Von daher ist es zwingend notwendig, dass bei sämtlichen Bereichen eine Rücksprache mit dem entsprechenden Facharzt getroffen wird. Es ist zu prüfen, wel...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / IV. Weichteilschädigung

Rz. 218 Ferner ist der Fall immer darauf zu untersuchen, ob eine Fraktur oder eine Luxation oder aber eine Weichteilschädigung vorliegt. Zudem ist zu prüfen, ob es sich um eine leichte Schädigung oder schwerste Weichteilschädigungen handelt. Generell bedeuten Weichteilschädigungen nicht immer Dauerschäden. Die Prognose ist bei korrekter Therapie oftmals gut, bei schwereren W...mehr

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§ 4 Personenschadensmanagement / C. Rechtsbeziehungen innerhalb des Schadensmanagements: Code of Conduct, Ziff. 1

Rz. 6 Das Personenschadensmanagement basiert auf einem Dreiecksverhältnis zwischen dem Versicherer, dem Reha-Dienstleister sowie dem Geschädigten, vertreten durch seinen Rechtsanwalt. Rechtlich von besonderem Interesse ist die Rechtsbeziehung zwischen dem Geschädigten und dem Reha-Dienstleister. Nachdem zuvor ein Vertrag zugunsten Dritter zwischen dem Haftpflichtversicherer ...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Haushaltsführungsschaden

Rz. 17 Auch der Haushaltsführungsschaden kann sich erheblich durch medizinische Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken erhöhen. Für diese Schadenspositionen gilt das bereits oben Gesagte. Nur dann, wenn der Anwalt weiß, welche Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken im jeweiligen Verletzungsbereich eintreten können, kann dieser sie auch gegenüber dem Haftpflichtversicherer ...mehr

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§ 5 Ansprüche bei Verletzung / 7. Bagatellverletzungen

Rz. 58 Es gibt keine gesetzliche Regelung, wonach Bagatellverletzungen ohne Anspruch auf Schmerzensgeld bleiben. Das Gesetzgebungsvorhaben (Referentenentwurf, Begründung, S. 34), wonach der Betrag von 500 EUR als Erheblichkeitsschwelle definiert werden sollte, hat sich nicht in die Tat umsetzen lassen. Insoweit schließen selbst leichte Primärverletzungen ein Schmerzensgeld n...mehr

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§ 12 Personenversicherungen / 2. Eintritt der Berufsunfähigkeit, § 15 Abs. 1b) MB/KT

Rz. 233 Im Gegensatz zum Beendigungsgrund nach § 15 Abs. 1a) ist hier nicht der Rentenbezug wegen Berufsunfähigkeit für die Beendigung maßgebend, sondern der Eintritt von Berufsunfähigkeit. Eine Rente muss gerade nicht gezahlt werden. Rz. 234 Berufsunfähigkeit in der Krankentagegeldversicherung liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeüb...mehr

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§ 10 Abfindungsvergleich be... / a) Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung

Rz. 147 Die Einholung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung ist eine eigene Angelegenheit im Sinne des § 15 RVG und entsprechend gesondert zu vergüten (AG Hanau zfs 2003, 309). Wegen der Einzelheiten wird auf obige Ausführungen (siehe Rdn 25 ff.) verwiesen. Rz. 148 Über den Umstand der gesonderten Vergütungspflicht ist sowohl der Mandant als auch der Haftpflichtversic...mehr

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Controlling und Risikoanaly... / 3.2 Auswirkungen auf Ertrag und Risikoumfang sichtbar machen

Wie man sieht, ist der traditionelle Fokus des Risikomanagements ausgerichtet auf Einzelrisiken und Risikoarten und eben nicht auf anstehende Entscheidungen bezüglich Handlungsoptionen oder Maßnahmen, die den Risikoumfang beeinflussen. Der ökonomische Mehrwert des Risikomanagements ergibt sich jedoch im erheblichen Teil gerade dadurch, dass bei der Vorbereitung wesentlicher ...mehr

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§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 186 Da die Muskeln die Schulter wie eine Manschette umhüllen, werden sie als Rotatorenmanschetten bezeichnet. Die Rotatorenmanschette ermöglicht das Bewegen des Armes und des Schulterblattes. Wenn ein teilweiser Anriss oder ein vollständiger Riss einer einzelnen Sehne oder auch mehrerer Sehnen beteiligt ist, spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur. Hinsichtlich ...mehr

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§ 2 Die Mandatierung beim P... / A. Sachverhaltsermittlung

