News 15.06.2020 BeA-Frühstart gem. § 46 g ArbGG

Die Arbeitsgerichte in Schleswig-Holstein haben die Möglichkeit genutzt, die Verpflichtung zum elektronischen Rechtsverkehrs vorzuziehen. Seit 1.1.2020 sind Anwälte verpflichtet, arbeitsrechtliche Schriftsätze ausschließlich elektronisch einzureichen. Nun gibt es ein Problem, weil das Gesetz nicht eindeutig regelt, ob dies auch für die zweite Instanz gilt.mehr

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News 10.06.2020 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Eine wirksame Fristenkontrolle in der Anwaltskanzlei erfordert nach einer Grundsatzentscheidung des BGH neben exakten Anweisungen zur Ausfertigung und Versendung fristgebundener Schriftsätze an das Kanzleipersonal in der zweiten Stufe eine sorgfältige allabendliche Ausgangskontrolle.mehr

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News 04.06.2020 Keine Last Minute-Rettungsversuche via beA

Scheitert die rechtzeitig eingeleitete Telefaxübertragung einer Berufungsbegründungsschrift an technisch bedingten Übertragungsproblemen, trifft den Patentanwalt an einer Fristversäumnis i.d.R. kein Verschulden. Das beA eines Kanzleikollegen muss er zwecks Rettung der Frist nicht benutzen.mehr

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News 26.02.2020 Besonderes elektronisches Anwaltspostfach

Urteile, die Anwälten die Wiedereinsetzung verweigerten, weil sie bei Fax-Defekten für fristgebundene Schriftsätze nicht das beA genutzt haben, überzeugen nicht. Das LG Mannheim hat dieser Rechtsprechung des OLG Dresden und des LG Krefeld mit überzeugender Begründung eine Absage erteilt und liegt damit auch näher an der BGH-Rechtsprechung.mehr

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News 11.12.2019 Besondere elektronische Anwaltspostfach

In Schleswig-Holstein müssen anwaltliche Schriftsätze an Arbeitsgerichte schon ab 1.1.2020 auf elektronischem Wege eingereicht werden: Das Land nutzt die im Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vorgesehene Möglichkeit, die verpflichtende aktive Nutzung früher einzuführen. Der die Pflicht regelnde § 46g ArbGG tritt durch Landesverordnung in Schleswig-Holstein früher in Kraft.mehr

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News 05.12.2019 BeA-Überwachung und E-Mail-Kommunikation

Zum 1.1.2020 ändern sich für Rechtsanwälte einige wichtige, die digitale Kommunikation betreffende Bestimmungen im Berufsrecht. Bei der E-Mail-Kommunikation mit Mandanten soll eine Neuregelung verhindern, dass der Rechtsanwalt seine Verschwiegenheitspflicht durch diesen Kommunikationsweg verletzt, sofern der Mandant in den E-Mail-Verkehr einwilligt.mehr

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News 17.07.2019 Besonderes elektronisches Anwaltspostfach

Die BRAK wurde auf die Klage eines Rechtsanwalts hin verpflichtet, das zurückgezogene beA-Gutachten der Security Networks AG offenzulegen und zwar in seiner ursprünglichen, von der BRAK nicht veröffentlichten Version. Gegenargumente wie Geheimhaltungpflichten überzeugten das Gericht nicht. mehr

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News 29.06.2019 Anwaltspostfach

Der BGH hat den Antrag eines Rechtsanwalts auf Zulassung der Berufung gegen ein Urteil des nordrhein-westfälischen AGH abgelehnt. Der AGH hatte die Sonderumlage zur Finanzierung des beA für Anwälte für rechtens erklärt.mehr

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News 13.06.2019 BGH bestätigt Verfassungsmäßigkeit

Manch eine Rechtsanwaltsgesellschaft hätte gern ein zusätzliches Kanzlei-beA-Postfach zur Vereinfachung ihrer internen Organisation und pocht auf Berufsfreiheit. Die BRAO schließt das bis dato aus und der BGH hält das für grundrechtskonform. Einer möglichen Gesetzesänderung steht er dennoch wohlwollend gegenüber.mehr

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