Ein Rechtsanwalt erhält für sein Tätigwerden von seinem Mandanten ein Honorar. Das Anwaltshonorar ergibt sich aus den Gebührenvorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) oder aus einem vereinbarten Stundensatz.

Das Anwaltshonorar wird nach den Vorgaben des RVG meist nach Wertgebühren oder Rahmengebühren errechnet. Die Wertgebühren richten sich nach dem Gegenstandswert. Gegenstandswert ist der Wert, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (§ 2 Abs. 1 RVG). Gegenstand im Sinne dieser Vorschrift ist das Recht oder das Rechtsverhältnis, auf das sich die Tätigkeit des Anwalts nach dem vom Mandanten erteilten Auftrag bezieht.


News 14.12.2018 Anwaltsgebühren

News 08.11.2018 Sich kreuzende Schriftsätze

Vereinbarungen über das Anwaltshonorar möglich

Alternativ können Anwalt und Mandant vereinbaren, dass das Anwaltshonorar nach einem Stundensatz abgerechnet wird. In Ausnahmefällen kann ein Erfolgshonorar vereinbart werden (§ 4a RVG). In der Regel muss der Mandant einen Vorschuss an den Rechtsanwalt leisten. Bei der Vereinbarung eines Honorars müssen die Einhaltung der Textform und weitere inhaltliche Erfordernisse (§ 3a Abs. 1 RVG) beachtet werden.

Ersatz von Auslagen

Neben der Vergütung seiner Tätigkeit kann der Rechtsanwalt außerdem Ersatz seiner Auslagen verlangen, z. B. für Post- und Telekommunikationskosten, für Kopierkosten, für Gebühren von Behörden, für Gerichtsgebühren, Gebühren von Gerichtsvollziehern oder für Kosten einer Anschriftenermittlung beim Einwohnermeldeamt.

News 25.06.2018 Anwaltshonorar

Hält der Rechtsschutzversicherer weitere Anwaltskosten für unberechtigt, darf der Versicherungsnehmer sie nicht einfach begleichen. Hier hatte die Versicherung dem Versicherungsnehmer Hilfe bei der Abwehr einer anwaltlichen Honorarforderung zugesagt. Anstatt sich gegen die Rechnung zu wehren, zahlte dieser das Honorar. Dies hatte zur Folge, dass der Rechtsschutzversicherer leistungsfrei wird, so der BGH.  mehr

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News 23.05.2018 Anschlussversicherung für Streitwerte bis 30 Mio.

Mehr als die RVG-Vergütung gibt es vom unterlegenen Gegner für die Gewinnerseite bei der Erstattung der Rechtsanwaltskosten nicht. Auch die Versicherungsprämie für eine bei hohen Streitwerten sinnvolle Anschlussversicherung für Streitwerte bis 30 Mio. Euro muss von der unterlegenen Partei nicht getragen werden. Das hat kürzlich der BGH entschieden.mehr

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News 06.03.2018 Anwaltshaftung

Mandatsniederlegung zu Unzeit, etwa kurz vor einem Verhandlungstermin, ist eine harte und auch für ihn nicht ungefährliche Reaktion des Anwalts. Es ist z. B. ärgerlich, wenn der Mandant das Honorar trotz Fälligkeit nicht zahlt. Keine gute Idee ist es aber, Mandanten deshalb kurz vor der mündlichen Verhandlung mit der Mandatsniederlegung zu drohen. Das kann - unsensibel vorgegangen - Haftungsfolgen nach sich ziehen.mehr

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News 01.12.2017 Kostenerstattung

Die Reisekosten eines auswärtigen Rechtsanwalts für die Teilnahme am Verhandlungstermin sind grundsätzlich auch dann erstattungsfähig, wenn die als Partnerschaft organisierte Rechtsanwaltsgesellschaft auch am Gerichtsort eine weitere Rechtsanwaltskanzlei unterhält. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.mehr

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News 29.11.2017 Anwaltshaftung

Ein bei einer einvernehmlichen Scheidung eingeschalteter Mediator, der die finanziellen Aspekte regeln soll, muss beide Parteien umfassend aufklären. Er hat dafür zu sorgen, dass nicht auf den Versorgungsausgleich verzichtet wird, bevor die hierauf bestehenden Ansprüche geklärt sind. Versäumt er dies, haftet er nach den Grundsätzen der Anwaltshaftung.mehr