Rz. 1 Am Anfang des Mandates steht die gründliche und umfängliche Sachverhaltsermittlung. Um den Mandanten pflichtgemäß vor Schäden zu bewahren und ihn entsprechend zu beraten und zu belehren, bedarf es zuvor einer sorgfältigen Aufklärung des Sachverhaltes. Zu den grundlegenden Pflichten des Anwalts gehört es, den rechtlich zu beurteilenden Sachverhalt sorgfältig und vollstä...mehr

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Software für Risikoaggregat... / 5 Risikoaggregation am Beispiel des Strategie Navigators

Schnelle und "fertig interpretierte" Ergebnisse durch spezialisierte Software Der Strategie Navigator ist eine Software der FutureValue Group AG für planungsbezogene Risikoaggregation. Die Darstellung der Analyse und Ergebnisse des obigen Beispiels mit Hilfe der Strategie Navigators dient als beispielhafte Darstellung einer spezifischen Software für diese Aufgabe. Der Strateg...mehr

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§ 12 Personenversicherungen / bb) Innerhalb von 15 Monaten ärztliche Feststellung der Invalidität

Rz. 37 Wenn die Invalidität eingetreten ist, muss diese spätestens 15 Monate nach dem Unfall ärztlich festgestellt werden. Auch dies ist eine formelle Anspruchsvoraussetzung. Innerhalb der ärztlichen Feststellung der Invalidität entstehen immer wieder Probleme hinsichtlich der einzelnen Formulierungen. Obwohl es sich hierbei in der Praxis nur um eine sehr kurze Bescheinigung...mehr

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§ 14 Anhang / C. Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB 2014)

Rz. 39 Musterbedingungen des GDV (Stand: März 2014) Der Versicherungsumfangmehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 77... / 2.1 Erfolgreicher Einspruch (Abs. 1 S. 1)

Rz. 3 § 77 EStG gilt nur für das förmliche Einspruchsverfahren (§§ 347ff. AO), auch wenn keine Klage folgt. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung des Rechtsbehelfs, sondern der damit verfolgte Zweck. Kosten für einen schlichten Änderungsantrag nach § 172 Abs. 1 Nr. 2a AO werden davon nicht umfasst, ebenso wenig wie Aufwendungen für den Antrag auf Kindergeldfestsetzung oder ...mehr

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Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 13.7 Entsprechende Anwendung auf den Auskunftsanspruch nach § 5 EBRG

Rz. 51 Die Maßstäbe des Auskunftsanspruchs des Betriebsrats nach § 80 Abs. 2 BetrVG gelten nach Auffassung des BAG nach dem Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit entsprechend für den Auskunftsanspruch nach § 5 des Gesetzes über Europäische Betriebsräte (EBRG). Der Betriebsrat kann in diesem Zusammenhang vom Arbeitgeber die Auskünfte verlangen, die er benötigt, um beu...mehr

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Reifegradmodelle und Entwic... / 2 Ein Reifegradmodell für die risikoorientierte Unternehmensführung – mit Testfragen

6 Reifegrade des Risikomanagements Nachfolgend werden für das 6-Stufen-Modell des Risikomanagements jeweils die wichtigsten Kriterien in Fragenform angegeben. Sie helfen zu beurteilen, ob das eigene Risikomanagement den entsprechenden Entwicklungsgrad ("Reife") bereits erreicht hat. Abb. 1: Die 6 Stufen des Risikomanagements Stufe 1: Kein Risikomanagement Es existieren kein ausg...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 44 Förderu... / 2.5 Bedarfsermittlung

Rz. 16 Nach Abs. 1 Satz 1 können Leistungen aus dem VB gewährt werden, wenn diese notwendig sind. Als notwendig können sie immer dann beurteilt werden, wenn erkennbar wird, dass individuelle Handlungsbedarfe zielgerichtet und bedarfsorientiert (ggf. schrittweise) abgebaut werden müssen und mit dem Einsatz vermittlungsunterstützender Leistungen die Eingliederungschancen deutl...mehr

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Integration von Risikomanag... / 3.3.3 Verbindung von Risikomanagement, Unternehmensplanung und Controlling

Wesentliche Aufgaben des Risikomanagements können hocheffizient unmittelbar im Rahmen der Controlling-, Planungs- und Budgetierungsprozesse eines Unternehmens mit abgedeckt werden. Die Entwicklung eines derartigen unternehmensweiten integrierten Risikomanagements basiert auf einer Weiterentwicklung von Struktur, Aufgaben und Arbeitsabläufen bereits vorhandener Managementsyst...mehr

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Integration von Risikomanag... / 2.1 Planwerte: Ohne Risikoinformationen nicht aussagekräftig

Häufig werden Planwerte (meist gebraucht i. S. v. "wahrscheinlichsten Werten"), ambitionierte Zielwerte und Erwartungswerte miteinander verwechselt. Der Erwartungswert zeigt, was (gemäß verfügbarer Informationen) im Mittel passieren wird und nur er ist eine sinnvolle Grundlage für unternehmerische Entscheidungen, z. B. Investitionsentscheidungen. Praxis-Beispiel Unterschied z...mehr

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Reifegradmodelle und Entwic... / Zusammenfassung

Die Leistungsfähigkeit der Risikomanagementsysteme von Unternehmen unterscheidet sich deutlich. Für einen systematischen Ausbau ist es hilfreich den aktuellen "Status" möglichst strukturiert beurteilen zu können. In diesem Beitrag wird ein "Reifegradmodell" für das Risikomanagement für Unternehmen vorgestellt. Es umfasst 6 Stufen und bietet für jede Stufe konkrete Orientierun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reifegradmodelle und Entwic... / 1 Prüfungsstandards für das Risikomanagement

Risikomanagement ist von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg Die Fähigkeiten eines Unternehmens im Umgang mit Chancen und Gefahren (Risiken) und damit das Risikomanagement sind von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Es trägt potenziell bei zur Senkung von Risikokosten, hilft die Wahrscheinlichkeit bestandsbedrohender Krisen (oder gar einer Insolvenz) zu red...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 4 Fazit

Durch die Übernahme von Risikomanagementfunktionen wird die Controllingfunktion um eine von den Controllern bisher zu wenig beachtete Dimension erweitert. Dies bedeutet selbstverständlich auch die Abkehr von den bisher "einwertigen" Planzahlen. Damit ist auch eine inhaltliche Erweiterung der bisherigen Abweichungsanalyse verbunden, die künftig eher eine Analyse der Istwerte ...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Rückstellungen, Handels- un... / 4.1.1 Bewertung nach Handelsrecht

Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ist der Betrag anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Höhe der Rückstellungen richtet sich also nach den Aufwendungen, die im Zeitpunkt der Erfüllung voraussichtlich entstehen werden. Das heißt, dass künftige Preis- und Kostensteigerungen bei der Bewertung...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 2.2 Risikoorientierte, stochastische Planungsmethoden

Die bis heute praktisch flächendeckend im Controlling, im Rechnungswesen und in der Unternehmensplanung benutzten "nackten" Planwerte ohne ergänzende Informationen über die Planungssicherheit (z. B. Standardabweichung von Planabweichungen) sind damit praktisch ohne jegliche Relevanz. Theoretisch und praktisch können sich dahinter beliebig große Planabweichungen mit relevante...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikomanag... / 5 Literaturhinweise

Angermüller/Gleißner, Verbindung von Controlling und Risikomanagement: Eine empirische Studie der Gegebenheiten bei H-DAX Unternehmen, in Controlling, 6/2011, S. 308–316. Gleißner, Risikopolitik und strategische Unternehmensführung, in Der Betrieb, 33/2000, S. 1625–1629. Gleißner, Identifikation, Messung und Aggregation von Risiken, in Gleißner/Meier (Hrsg.), Wertorientiertes ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Vorsteuerabzug bei Baumaßnahmen des Mieters

Leitsatz Die Durchreichung der Baumaßnahmen des Mieters an den Vermieter führt nicht (zwangsläufig) zu einem Leistungsaustausch. Werden die gemieteten Räumlichkeiten für steuerfreie Umsätze verwendet (Arztpraxis), hat der Mieter keinen Vorsteuerabzug aus den Baurechnungen. Sachverhalt Die Klägerin betrieb in gemieteten Räumlichkeiten eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis un...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 45 Maßnahm... / 2.5 Kostenübernahme

Rz. 30 Nach Abs. 1 Satz 4 umfasst die Förderung immer die angemessenen Kosten, soweit dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist. Bei allen Maßnahmen, die im Rahmen dieser Vorschrift gefördert werden können, bilden die Personalkosten den Hauptanteil. Je nach Maßnahmeart und betroffenem Personenkreis werden jedoch für Beurteilung der Angemessenheit unterschiedliche P...mehr

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Risikomanagement: Ziele und... / 4 Risikoaggregation: Gesamtrisikoumfang und Eigenkapitalbedarf berechnen

Der Gesamtrisikoumfang wird durch eine Risikoaggregation bestimmt Aus dem Risikoinventar kann nur abgeleitet werden, welche Risiken für sich alleine den Bestand eines Unternehmens gefährden. Um zu beurteilen, wie groß der Gesamtrisikoumfang ist (und damit der Grad an Bestandsgefährdung durch die Menge aller Risiken), wird eine sog. Risikoaggregation erforderlich, die auch Kom...mehr