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News 17.11.2017 Anwaltshonorar

Anwälte sollten sich weder durch Zeitdruck noch von ihren Mandanten von sinnvollen Routinen abhalten lassen. Selbst wenn diese eine weit über dem Rahmen liegende Anwaltsvergütung im Voraus leisten, sollte eine Honorarvereinbarung erfolgen, die den Formvorschriften entspricht. Anderenfalls kann der Vergütungsanspruch auf die gesetzlichen Gebühren beschränkt sein.mehr

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News 15.11.2017 Anwaltshonorar

Wird der Anwalt in einem Telefonat von der Gegenseite darüber informiert, dass sich die Parteien ohne sein Zutun geeinigt haben, darf er beim anschließenden Kostenfestsetzungsantrag dafür keine Terminsgebühr verlangen. Einigungen sind verdienstvoll, der Rechtsanwalt sollte für eine Gebühr aber daran mitwirken.mehr

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News 13.09.2017 Terminsgebühr

Beauftragt der Anwalt im eigenen Namen einen Kollegen mit der Terminswahrnehmung, ist die Terminsgebühr durch Tätigwerden des Terminsvertreters als Erfüllungsgehilfe des Anwalts angefallen und in voller Höhe erstattungsfähig. Das gilt auch, wenn die Kollegen intern eine niedrigere Pauschale vereinbart hatten. Daneben können allerdings weder Aufwendungen des Anwalts für den Terminsvertreter noch fiktive Reisekosten geltend gemacht werden.mehr

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News 04.08.2017 Marketing und Berufsrecht

Ein Rechtsanwalt darf kostenlose Erstberatungen für Personen anbieten, die einen Verkehrsunfall erlitten haben. Das hat der BGH entschieden. Dies erleichtert Rechtsuchenden den Zugang zum Anwalt und damit letztlich zum Recht. Auch die Anwaltschaft profitiert im Verhältnis zur immer stärker werdenden nichtanwaltlichen (Legal-Tech) Konkurrenz.mehr

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News 05.07.2017 Pflichtverteidigung

Wann ist die Pauschgebühr fällig? Pflichtverteidiger und Nebenklägervertreter müssen sich gedulden: Nach einer Entscheidung des OLG Bamberg besteht für sie ein Anspruch auf die Pauschalgebühr erst nach rechtskräftigem Abschluss des gesamten Verfahrens.mehr

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News 16.06.2017 Kostenrecht

Erklärt ein Mandant in einer Verkehrsordnungswidrigkeit erst in der mündlichen Verhandlung, zur Tatzeit krank gewesen zu sein und deshalb nicht als Fahrer in Betracht zu kommen, macht das seine Verteidigung im Nachhinein nicht überflüssig. Sein Anwalt hat, auch wenn der Prozess verhinderbar war,  trotzdem Anspruch auf die gesetzlichen Gebühren, denn ein Angeklagter hat ein Schweigerecht.mehr

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News 13.06.2017 Anwaltsvertrag

Kommt ein Anwalt nach sorgfältiger Prüfung zu dem Ergebnis, dass für den Mandanten die Gewinnchancen bei Einlegung eines Rechtsmittels gegen Null tendieren, darf er den Anwaltsvertrag kündigen, wenn der Mandant gleichwohl in sein Unglück rennen will. Das Honorar aus dem Anwaltsvertrag ist trotzdem zu leisten, entschied der BGH.mehr

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News 20.04.2017 Bußgeldverfahren

Der sich selbst verteidigende Rechtsanwalt hat im Falle seines Freispruchs keinen Anspruch auf Erstattung einer Verteidigervergütung aus der Staatskasse. Der Status des Verteidigers ist nach Rechtsprechung und Lehre mit der Stellung des Angeklagten unvereinbar.mehr

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News 31.01.2017 Zulassungswideruf

Kann ein Anwalt seine Rechnungen nicht mehr bezahlen, vollstrecken die Gläubiger gegen ihn. Er gerät ins Schuldnerverzeichnis - für die Anwaltskammer ein massives Zeichen für seinen Vermögensverfall: Sie entzieht nach § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO die Zulassung, womit seine berufliche Qualifikation künftig ins Leere läuft. Retten kann er sich - vielleicht - wenn er Ratenzahlung an die Gläubiger vereinbart: realistisch und wasserdicht.mehr

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News 02.12.2016 Digitalisierung und Rechtsmarkt

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran – auch im Rechtsmarkt. Experten schätzen, dass sich derzeit rund 550 Unternehmen weltweit damit beschäftigen, Rechtsinformationen zu digitalisieren, Anwälten die Arbeit mittels Digitalisierung zu erleichtern und Mandanten schnelleren, preiswerteren und leichteren Zugang zum Recht zu verschaffen.mehr

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News 13.10.2016 Anzeigepflicht aus § 55 Abs. 5 Satz 2 RVG

Ein Verstoß des beigeordneten Rechtsanwalts oder des Pflichtverteidigers gegen seine Pflicht aus § 55 Abs. 5 Satz 2 RVG, empfangene Mandantenzahlungen mitzuteilen, führt nicht zwingend zu einem Wegfall oder einer Kürzung der aus der Staatskasse festgesetzen Vergütung. Das Verschweigen der Zahlungseingänge kann aber berufs- und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.mehr

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News 25.06.2016 Verspätete Studienbescheinigung

Ein Vater, der gegen einen ablehnenden Kindergeldbescheid durch einen Rechtsanwalt erfolgreich Einspruch eingelegt hat, kann Erstattung der Rechtsanwaltskosten nur verlangen, wenn sie notwendig waren. Dass ist nicht der Fall, wenn er erst im Einspruchsverfahren in 2015 die Studienbescheinigung der Tochter von 2014 vorgelegt hat. Ein diesbezügliche Verzögerung durch die Tochter ist ihm zuzurechnen.mehr

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News 22.06.2016 FG Pressemitteilung

Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ein Vater, der gegen einen ablehnenden Kindergeldbescheid durch einen Rechtsanwalt erfolgreich Einspruch eingelegt hat, keine Erstattung seiner Rechtsanwaltskosten verlangen kann, wenn er erst im Einspruchsverfahren Unterlagen vorgelegt hat (Studienbescheinigung der Tochter), die er schon früher hätte vorlegen können.mehr

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News 12.01.2015 Mietrecht

Für einen gewerblichen Großvermieter ist es bei Mietrückständen nicht erforderlich, zwischen eigenen Mahnungen und der gerichtlichen Geltendmachung einen Anwalt zum Versenden weiterer Mahnungen einzuschalten.mehr

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News 01.12.2014 BGH

Beauftragt der Verwalter für die in einem Anfechtungsprozess beklagten Eigentümer einen Anwalt, darf er diesen aus Gemeinschaftsmitteln bezahlen, wenn im Wirtschaftsplan Mittel hierfür vorgesehen oder er hierzu ermächtigt ist.mehr

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Serie 07.11.2014 Kanzleipositionierung

Mandanten fragen die Möglichkeit eines Erfolgshonorars bei Anwälten sehr selten nach. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Soldan Instituts unter Anwälten. Dass dem so ist, verwundert wenig. Denn den meisten Mandanten dürfte die Gesetzesnovelle im Anschluss an ein Machtwort der Verfassungsrichter aus Karlsruhe im Jahr 2008 unbekannt geblieben sein. Anwälte sollten es aber ernst nehmen und das Erfolgshonorar in ihren Instrumentenkasten aufnehmen.mehr

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Serie 21.07.2014 Kanzleipositionierung

Vorbei sind die Zeiten, in denen Anwälte sich über ihr Honorar noch ausschwiegen. Der Verdrängungswettbewerb führt vielmehr dazu, dass der Preis selbst als Alleinstellungsmerkmal immer stärker über die Werbung in den Vordergrund rückt.  mehr

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News 24.06.2014 Anwaltsvertrag

Auch Geschäftsunfähige können honorarpflichtig werden. Aus dem Gesetz über das Verfahren in Familiensachen (FamFG) folgt, dass Betroffene in Betreuungssachen einen Rechtsanwalt auch wirksam mit ihrer Vertretung beauftragen können, wenn der Anwaltsvertrag materiell wegen fehlender Geschäftsfähigkeit oder Einwilligungsvorbehalts nicht wirksam geschlossen werden könnte.mehr

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Serie 11.03.2014 Kanzleimanagement Experten-Blog des Bucerius-CLP

Immer wieder werden Versuche unternommen, den Rechtsmarkt in Segmente zu unterteilen. Im Anschluss wird ein Vergleich der einzelnen Segmente angestellt, um dann allgemeine Aussagen über die einzelnen Segmente ableiten zu können. Der Bucerius-Index ist ein neuer Versuch der Segmentierung: Er betrachtet Merkmale, die bisher nicht zusammen betrachtet wurden.  mehr