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Bandbreitenplanung über meh... / 2 Risikoaggregation als Pflicht und wichtigste Implikation des KonTraG

Der Sachverhalt, dass nicht identifizierte Einzelrisiken, sondern der aggregierte Gesamtrisikoumfang für die Beurteilung der (freien) Risikotragfähigkeit und des Grads der Bestandsbedrohung eines Unternehmens maßgeblich sind, war schon 1998 mit der Inkraftsetzung des Kontroll- und Transparenzgesetzes (KonTraG) bekannt. Entsprechend findet man eben auf dem KonTraG aufbauender...mehr

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Risikomanagement: Ziele und... / 7 Entscheidungsvorbereitung: Bewertung von Strategien und Projekten

Risikoanalysen müssen bei der Vorbereitung unternehmerischer Entscheidungen vorgenommen werden Die Fähigkeiten im Risikomanagement sind bei einer unvorhersehbaren Entwicklung des Unternehmensumfeldes ein zentraler Erfolgsfaktor Sie tragen zur Krisenvermeidung bei, sichern Rating und Finanzierung und helfen Investitionsalternativen oder Projekte risikogerecht zu beurteilen. In...mehr

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Quantifizierung und Aggrega... / 2 Quantifizierung von Risiken ist notwendig

Ein scheinbar nicht quantifizierbares Risiko ist implizit mit "null" quantifiziert Oft hört man in Unternehmen, dass auf eine quantitative Beschreibung des Risikos verzichtet wird, weil über die quantitativen Auswirkungen und die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos keine adäquaten (historischen) Daten vorlägen. Das Risiko wird dann nicht quantifiziert und nur als "verba...mehr

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Bandbreitenplanung über meh... / 1 Überblick

Die Beschäftigung mit Chancen und Gefahren (Risiken) gehört zum Tagesgeschäft und auch die Risikoaggregation sollte in deutschen Unternehmen längst etabliert sein. Die Risikoaggregation ist insbesondere notwendig, um "bestandsbedrohende Entwicklungen" durch die Kombination mehrerer Einzelrisiken zu erkennen, wie es §91 Abs. 2 AktG fordert (Kontroll- und Transparenzgesetz, Ko...mehr

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Reputation als relevantes R... / 4 Analyse der Reputations-Einflussfaktoren

Aktuell steht insbesondere eine Abbildung bzw. Messung von Reputation als Indexgröße im Fokus wissenschaftlicher Diskussionen. Doch auch Praktiker wollen verstehen, was die relevanten Einflussfaktoren für die Reputation eines Unternehmens sind, um adäquate und präventive Maßnahmen zu definieren. Um das wertvolle und nachhaltige Konstrukt Reputation im Zuge der Risikobewertun...mehr

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Risikomanagement: Ziele und... / 9 Literaturhinweise

Füser/Gleißner/Meier, Risikomanagement (KonTraG) – Erfahrungen aus der Praxis, in Der Betrieb, 15/1999, S. 753–758. Gleißner, Kapitalkosten: Der Schwachpunkt bei der Unternehmensbewertung und im wertorientierten Management, in Finanz Betrieb, 4/2005, S. 217–229. Gleißner, Risikoanalyse und Replikation für Unternehmensbewertung und wertorientierte Unternehmenssteuerung, in WiSt...mehr

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Bandbreitenplanung über meh... / 4 Risikoaggregation und Insolvenzwahrscheinlichkeit (Fallbeispiel)

Ein kleines Fallbeispiel verdeutlicht die Bedeutung der Aggregation von Risiken über mehrere Planjahre. Angenommen die Stettner Muster AG erwartet im Geschäftsjahr 01 im Mittel einen Gewinn von 20 Mio. EUR. Aus Risikoanalyse und Risikoaggregation mittels Monte-Carlo-Simulation ergibt sich ein aggregierter Gesamtrisikoumfang, der (hier vereinfachend) als näherungsweise normal...mehr

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Quantifizierung und Aggrega... / 8 Fazit und Umsetzungsempfehlungen

Nur die Quantifizierung von Risiken schafft einen erheblichen Teil des ökonomischen Nutzens einer risikoorientierten Unternehmensführung, speziell bei der Unterstützung von Entscheidungen unter Unsicherheit. Die scheinbare Alternative einer Nichtquantifizierung von Risiken existiert faktisch nicht, da nicht quantifizierte Risiken kaum etwas anderes sind als mit null quantifi...mehr

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Quantifizierung und Aggrega... / 5.1 Grundlagen

Gesamtrisikoposition bestimmen Zielsetzung der Risikoaggregation ist nun, die Gesamtrisikoposition eines Projekts oder Unternehmens zu bestimmen. Dazu werden die Wahrscheinlichkeitsverteilungen einzelner Risiken zu einer Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zielgröße des Unternehmens (z. B. Gewinn oder Cashflow) zusammengeführt. Aus dieser können dann Risikomaße für das Gesamtun...mehr

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Reputation als relevantes R... / 5 Werkzeuge für ein präventives Reputations-Risikomanagement

Reputations-Risikomanagement zielt zunächst auf die möglichst frühe und vollständige Identifikation von Ereignissen ab, die eine negative Wirkung auf die Reputation von Unternehmen haben könnten. Dies geschieht bspw. durch die Technik des sog. Issue-Managements. Grundlegendes Ziel eines solchen (Risiko-)Frühwarnsystems ist es, einerseits unangenehme Überraschungen bzw. Konfl...mehr

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Bandbreitenplanung über meh... / 5 Von der mehrjährigen Risikoaggregation zur wertorientierten Unternehmenssteuerung: ein weiteres Fallbeispiel

Die Aggregation von Risiken (über die Zeit) ist auch notwendig für eine tatsächlich wertorientierte Unternehmenssteuerung, d. h. eine Beurteilung des Ertrag-Risiko-Profils von Geschäftseinheiten oder Projekten durch den Erfolgsmaßstab "Unternehmenswert". Erfassung des Ertragsrisikos ist möglich über den Variationskoeffizienten der Erträge Wer ein Unternehmen (als Ganzes) bewer...mehr

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Risikomanagement: Ziele und... / 8 Zusammenfassung: 10 Eckpunkte einer risikoorientierten Unternehmensführung

Das Wichtigste, was man über Risikomanagement und allgemein eine risiko- und wertorientierte Unternehmensführung wissen sollte, ist in den folgenden Kernaussagen zusammenfasst: Risiken sind die aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft resultierenden Möglichkeiten, dass Planabweichungen auftreten können. Risiko ist der Oberbegriff zu Chance und Gefahr (d. h. möglichen positiven ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 72... / 5 Vorübergehend im öffentlichen Dienst Beschäftigte (Abs. 4)

Rz. 24 Bei einer nur vorübergehenden Beschäftigung (bzw. Versorgungsberechtigung) im öffentlichen Dienst gilt gem. § 72 Abs. 4 EStG § 72 Abs. 1 und 2 EStG nicht. Hier ist der öffentliche Arbeitgeber nicht Familienkasse, sondern die Dienststelle der Arbeitsagentur. Diese – und nicht der Arbeitgeber – setzt das Kindergeld fest und zahlt es aus. Dadurch wird vermieden, dass bei...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 70... / 6 Über- oder Unterschreiten der Einkünfte- und Bezügegrenze (Abs. 4)

Rz. 20 Die Einfügung des Abs. 4 durch das 2. FamFG m. W. ab 2002 beendete den Streit um die Rechtsgrundlage für eine rückwirkende Änderung der Kindergeldfestsetzung bei Überschreitung des Grenzbetrags nach § 32 Abs. 4 S. 2 EStG. Mit Aufhebung dieser Grenzbetragsregelung wurde auch § 70 Abs. 4 EStG wieder aufgehoben m. W. ab 2012 (Rz. 1). Durch die Einführung des Abs. 4 wurde ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / II. Allgemeiner Inhalt

Rz. 11 Einkünfte der ausländischen Gesellschaft. Während § 7 den Grundtatbestand der Hinzurechnungsbesteuerung einerseits und die an die Steuerinländer als Steuersubjekt anknüpfenden persönlichen Tatbestandsvoraussetzungen andererseits umschreibt, stehen die Einkünfte der ausländischen Gesellschaft und ihre Besteuerung im ausländischen Sitzstaat als Besteuerungsgegenstand im...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 2. Funktionale Betrachtungsweise

Rz. 31 Rechtsgrundlagen. Das zentrale Problem des § 8 ist die Einordnung der verschiedenen, von einer ausländischen Gesellschaft ausgeübten Tätigkeiten unter den Katalog des § 8 Abs. 1 Nr. 1–9 bzw. unter § 7 Abs. 6 a (früher § 10 Abs. 6 Satz 2 aF). Insoweit interessiert einerseits die Qualifikation der Tätigkeiten als aktiv, (normal) passiv oder als passiv mit Kapitalanlagec...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 10. Einkünfte aus Finanzierungstätigkeit – Abs. 1 Nr. 7 (ausschließlich Einkünfte aus aktivem Erwerb ohne Ausnahmevorschrift)

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