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News 27.11.2013 Abmahnanwälte

Erst seit wenigen Wochen in Kraft, erweist sich das als Befreiungsschlag geplante Anti-Abzocke-Gesetz gegen Abmahnmissbrauch in einigen Punkten als Rohrkrepierer. Abmahn-Kanzleien haben - wie schon bei früheren Gegenmaßnahmen - nicht lange gebraucht, um die erhoffte Wirkung weitgehend zu neutralisieren.mehr

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Serie 01.10.2013 Kanzleiorganisation: Läuft es in der Kanzlei "rund"?

Ärgerlich, wenn Mandanten nach getaner Tat die Dienstleistung nicht honorieren. Doch viele Wege führen nach Rom: Anwälte können Forderungen gegenüber ihren Mandanten nicht nur an anwaltliche Verrechnungsstellen abtreten. Sie können auch selber einen Käufer für ihre Forderung finden. Dafür ist das Internet prädestiniert.mehr

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News 29.07.2013 Rechtsanwaltsgebühren

Das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz steht im Bundesgesetzblatt und tritt zum 1.8. in Kraft. Es bringt die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren und der Gerichtskosten zwischen 12 und 19 %. Das hört sich aus Anwaltssicht gut an, Sektkorken müssen nicht knallen, denn damit ist nur knapp die Inflation seit der letzten Gebührenreform ausgeglichen.mehr

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News 22.07.2013 Rechtsberatungs-Hotlines, Discountrechtsberatung

Wenn zum 1.8.2013 die Anwaltsgebühren zwischen 12 und 19 % steigen, wird in den Medien u.U. das Klischee vom reichen Anwalt bedient werden. Fakt ist dagegen, dass mit der RVG-Reform noch nicht einmal die Inflation seit der letzten Gebührenreform ausgeglichen wird und immer mehr Nichtanwälte in die Rechtsberatung drängen. Der Anwalt jenseits der Großkanzlei hat selbst bei großem Engagement oft Mühe, wirtschaftlich sinnvoll zu agieren.mehr

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News 17.07.2013 Rechtsanwaltshonorar

Der bloß mündliche Rat eines Anwalts ist so gar nichts zum Anfassen. Das kann doch nicht viel kosten. Dass der Anwalt ein langjähriges, kostenintensives Studium absolvieren musste, um diese Ratschläge erteilen zu können wird oft vergessen.mehr

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News 06.07.2013 RVG-Reform ist durch

Die RVG-Reform kommt zum 1.8.2013. Die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren und der Gerichtskosten ist beschlossene Sache, nachdem nach dem Bundestag am 5.7. auch der Bundesrat das Vermittlungsergebnis zum 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz bestätigt hat.mehr

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News 27.06.2013 RVG-Reform

Die RVG-Reform kommt nun wirklich! Das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz ist heil durch den Vermittlungsausschuss gekommen und am 27.6. vom Bundestag verabschiedet worden. Nur das Datum des Inkrafttretens steht noch nicht endgültig fest. Es wird voraussichtlich der 1.8.2013 sein. mehr

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News 25.06.2013 Online-Honorarvereinbarung

Eine Vereinbarung über die Vergütung bedarf der Textform. So steht es in § 3a des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Dem Landgericht Görlitz reicht insoweit die unterschriftslose Übermittlung von Angebot und Annahme per E-Mail aus.mehr

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News 17.05.2013 Anwaltsgebühren

Am 16.5. verabschiedete der Bundestag die Reform der Rechtsanwaltsvergütung. Ab Jahresmitte erhalten - nach langem Vorspiel - Rechtsanwälte im Schnitt künftig 12 % mehr Honorar. Es handelt sich um die erste Erhöhung seit 2004. Notare erwartet, je nach Region, eine Erhöhung von bis zu 20 %.mehr

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News 29.11.2012 Streit um Anwaltshonorar

Wettermoderator Jörg Kachelmann ist mit einer Klage gegen seinen ehemaligen Verteidiger gescheitert. Er hatte auf Rückzahlung von 37.000 Euro Anwaltshonorar vor dem LG Köln geklagt.mehr

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News 29.10.2012 RVG-Reform

Am 21.11.2011 hatte das BMJ endlich einen Referentenentwurf des „Zweiten Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts“ vorgelegt. Die über viele Jahre stagnierte Honorierung der Anwälte soll steigen. Die Stellungnahme des Bundesrats erfolgte am 12.10.2012 und wahr werden soll es am 01.07.2013.mehr

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News 27.09.2012 Gebührenfrei?

Herr Rechtsanwalt, wie ist das eigentlich ... So ähnlich fangen manche potentielle Mandanten am Telefon oder in der Kanzlei ein Gespräch an - in der Hoffnung auf eine kostenlose Einstiegsberatung, um sich zu entscheiden, ob sie in dieser Sache Geld in die Hand nehmen möchten. Doch das muss sich der Berufsstand nicht antun, entschied das AG Wiesbaden. Beratung ist Beratung und per se kostenpflichtig.mehr

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News 29.08.2012 Kabinettsbeschluss

Das Bundeskabinett hat am 29.8.2012 den Gesetzesentwurf eines 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz beschlossen. Damit werden die Gerichtsgebühren auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit, Rechtsanwalts- und Notargebühren, Sachverständigen-, Dolmetscher- und Übersetzerhonorare, sowie die Entschädigungen für ehrenamtliche Richter an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst. Der Entwurf muss noch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen und vom Bundestag verabschiedet werden.mehr

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News 22.08.2012 Rahmengebühr - ein Dauerbrenner

Da hatten sich die Anwälte zu früh gefreut. Eben noch schien ihnen der BGH einen 20-prozentigen Spielraum bei allen Rahmengebühren zuzubilligen. Dann kam das Dementi aus Karlsruhe.mehr

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News 07.08.2012 BGH zum Anwaltshonorar

Der Bundesgerichtshof erweitert den Spielraum des Anwalts bei der Bemessung von Rahmengebühren. Dazu gehört etwa die Geschäftsgebühr im Sinne der RVG VV Nr. 2300.  Die Gerichte müssen dem Anwalt danach in Fällen durchschnittlicher Schwierigkeit einen Toleranzbereich belassen.mehr

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News 19.07.2012 Entpflichtung des Anwalts

Lehnt ein Mandant gegenüber seinem Pflichtverteidiger den Abschluss einer Honorarvereinbarung ab, die die gesetzlichen Gebühren um ein Mehrfaches übersteigen würde, sollte der Anwalt das akzeptieren. Bohrt er weiter, kann das Gericht die Beiordnung zurücknehmen, selbst wenn er bisher ordentlich verteidigt hat.mehr

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News 10.07.2012 Strafanzeige gegen Ehepartner

Hat ein Ehepartner den anderen - z. B. wegen Unterhaltsverletzungen gegenüber gemeinsamen Kindern - bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, und das Ermittlungsverfahren wird eingestellt, sind die Verteidigerkosten nicht vom Anzeigenden zu ersetzen.mehr

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News 04.06.2012 Kanzleitipp

Bisweilen werden Anwälte auch in eigener Sache verklagt. Oder sie ziehen in einer Privatsache selber vor Gericht. Das halten Kollegen oft für unklug, weil der Mensch dazu neigt, die eigene Realität rosiger zu malen als sie letztlich ist. Sich selbst zu vertreten kann aber Geld bringen.mehr

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News 01.06.2012 Honorar

Die Teilnahme eines Verteidigers an einem Sachverständigentermin berechtigt ihn nicht zu einer Erhöhung der Verfahrensgebühr. Dadurch wird auch keine Terminsgebühr im Sinne von Nr. 4102 VV RVG ausgelöst.mehr

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Special 03.05.2012 Software für Ihre Kanzleiorganisation

So wird Ihre Arbeit einfacher und schneller: Der Funktionsumfang entspricht den Anforderungen effizienter Kanzleiführung, während Zuverlässigkeit und Bedienung Anwalt und Fachangestellte entlasten.mehr

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News 19.04.2012 Regelgebührerhöhung

Unter Zivilgerichten ist Streit um die vom Anwalt festzusetzende Regelgebühr entbrannt. Diese wird in Zivilsachen normalerweise mit dem Faktor 1,3 bestimmt. Weil der BGH Anwälten eine darüber hinausgehende Toleranz von 20 % zubilligt und eine Regelgebühr mit dem Faktor 1,5 ohne Prüfung zulassen will, gehen Instanzgerichte auf die Barrikaden.mehr

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